Archiv für den Monat September 2020

Ein Tipp für Schwulenhasser

Tja, was sind das nur für Zeiten? Schwule zieren sich nicht, in der Öffentlichkeit Händchen zu halten und sie dürfen sogar heiraten.

Was tun, um diese Zustände zu bekämpfen?

Hierzu habe ich ein paar Ratschläge, und der wichtigste lautet: Piss die Homophilen an.

Erkläre denen, die kein Problem mit Schwulen haben, sie hätten ein Problem mit Schwulen, sie würden sie zumindest unbewusst ablehnen. Wenn sie widersprechen, verklicker‘ ihnen, dass dieses Leugnen erst recht beweist, sie würden Schwule hassen.

Referiere darüber, dass die gesamte Gesellschaft von einer heteronormatirven Matrix dominiert wird, weshalb jeder Homophobe ein Leben lang daran zu arbeiten habe, die daraus folgende feindselige Haltung hinter sich zu lassen – was ihm aber nie gelingen wird.

Wenn sie keinen Lust haben, mit Schwulen zu schlafen, zu kuscheln und sich Dildos in den Hintern schieben zu lassen, werte das als Beleg dafür, wie reaktionär sie sind.

Auf diese Weise dürfte es dir ein Leichtes sein, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, in dem die Leute mehr und mehr keinen Bock auf Homosexuelle haben.

Und zum Schluss?

Sitzen zwei Homosexuelle im Flugzeug.

Sagt die eine zur Anderen: „Ich wette, jetzt haben alle wieder an Schwule gedacht!“

Billy Coen über die Sichtweise auf die schwarze und weiße Unterschicht

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Ich würde die Sklaverei als Grundlage heutiger sozialer Verteilungen nicht mehr allzu hoch gewichten. Seit dem Ende des Bürgerkrieges hat es eine immense Evolution der amerikanischen Gesellschaft gegeben in deren Zuge, nur die Sklaverei betrachtet, ausreichend Raum gewesen wäre, die durch die Sklaverei hinterlassenen sozialen Bedingungen unterschiedlicher Demographien weitgehend zu nivellieren.

Wesentlich schwerwiegender dürfte da die in etlichen Staaten noch bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts hineinreichende Rassensegregation gewesen sein, die es vielfach Schwarzen unmöglich machte, höhere oder überhaupt nur durchschnittliche Bildungsgrade zu erreichen. Dadurch wurde die amerikanische Unterschicht seinerzeit angereichert mit überwiegend schwarzen Menschen in prekären Lebensbedingungen. Die in dieser Zeit massiv entstandene Ghettoisierung der schwarzen Unterschicht dürfte die Vererbung dieses Zustandes teils bis in die Gegenwart gefördert haben. Da fand einfach von Geburt an eine vollends schiefe Sozialisierung statt, nicht selten das Abdriften in die Kriminalität.

So eindeutig sind diese Zustände aber heute auch schon lange nicht mehr verteilt. Der Fakt, dass die Mehrheit der amerikanischen Unterschicht weiß ist, dringt wohl nur aus zwei Gründen nicht ins gesellschaftliche Bewusstsein: erstens sind viele dieser weißen Unterschichtler Leute, die einen Absturz aus der unteren Mittelschicht hinter sich haben, den sie sich aber, wohl aufgrund der sozialisierten, teils etwas schrägen amerikanischen Mentalität ums Verrecken selbst nicht eingestehen wollen, ABER zweitens, weil sie auch schlicht als Menschen in prekären Lebensverhältnissen nicht wahrgenommen werden können / sollen / dürfen, weshalb man sie einfach nur als „White Trash“ abkanzelt und die Sache damit als erledigt ansieht. Und da spielt eben das „schwarze Opferabo“ in den Staaten mit rein. Es wäre schlicht unmöglich, in aller Öffentlichkeit schwarze Unterschichtler als „Black Trash“ zu titulieren. Jede politische oder mediale Karriere wäre damit umgehend ultimativ beendet. Die Not weißer Unterschichtler wird in den USA rigoros ignoriert nicht obwohl sondern WEIL sie weiß sind. Das ist der Status Quo des Sozialen in den USA. Nicht deine faktische Lage sondern deine Hautfarbe und ggf dein Geschlecht entscheidet darüber, ob du Gehör und Mitgefühl erfährst. Und Schuld daran sind unter anderem bis zum Bersten mit Privilegien zugeschissene College-Tussen, die in Verhältnissen leben, von denen die überwiegend weiße Unterschicht nur träumen kann, sich aber dennoch mit „I can’t breathe!“-Transparenten auf die Straße stellen, um sich trotz ihrer vollverpamperten Lebenswirklichkeit als unterdrücktes Opfer inszenieren zu können und sich dabei schamlos auf einen Mann berufen, der der Unterschicht angehörte, was aber für sie wiederum völlig egal ist, weil für sie nur seine Hautfarbe zählt, die sie als einzigen Faktor mit ihm gemeinsam haben, diese aber für ihr Narrativ ohne Rücksicht auf Verluste ausschlachten.

