Archiv für den Monat April 2020

ARD Tatort: Sexismus geht, Rassismus nicht

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Eine solche Statistik zu präsentieren: Das ist Pfuibäh, das ist Rassismus, sowas ist nur mit weißen Männern erlaubt.

Abschließende Empfehlung: kann man sich den Film antun? Ja, wenn man Feminist ist.

Spoilerwarnung.

Der ARD-Tatort „National Feminin“, der einen Mord an einer weiblichen Ikone Rechtsgesinnter zum Plot hat, verhandelt das Thema Rassismus und identitäre Bewegung, welche das Abendland durch schrankenlose Einwanderung dem Untergang geweiht sieht. Dabei wird aber klargestellt, dass das eigentliche Problem nicht die Gewalt von Migranten, sondern die Gewalt von Männern ist. So wird dann die Propaganda abgespult, wonach alle 24 Stunden ein Mann versucht, seine Partnerin zu töten, was ihm aber nur alle drei Tage gelingt – was sind Männer aber auch unfähig (Sorry, aber ich habe langsam die Schnauze voll). Wer so Männer anklagt, ist progressives Mitglied der Gesellschaft; wer so über Migranten redet ist Rassist. Ein Mord an einem Mann ist dabei ein Mord, ein Mord an einer Frau ein „Femizid“ – und geht auf „patriarchale Strukturen“ zurück (weil ja Frauen niemals Männer ermorden). Ich kann’s nicht beschwören, aber ich glaube nicht, dass in dem Format auch mal das Wort Andrizid“ fällt.

Feminismuskritik, wie zum Beispiel der Wahnsinn, dass manche Frauen lieber in der Familie sind als auf Karriere, oder dass alleinerzogene Kinder überdurchschnittlich oft Entwicklungsstörungen zeigen, kann dann natürlich nur aus der rechten Ecke kommen. Solchen Verschwörungstheorien steht aber die alleinerziehende Kommissarin und Karrierefrau entgegen, deren Sohn sich prächtig macht.

Eine der Protagonisten ist eine rechtsgesinnte, angehende Bundesverfassungsrichterin, die auch zu den Verdächtigten zählt. Ich persönlich halte nichts von einer Rechtskonservativen als Bundesverfassungsrichterin, die vermutlich ohne viel Federlesens den Zwangsdienst wieder einführen würde, damit der deutsche Mann auch die deutsche Frau beschützen kann (ich halte aber auch nichts vom Islam, aber nicht, weil ich rechts bin, sondern weil der Islam rechts ist). Die Identitären sind dabei ganz große Frauenbeschützer, die die tuetsche Jungfrau gegen die Horden mit Migrationshintergrund verteidigen, allerdings entpuppt sich dann einer der Hardcore-Identitären als der eigentliche Mörder, welcher auch nur „uralte männliche Gewalt“ ausübt, womit all seine hohlen Phrasen, Frauen vor Ausländern zu schützen, als hohle Phrasen entlarvt werden (ich hab’s übrigens kommen sehen, ungeschickter Krimi). Dennoch: Identitär bewegte Frauen sehen den (weißen) Mann als Verbündeten, sie stellen ihn nicht unter Anklage („jeden dritten Tag tötet ein Mann…“) sondern leben und arbeiten mit ihm zusammen. Wenn Du also links bist, und nicht mehr die Scheiße von den Stiefeln deiner Herrinnen lecken willst, lohnt es sich vielleicht, darüber nachzudenken, das Lager zu wechseln – also zu den Maskulisten, nicht den Identitären.

Auch ist auffällig, dass zum Ende des Films keine wirklich bösen Frauen übrigbleiben; dass böse Frauen zu guten mutieren, habe ich bereits öfter beobachtet, als ein weiteres Beispiel hierfür kann „Toystory 4“ (guter Film) angeführt werden. Das Mordopfer, eigentlich eine Hardcore-Identitäre, vögelte mit jemanden aus dem linken Lager; die andere ist eine Marionette, und kriegt das, was sie an ausländerfeindlichen Parolen raushaut, von einem Mann diktiert; und die rechte, angehende Bundesverfassungsrichterin entpuppt sich als eigentlich doch ganz sympathische Lesbe. Frauen können nicht aus sich selbst heraus der falschen Gesinnung anhängen, sie werden nur verführt.

Und zum Schluss?

