Der mangelhafte Journalismus vom Tagesspiegel

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Es geht um die Dämonisierung von Männerrechtlern.

Zuerst: Was sind Männerrechtler?

Männerrechtler sind Frauen und Männer, die Nachteile zu Lasten des männlichen Geschlechts wahrnehmen, und der Meinung sind, dass man solchen Männern in solchen Notlagen genauso zu helfen habe, wie es für Frauen und Mädchen ganz selbstverständlich ist.

Das wären zum Beispiel:

Und jetzt spielen wir das alte Spiel „Tausche die Geschlechter“. Was wäre von einer Gesellschaft zu halten, in der all diese Nachteile mehrheitlich Frauen betreffen würden? Feministen würden uns erklären, dass man die ganze monströse Brutalität dieser Gesellschaft daran ablesen könnten, wie sie Frauen systematisch in der Not allein lässt, ja in den Tod treibt. Und sie hätten Recht. Aber das kümmert die Sexisten beim Tagesspiegel nicht.

Da es nur Männer betrifft, werden all diese Zustände vom Tisch gewischt. Es kümmert keinem aufgrund des Empathiedefizits gegen Männer, das den Holocaust erst möglich machte; Männer sind das entsorgbare Geschlecht.

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…ein Mann wäre geächtet…

Und weiter: Da man Männerrechtler nicht inhaltlich widerlegen kann, schwingt man die Nazikeule gegen sie und wirft sie in ein Boot mit Terroristen. Damit ist eigentlich alles gesagt zum Artikel des Qualitätsmediums, aus dem ich jetzt aber doch noch ein Punkte herausgreife.

tagesspiegel:

Zum Beispiel im „Tatort“. Da findet Matthias Enderle oft die Rollenverteilung ungerecht. Der männliche Kommissar sei grundsätzlich der weniger empathische, weniger clevere. Enderle sagt: „Die Frauen werden ausgeglichener dargestellt.“ Das sei ein Zeichen für die Diskriminierung des Mannes.

Väter sind Volltrottel:

Die Methode hat System. „Männer in den Medien“, so eine Studie des Österreichischen Sozialministeriums, werden fast durchweg diskriminiert. Auf 350 Seiten wird anhand Dutzender Beispiele aus dem deutschen Werbesprachraum dargestellt, dass sie zu Trotteln gemacht werden – und zu Volltrotteln in der Vaterrolle. Die Autoren merken an, dass es als sexistisch empfunden würde, würden Frauen und Mütter so dargestellt. Vor diesem Resümee lag die Befragung von 2560 Frauen und Männer im Alter von 15 bis 93 Jahren. Untersucht wurden 94 Werbespots, die 58 erfolgreichsten Kinofilme sowie die 83 beliebtesten Fernsehserien der letzten sechs Jahre.

tagesspiegel:

Von diesen Zeichen gebe es noch viel mehr. Glaubt man dem Verein „Manndat“, dem Matthias Enderle vorsteht, herrscht in Deutschland eine „generelle Hasskultur gegen Männer“. Es gibt „Dauerhetze gegen weiße Männer“, insbesondere die SPD befinde sich in einem „Krieg gegen Männer“. Am Telefon sagt der 52-Jährige, es sei schade, dass über viele „männerfeindliche Thesen“ kaum sachlich diskutiert werden könne. Etwa über die Behauptung, Frauen würden schlechter bezahlt.

Frauen werden schlechter bezahlt?

Okay, nehmen wir eine Hasskultur. Zum Beispiel gegen Ausländer. Auf sozialen Medien Hashtags wie „TötetAlleAusländer“. Ein Leitmedium, das „Ein Krankheit namens Ausländer“ titelt. Das Grundsatzprogramm einer großen Volkspartei, in der es heißt: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die Ausländer überwinden“. „Geistreiche Komödien“ vom Staatsfernsehen zur besten Sendezeit mit Titeln wie „Nur ein toter Ausländer ist ein guter Ausländer.“ Ich denke ein neutraler Beobachter solcher Zustände könnte zum Schluss gelangen, dass wir eine Hasskultur vorliegen hätten, die übrigens bereits wissenschaftlich analysiert wurde. Die Professorin Daphne Patai sagte sinngemäß: „Keine andere Menschengruppe könnte so gnadenlos in aller Öffentlichkeit niedergemacht werden, ohne dass es zu Widerstand kommen würde“.

