So stirbt die Liebe

kopfankopf

„Ich seh‘ dir in die Augen, Kleines“ sagte Rick zu seiner Ilsa in dem Film Casablanca.“ Das aber, womit jede Liebe beginnt, ist bei Netflix nicht mehr erlaubt. Der Filmproduzent produziert vielleicht noch Romanzen, in denen sich Liebende tief in die Augen sehen, in der dogmatisch-eiskalten Realität ist das unter den Mitarbeitern des Streamingsdienstes aber verboten. Und nicht nur das, weiterhin untersagt ist das Fragen nach Telefonnummern, Umarmen und – natürlich – Flirten.

Das heißt, bei vielen – nicht nur bei Netflix – Unternehmen ist das Anbändeln, das Anbahnen von Beziehungen verboten. Mann und Frau dürfen sich nicht nahe sein, im Zuge einer Entwicklung namens „metoo“, die zur weiblichen Klage führt, dass sich gläserne Wände zu männlichen Kollegen aufbauen, während ein paar Kriegsgewinnlerinnen satte Beute durch vernichtete Männer machen. Nicht nur gehen die Männer auf Distanz, auch durch strenge Reglementierungen durch die Arbeitgeber, die sich gegen Millionenklagen absichern wollen, werden Männer und Frauen weiter getrennt – um letztere vor „sexueller Belästigung“ zu schützen. Das ist dem bösartigen Blick des Feministen geschuldet, der in jeder Zärtlichkeit Übergriffe, und in jedem sexuellen Kontakt „Vergewaltigung“ sieht – so stirbt die Liebe, nachdem sie systematisch vergiftet wurde.

Das passiert nicht nur im Berufsleben sondern auch an den Universitäten. Feministen sind schon empört darüber, wenn Angeklagten auch nur ein fairer Prozess zugestanden wird. Damit gleicht es einer Runde russischem Roulette sich auf eine Frau einzulassen – es stellt einen unkalkulierbares Risiko für Männer dar. Vor wenigen Jahrzehnten noch ging ein großer Teil der Eheschließungen auf Kennenlernen am Arbeitsplatz oder Uni zurück – das also, was heutzutage verboten ist. Dass das immer schwieriger wird, stört Feministen nicht, im Gegenteil: Es gefällt ihnen, wenn Du allein bist, meine Liebe. Denn damit wird das Risiko minimiert, dass Du die falschen Lebensentscheidungen triffst und etwa als Mutter zu Hause bleibst. Denn der Feminist weiß genau und das ist seine Agenda: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad“.

5 Gedanken zu „So stirbt die Liebe

  1. beweis

    In einer Welt, in der Sex böse ist, können Frauen gut leben, solange sich Männer trotzdem noch an ihnen die Finger verbrennen.
    Aber eine Welt ohne Liebe und Verliebtsein wird ihnen sehr weh tun. Denn auch Schneeflöckchen schmachten. Und wenn der Prinz sie keines gierigen Blickes würdigt, müssten sie selbst aktiv werden. Das können sie aber nicht.

    Also bleiben sie schmachtend alleine und sublimieren ihre neurotische Enttäuschung als geballten Männerhass via Twitter. Ein paar Jahre später lassen sie sich dann eine Samenspende kommen und werden Solomutter.

    Und schwups haben sie einen Menschen, den sie lieben können und von dem sie geliebt werden müssen. Armes Kind!

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    1. Jens

      Und wenn es nicht mal zur Samenspende reicht, weil frau nicht beizeiten ihre Eizellen konservieren hat lassen, dann müssen die neun Katzen her…

      Antwort
  2. Jochen Schmidt

    „… es stellt einen unkalkulierbares Risiko für Männer dar.“

    Das ist den meisten Männern völlig gleichgültig. Der Mann will unbedingt eine Frau kriegen und behalten – dafür ist er bereit, jedes Risiko einzugehen, jedes Opfer zu bringen. An dieser Bereitschaft scheitert die Männerbewegung.

    „Dass das immer schwieriger wird, stört Feministen nicht, im Gegenteil: Es gefällt ihnen, wenn Du allein bist, meine Liebe.“

    Genau, die Entfremdung der Geschlechter ist vorteilhaft für den Feminismus, weil er auf diese Weise Frauen als ausgeschlossen und marginalisiert inszenieren kann. Das Schlimmste, was dem Feminismus passieren kann, sind glücklich verheiratete Frauen, die obendrein noch ein Kind kriegen wollen.

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