Bei Nasenbluten soll man den Kopf nicht in den Nacken legen – fail.

Scheidung und Unterhalt in den USA

Matze:

„In weiten Teilen der USA scheint es üblich zu sein, dass Ehefrauen sich von Ihren Männern scheiden lassen, sobald diese ihren Job verlieren.“

Es gab/gibt einen Artikel in der Süddeutschen zur Wirtschaftskrise, ich finde ihn bloß nicht wieder. In den USA richtet sich der nacheheliche Unterhalt in einigen Staaten an dem was der Partner in den letzten Monaten verdient hat. Als sich die Wirtschaftskrise anbahnte, haben die Frauen ihre Männer daher nicht verlassen, sobald sie ihren Job verloren hatten, sondern schon als sich abzeichnete das sie bald ihren Job verlieren. So stand ihnen dann ein höherer Unterhalt von ihrem arbeitslosen bald Mann zu, für den er, wenn er ihn nicht bezahlt, auch ins Gefängnis kommen kann.

In guten wie in schlechten Zeit, bis das der Tod uns scheidet.

Wer als Mann in den USA heiraten, steigt zu einem sporadisch gefütterten Tiger in den Käfig.

Wenn man nun aber Frauen fragt, warum das i.O. ist sich von seinem Mann scheiden zu lassen, weil er den Job verloren hat, hat natürlich der Mann selbst schuld, weil er ja angeblich nicht mit der Situation klar kommt, kein Geld mehr nach Hause zu bringen.

Ich erwarte da keine Einsicht. Was hilft, ist das in den USA immer mehr Frauen mehr verdienen wie Männer. Mit immer mehr Frauen die Unterhalt zahlen müssen, ist damit zu rechnen das diese Gesetze geändert werden.

Triumph des Feminismus‘

Die Geschichte schreibt bekanntlich der Sieger, und das heißt: Wir, Die Feministinnen. Jetzt ist eine Triumphschrift über den glorreichen Sieg des Feminismus‘ erschienen beginnend mit dem Grundgesetz:

1949: Elisabeth Selbert sorgt bei der Erarbeitung des Grundgesetzes mithilfe des
Drucks der Straße und der Medien dafür, dass im Artikel 3 lediglich gleiche Rechte,
aber keine gleichen Pflichten für die Frauen aufgenommen werden.

Die haarigen Viecher, deren einziges Lebensrecht darin besteht, Frauen zu dienen, haben keine Chance gegen unsere weibliche Raffinesse, schon allein weil wir sie erziehen.

Triumph des Feminismus‘

Prof. Mausfeld über den Zustand der Demokratie

Die neoliberale Lüge, wir lebten in einer Demokratie, ist vermutlich eine der erfolgreichsten in der Geschichte der Menschheit.

jungs & mädchen

Mancher wird sich fragen, warum auf diesem blog zum herrschenden und durch Feminismus und Frauen geschürten Geschlechterrassismus eigentlich so oft von Aufklärung und Demokratie die Rede ist. Der Grund ist einfach:

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Serienkritik: „Frau Jordan stellt gleich“

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Mit Gleichstellung wird man auch in der Männerumkleide beglückt.

Die Serie „Frau Jordan stellt gleich“ will die frohe feministische Botschaft in Form eines „unterhaltsamen“ Formats in die Köpfe der Zuschauer hämmern. Die Heldin der Serie kämpft für die gute, glorreiche Sache, sie „setzt Zeichen“, sie ist leuchtendes Vorbild, sie arbeitet für die gerechtere Gesellschaft, sie steht für die Revolution – vom Staat angestellt mit großräumigen Gleichstellungsbüro und einer dreiköpfigen Mannschaft, finanziert vom dem männlichen Steuerzahler, gegen den man zu kämpfen hat. Ja, das hat was von „Weiße Rose“.