„Eine ganz andere Sache ist, heute Lebende Weiße dafür persönlich verantwortlich zu machen oder sie als Rassisten zu beschimpfen.“

Leider scheint mir in den USA dies nahezu untrennbar mit der Erinnerung an diese Zeiten verknüpft. Ein sachlicher Umgang damit und eine objektive Analyse scheint mir quasi nicht stattzufinden.

Rassismus und Paranoia

Viele Medien kommunizieren den Schwarzen, dass sie strukturell benachteiligt seien und ihren Hass, ihre Wut auf Weiße zu Recht pflegen würden. Ihnen wird vermittelt, im Recht zu sein, wenn sie das Land anzünden.

Screenshot_2020-07-17 USA Black Lives Matter -Fans verspotten ermordete Mutter

Nehmen wir obiges: Wo findet sich Äquivalentes zu ermordeten Schwarzen? Eigentlich müsste es davon mehr als genug geben, wären die herrschenden Narrative über Rassismus und strukturellem Rassismus zutreffend. Wo sind sie, die Rassisten? In der letzten Zeit bin ich oft mit Klagen über Rassismus konfrontiert worden, wobei auffällt, dass sowas wie oben oder dem Erfahrungsbericht unten komplett fehlt. Wovon in den verschiedenen Formaten nicht die Rede ist, ist, dass Schwarze als Nigger beschimpft werden oder gleich zusammengeschlagen – von Nazis. Davon hört man nur wenig bist gar nichts, bzw. es stellt sich raus, dass es mehr rassistische Gewalt von Schwarzen gegen Weiße gibt.

Die Rede ist davon, dass man danach gefragt wird, wo man herkomme. Das sei Rassismus, da man damit nicht als Deutscher akzeptiert wird. Nur: Einen echten Rassisten interessiert deine Herkunft nicht. Er sieht deine Hautfarbe und weiß damit alles, was er wissen muss. Er will dich nicht kennenlernen. Diese beknackte Anklage heißt nichts weiter, als dass man das Denken einstellen soll, dass man keine Hautfarben sehen soll, welche zur logischen Schlussfolgerung führen, wie dass die (Ur-)Großeltern des Farbigen nicht für Hitler gekämpft haben. Dieser Vorwurf – die Frage nach den Wurzeln – ist ein Klassiker unter der schwarzen Jammerei und belegt eindrucksvoll, dass Rassismus hierzulande eben kein Problem ist – denn sonst würde man andere Geschichten erzählen. Weiter gibt es Klagen über „Blicke“ und – kein Scheiß – „Energien“, negative nämlich, die Menschen, potentielle Rassisten, aussenden. Oder einfach nur, dass die Mehrheit eine andere Hautfarbe hat, wie auch eine andere Kultur, was allein schon ausreicht sich unwohl zu fühlen, ganz ohne, dass es zu Vorfällen mit rassistischen Hintergrund gekommen ist, einfach nur, dass man einer Minderheit angehört, sonst nix.

Wie sollte man damit umgehen, einer Minderheit anzugehören? Und wie sollte man es nicht tun? homoduplex bezieht sich auf einen Schwarzen, der anführt, dass es noch immer Rassismus gebe, aber:

Was also sollte man einem schwarzen Kind besser sagen:

  1. »Systemischer Rassismus wird dich im Leben zurückhalten«, oder

  2. »Es gibt überall auf der Welt Rassismus, aber davon musst du dich nicht aufhalten lassen. Vielleicht ist mal jemand unfreundlich oder du bekommst eine Wohnung oder einen Job nicht. Aber dann findest du eine andere Wohnung oder einen anderen Job. Unterm Strich kann dich der Rassismus nicht daran hindern, ein gutes Leben zu haben. Er wird nicht verhindern, dass du Freunde findest, jemanden zum Heiraten findest und eine Familie gründest. Du kannst sogar von ihm profitieren, denn wenn du dich anstrengst und gute Leistungen bringst, bekommst du sicher einen guten Studienplatz und einen guten Job.«

