Feministische Argumentationsformen: „Frauen werden als verfügbar dargestellt“

fdace493-1733-4cbf-a987-2dce3a963440

Macht: Ich habe was, was Du so sehr willst. Frage: Ist dieses Modell verfügbar?

Eine häufig gehörte Klage ist, dass Frauen, die z.B. in der Werbung als sexy und attraktiv dargestellt werden, zu Sexobjekten reduziert und zudem als „verfügbar“ präsentiert werden – dies sei „sexistisch“ und „frauenfeindlich“. Nur in zwei Sätzen: Das Abbilden von Menschen als sexy ist kein Sexismus. Wirklich feindselige Propaganda – wobei Feindseligkeit eine Voraussetzung dafür ist, um von Sexismus zu reden – stellt die Angefeindeten nicht als attraktiv dar sondern als eklig, abstoßend und hässlich, wie zum Beispiel in der väterfeindlichen Edeka-Werbung.

Aber kommen wir zum Vorwurf, die sexy Frau in der Werbung sei „verfügbar“. Ja, so muss es wohl sein: Jeder Mann der eine entsprechende Werbung sieht, denkt sich, dass er die Werbeträgerin vögeln könnte wenn er nur wollte. Nein, die Realität sieht mal wieder ganz anders aus. Ein Mann – besonders wenn er PickUp betreibt und deshalb gewohnt ist, Körbe einzustecken – ist sich im Klaren darüber, dass dieses Wesen, dessen Nähe er gerne suchen würde, unerreichbar fern ist. Und für den Nicht-PUA gilt das nicht nur für das Modell in der Werbung sondern auch für jede Frau, der er im Alltag begegnet.

Kein Modell fühlt sich ausgeliefert sondern sie ist sich sehr bewusst, dass sie als begehrenswerte Person in einer Machtposition befindet. Sie allein entscheidet darüber, wer mit ihr ins Bett geht; kein Mann hat das Recht oder befindet sich in der Machtposition, auf diese vermeintlich „verfügbare“ Frau gegen ihren Willen zuzugreifen – erst recht nicht der, der vor dem Werbeplakat steht, für ihn ist sie vollkommen außerhalb seiner Reichweite.

Wenn Feministinnen, die häufig selbst nicht das Geringste zum Sexobjekt mitbringen, davon reden, dass Frauen „verfügbar“ seien, meinen sie Sex. Und Sex und Vergewaltigung ist aus feministischer Sicht oft gar nicht voneinander zu trennen: »Sex ist das Kreuz, auf dem Frauen gekreuzigt werden. Sex kann angemessen allein als universelle Vergewaltigung beschrieben werden.« Der Clou an der Sache ist aber, dass genau das zutreffen muss, was Feministen so leidenschaftlich ablehnen: Die Frau (und der Mann) muss tatsächlich verfügbar sein, damit eine Vergewaltigung eben nicht vorliegt. Denn wenn ein Mensch nicht verfügbar ist, es dann aber dennoch zum Sex kommt, ist dieser Sex gegen seinen Willen und wohl auch mit Gewalt durchgesetzt, also eine Vergewaltigung.

Als Fazit lässt sich sagen: Das feministische Gerede von der „Verfügbarkeit“ bzw. dem „Sexobjekt“ ist u.a. der leidenschaftlichen Ablehnung von Heterosex geschuldet, und das wiederum des leidenschaftlichen Hasses auf den Mann. Im feministischen Dunst, der Sex mit Männern auch schonmal als „Kollaboration mit dem Feind“ sieht, ist „sexy“ gleich „sexistisch“, und der Erfolg dieser Bewegung führt zu einem Ausverkauf der Erotik.

 

Ein Gedanke zu „Feministische Argumentationsformen: „Frauen werden als verfügbar dargestellt“

  1. Paplo

    Alles schwachsinnige Zitate der Feministinnen. Sogenannte Sexyfrauen machen damit leicht verdientes Geld. Esther Vilar beschreibt diese Sache auch in ihrem Buch „der dressierte Mann“. Sie sagt, dass Sex „eine Belohnung“ für den Mann ist. Wenn dann die Männer immer wieder aufgegeilt werden, wo sie nur hinschauen, werden diese so auf trab gehalten, hart für diesen Trieb zu arbeiten.

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s