Die moralischen Maßstäbe des Feminismus am Beispiel „Jetzt.de“

Monika Ebeling kritisierte einmal den Slogan der Bäckerinnung „Gewalt gegen Frauen und Kinder kommt nicht in die Tüte“, denn hier wird sowohl Gewalt gegen Männer als auch Frauengewalt – auch gegen Kinder – unsichtbar gemacht, womit deren Opfer kein Ausweg aus der Not bleibt unter einer Schlägerin. Einen besonderen Geschmäckle hatte der Spruch, da in derselben Zeit in einem Nachbardorf ein Kind durch Frauenhände brutal ums Leben kam. Feministen griffen die Kritik auf und bemängelten, dass es an dem Prinzip „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ doch nichts auszusetzen sei – sie lügen und betrügen, auch ihre eigenen Anhänger.

„…gegen Frauen und Kinder“ unterteilt die Welt in gut und böse streng nach Geschlecht: Hier die Männer, dort die Frauen und – natürlich – „ihre“ Kinder. Ein ähnlich ressentimentgeladenes Weltbild findet sich nicht nur auf feministischen Seiten, sondern auch im Mainstream. Dass aber Gewalt gegen Kinder – einschließlich Mord – überwiegend von Frauen ausgeht, weiß man sogar bei der feministisch kontrollierten Wikipedia, auch wenn man sich alle Mühe gibt, diese Information möglichst unsichtbar zu machen. Ich habe jetzt auf „Jetzt.de,“ wo die Propaganda (Punkt 2) verbreitet wird, mit der Coronakrise steige die Männergewalt, darauf hingewiesen, was ihnen aber offensichtlich nicht in die Agenda passte (dass sich Frauengewalt auch gegen Männer richtet, erwähnte ich nicht). Mit anderen Worten: Die Feindbildpflege – er: Der Schläger – geht diesen moralisch anständigen Menschen noch vor den Schutz von Kindern, den schwächsten im Haushalt; dass ist kein Einzelfall, das hat System, schon Michail merkte zu einem neuen Gesetz an:

Und das weiter Entblößende: Gewalt gegen Kinder, gegen die Schwächsten also im häuslichen Bereich, wurde aus dem Gesetzesumfang ausgenommen, um zu vermeiden, daß so das Gesetz weitgehend auch gegen Frauen angewandt werden könnte, die ja sogar mehr Gewalt gegen Kinder ausüben als Männer. So präzis werden Frauengesetze vom Feminismus diktiert!

Die Interessen der Frauen gehen vor den Interessen der Kinder. Mehr muss man über Feminismus nicht wissen; das ist einer der Gründe, warum Kinderfolter in unserem Land nicht geahndet wird. Ich hinterließ dem Haufen noch einen weiteren – weit weniger höflichen Kommentar, der natürlich auch nicht freigeschaltet wurde:

Zensiert?

Euch ist die Pflege eures Feindbildes „Mann“ wichtiger, als selbst den Schwächsten in der Gesellschaft zu helfen, wenn sie Opfer von Gewalt werden. Ich sag‘ euch jetzt nicht, was ihr seid.

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