Dessen unbeachtet: Das Problem ist also schon allein, dass man nicht deutsch aussieht…. Halt! Weißt Du, was das war? Das war eine Mikroaggression. Denn wenn ich einem Farbigen sage, er sieht nicht deutsch aus, dann definiere ich damit Deutsche und grenze ihn aus. Ok Sorry, aber das ist: Eine paranoide Deutung. Man interpretiert in einen harmlosen Vorfall eine Monströsität von Bedeutungen hinein, die alle darauf hinauslaufen, dass man durch eine übermächtige Struktur benachteiligt, angefeindet wird. Wenn ein Paranoiker eine unangenehme Erfahrung macht, dann ist das nicht einfach nur eine unangenehme Erfahrung, sondern dann steckt ein System dahinter, zum Beispiel die CIA, die einen gezielt sabotiert – der Vorfall wird paranoid gedeutet. Parallel: Wenn ein Schwarzer eine unangenehme Erfahrung macht, dann steckt Rassismus dahinter. Er wurde nicht unfreundlich behandelt, weil sein Gegenüber gerade einen schlechten Tag hatte oder generell unfreundlich ist, sonder weil er ein Rassist ist. Damit kann so gut wie jede Begegnung – auch eigentlich positive, siehe „Nach-Herkunft-Fragen“ – umgedeutet werden und am Ende des Tages wurde man hunderte Male rassistisch angefeindet oder ist einfach nur negativen „Energien“ ausgesetzt. Das wird auch darüber gestützt, indem die Medien allen Weißen bescheinigen, Rassisten zu sein (zumindest dort, wo ich mitlese, schätze auf den Seiten der „Jungen Freiheit“ passiert das nicht). Der schwarzer Paranoiker fühlt sich bestätigt. Damit fachen diese Institutionen den Hass an: Auf Seiten der Weißen, wenn sie sich dumm angemacht fühlen über die Anklage, und auf Seiten der Schwarzen, die in jedem Weißen einen Rassisten sehen, was auch mal in Gewalt umschlägt:

Eine der seltenen Täter-Memoiren beschreibt ein solches Verbrechen in Virginia. Der Autor, damals ein Teenager, hielt sich eines Nachmittags mit seinen Freunden an einer Ecke in seiner Nachbarschaft auf, als sie »einen weißen Jungen« sahen, »der etwa 18 oder 19 Jahre alt zu sein schien und gemütlich auf seinem Rad durch die Nachbarschaft radelte.« Einer aus der Gruppe machte die anderen auf den Jungen aufmerksam, beschimpfte ihn und merkte an, dass er verrückt sein musste, hierher zu kommen. Die Reaktion der Gruppe »kam automatisch«. Sie rannten los, rissen ihn vom Rad und schlugen ihn bewusstlos, während Autos vorbeifuhren. Sie traten gegen seinen Kopf, bis Blut aus seinem Mund kam, und versuchten, seine Genitalien zu verletzen. Der Autor berichtet, dass er sich zurückgezogen habe, als er merkte, wie schwer das Opfer verletzt war. Andere taten es ihm gleich, doch einer aus ihrer Gruppe ließ nicht ab, »als wäre er durchgedreht«, und setzte der Episode die Krone auf, indem er das Fahrrad nahm und mit aller Kraft auf das Opfer niederkrachen ließ. Der bewusstlose Junge auf dem Boden zuckte nicht einmal.

Aber Hey! Sowas wie Rassismus gegen Weiße gibt es nicht! Nur: Wo findet sich die Spiegelung? Wo die rassistische Gewalt gegen Schwarze? Wäre bei obigen Vorfall die Hautfarben getauscht, er würde die Massenmedien beherrschen. Mit anderen Worten: Bei den ganzen Berichten über Alltagsrassismus fehlen mir die Rassisten, die in Mobs auf Schwarze losgehen und die ermordete Schwarze verhöhnen, und zwar massenhaft in Form eines Shitstorms. Es gibt keinen strukturellen Rassismus. Farbige sind hierzulande bei weitem nicht dem Druck ausgesetzt wie Weiße in Südafrika. Gäbe es strukturellen Rassismus, wir hätten keine Million Migranten aufgenommen und die Medien in den USA würden einem schwarzen Mob nicht erklären, es wäre schon in Ordnung wenn sie randalieren. Der vermeintliche Rassismus – besonders in Deutschland – findet sich oft nur in dem gefühlten Unbehagen über „negative Energien“, also Paranoia, welche sich nahtlos einfügt in die Diskurse über weiße, privilegierte Männer.