Dabei ist die Sendung eine herrliche Steilvorlage, die feministische Doppelmoral zu entlarven. Es ist faszinierend, wie oft sie bei dem bei Männerrechtlern beliebten Test, die Geschlechter zu tauschen, durchfällt. Man stelle sich z.B. vor, ein Mann würde der Wizorek – berüchtigt dafür, andere nicht ausreden zu lassen – mitteilen, er würde ihr eine reinhauhen, wenn sie ihn nochmal unterbrechen würde. Ich glaube…, nein: Ich weiß, dass das die Macher der Serie verurteilen würden. Nebenbei bemerkt der alte Fehler im Feminismus, Gewalt mit Stärke zu verwechseln. Oder man nehme einen Fall, in dem ein männlicher Angestellter einer Behörde in eine Frauenumkleide eindringt, wo einige Mädels gerade nackich sind, und dann seine kleine Nummer durchzieht. Das gäbe einen aufschrei hoch metoo, er wäre nicht nur seinen Job los. Ähnlich verhält es sich, wenn drei Männer verbal auf eine Frau losgehen würden, ihr erklärten, man werde dafür sorgen, dass sie nur noch auf Klo heulen würde, wenn sie nicht klein beigebe. Oder auch: Eine Lesbe aus dem besagten Gleichstellungsbüro fällt durch sexualisierte Sprache auf, reißt sexuelle Witze, was man Männern niemals durchgehen lassen würde. Sie hat aber auch einen guten Grund dafür: Sie kommt aus einem Kaff, in welchem Lesben nicht toleriert wurden, sie also schweigen musste, was sie heute nicht mehr mache. Gute Gründe also. Nun, Männer, die sexualisiert reden, haben auch ihre Gründe. Interessanterweise fühlt sich dann eine Katholikin von der Lesbe belästigt, man will ihr aber partout nicht den Opferstatus zugestehen, war ja auch nur eine Frau, die sexualisierte Sprache nutzte – als Opfer darf sie sich erst fühlen, als sie vom chauvinistischen Bürgermeister belästigt wird – der dann auch den Hut nimmt, so sind die Machtverhältnisse im „Patriarchat“.

Die schöne Verlogenheit der Serie zeigt sich auch schon in der ersten Folge daran, dass die Titelheldin einen tiefen Ausschnitt trägt, um sich damit einen taktischen Vorteil für Verhandlungen mit dem Bürgermeister, der sich auch mal mit Jesus vergleicht, zu sichern, dieser aber, wenn er reinguckt, als irgendwie abstoßend schmierig dargestellt wird. Er kommentiert das auch noch damit, dass sie „ihre Glocken“ raushängen lässt, womit er ja auch Recht hat, was aber natürlich trotzdem ein No-Go ist, was die ganze Doppelmoral unserer Gesellschaft auf den Punkt bringt: Frauen dürfen nach Belieben sexuell reizen, Männer aber dürfen nicht darauf reagieren.

Sexuelle Belästigung“ ist aber nur eines der Themen auf der feministischen Agenda, die die Serie abarbeitet. Mehr oder weniger tiefgehend widmet man sich Gendersprache; geschlechterspezifischem Spielzeug im Kindergarten; wirtschaftlicher Förderung nur für Frauen sowie Mädchenförderung, was ja auch Sinn ergibt, denn immerhin stellen sie nur die Mehrheit auf den Gymnasien; sexistischer Werbung; Pick-Up; häuslicher Gewalt (Jordan hatte einen gewalttätigen Vater); zerstörten Karrieren, weil man so dumm war, als Frau Kinder zu kriegen; klischeehafter Werbung, die Frauen zeigt, welche gerne shoppen gehen, denn solche Bilder formen Männer wie Frauen und es obliegt dem Politbüro, dass die Männer und Frauen richtig geformt werden, klischeehaft weiblich dürfen nur noch Transfrauen sein; oder dass es so wenige Feuerwehrfrauen gebe, nicht weil Frauen kaum Interesse daran haben, sondern wegen chauvinistischer Männer, wobei sowohl unterstellt wird, Frauen seien genauso geeignet, wie man auch unterschlägt, dass bei Polizei, Bundeswehr und eben auch Feuerwehr geringere Anforderungen an Frauen gestellt werden, weil der Ernstfall bekanntlich eine Gentleman ist, der Rücksicht nimmt auf geringere Körperkraft; und welche Themen was weiß ich noch für Feministen von Interesse sind.

