Androsch Kubi: ARD Hörspieltage

Androsch Kubi:

Heute früh (06.11.2019) starteten die ARD-Hörspieltage:
https://www.sr.de/sr/sr2/veranstaltungen/kulturkalender/20191106_ard_hoerspieltage_2019_100.html

Gleich hier in der Nähe in Karlsruhe am ZKM.

Eigentlich keine schlechte Sache, trotzdem hat es der SWR(?) oder war es DLF(?) heute früh geschafft, mir damit den Tag zu versauen. Der erste Hinweis war, dass mittlerweile fast die 50% der Einreichungen von Frauen kämen, na gut, warum nicht? Logisch, dass das in unseren durchfeminisierten Medien unbedingt extra erwähnt werden muss. Der zweite Hinweis war, dass man deshalb diesmal die Jury zu 100% mit Frauen besetzt hätte:
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-10/47979072-ard-hoerspieltage-jury-100-prozent-weiblich-007.htm
Das sind sie:
https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/ard-hoerspieltage/Die-Jury-des-Deutschen-Hoerspielpreises-der-ARD,jury-deutscher-hoerspielpreis-der-ard-100.html

Juhuuu! Die Gleichstellung mit mindestens 50% Frauen ist endlich gelungen!1!!

Und wer da alles drin ist!:
„Frauenpower bestimmt die diesjährige Jury des Deutschen Hörspielpreises der ARD: Neben Jenni Zylka (Vorsitz) sind dies Milena Fessmann (Musikberaterin, Moderatorin), Lamya Kaddor (Islamwissenschaftlerin, Publizistin), Jenny Schily (Schauspielerin) und Maryam Zaree (Schauspielerin, Filmemacherin, Autorin).“

Wirklich hochkarätig! Und zwei davon auch noch Mihigrus mit islamischen Hintergrund! Wenn das nicht die Quote vorbildlich erfüllt!

Und auf diesen großen Erfolg weisen sie alle Nase lang hin und versichern, dass sie an sowas wie Ausgewogenheit auch zukünftig keinesfalls denken:
„Und ich bin sicher, dass Ihnen der 100%ige Frauenanteil der diesjährigen Jury nicht weiter auf-gefallen ist. Wieso auch. Schließlich sind Sie Frauen gewöhnt. Seit 2006 – dem Jahr, in dem der Preis zum ersten Mal verliehen wurde – waren 27 von 65 Hörspielpreis-Juror*innen weiblich (ich habe nachgezählt). Das ist ein Schnitt, der fast den Frauenanteil in unserer Gesellschaft wider-spiegelt. Ungefähr die Hälfte aller Ohrenpaare, die Hörspiele genießen, ist weiblich.Es ist einerseits nichts Besonderes, wenn die Fachjury eines hochdotierten und relevanten Medi-enpreises also einmal komplett aus Frauen besteht. Andererseits doch: Es ist nämlich dringend notwendig. Und das wird noch eine Weile so bleiben. Bis die Hunderte von Jahren, in denen Jurys, Gremien, Komitees, Verwaltungs- und Aufsichtsräte, Regierungen und Akademien in sämtlichen Bereichen des öffentlichen Lebens männlich bestimmt oder komplett männlich besetzt waren, als »altertümliche Ungerechtigkeiten« gelten. Und jeder Mensch die ausgewogene Mitbestim-mung der Geschlechter (mal sehen, wie viele wir bis dahin zählen) an allen Entscheidungen für selbstverständlich hält.“
https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/ard-hoerspieltage/download-ard-hoerspieltageprogrammheft-100.pdf

Sie spucken uns ins Gesicht und fühlen sich wohl dabei!

Kommentar uepsi: Warren Farrell, der Erfinder des Maskulismus, hatte mal eine interessante Idee:

Stellen Sie sich vor: Im Autoradio läuft Musik. Die Stimme eines An-
sagers unterbricht: »Wir bringen eine Sonderbotschaft des Präsiden-
ten.« (Aus irgendeinem Grund schalten Sie nicht auf einen anderen
Sender um.) Der Präsident verkündet: »Da 1,2 Millionen Männer im
Krieg gefallen sind, werden wir, als Teil meines neuen Gleichstellungs-
programms, so lange nur noch Frauen zum Militär einberufen, bis
1,2 Millionen Frauen im Krieg gefallen sind.«

Siehe auch: Qualität im Feminat

4 Gedanken zu „Androsch Kubi: ARD Hörspieltage

  1. Jan Deichmohle

    Wenn Warren Farrell „Erfinder des Maskulismus“ sein soll, sagte das einiges über die Strömung aus. Farrell war und ist ein Vorzeigefeminist, ein Unterstützer der zweiten feministischen Welle, Protégé der Gloria Steinem, noch kürzlich Unterstützer von „Hauptopfer von Kriegen sind Frauen: Ihre Männer, Söhne und Brüder sterben“ Hillary Clinton. Er beschäftigte sich mit den Problemen von Männern, um den Feminismus durch Beteiligung von Männern zu stärken. Dabei fiel er allerdings in Ungnade, weil die Existenz männlicher Hürden und Probleme für Feministinnen inakzeptabel war. Solche Männerbewegung ist Anhängsel und Hilfstruppe des Feminismus. Echte Feminismuskritik gibt es in meinen Büchern, die deshalb von der sogenannten ‚Männerbewegung‘ ignoriert werden. Solche Ablehnung zeigt genau, wer auf welcher Seite steht.

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Nach Eigenaussagen ist Farrell dort Feminist, wo Frauen Nachteilen ausgesetzt sind. Und dort Maskulist, wo Männer Nachteilen ausgesetzt sind. Und seine alten verbündeten Feministen sind heute seine Feinde. Ein gemäßigter, vernünftiger Männerrechtler.

      Antwort

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