Sehr populär ist unter Antifeministen die Webseite wgvdl.com, das steht für „Wieviel ,Gleichberechtigung‘ verträgt das Land?“

War dort schon ewig nicht mehr. Kotzen die sich immer noch über Schwule aus? Ein Grund, warum ich das Forum verlassen habe. Und Hoffmann auch.

Dass er als Mann diskriminiert werde, habe er erstmals mit Mitte 30 gefühlt. Da sagte er zu seiner Hausärztin: „Ich hätte ganz gerne eine Krebsvorsorge.“ Die habe ihm erklärt, dass er die erst ab 45 bekomme, noch zehn Jahre warten müsse. Enderle sagt: „Das war der erste Riss.“

Äh, ja?! Wie genau wollen Sie das rechtfertigen, dass Männer, obwohl nicht weniger gefährdet als Frauen, länger warten müssen – was mitunter tödlich ist? Und Sie halten es für Fiktion, dass Männer das Wegwerfgeschlecht wären?

Mit Manndat wolle er aufklären, zum Beispiel über den „Glaubenssatz“, Männer neigten eher zu häuslicher Gewalt: „Ich hatte immer das Gefühl, da kann irgendwas nicht stimmen. Ich habe mich nicht so erlebt, habe auch andere Männer nicht so erlebt. Ich war nie gewalttätig.“ Aktuelle Statistiken wie die der Bundesregierung, wonach 81 Prozent aller Opfer von Partnerschaftsgewalt weiblich sind, bei sexuellen Übergriffen in Partnerschaften sind es sogar 98 Prozent, werden von Männerrechtlern angezweifelt, kleingeredet, als „ideologisch motiviert“ abgelehnt. Solche Zahlen dienten nur der „Dämonisierung“ des Mannes.

Äh ja, womit wollen Sie rechtfertigen, dass in solchen Studien Männer ausschließlich zu ihren Tätererfahrungen und Frauen ausschließlich zu ihren Opfererfahrungen befragt werden? Nicht eine, nicht fünf, nicht zehn: Hunderte von Studien stützen das Bild, wonach Frauen genauso oft, oder öfter, Täter sind als Männer – übrigens auch gegen Kinder, die aber als Opfer von Frauengewalt genauso wie die Männer alleingelassen werden. Ich ausführlich zu häusliche Gewalt.

Die Aktivisten kontern mit eigenen Studien. Eine besagt, dass Männer, die ihre Oberarme und Schultern mit Testosteron-Gel einreiben, anschließend eher bereit sind, Geld für wohltätige Zwecke zu spenden.

Okay, das ist ganz witzig. Allgemein gilt das Hormon Testosteron als Männerhormon und sei damit etwa für Gewalt und Rücksichtslosigkeit verantwortlich (was einiges über unser Männerbild aussagt…, aber ich erwarte nicht, dass Feministen diese Ironie verstehen). Es gibt aber viele Studien, die dem widersprechen, Arne Hoffmann im „Lexikon der feministischen Irrtümer“:

…Die These indes, dass Testosteron Männer aggressiv und risikofreudig macht, ließ sich in mehreren Studien gerade nicht nachweisen. Nie sei er als Wissenschaftler „mit so vielen Mythen konfrontiert worden“ wie beim Testosteron, berichtet der Demograf Robin Haring, der an der Universität Greifswald forscht, und ärgerte sich so sehr darüber, dass er dem Hormon ein eigenes Buch gewidmet hat: „Die Männerlüge“. Darin analysiert Haring hundert wissenschaftliche Artikel zu diesem Hormon. Ein Fazit: „Sämtliche Studien, die einen direkten Einfluss von Testosteron auf das Verhalten belegen wollen, sind wacklig.“… Gerade die neuere Forschung weist eher auf einen positiven Effekt von Testosteron hin – so etwa eine Untersuchung, die Ende 2009 im international angesehenen Fachmagazin Nature veröffentlicht wurde. Ihr Ergebnis: Testosteron stärkt die soziale Ader und führt zu einem ausgesprochen fairen Verhalten untereinander.

tagesspiegel:

Matthias Enderle sagt, die Diskriminierung seines Geschlechts zeige sich auch in der Berichterstattung über Tötungsdelikte: „Wenn ein Mann tötet, ist sofort klar, dass er es aus niederen Beweggründen tat.“ Dass dieser aus purer Lust an der Gewalt gemordet habe. Bei einer Frau heiße es schnell, dass sie „jemanden schützen wollte, dass sie in einer Ausnahmesituation war und nicht anders konnte.“

Alice Schwarzer forderte, Mütter, die ihre Kinder kurz nach der Geburt töteten, sollten straffrei bleiben, aus genau den genannten Gründen. Generell sieht man in einer Frau nicht „Das Böse“, übt Mitgefühl („Sie hat ihr Kind verloren!“), was sich auch daran zeigt, dass sie für die gleichen Verbrechen weniger hart bestraft werden.