Themen, die nicht behandelt werden, sind Väter, die mit Staatsgewalt von ihren Kindern ferngehalten werden, dieselbe Gewalt also, die die Gleichstellungsbeauftragte und ihr Team finanziert; Obdachlose, Männer, die unter Frauengewalt zu leiden haben oder Jungs, die im Schulbetrieb systematisch aussortiert werden. Aber ich will fair sein: So wird die massive Männerfeindlichkeit von Erzieherinnen gezeigt, die keinen Kerl in ihrem Team dulden wollen. Auch wird ein kurzes Schlaglicht auf das Thema Selbstmord geworfen, allerdings wird der entsprechende Mann – ein Rollstuhlfahrer – im Vorfeld als extrem unsympathisch gezeichnet und so richtig ernst meint er es wohl auch nicht, hat er doch die Muße, noch auf die Presse zu warten, bevor er – sagt er jedenfalls – ernst machen würde (macht er nicht).

Die Grenze im Krieg um die bessere Welt verläuft dabei nicht zwischen Frau und Mann sondern zwischen den Menschen mit der richtigen Gesinnung und denen mit der falschen. Also können Frauen dumm und korrupt sein, etwa weil sie sich mit der männlichen Macht arrangieren – man müsse Rücksicht auf die „Männer mit Geld“ nehmen – genau wie ein Mann der Gute sein kann, etwa der Quotenmann im Gleichstellungsbüro (ist das eigentlich legal? Soviel ich weiß, dürfen nur Frauen Frauen- Gleichstellungsbeauftragte werden), der einen Chauvinisten niederschlägt, womit er unter Beweis stellt, dass er kein lila Pudel sondern ein weißer Ritter ist, denn Gewalt gegen die Richtigen ist richtig, dass weiß jeder Nazi, jeder Antifa, und eben auch jeder Feminist. Eine Praktikantin, die ein gutes Bild von Männern hat, wird dann zum Glück eines besseren belehrt: Sie habe nicht gewusst, wieviele Arschlöcher es unter Negern Männern geben.

Eine Szene fand ich sehr interessant, nämlich als die Politkommissarin wegen dem bösen Spielzeug im Kindergarten aufschlägt und dort von einem Mädchen geschlagen wird. Dieses wird dafür nur halbherzig ermahnt, ihr Verhalten wird nicht unterbunden, die Titelheldin reagiert gar nicht, lässt die Gewalt einfach zu. Interessant deshalb, weil von dem Mädchen eine geballte Aggression ausgeht, die eine Ahnung davon gibt, wie das erst ist, wenn ausgewachsene Frauen gewalttätig werden – etwas, von dem viele unfähig sind, sich das vorzustellen, weshalb man Frauengewalt in der Regel für harmlos hält.

Bei einer Szene fiel mir die Kinnlade runter, nämlich wie einer jungen, arroganten Göre verklickert wurde, dass sie gefälligst Respekt vor einem alten weißen Mann haben sollte, denn der hätte anders als sie schon was geleistet im Leben. Glücklicherweise rettet die Serie die Folge: Der alte weiße Mann entpuppt sich im späteren Verlauf als „alter Sack“, als altersdiskriminierender Rassist, dem eine Frau, obwohl selber Opa, zu alt ist und der abfällig über „Neger“ redet: Da ist die Welt gleich wieder in Ordnung.

Und warum verwendet die taffe Feministin und Titelheldin einen auf klischeehaft-weiblich designten rosa Frauenrasierer? Weil die in der Frauenabteilung stehen, und dorthin verschlägt es sie automatisch – solche Entschlossenheit, das Richtige zu tun, wird den Planeten retten.

Während die Kritiken – natürlich – voll des Lobes sind, ist die Serie nur mäßig erfolgreich, auf einem Serienportal wird sie gerade mal mit „Okay“, also noch nicht mal mit „Gut“, bewertet; auf IMDB erreicht sie nicht mal die magische 7. Und auch die Einschaltquoten gingen nach der ersten Folge zurück. Das ist vielsagend, denn Serien haben die Eigenart, dass sie einen besonderen Bonus beim Publikum genießen: Man baut eine Beziehung zu den Charakteren auf, man sieht sie gerne wieder. Wenn man dann noch dazu nimmt, dass die Wertung vermutlich von feministischen Zuschauern vorgenommen wurde, die die Serie auch tatsächlich konsumieren, weil sie sich durch den penetranten Feminismus nicht abgestoßen fühlen, ist die schlechte Bewertung noch verwunderlicher. Vielleicht gefällt sie Feministen nicht, weil sie – kein Scheiß – zu männerfreundlich ist, etwa wenn – epic fail – Verständnis für besagten Rollstuhlfahrer gezeigt wird, der ein Bordell besuchen will.

Und zum Schluss?

