Hausfrauengehalt

Carnofis zur Frage:

„Wie sollte man die familiäre Care-Arbeit denn bezahlen?“

Da gibt es eine simple Lösung.
Wo Paare zusammenleben und der Mann bringt allein Kohle ran, setzt man sich an den Tisch und stellt erstmal einen Plan über die Gemeinkosten auf (Miete, Nebenkosten, Urlaub, …). Die werden vom vorhandenen Netto-Gehalt abgezogen, der Rest wird Halbehalbe auf die beiden Partner verteilt.
Dann hat sich das mit der unbezahlten Hausarbeit erledigt.
Dummerweise würden die Frauen damit einen schlechten Deal machen, ist derzeit ihr Verbrauch doch regelmäßig höher, als der der Männer.

Anmerkung yx: Interessant an diesem Modell ist, dass sich die Höhe des „Einkommens“ der Frau nicht an der von ihr geleisteten Arbeit orientiert sondern am Einkommen ihres Mannes. Siehe auch: Unbezahlte Arbeit?

3 Gedanken zu „Hausfrauengehalt

  1. Mario

    Was ist daran „interessant“?
    Wenn man das mal einfach nur ganz kaufmännisch betrachtet, erbringt die Frau eine Dienstleistung, die der Mann durch Geld und geldwerte Leistungen bezahlt. Dazu hat der Mann ein gewisses Kapital (sein Einkommen) zur Verfügung. Er wird also einen „Dienstleistungsvertrag“ mit der Frau aushandeln (in der Realität vermutlich nahezu täglich *fg). Dabei ist er dann hoffentlich nicht so dämlich, mehr auszugeben, als sein Einkommen ihm einbringt. Ganz intelligente Männer haben noch einen kleinen Selbstbehalt für eigene Hobbies und Interessen. 😉

    Die Frau lässt sich auf diesen Vertrag ein (die Anführungszeichen kann man tatsächlich weglassen, es ist ja prinzipiell eine Willenserklärung beiderseits = Vertrag) und bezieht daraus ihr Einkommen bzw. hat davon ihr Auskommen. Im Grunde richtete sich die Höhe des „Care-Arbeit-Einkommens“ immer schon nur nach der Höhe des Einkommens des Mannes und nie nach dem Arbeitsumfang, den die Frau leistet. Im Idealfall musste die Frau nur einigermaßen gut aussehen und ggf. auch noch im Bett verfügbar sein. Und selbst das ist bei manchen Männern kein Kriterium, sich von der Frau zu trennen. Wird halt fremdgepoppt.

    Antwort
    1. Mario

      Kann ich so jetzt nicht bestätigen, allerdings ist meine Arbeitskollegin eine Türkin.
      Vielleicht doch kein gutes Gegenbeispiel. 😉

      Antwort

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