Wie der Eindruck entsteht, dass das Kind nicht zum Vater will

Viele Trennungsmütter berichten – und vielleicht lügen sie dabei nicht mal – dass die Kinder nicht zum Vater wollen. Das Kind verhalte sich am Umgangstermin abweisend und verstockt gegenüber dem Vater. Trennungsväter hingegen berichten, dass das Kind nach kurzer Zeit „auftaut“, wenn die Mutter nicht mehr dabei ist und ehrliche Freude darüber empfindet, wieder beim Vater zu sein.

Das liegt daran, dass sich das Kind in einem Loyalitätskonflikt befindet. Der entfremdende Elternteil macht aus seine Abneigung gegen den anderen Elternteil keinen Hehl oder manipuliert das Kind auch auf unbewusste Weise. Die Frage zum Beispiel: „Möchtest Du wirklich zum Papa?“ transportiert die Botschaft, dass der „Papa“ abgelehnt wird. Zugespitzt wird das noch mal dadurch, dass das Kind die belastende Erfahrung durchgemacht hat, die gewohnte, Geborgenheit stiftende, heile Welt auseinanderbrechen zu sehen. Das führt zu der Befürchtung, dass dies noch mal passieren könnte, nach dem Verlust des Vaters droht der Verlust der Mutter. Wenn die Mutter dann signalisiert, dass sie den Vater ablehnt, kommt im Kind die Angst auf, ein eigenes, positives Verhältnis zum Vater werde als „Verrat“ empfunden, was dann – so die Befürchtung – Ablehnung und im schlimmsten Fall Verstoß durch die Mutter zur Folge hat. Aus diesem Grund verhält sich das Kind gegenüber dem Vater ablehnend, um keinen „Verrat“ zu begehen, um die Mutter nicht zu enttäuschen.

Das abweisende, verstockte Verhalten des Kindes gegenüber dem Vater beim Umgangstermin liegt also nicht in der Person des Vaters begründet, sondern in der toxischen Weiblichkeit der Mutter, welche das Kind in einen brutalen, perversen Loyalitätskonflikt stürzt mit dem Befehl, den Papa nicht lieben zu dürfen.

3 Gedanken zu „Wie der Eindruck entsteht, dass das Kind nicht zum Vater will

  1. Fiete

    Wobei diese toxische Weiblichkeit durchaus auf unterbewußten Störungen basieren kann und von einigen tatsächlich nicht im geringsten wahrgenommen wird ( die sind schlicht krank, haben starke kognitive Dissonanzen ).
    Das Dumme ist, daß gerade die am glaubwürdigsten wirken, zumal viele institutionelle Femis ähnlich kaputte Wahrnehmungen haben.
    Nach zwei Weltkriegen und jetzt Jahrzehntelanger feministischer Hardcoreindoktrinierung sind Entfremdungssymptomatiken sehr weit verbreitet und, da es sich um großteils traumatische Geschichten handelt, die innerhalb einer Generation auf die Genetik durchschlagen, entsprechend hart etabliert.

    Merke: Das Opfer sucht sich neue Täter, bis es ( eben drum ) selbst Täter wird.
    Hören die Psychfuzzies heutzutage gar nicht mehr gern, ist aber in Entfremdungsvorgängen hochwahrscheinlich.

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