„Titten darfste nicht sagen, wenn Du keine hast!“

„Frau Jordan stellt gleich“, Pro7, Mittwoch 20:15 Uhr.

Corona: Männer verpflichtet obwohl gefährdeter

Matze:

In Österreich werden Männer gerade zum Zwangsdienst verpflichtet, um eine Krankheit zu bekämpfen, die für ihr Geschlecht auch noch potentiell eher schlimm ausgeht wie für Frauen, aber was ist das schon im Vergleich dazu das irgendwann irgendwer mal irgendwas über Frauen gesagt hat?

Gunnar Kunz:

„In Österreich werden Männer gerade zum Zwangsdienst verpflichtet, um eine Krankheit zu bekämpfen, die für ihr Geschlecht auch noch potentiell eher schlimm ausgeht wie für Frauen,“

Macht mich auch fassungslos. Und dann noch gleichzeitig auf weiße Männer spucken.

Der Logikfehler der PAS-Leugner

PAS – Parental Alienation Syndrom, Elternentfremdungssyndrom – bezeichnet ein Verbrechen, in welchem der betreuende Elternteil – in der Regel die Mutter – das Kind derart beeinflusst, dass es sich vom nichtbetreuenden Elternteil – in der Regel der Vater – abwendet, ihn ablehnt ja regelrecht hassen lernt. PAS-Leugner verneinen eine Verantwortung der alleinmächtigen Mutter als „wissenschaftlichen Humbug“, vielmehr läge die Schuld beim Vater, zum Beispiel weil er gewalttätig gegen die entfremdeten Kinder sei.

Nun: auch wenn man sich im feministisch kontrollierten Mainstream alle Mühe gibt, dies unsichtbar zu machen, geht Gewalt gegen Kinder, einschließlich Mord und Totschlag, überwiegend von der Mutter aus. Wenn das die Ursache für Entfremdung wäre, müsste man also viel mehr Fälle verzeichnen, in der Entfremdung von der Mutter auftritt – und zwar auch bereits in intakten Familien vor einer Trennung; und auch unter Alleinmächtigen müsste Entfremdung häufiger von der Mutter auftreten als es der Fall ist, denn Väter, die seltener schlagen, schreien, strafen, sind entgegen der matriarchalen Propaganda die besseren Alleinerziehenden; aus Familien mit weiblichen Alleinerziehenden stammen:

• 63 Prozent der jugendlichen Selbstmörder,
• 71 Prozent der schwangeren Teenager,
• 90 Prozent aller Ausreißer und obdachlosen Kinder,
• 70 Prozent der Jugendlichen in staatlichen Einrichtungen,
• 85 Prozent aller jugendlichen Häftlinge,
• 71 Prozent aller Schulabbrecher,
• 75 Prozent aller Heranwachsenden in Drogenentzugszentren

Dies alles deutet auf massive physische und psychische Misshandlung und Vernachlässigung durch die Alleinerziehende hin (als Alternative dazu: Das Wechselmodell ist das beste für das Kindeswohl). Das heißt, wenn Fehlverhalten eines Elternteils die Ursache dafür wäre, dass sich das Kind von diesem Elternteil abwendet, dann müsste das weitaus öfter auch Mütter betreffen – sowohl in intakten Familien als auch bei Alleinerziehenden. Wenn das nicht der Fall ist, das heißt die Entfremdung in der Regel nur gegen den nicht betreuenden Elternteil – dem Vater – auftritt, dann muss eine andere Ursache herangezogen werden, und das ist der manipulative Einfluss der Mutter, die allein über die Kinder verfügt – hätten die PAS-Leugner Recht, würde sich der Hass der Kinder viel öfter gegen ihre Mütter richten, in der Realität aber sind der überwältigende Anteil der Entfremdeten die Väter.

Also: Die Manipulation der Mutter führt dazu, dass der Vater abgelehnt wird, obwohl er sich keinen Fehlverhaltens schuldig macht. Dass das z.B. in der Politik oder an den Universitäten nicht entsprechend erkannt wird, liegt daran, dass es sich bei ihnen mehr und mehr um feministische Veranstaltungen handelt, in welchen man zu Gendersprech gezwungen wird oder das Erkennen der Wahrheit – eigentlich höchstes Ziel der Forschung – zunehmend zurückgedrängt wird zugunsten einer Be- und Empfindlichkeitskultur.

