Väterfeindin ausgezeichnet

764309bittererealittdem

Ausgezeichnet! Und zwar Dr. Christine Finke aka „Mama arbeitet“ (wohl was besonderes). Sie ist eine ganz große, einflussreiche Väterfeindin, der das Verdienst gebührt, so manche Vater-Kind-Beziehung ausgelöscht zu haben, indem sie mit ihrem Schaffen Kindesentfremderinnen zum Kindesentfremden anleitete.

Klar ist dabei natürlich auch, dass sie eine entschiedene Kinderfolter-Leugnerin ist („das ist unwissenschaftlicher Quatsch“), und erklärte Gegnerin von Gleichberechtigung, wie sie im Wechselmodell umgesetzt werden könnte, und zudem ein Ass darin, Trennungsfrauen darin zu beraten, wie sie maximal Kohle aus dem Unterhaltssklaven und dem System pressen können.

Diese liebreizende Person wurde nun mit einem netten Preis für ihr „Engagement“ ausgezeichnet vom Familien– und Frauenministerium. Ganz zu Recht: Sie hat echt was geleistet, das muss man ihr lassen. Dank ihr ist die Welt ein etwas schlechterer Ort. Eine ihrer letzten Aktionen war, Spenden zu sammeln, um ein gerichtliches Ordnungsgeld gegen eine Mutter, die den Vater-Kind-Umgang boykottierte, zu unterlaufen:

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein Bundesministerium verleiht einen Preis an eine Demagogin, die mit ihrem Tun ein gerichtliches Urteil aushebelt.

Wie gut, dass wir in einem Patriarchat leben!

3 Gedanken zu „Väterfeindin ausgezeichnet

  1. Komu

    Urteile oder Urteil aushebelt?

    Aber schon das eine Urteil reicht, so eine Demagogin auszuzeichnen…

    Danke das Du dazu Worte gefunden hast und viele Links.

    Antwort
  2. Forlorn

    Großartig. So kann man diesen Preis /diese Auszeichnung mit einer solchen Preisträgerin völlig entwerten.

    Frau Finke und „in der Kommunalpolitik besonders engagiert“? Das Gegenteil ist wohl richtig. Ich meine mich zu erinnern, dass es in Detlef Bräunigs Männermagazin einen Link auf den Südkurier (oder einer anderen Regionalzeitung) gab, wo tabellarisch die Anzahl der Redebeiträge der Gemeinderatsmitglieder (innerhalb einer Legislaturperiode) im Konstanzer Gemeinderat aufgelistet wurde. (Aus meinem Gedächtnis heraus: ) Der Erste hatte, meine ich, eine dreistellige Anzahl vorzuweisen, Frau Finke landete mit einer einstelligen Anzahl von Redebeiträgen auf dem vorletzten oder sogar letzten Platz.

    Aber immerhin verdanken wir Frau Finke die originelle Wortschöpfung: „finanzielle Gewalt“. Wenn es um das Abstauben von Opferpunkten geht, drängelt sie sich immer gerne ganz nach vorne, so auch beim Thema Partnerschaftsgewalt. Blöderweise war ihr Ex-Gatte bei dem Thema wohl nicht „kooperativ“, so dass sie die Einstellung der Unterhaltszahlungen seitens ihres Ex-Gatten zu „finanzieller Gewalt“ umetikettierte.

    Antwort

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