Jungen, sagt Enderle, erführen Nachteile im Bildungswesen. Dies liege etwa daran, dass unter den Lehrern zu wenig Männer seien und auf die Interessen von Jungen zu wenig Rücksicht genommen werde. Sein Verein hat deshalb eine Liste von Büchern erstellt, die er Pädagogen für den Unterricht empfiehlt. Darunter finden sich eine Menge Fußball-, Drachen- und Abenteuergeschichten, aber auch der Roman „Ausgezickt“, in dem es die Hauptfigur Jan „den dummen Zwillingszicken mal so richtig zeigt“.

Oh! Mit Titeln wie „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“ haben Sie aber kein Problem oder? Ja! Jungenfreundliche Literatur ist wichtig aber auch nur ein Aspekt zur Überwindung eines jungenfeindlichen Bildungssystem, das Sie mit Verweis auf ein angeblich mädchenfeindliches Buch beiseitewischen wollen, aber das zu solchen Zuständen führt:

Die Konsequenzen liegen auf der Hand. Nach Prof. Markus Meier in „Lernen und Geschlecht heute“ (2015) sind mittlerweile mehr als ein Viertel aller jungen Männer in Deutschland funktionelle Analphabeten. Ein Zustand, der in einem Land, in dem Bildung der wichtigste volkswirtschaftliche Faktor darstellt und in dem die politisch Verantwortlichen andauernd über einen angeblichen Fachkräftemangel klagen, eigentlich höchste Alarmstufe auslösen müsste. Der zunehmende Gender Education Gap und die höhere männliche Jugendarbeitslosigkeit wird aber von den politisch Verantwortlichen nicht als Problem, sondern als positive, ja sogar erfreuliche Rückmeldung einer Geschlechterpolitik gesehen, die sich auch heute trotz Gender Mainstreaming ausschließlich auf die Frauenquote reduziert. Und jeder Junge, der im Bildungssystem scheitert und arbeitslos auf der Straße landet, ist pragmatisch gesehen natürlich ein Gewinn für die Frauenquote.

Sowas anzugehen ist ihnen aber weniger wichtig, als einen Verein, der jungenfreundliche Literatur fordert, in den Schmutz zu ziehen? Prioritäten?

Gewalt-gegen-Maedchen

Kindern das Recht auf Hilfe, das Recht auf Schutz vor Gewalt verweigern, da sie das falsche Geschlecht haben. Humanität in Deutschland und weltweit.

Das Bundesfamilienministerium geht davon aus, dass fünf Prozent aller deutschen Männer offen antifeministisch eingestellt sind, etwa dem Satz zustimmen: „Frauen sind von der Politik genug gefördert worden, jetzt sind die Männer dran.“ Ein Drittel aller Männer sei für einzelne antifeministische „Einstellungen oder Facetten empfänglich“.

Ja, wie können Sie nur!!? Wir brauchen noch viel mehr tote Männer und Frauenquoten, bevor – also nie – das Projekt Feminismus abgesagt wird.

Zu den ärgsten Feindbildern der Bewegung zählen junge Frauen wie Greta Thunberg.

Ihr meint die hier?

Aber auch Männer, die sich für Frauenrechte einsetzen. Die werden als „lila Pudel“ beschimpft. Es heißt, sie hätten ihr eigenes Geschlecht verraten.

Wohingegen es vollkommen in Ordnung ist, Menschen, die für Mitgefühl mit Männern in Notlagen einstehen, mit Rechtsterroristen in ein Boot zu werfen?