Zur Motivation dieser Leugnung zieht Schoppe das Fazit:

„Wer den Eindruck erweckt, es gäbe kein elternentfremdendes Verhalten, oder es wäre für Kinder nicht schädlich – der hat lediglich ein Interesse daran, dass für Eltern ein solch destruktives und gewalttätiges Verhalten auch in Zukunft problemlos möglich bleibt.“

„Seit der Steinzeit essen die Männer den Frauen alles weg“

Kürzlich bin ich über die feministische Klage gestolpert, der Umstand, dass Frauen körperlich schwächer sei, sei Folge ihrer historischen Benachteiligung: Die Männer hätten ihnen alles weggegessen.

Dazu als erstes die Frage: Wenn Frauen genauso kompetent und willens sind, warum sind sie dann nicht selbst auf die Jagd gegangen? Laut Feministen arbeiteten und kämpften Frauen in der Geschichte genauso hart wie Männer, und die Übernahme dieser Sichtweise durch die Spieleindustrie führt dazu, dass in WWII-Shootern schwarze Frauen als Wehrmachtssoldatinnen zu sehen sind, genauso wie es ein Trend in der Medienindustrie wird, dass Frauen wie ein Schwarzenegger zu seinen besten Zeiten rennen, schießen, kämpfen. Ähnliche Argumentation findet sich auch bei Schrupp: Es sei „wissenschaftlich“ bewiesen (naja, Feminismus und Wissenschaft), dass in der Steinzeit das Geschlechterverhältnis egalitär gewesen sei und die Frauen genauso hoch gewachsen und körperlich stark waren wie die Männer. Und in einem Wikingergrab mit Waffen lag eine Frau! (woher will man das wissen, wenn Skelette von Männern und Frauen sich nicht unterscheideten?) Erst vor 4.000 Jahren etwa begannen die Männer den Frauen alles wegzuessen, woraufhin sie schrumpften und schwächlich wurden. Und nochmal der Logikfehler: Warum, wenn die Frauen genauso stark waren wie die Männer, genauso geschickt in er Jagd, genauso kämpferisch, warum besorgten sich diese antiken Powerfrauen ihr Futter nicht einfach selbst, wenn sie erleben mussten, dass die fiesen Männer sie nur unzureichend ernährten?

Es ist einfach Humbug. Dass Frauen von Natur aus körperlich (!) schwächer sind, zeigt, dass seit der Steinzeit und darüber hinaus Geschlechterrollen wirkten, in welchen er die härtesten Arbeiten auf sich nahm und die Erträge seiner Arbeit mit ihr teilte. Der Mensch als Spezies konnte überleben, obwohl etwa die Hälfte der Population es sich leistete, keine Muskeln, keine Körperkraft aufzubauen, welche bei der Arbeit oder in Gefahrensituation vorteilhaft wäre, also dem Überleben dient. Es war kein Selektionsnachteil, der Mensch überlebte trotzdem, als soziales Gefüge, als eine Gruppe mit Sorge für Andere. Das heißt den evolutionären Kriterien unterlag der Mensch nicht als atominisiertes Individuum, sondern als Mitglied einer Gemeinschaft – der Mensch ist auch von der Evolution her ein soziales Wesen. Man sorgt füreinander und ganz besonders sorgt und sorgte der Mann für die Frau, weshalb es für sie nicht nachteilhaft war, ihre Chancen zu überleben und ihre Gene weiterzugeben, nicht beeinträchtigte, wenn sie nicht ähnlich wie der Mann Körperkraft aufbaute. Dieses weibliche Merkmal deutet nicht darauf hin, dass egoistische Männer Frauen keinen Zugang zu Nahrung gewährten („Die Männer essen den Frauen alles weg!“), sondern dass der Mann schon immer der beste Freund der Frau war, ihr das Leben erleichterte. Ich wiederhole in einem Satz: Körperschwäche der Frau war kein evolutionärer Nachteil, da der Mann für sie sorgte und die härtesten Aufgaben und Arbeiten für sie übernahm.

