Sorgerecht, entsorgte Väter und das Patriarchat

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„Offenbar hat die Ministerin aber den Gegnern eines automatischen Sorgerechts nachgegeben, wonach es in schwierigen Beziehungen mit Alkohol- oder Gewaltproblemen riskant sei, wenn der Mann auch gegen den Willen der Frau sorgeberechtigt werde.“

Wenn es aber „schwierige Beziehungen mit Alkohol- oder Gewaltproblemen“ gibt, lässt sich das im Einzelfall nachweisen – übrigens auch bei Müttern. Aber dem ist nicht so, mitten im finstersten „Patriarchat“ (laut Mainstreammedien) zieht eine institutionell Mächtige aus, um Väter zu ficken, heißt: Unterhaltspflicht ja, Sorgerecht nein; sie alle unter Generalverdacht zu stellen, und gleichzeitig Mütter, die die größte (Mord) und meiste Gewalt gegen Kinder ausüben, rein zu waschen. Aber hey, wen interessiert es schon, wenn eine Mutter ihre Kinder umbringt, die sollten wir nicht verurteilen sondern Mitgefühl mit ihr üben, denn immerhin hat sie ihre Kinder verloren!

Wenn also „Gewalt- Alkoholprobleme“ ein Problem sind, aufgrund derer man unverheirateten Vätern das Sorgerecht vorenthalten darf, müsste man genauso mit Müttern verfahren, denn: Es gibt auch versoffene Schläger-innen, sogar mehr als Väter.

Und wie verantwortungslos sind eigentlich diese Mütter? Wenn sie ein Leben in die Welt setzen, stehen sie in der Verantwortung, für möglichst gute Startbedingungen zu sorgen, und das schließt ein, einen guten Vater auszuwählen, und nicht den nächstbesten „versoffenen Schläger“ zu nehmen: Wenn der Vater es – das Sorgerecht – nicht wert ist, dann ist es somit die Mutter auch nicht. Entzieht ihnen, die per Mutterkindbindung zigtausende Ungeborene abtreiben, das Sorgerecht! Zum Wohle der Kinder!

Mutterlobbyisten haben also Bedenken? Nun, dort wo es gut läuft, richten sich Mütter Screenshot_2019-02-05 FSI auf Twitter Skandal um Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages am 13 02 209 Zur Anhörung Wech[...]nicht an die Hilfestellen, womit bei diesen ein verzerrtes Bild entsteht – da sie nur mit den Problemfällen konfrontiert werden und nicht mit harmonischen Beziehungen. Und: Wenn Väterverbände mit Steuergeldern gefördert würden, das Bundesverdienstkreuz erhielten, Zugang zu den Institutionen hätten, dann könnten diese auch von vielen, vielen Fällen betroffener Vätern berichten, die Probleme mit versoffenen Schlägerinnen haben.

Lambrecht: „Wir wollen daran festhalten, dass die erste Elternstelle der leiblichen Mutter, die das Kind geboren hat, vorbehalten bleibt.“ Aha, und warum? Weil es besser für Kinder ist? So lautet der Mythos, trifft aber nicht zu. Im Gegenteil ebnet dieser Mythos den Weg zu einem schweren Verbrechen: Der Folter von Kindern, der Eltern-Kind-Entfremdung. Denn damit wird von höchster Stelle festgeschrieben, dass Väter nur Eltern zweiter Klasse sind, ihre Entsorgung also ein Lappalie sei. Wie blind kann man sein. Vaterentbehrung, so weiß man seit Jahrzehnten – oder könnte man wissen – ist ein Problem für Kinder, es schädigt sie. Wiedermal scheißt man auf des Kindeswohl, wiedermal geht Mutterwohl vor Kindeswohl. So, und jetzt schalt ich die Maistreammedien ein, und lass mir erzählen, wir lebten in einem „Patriarchat“.

Mit Frauen an der Macht wird alles besser.

2 Gedanken zu „Sorgerecht, entsorgte Väter und das Patriarchat

  1. ClaudiaBerlin (@HumanVoice)

    Mal eine Frage, nicht direkt zum Thema:
    Da “ zieht eine institutionell Mächtige aus, um Väter zu ficken“

    Mich interessiert, wie es eigentlich dazu kommen konnte, dass das Verb für eine unbestritten lustvolle Aktivität so sehr mit genau der gegenteiligen Bedeutung aufgeladen wurde?

    Jetzt bist du gefickt bedeutet: du bist niedergemacht, verarscht, besiegt…

    Wie kommt das – deiner Meinung nach?

    Antwort

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