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Über die weibliche verborgene Sehnsucht

Was in unseren Zeiten gnadenlos untergeht, ist, dass auch Frauen sexuelle Wesen sind, sich nach einem sexuellen Mann sehnen – dieser aber wird in unserer vergifteten Kultur als Unhold gezeichnet.

Nennen wir sie Tim und Tina. Tina liebt Tim, was Tim aber nicht weiß. Und Tina weiß nicht, wie sie Tim verführen kann. Jedenfalls sitzen wir zu dritt vor dem Fernseher, als dort das Wort „ejakulieren“ fällt. Tim fragt, was das bedeutet. Ich setze zu einer ausschweifenden Erklärung an, aber Tina unterbricht mich schon vor meiner ersten Silbe: „Abspritzen“ sagt sie.

Damit schaffte sie mit nur einem Wort Klarheit, zugleich signalisierte sie auch was. Und zwar, dass sie einen unverkrampften Blick auf die männliche Sexualität pflegte, eine Einladung zwischen den Zeilen: „Ich verurteile Männer nicht für ihre Sexualität, ich begrüße sie sogar.“ Und für mich, der ich um ihr kleines Geheimnis, ihrer Liebe zu Tim wusste, legte sie noch etwas offen: Sehnsucht. Nach ihm als Mann, nach Sex mit ihm, bei ihr soll er abspritzen. So wie Männer von Frauen träumen, sich nach intimen Zusammensein mit ihnen sehnen, so träumen Frauen auch von Männern. Ihre Sexualität ist aber etwas anders strukturiert: Sie wollen begehrt werden, das ist es, was sie erfüllt.

Über einen weiteren Fall unerfüllter Sehnsucht berichtete mir ein Freund. Und zwar über eine Beziehung, in der er der Kältere war. Jedenfalls kaufte sie teure Reizwäsche, machte sich zu recht um sich dann so zu präsentieren. Er aber blickte nur kurz von seinem Videospiel auf und meinte nur lahm: „Ja, nett“. Frauen leiden darunter, wenn sie nicht begehrt, geliebt werden. Sie wollen Sex, was aber in unserer Gesellschaft kaum kommuniziert wird.

Crumar: Über alte Linke, Linksidentitäre und Anti-Rassismus

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Das Problem ist, was die alte Linke – darunter Marxisten – als „Anti-Rassismus“ verstanden hat, hat mit dem, was Linksidentitäre darunter verstehen nichts mehr zu tun.

Die alte Linke ging von dem Universalismus aus, dass alle Menschen gleich sind (im Sinne von Rechten, Freiheit, Menschenwürde) und Stereotype, Klischees und Vorurteile gegenüber anderen Gruppen zwar existieren, aber überwunden werden können.

Die Linksidentitären gehen davon aus, dass dieser Universalismus eine Erfindung der Weißen ist, die sich selber damit als Maßstab setzen und diese Werte dazu dienen, ihre weiße Vorherrschaft (white supremacy), die ihnen weiße Privilegien (white privilege) sichert, zu legitimieren. Kurz: Es ist ein Machtreduktionismus par excellence. Was aber bspw. an „Menschenwürde“ spezifisch weiß sein soll, erschließt sich nur den „woken“.

In diese „weißen Privilegien“ wird man hineingeboren – wie praktisch für diese „Theorie“, dass man sich damit einen Blick auf die konkrete Sozialstruktur eines Landes ersparen kann. Unglaubliche Arbeitszeitverkürzung. /sarcasm
Aus dieser unwissenschaftlichen Sicht ist es „logisch“, dass ALLE Weißen privilegiert sind und ja, auch der weiße obdachlose Mann ist zweifach privilegiert gegenüber einer schwarzen Multi-Millionärin.

Hier wird immer wieder kritisiert, es handle sich um einen primitiven „Kollektivismus“ – das ist nur die halbe Wahrheit. Es sind vor allem „Kollektive“, die überhaupt nicht existieren. Es sind reine Kopfgeburten einer Pseudo-Theorie auf biologistischer Basis.

Dieser Rassismus ist „den Weißen“ also angeboren, sie haben ihn gefälligst zu gestehen (als „racial bias“) und wiedergutzumachen, indem sie ihre Macht und Privilegien abgeben. Er ließe sich nur durch jahrelanges antirassistisches Training im Zaum halten und ist prinzipiell unüberwindbar.

