Man in the Middle: Männerfeindin als Wehrbeauftragte

Man in the Middle:

Der geschlechterpolitische Skandal der Woche ich die Wiederbesetzung der Position des Wehrbeauftragten der Bundeswehr, und zwar durch Eva Högl. Högl ist hauptberuflich Feministin (u.a. als Landesvorsitz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Berlin) und ausgewiesene Männerhasserin, die sich für Frauenquoten und beliebige Verfassungsbrüche kämpft, solange sie Männern schaden. Eigendarstellung s. z.B. hier.

Skandalös ist ihre Ernennung zur Wehrbeauftragten u.a. deshalb, weil sie keine Ahnung von der Bundeswehr hat und sich dort wohl kaum für die Interessen der Soldaten einsetzen kann und vermutlich auch gar nicht will bzw. soll. Die SPD (die hier offenbar das Vorschlagsrecht hatte) möchte diesen Effekt offenbar auch haben. Einer von etlichen Presseartikeln von gestern darüber: Fokus.

Zur Erinnerung: nach dem Gesetz über den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, dort § 1 Verfassungsrechtliche Stellung, Aufgaben Absatz (3) hat der Wehrbeauftragte Die Aufgabe

… durch Eingaben nach § 7 [Eingaberecht des Soldaten] oder auf andere Weise Umstände bekannt werden, die auf eine Verletzung der Grundrechte der Soldaten oder der Grundsätze der Inneren Führung schließen lassen.

Wer glaubt ernsthaft, eine Person würde auch nur entfernt dieser Aufgabe nachkommen, die sich seit Jahrzehnten aktiv für die Verletzung der Grundrechte von Männern, also den meisten Soldaten, durch Frauenquoten u.ä. Maßnahmen einsetzt.

Die Berichterstattung über den Skandal informiert ansonsten mehr über die Ideologie der Berichterstatter als über den Fall selber.

Beispiel: der Spiegel bejubelt Högl als „hartnäckigen Aufklärerin“ und orakelt „manche Problemzonen der Truppe kennt sie schon“. Was genau sie kennt und was für die SPD eine Problemzone ist, wird nicht klar gesagt. Der Artikel lobt jedenfalls Högls Einsatz bei der Aufklärung der NSU-Morde – vermutlich sieht die SPD die Bundeswehr als Heimat von Rechtsradikalen an, und unter der Prämisse wäre Högl in der Tat sehr gut qualifiziert, die diesen Verein von Nicht-SPD-Wählern in Schach zu halten.

Für ZEIT Online ist eigentlich nur wichtig, daß Högl eine Frau (oder vielleicht sogar ein Frau*, wer weiß) ist und die zweite Frau auf diesem Posten, und daß sie als Anwältin der Soldaten und Soldatinnen gilt. Von ihrer Qualifikation her erscheint Högl allenfalls geeignet als Anwältin der Soldatinnen, als kleiner unterdrückter Minderheit.

Einen relativ guten Überblick über die Reaktionen gibt die Welt.

2 Gedanken zu „Man in the Middle: Männerfeindin als Wehrbeauftragte

  1. Mario

    Eigentlich das Übliche, was sich schon seit Jahren durch die Politik zieht.
    Man muss keine Ahnung haben von dem was man tut. Und da ist sie mit Zensursula bzw. Flinten-Uschi ja in bester Gesellschaft. Zumindest so rein bundeswehrtechnisch gesehen.
    Insofern ist die Frau für die Männer vermutlich gleich eine doppelte Katastrophe. Keine Ahnung von der Materie und dann wohl auch noch sexistisch gegen Männer.

    Antwort
  2. Seerose

    Eva Högl ist mir noch immer in schlechter Erinnerung, als seinerzeit, nach einem terroristischen Anschlag, Martin Schulz als SPD-PV mitsamt dem gesamten(?) Parteipräsidium und entsprechender Betroffenheitsmine vor die MSM trat, und sein „tiefes Mitgefühl“ zum Ausdruck brachte. Derweil hatte die hinter ihm stehende Högl „Wichtigeres“ zu tun: sie feixte und lachte schäkernd, gewissermaßen als „everybodies darling“ mit Teilnehmern, die sie wohl in dem Pulk der Anwesenden zu erkennen meinte…

    Was da wohl auf die Hilfe- und Rat-Suchenden Soldaten zukommen mag?!

    Die Vorgeschichte der Ablösung ihres Vorgängers ist ja auch interessant. Er (Hans-Peter Bartels) scheint ja sowohl über Fachkompetenz, als auch entsprechhendes Ansehen und Vertrauen bei den Soldaten verfügt zu haben. Und er wäre wohl auch gerne bereit gewesen, eine weitere Amtszeit in dieser Funktion zu verbleiben.
    Da hatte sich aber ein verdienter Genosse, Johannes Kahrs, schon auf das Amt des Whrbeauftragten gefreut, und allerlei Aktivitäten dazu im Vorfeld unternommen, um es dann auch recht komfortabel zu haben; aber es kam anders:

    Antwort

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