Sibel Chick mag keine geschminkten Männer

Hier heult sich Sibel Chick darüber aus, dass Frauen auf recht subtile Weise herabgewürdigt werden, in dem man verhasste Männer wie Hussein wie Frauen schminkt, und damit der Lächerlichkeit preisgibt – ein hartes Los für Frauen mit sexistischem Bewusstsein und der Überzeugung, dass Männer „Arschlöcher“ seien.

Denn diese Demütigung des verweiblichten Mannes funktioniert nur unter der Annahme, dass die Frau „minderwertiger“ sei als der Mann, da sonst das Anmalen eines Mannes wie ein Frau keine Demütigung wäre.

Zuerst: Sie verwendet das falsche Wort. Frauen sind das höherwertige Geschlecht, sie werden besser geschützt, ihr Tod sorgt für größeres Aufsehen, auch dann noch, wenn mehr minderwertige Männer sterben – minderwertig, da ihr Tod hingenommen wird; es herrscht ein Empathy-Gap gegen Männer, der bereits bei Kindern wirkt und der auch schon mal für Massenabschlachtungen genutzt wird. Frauen sind wertvoller, und man weist ihnen mehr positive als negative Eigenschaften zu, bei Männern ist es umgekehrt: Man nennt es den „Women are wonderful effect“.

Das richtige Wort ist also nicht „minderwertig“ um Frauen im Vergleich zu Männern zu beschreiben. Männer werden als kompetenter und auch überlegen angesehen – das sind die richtigen Begriffe. In dem Zusammenhang schrieb ich schon mal über Giftseelchen, die sich in der Fiktion daran aufgeilen, wenn es einer Frau einem Mann so richtig gibt, ihn demütigt, erniedrigt:

Man stelle sich vor, eine erwachsene Frau würde Gewalt gegen ein Kind ausüben. Es wird deutlich, dass ein solches Arrangement schwerlich dazu geeignet ist, die Täterin in dem Fall als „starke und überlegene“ Figur darzustellen, denn ein Erwachsener ist einem Kind generell überlegen. Sie würde vielmehr ein ziemlich schäbiges Bild abgeben, was auch zeigt, wie unterschiedlich die Wahrnehmung zwischen Kindern, Frauen und dem entsorgbaren Geschlecht ist. Wer Gewalt gegen Kinder und Frauen ausübt, sieht ganz und gar nicht gut aus – im Gegenteil. Zurück zu unserem Beispiel mit der Frau in Film und Fernsehen, die ihren Partner erniedrigt und gegen ihn Gewalt ausübt: Ihre „Größe“ und Überlegenheit basiert auf der Annahme, dass der Mann der Frau generell überlegen ist! Denn wenn man davon ausgehen würde, dass der Mann wie ein Kind der Frau unterlegen ist, könnte die weibliche Figur nicht als besonders stark erscheinen, sich nicht in dem Ruhm sonnen, einem Mann überlegen zu sein und ihn zu demütigen. Das hat was von einer veritablen Doppelbindung: Das feministische Giftseelchen erfreut sich an der Frauengewalt gegen den Mann, frohlockt über den Triumph des Weibchens über das Männchen, muss aber zugleich zumindest unbewusst die Pille schlucken, dass in einem generellen, alltäglichen Sinn, in der Vorannahme der Mann der Größere, der Überlegene ist.

Der Mann ist der kompetentere, überlegene. Deshalb wird er herabgewürdigt, wenn man ihn wie eine Frau schminkt (was einen Mann mit gelungener, selbstsicherer Männlichkeit aber nicht tangiert – er wird es mit Humor nehmen). Eine Frau, die sich hingegen wie ein Mann gibt, einen Hosenanzug trägt, wird nicht erniedrigt. Und die männliche Überlegenheit – nicht auf allen, aber auf vielen Gebieten – ist nicht nur ein beliebiges soziales Konstrukt, es wird durch die Realität gestützt. Die gute Sibel – „Männer sind Arschlöcher“ – Chick tut nichts, um als Vorbild für junge Frauen einen anspruchsvollen Studiengang zu belegen, einen schweren, wie es junge Männer machen. Stattdessen studiert sie eine Laberdisziplin, in welchem sie ihre Lebensweisheit über Arschlochmänner mit pseudowissenschaftlichen Geschwätz vertiefen wird.

Der Weltenbauer und Sternenfahrer Mann steht ganz gut da; die Frau verblasst im Vergleich zu ihn. Deshalb wollen verhinderte Geschlechternationalistinnen den Mann dekonstruieren, schon bei dein Kindern.

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