Wie ausgesprochen hilfreich für den Broterwerb als ein solcher Trainer, dass man a. als Weißer nur rassistisch sein kann (gerade wer leugnet er sei Rassist ist einer), b. jede Form von Ungleichheit darauf hindeutet, dahinter steckt Rassismus und c. auch jeder zwischenmenschliche Konflikt, wie auch jede Interaktion zwischen den „Rassen“ zwangsläufig eine rassistische Komponente hat.

Und jetzt stelle dir vor, wie eine Gesellschaft aussieht, die nur ausreichend genug „trainiert“ worden ist, nämlich mit Folgen, die absehbar sind: Gegenseitiges Misstrauen, permanente Vorwürfe und Unterstellungen von einer Seite, Rückzug in die jeweiligen „Kollektive“, Segregation. Also prinzipiell das genaue Gegenteil von dem, was die alte Linke – mit Martin Luther King – gewollt hat, nämlich einen Menschen nach seinem Charakter, nicht nach seiner Hautfarbe zu beurteilen.

Die Theorie hinter dem Begriff „Anti-Rassismus“ hat sich komplett geändert, das liegt nicht am „Das ist kein echter™ xxx“, sondern die Linksidentitären wollen den Begriff kapern, um ihr völlig absurde, kontraproduktive „Theorie“ durchzusetzen.

An der extrem auffällt, Fragen sozialer Ungleichheit werde nicht mehr allgemein behandelt (s. weißer obdachloser Mann), sondern nur noch im Kontext der Hautfarbe. Womit es vortrefflich gelingt, weiße Armut – und damit die absolute Mehrheit der Armen in den USA – einfach verschwinden zu lassen. Die sind schließlich privilegiert. Durch die Überführung einer sozialen Frage in einer der „Rasse“, ist man die soziale Frage elegant losgeworden.

Rate mal, wie es mir geht, mit diesem Pack in einem Atemzug als „Linker“ genannt zu werden. Es handelt sich bei den Linksidentitären um die beste Linke, die man für Geld kaufen kann.

Cuties

Der Film Cuties, welcher mit sexualisierten Mädchen Aufmerksamkeit ziehen will, sollte ein Skandal werden. Sollte. Ich denke, das war die Intention. Sexualisierte kleine Mädchen. Eine breite erregte Debatte von Bild über ARD-Brennpunkt bis Heute-Journal. Eine Tagung im Bundestag. Trendende Hashtags auf Twitter, Facebook und anderen sozialen Medien, denn: Skandal!

Amie unterliegt einer strengen islamischen Erziehung. So besucht sie Koranschulungen, wo sie lernt, dass es ihre Pflicht sei, als Frau dem Mann zu gehorchen. Sie trägt dort Kopftuch, hier ist man keusch und fromm. Im Kontrast dazu stößt sie auf eine Mädchengang, die sie zuerst mobbt, dann aber doch aufnimmt. Diese will mit sexualisierten Tänzen an einem Wettbewerb teilnehmen. Sie dienen sich als also einem Patriarchat an, welches von Frauen verlangt, sich schön und sexy zu geben (das kann jede Frau auch unterlassen, nur das es ihr dann schwerer fallen dürfte, einen Mann zu finden, der ihr ein angenehmes Leben unterhält). Dabei kommt es zu Streitigkeiten in der Klicke, deren Auswüchse eines der Mädchen beinahe das Leben kostet. Anstatt also zusammen zu halten gegen die Männerwelt, unterwerfen sie sich ihrem Diktat und lassen sich entzweien. Am Ende nimmt Amie am Tanzwettbewerb teil, erkennt dann aber mittendrin, dass das grundfalsch ist und flüchtet tränenaufgelöst von der Bühne.

Feministen nahmen den Film in Schutz. Die, die sonst sexualisierte Darstellungen selbst von erwachsenen Frauen verurteilen, sagen über Kritiker, sie seien „rechte Trolle“. Vermutlich deshalb, weil der Film eine Kritik am Patriarchat darstellen soll, am muslimischen wie am westlichen – nur dass die Menschen im Patriarchat eine Sexualisierung von Kindern scharf ablehnen, wie sich an den vernichtenden Reaktionen ablesen lässt. Dabei ist der Film väterfeindlich. Amies Vater taucht im gesamten Film nicht auf. Dass er existiert, merkt man nur indirekt, nämlich anhand des Drecks und der Arbeit, die er den Frauen seiner Familie aufhalst. Er nimmt sich eine zweite Frau, was seine erste – Amies Mutter – nur noch weinen lässt. Dass ein Zimmer in der Wohnung für ihn und die neue Frau reserviert ist, bedeutet für Amie, dass sie sich ein Zimmer mit ihrem Bruder teilen muss. Er verursacht für Amie und den anderen Frauen einen Riesenberg an Arbeit für die Hochzeitsvorbereitungen. Bei einem seiner Geschenke an Amie – ein Kleid für das Fest – hat Amie die Vision, dass Blut aus ihm herausströmt. Amie will folgerichtig nichts von ihrem Vater wissen, weigert sich am Telefon, mit ihm zu sprechen, schmeißt es aus dem Fenster und wünscht sich, dass er nie zurückkommt.