Und genau deshalb wird sich auch der Traum etwa der Emmas nicht erfüllen: Nämlich dass die Frau der Zukunft genauso hochgewachsen und muskulös sein wird wie der Mann – und das obwohl Frauen denselben Zugang zu Nahrung haben wie Männer. Es müsste ein anderer Faktor wirken, nämlich evolutionäre Selektion, das heißt: Schwache Frauen müssten sterben, bevor sie sich fortpflanzen könnten, nur starke Frauen dürften überleben. Dann, und nur dann, wäre die Frau der Zukunft genauso gebaut wie ein Mann. Das wird aber nicht eintreten, weil unsere Gesellschaft bei weiten nicht so brutal zu Frauen ist, dieses Selektionskriterium schlicht nicht existent ist und auch nie sein wird, solange es Männer gibt, die den Frauen bereitwillig die schwersten Lasten abnehmen.

[Nachtrag]

ich habe der Schrupp einen Kommentar dagelassen, den sie aber ihren Lesern, denen sie empfiehlt, sich in eine Filterbubble einzuschließen, nicht zugänglich machte:

Hallo Frau Schrupp, wenn die Frauen so stark kämpferisch waren, so geschickt auch in der Jagd, warum besorgten sie sich ihr Futter nicht selbst, wenn sie erleben mussten, dass die egoistischen Männer sie nur unzureichend ernährten? Ich habe ein paar Zeilen zum Thema Evolution geschrieben:
„Seit der Steinzeit essen die Männer den Frauen alles weg“

[Nachtrag 2] Mein Kommentar wurde jetzt doch freigeschaltet.

„Du bist selbst schuld, wenn Du vergewaltigst wirst!“

Über die Aussage, dass eine Frau „selbst schuld“ sei, wenn sie vergewaltigt wird, z.B. weil sie aufreizend gekleidet war, bin ich bis jetzt nur gestolpert, wenn sich Feministen gegen solche angebliche Statements empörten. Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen einzigen westlichen weißen Mann erlebt, der diese Position ernsthaft verteidigte. Wenn Frauen angeben, Opfer geworden zu sein, ob es nun zutrifft oder nicht, wird das ernstgenommen, sowohl von der Polizei als auch bei Hashtagkampagnen wie #aufschrei oder #metoo, die so erfolgreich waren wie keine andere, was dagegen spricht, dass weibliche Opfer im Gegensatz zu männlichen totgeschwiegen oder in Zweifel gezogen werden.

Dass Vergewaltigung niemals gerechtfertigt ist, dem widerspricht im europäischen Raum gerade mal 1% der befragten Männer. Jetzt gibt es aber im real existierenden Matriarchat zigtausende von Euronen dafür, zigtausende von Menschen zu befragen auf eine Weise, die zum Ergebnis kommt, rund ein Drittel der Bevölkerung würden Vergewaltigung unter bestimmten Umständen für gerechtfertigt halten. Warum das die Steigerung von Bullshit ist – Elephantshit -, erläutert Sally hier. Für solche Hetze, für solche Hate-Speech, die Männer dämonisiert, die die Liebe und die Beziehung zwischen den Geschlechtern vergiftet – #toxischerFeminismus – für solchen Auswurf ist Geld da – vom männlichen Steuerzahler.

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Man kann also davon ausgehen, dass alle Vergewaltiger hassen und dieses Verbrechen – zu Recht – als eines der schlimmsten begreifen.

Gibt es denn überhaupt eine Mitschuld, wenn man einem solchen Verbrechen zu Opfer fällt? Dazu ein Beispiel: Ich habe das Recht, nicht bestohlen zu werden. Wenn ich aber meine Wohnung verlasse, und die Haustür sperrangelweit offen stehen lasse, und ich anschließend Wertgegenstände vermisse, wird mir wohl jeder halbwegs klar denkender Mensch eine Mitschuld zu bescheinigen, natürlich ohne, dass ich dem Recht verlustigt gehe, nicht bestohlen zu werden – es ist nach wie vor falsch und der Täter macht sich strafbar. Wenn ich darauf hysterisch reagiere mit einem „Der sagt, ich sei selbst schuld“ ist damit wirklich niemanden geholfen, denn es gibt nun mal Kriminalität wie in jeder nicht totalitären Gesellschaft, und deshalb ist es angebracht, entsprechende Vorsichtmaßnahmen zu ergreifen. Nur weil ich am Bahnhof dazu aufgefordert werde, auf mein Gepäck zu achten, leben wir nicht in einer „Diebstahlkultur“ und mir wird auch nicht zwischen den Zeilen mitgeteilt, ich sei selbst schuld, wenn ich beraubt werde.