Corona: Hass beschränkt sich nicht nur auf alte weiße Männer

Screenshot_2020-03-10-meike_lobo_alte_sterbenFrau Lobo ist bestimmt auf der richtigen Seite, das heißt: Sie ist gegen Nazis. Dabei eint sie doch das Teilen triftiger Sorgen um die Population, wollen nur ihr Bestes. Geisteskranke zum Beispiel: Diese für die Population schädliche Bevölkerungsgruppe wurde von den Nazis aus den Verkehr gezogen, mit Nachdruck. Das war nur einer der gesunden Vorgänge für die Population, Jahre später freut sich Frau Lobo über das Absterben anderer überflüssiger Menschen als reinigendes Prozedere für den Volkskörper, die, mal unter uns: doch nur Abfall sind, eine Meinung, wie sie auch von den von dir finanzierten Öffentlich-Rechtlichen vertreten wird: Es ist gut, dass sie sterben!

 

Alte sind Abfall und Abfall wird entsorgt durch ein hilfreiches Virus. Menschen als Abfall kennt man ja, in eine ähnliche Kerbe haut auch dieses Herzchen:

 

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Männer sind also Abfall, und Abfall wird beiseite geräumt, wie z.B. auch Geisteskranke oder Alte.91f27-ff0c6d9e291b11e398ee22000ab78009_7 Das Feindbild Nummer Eins in unserer Gesellschaft ist der alte weiße Mann. Er, der sich verausgabt, wird verhetzt als Vertreter des puren Bösen, der an allem schuld ist, während Frauen unschuldig von zu Hause aus zugucken – bei den RTL2-News. Besonders beliebt war hierbei auch das Male-Tears-Meme, welches eine perverse Freude über Leiden und Sterben der Männer transportierte. Solanas Manifest zur Vernichtung der Männer wird auch heute noch aufgelegt und als Theaterstück vorgeführt.

Wenn auf „Jetzt-wird-zensiert“ vermeintlich unmoralische Verhalten und Privilegien an Hautfarbe und Geschlecht gebunden wird; wenn dasselbe von der Amadeu-Antonio-Stiftung unter der Leitung einer STASI-Offizierin betrieben wird, dann handelt es sich um gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit basierend auf Rassismus und Sexismus. Der Wert der Betreffenden wird als Mensch geringgeschätzt, und die jetzige Krise zeigt, dass das nicht einfach nur eine leichte Antipathie gegenüber den Verhetzten handelt, sondern um blütenreinen Faschismus, der soweit geht, dass man den Vertretern des Feindbildes den Tod wünscht, billigend in Kauf nimmt, als „gesund für die Population“ labelt oder aktiv darauf zuarbeitet, dass der „Feind“ stirbt.

Jetzt ist aber eine interessante Wendung zu beobachten: Der Hass beschränkt sich nicht nur alte weiße Männer, sondern richtet sich – wie schon gesehen – generell gegen Alte:

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Screenshot_2020-03-21 Jugend_CoronaDer gute Herr Sielhaus lebt bestimmt im Wald, womit sein ökologischer Fußabdruck gegen Null geht. Spaß beiseite: Diese Beispiele zeigen, dass der strukturelle Hass gegen Männer auf eine weitere Bevölkerungsgruppe metastisiert ist: Die der Alten. Jugendliche husten Alte an, darunter auch Omas, und rufen „Corona“ – was nicht anders als versuchter Mord zurückgehend auf Volksverhetzung zu werten ist – in der irrigen Auffassung, einen selbst könnte es nicht treffen, eine Auffassung, die zum Risiko für die ganze Gesellschaft wird. Der Tod des Feindes – definiert über Hautfarbe, Geschlecht und Alter – wird angestrebt. Ich habe schonmal angemerkt, dass der Hass gegen Männer nicht auf diese allein beschränkt bleibt: Die Gesellschaft kühlt ab, in ihr wirkt immer weniger Liebe und darunter leiden dann auch Frauen; wenn man zulässt, dass eine Bevölkerungsgruppe verhetzt wird, dann greift dass wie auch beim Holocaust auf andere über.

So glauben einige, nicht sich selbst sondern nur Andere in Gefahr zu bringen:

Screenshot_2020-03-21 Linnéa Findeklee 🇩🇪 auf Twitter Cornelia Ackers, Redakteurin des Bayrischen Rundfunks und ihre jung[...]

Wer sich (als Feminist) erst mal daran gewöhnt hat, ganze Menschengruppen (hier: Männer) als „schädlich“, als „toxisch“ zu entmenschlichen, der kann dieses Denken dann auch auf andere Gruppen anwenden, und damit sind wir beim Neoliberalismus und seine Inhumanität gegenüber allen, die keinen Mehrwert stellen.

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