„Beweis“ über Mansplaining und das real existierende Matriarchat

Ein Kommentar, zu kostbar, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Diese Umwidmung wird besonders deutlich beim so genannten Mansplaining.

Wenn du Baby bist, dann erklärt dir die Mutter, wann du Bäuerchen machen sollst. Bist du im Kindergarten, sagen dir Erzieherinnen, was du spielen oder malen sollst. Bist du in der Schule, texten dich die Lehrerinnen zu, warum du still sitzen und nicht auf Bäume klettern sollst. Bist du dann an der Uni, erklären die Kommolitoninnen, dass du nicht ihre Schutzräume betreten darfst. Dann verirrst du dich zu den Grünen und lernst dort, dass in parteiinternen Diskussionen immer mindestens so viele Frauen wie Männer reden müssen. Wenn keine Frauen reden, dürfen auch die Männer nicht reden.
Und wenn du dann mal voller Kenntnis und Wissen eine Sache formulierst, dann ist das plötzlich Mansplaining.
Also gehst du nach Hause und gibst „Alexa“ Befehle, der ersten mutmaßliche weiblichen Stimme, der du jemals unsanktioniert im Imperativ entgegnen darfst.

Der Begriff Mansplaining ist eigentlich eine Verhöhnung. Und er zeigt extrem gut den Mechanismus, mit dem Männern pauschal Attribute übergestülpt werden, die faktisch kaum existieren.

Vielleicht sind wir einfach nur zu dumm, das zu bemerken und es einfach abperlen zu lassen. Statt dessen tröten ohne Ende Männer in das gleiche neofeministische Horn – und verstummen sofort, wenn eine Frau zum Reden ansetzt. Das ist in Talkshows echt skuril, wenn selbsternannte männliche Feministen von Frauen zurechtgewiesen werden, doch jetzt mal die Klappe zu halten und nicht zu mansplainen.

Wir sind bis heute von Frauen erzogen worden. Sie bestimmen und lenken uns von der Geburt bis ins Erwachsenenalter, oft auch bis in den Tod. Sie lassen uns glauben, wir dürften auch Dinge entscheiden oder sagen, aber das stimmt nicht. Wir sind konditioniert. Daher übernehmen viele Männer die Deutungen und Forderungen der Frauen. In der Konsequenz sind Männer im gesellschaftlichen Ansehen pauschal böse und Frauen gut. So wie wir es eben tagtäglich überall hören und lesen.

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