Dann folgt eine längere Passage, in der die Taktik verfolgt wird, rechte Terroristen als „antifeministisch“ zu labeln, und daraus zu folgen, Antifeministen, also Männerrechtler wären (potentielle) Rechtsterroristen. So sind sie z.B. für eine traditionelle Rollenverteilung. Nun, das sind viele Frauen auch. (Ich persönlich bin übrigens nicht für die traditionelle Rollenverteilung, ich lehne sie ab, da sie Ausbeutung des Mannes darstellt.) Auch sind Nazis für Naturschutz, was heißt, dass bald im Tagesspiegel Experten zu hören sein werden, die erklären, man dürfte den Grünen – „Alles Nazis!“ – keine politische Partizipation gewähren. Warum Männerrechtler nicht rechts sind, habe ich ausführlich hier erläutert.

In einem Absatz: Ja, Rechte sind oft Antifeministen, da sie die traditionelle Rollenverteilung – er im Werk, sie am Herd – bevorzugen. Rechte stehen für eine soldatische Männlichkeit, die im Krieg und auf dem Bau verheizt werden kann – und damit kollidieren sie mit den Vorstellungen von Männerrechtlern.

Aber Feministen, Lügner und Betrüger wie Andreas Kemper, können nichts anderes als die braune Keule schwingen, für inhaltlichen Argumente reicht es nicht, nur für das Abbrennen von Strohmännern. Zu Breivik hat der Gymnasiallehrer Schoppe hier ausführlich Stellung bezogen, also zur Taktik, die noch nicht ganz kalten Leichen für die Hetze gegen Männerrechtler zu missbrauchen.

Breivik war Antifeminist, ja, aber bedeutet das, er war ein Männerfreund, für Väterrechte zum Beispiel (Antwort: Nein)? Die ganze Geschlechterdebatte war nur ein kleiner Teil seiner Probleme, hauptsächlich ging es dem selbsternannten Christen (wo bleibt hier die Hetze gegen diese Gläubigen, werter Tatesspiegel?) um die Islamisierung.

Zu Mann und Frau sagte er:

„Ich fühle mich nicht wohl mit dem Konzept, Frauen zu Töten, weil sie einfach zu wertvoll sind, um sie in Gefahr zu bringen“

Und damit steht er in Opposition zu Männerrechtlern, für die der Mann eben nicht das Wegwerfgeschlecht ist, oder es nicht sein sollte. Dafür sitzt er in einem Boot mit Feministen, die Frauen überall bevorzugen und dabei über Leichen gehen: FEMINISTEN SITZEN MIT BREIVIK IN EINEM BOOT! AUF SIE MIT GEBRÜLL!!!

tagesspiegel:

„Die Vereine wollen gesellschaftlich anerkannt werden, vertrauenswürdig und wissenschaftsgeleitet wirken.“ Um dann in Fernsehsendungen als Experten geladen zu werden. Um Medien mit Statistiken versorgen zu können. Um ernst genommen zu werden und gestalten zu können.

Äh, ja. Wir wollen politische Partizipation. Wohingegen unsere Gegner, Vollblutdemokraten, uns vom Diskurs ausschließen wollen: Eine seltsame Debatte: als ob es in einer Demokratie normal wäre, zunächst einmal langwierig zu diskutieren, ob bestimmte Gruppen überhaupt zur Diskussion zugelassen werden dürften.

Zu den Lügen im Qualtitätsmedium über Arne Hoffmann und seinen „rechten Netzwerken“ lasse ich ihn selbst zu Wort kommen: Über Lügner.

Ok, da kommt noch mehr, aber ich fühle mich schon genug angewidert.

p.s.: Ich habe nicht geprüft, ob die angeführten Aussagen, „Zitate“ so auch wirklich geäußert wurden, und nicht erstunken und erlogen sind. Würde mich nicht wundern, und Danisch schreibt selbst, wie manipulativ dort vorgegangen wird. Lieber Tagesspiegel, wenn ihr mich bei einem Thema, in dem ich mich auskenne, so anlügt, wer sagt mir, dass ihr das bei anderen Themen nicht auch macht? Seid ihr vertrauenswürdig? Ist Vertrauenswürdigkeit eine wichtige Größe in der journalistischen Profession?

p.p.s.: Das war der morgige Samstagartikel, den ich aus Gründen der Zeitnähe vorgezogen habe. Morgen dann nix, Sorry.

p.p.p.s.: Der Tagesspiegel hetzt auch gegen absolute Beginner („Incels“). Hier kann man mit einem reden, anstatt nur über sie, um sie als Monster zu verhetzen. Aber damit sind die Journalisten des Mainstreams wohl überfordert.

p.p.p.p.s.: Habe auf Tagesspiegel auf meine Antwort verlinkt, wurde nicht freigeschaltet.

p.p.p.p.p.s.: Gunnar Kunz, der zum Interview eingeladen wurde und – aus guten Gründen – abgelehnt hatte, hat mit einem offenen Brief reagiert.

