Zensiert: „Das bisschen Arbeit“

Betroffener Artikel: Jetzt.de – „Das bisschen Arbeit

Kontext: Text über ein kleines Twitterprojekt, welches vermeintlich die Rollen der Geschlechter tauscht, also ein Matriarchat beschreibt, um so zu verdeutlichen, dass unser „Patriarchat“ frauenfeindlich sei.

Zensierter Kommentar:

Oha, ein Matriarchat also?

Also eine Gesellschaft, in der Frauen die Mehrheit der Obdachlosen und Selbstmörder stellen; unter Tage arbeiten, Mülltonnen reißen oder in den Kanälen die Sch***e wegräumen? Eine Gesellschaft, in der die meisten (tödlich) Verunglückten im Berufsleben Frauen sind, und dieses Geschlecht auch generell die geringere Lebenserwartung hat? Eine Gesellschaft, in der der Vater die Macht hat, die Mutter aus dem Leben „seiner“ Kinder auszulöschen, und sich dieses Lebensmodell von eben jener Mutter mit erzwungenen Unterhaltsleistungen finanzieren zu lassen?

Leute: Ich bin dabei!

Ok, um mal auf das Beispiel der „umgekehrten Diskriminierung“ im Titel einzugehen: Jeder weiß, dass wenn Kinder kommen, es die Frauen sind, die zu Hause bleiben. Und dem ist so, weil das kein Nachteil ist, sondern ein Privileg. Arbeit bedeutet nämlich nur selten „Karriere oder Selbstverwirklichung“ sondern Leid, Entbehrung und Mühsal – es ist ein Vorteil, sich dem entziehen zu können (Feminismus war schon immer ein sehr elitäres Projekt). Eine Studie der Glücksforschung kam zum Ergebnis, dass Hausfrau der, nicht: ein, DER! glücklichste Beruf ist (ich würd‘ verlinken, darf hier aber nicht). Frauen kommen nicht auf die Idee, ein ganzes Leben lang malochen zu gehen, und den größten Teil ihres Einkommens an Mann und Kind abzugeben (btw.: Obwohl Frauen weniger Geld erarbeiten, geben sie mehr aus, soviel zum Thema „Taschengeld“). Eine andere Studie kam zum Ergebnis, dass Frauen sich einfach weigern, einen Mann erneut zu daten, wenn er weniger als sie verdient, auf diese Weise legen Frauen fest, wer von der außerhäuslichen Maloche befreit wird: Natürlich der, der weniger verdient.

Umgekehrt Väter: Diese lieben ihre Kinder und wollen, dass es ihnen gut geht. Und ein verdammt gute Grundlage dafür, dass es jemanden gut geht, ist, sein Leben auf eine solide finanzielle Basis zu stellen. Das heißt: Sie hängen sich erst recht rein.

Daraus ergibt sich, dass auf einen Mann einfach mehr Verlass ist. Der vermeintliche Sexismus ist also nicht willkürlich oder kommt aus dem Nichts – auf der anderen Seite gibt es aber Gesetze, die Frauen vor daraus folgender Diskriminierung schützen sollen.

2 Gedanken zu „Zensiert: „Das bisschen Arbeit“

  1. only me

    Ja, wenn man so einen Dreck unvermittelt zu lesen bekommt, regt man sich leicht noch darüber auf.
    Geht mir selbst auf Twitter immer noch so.
    Ich glaub, ich will insgeheim nicht wahrhaben, WIE dumm und blind manche Leute sind.

    Antwort

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