12 Gedanken zu „Der mangelhafte Journalismus vom Tagesspiegel

  1. beweis

    Das ist wirklich auffällig: Die Schlagzahl der Publikationen, die feminismuskritische Männer in eine Reihe mit Terroristen, Massenmördern und rechtsextremistischen Tätern stellen, nimmt spürbar zu. Der Tagesspiegel präsentiert hier eine besonders unterirdische und agitative.

    Das ist der brandneue Mainstream. Sie ziehen die Daumenschrauben immer fester, weil sie inzwischen sicher sein können, dass ihnen auch ein Großteil der Männer entweder zustimmen oder einfach den Mund halten.

    Was ist denn so bestialisch daran, ein Feminismuskritiker zu sein? Feminismus der dritten Welle bedeutet ja nicht mehr, für Gleichberechtigung und gleiche Chancen einzutreten, er bedeutet, dass der Mann das Böse verkörpert aufgrund seines pauschal vorsätzlich triebgesteuerten Geschlechts. Er bedeutet, dass Frauen die Allmacht über die Ressource Mensch, also die Kinder erhalten sollen, weil nur sie gut und systemrelevant sind. Er bedeutet, dass Frauen in alle für sie interessanten Positionen gelangen sollen, ohne Qualifikation, ohne Engagement – nur mit Scheide.

    Dieser Feminismus ist ungerecht. Und deswegen ist er zu kritisieren.
    Muss ich mich jetzt Breivik oder den Spinnern von Halle oder sonstwo nahe fühlen?

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Was ist denn so bestialisch daran, ein Feminismuskritiker zu sein? Feminismus der dritten Welle bedeutet ja nicht mehr, für Gleichberechtigung und gleiche Chancen einzutreten, er bedeutet, dass der Mann das Böse verkörpert aufgrund seines pauschal vorsätzlich triebgesteuerten Geschlechts.

      Korrekt, und wenn Du dich für Feminismuskritik einsetzt, leugnest Du diese Monströsität der Männer, bist also selbst ein Monster. Ganz einfach.

      Antwort
    2. Jens

      „Was ist denn so bestialisch daran, ein Feminismuskritiker zu sein?“

      Das ist doch bei jeder Ideologie so. Kritiker sind nicht erwünscht und müssen gegebenenfalls vernichtet werden. Da ist dann die Angst das Kartenhaus des Glaubens zusammenbrechen zu sehen. Gerade wenn eine Autorität (hier beispielsweise Valerie Solanas) hinterfragt wird.

      Dieser Mechanismus ist immer gleich, egal ob es sich um die katholische Kirche handelt, Maoismus oder Veganismus.

      Antwort
  2. Benjamin Goldstein

    Der Tagesspiegel ist das Beiboot der ZEIT. Von denen erwarte ich auch entsprechend den gleichen infantilen Quatsch, nur vielleicht in einem gedämpfteren Ton.

    Hast Du mitbekommen, dass Polen aus der „Istanbul Convention“ aussteigt, die angeblich total um Gewalt gegen Frauen geht, aber um des Friedens Willen natürlich gleich den ganzen Gendergaga meint einführen zu müssen? Die Türkei debattiert auch einen eventuellen Ausstieg. Ich les gerade den Vertrag als Videoserie.

    Antwort
    1. beweis

      Die im Osten scheinen die Einzigen zu sein, die noch etwas merken. Istanbul-Konvention ist die Einführung des Matriarchats durch die kalte Küche. Da geht es nicht um die Ächtung von Gewalt, sondern nur um die Ächtung von Gewalt gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe. Und um eine Umgestaltung des Bildungs- und Erziehungssystems im Sinne dieser Gruppe.

      Antwort
      1. Benjamin Goldstein

        Es geht um Geld, Wasserkopfämter und Propaganda. Gewaltprävention ist ein billiger Vorwand. Die Polen richten sich auch gegen die Anmaßung im Vertrag, mit dem die Kultur mal eben umgeschrieben werden soll.

        Antwort
  3. Matze

    Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, wie man sich überwindet so einen Text wie im Tagesspiegel zu schreiben und trotzdem noch denkt das man etwas gutes tut?

    Antwort
  4. Pingback: Tagesspiegel, ey – apokolokynthose

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