Der Film löste keinen Skandal aus. Ein paar Kommentatoren – die rechten Trolle – kotzten sich hier und da über den Mist aus; das breite Publikum verpasste dem Streifen einfach nur eine vernichtende Wertung und zog weiter. Gut so.

Der Film in einem Wort: Langweilig.

Nachtrag: Es zeigt, welch hohen moralischen Ansprüchen Feministen gerecht werden, wenn sie, um gegen das Patriarchat anzustänkern, Minderjährige auf diese Weise missbrauchen.

Elternrechte: Katastrophe einer Reform und ein Aufruf

(via Genderama)

Franzjörg Krieg:

7 Jahre SPD-geführte Dominanz im Bundesjustiz- und Bundesfamilienministerium führte zur Katastrophe einer Reform, die keine werden soll und die sowohl Väter als auch Kinder verarscht.

Ich will jetzt keinen Hickhack von Kritikern unserer SPD-geführten Gesellschaftpolitik untereinander, sondern eine deutliche und entschiedene GEMEINSAME Allianz gegen diese verfehlte Politik.

Eine Partei, die so was als Ergebnis jahrelanger Politik anbietet, muss die Quittung dafür bekommen.

14% sind 2 x 5% Prozent zuviel – die ersten 5%, um die GenossInnen einstellig werden zu lassen, d.h., zur Randparteil abzugraden und die zweiten 5%, um den GenossInnen eine schöpferische Pause zu gewähren, damit sie endlich die „Erneuerung“ schaffen, die sie uns seit Jahren immer wieder verkaufen wollen.

Die Aktion ES REICHT! nimmt Gestalt an. Ich will aber eine breite Allianz, die noch etwas Zeit braucht. Ihr könnt schon mal das Logo breit streuen. Wir arbeiten an markanten Forderungen, die alles beinhalten, was wir seit vielen Jahren haben wollen. Das muss überall in der BRD immer wieder zu sehen sein.

Wenn wir die nächste Wahl nachhaltig beeinflussen wollen, müsst ihr diesen Ball aufnehmen. Das Logo und die Botschaft ES REICHT! müssen ab sofort überall auftauchen. Die Leute müssen neugierig werden auf den Inhalt, den wir sicher liefern werden.

Teilt das auf allen Portalen und in allen Sozialen Medien!

Facebook

Meldet euch unter krieg@vafk-karlsruhe.de bei mir, damit ich die bisherige Konzeption der Reaktion auf die derzeitige Familienpolitik mit euch teilen und gemeinsam festlegen kann. Ich suche nur Personen, die Ahnung von den Inhalten der Fortschreibung des Familienrechts und von den politischen Abläufen haben und auch wirklich etwas tun möchten.

Ich bitte auch um Personen, die auf anderen Plattformen unterwegs sind (Twitter etc.) und die die Aktion ES REICHT! auch dort einbringen und administrieren können. Auch solche sollten sich bei mir per Mail melden.

Es gibt viele, die von mir über Facebook nicht erreicht werden. Vielleicht kennt ihr solche und könnt auch diese auf meine Aktion aufmerksam machen. Ich möchte nicht, dass diese Aktion nur eine von mir bleibt, sondern dass sie eine breite Aktionsbasis findet. Über Kontakte konnte ich feststellen, dass eine hohe Bereitschaft besteht, das mit zu gestalten und mit in die breite Gesellschaft zu streuen.

Es müssen bundesweit Aktionen dazu laufen mit überall gleichen Signalen. Das funktioniert aber nur, wenn auch viele an der Konzeption beteiligt sind.

Facebook.

Billy Coen: Das harte Schicksal der Hausfrauen

Ein Kommentar, zu wertvoll um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

„Die Frage des Mental Load ist also eine nach dem subjektiven Belastungsempfinden.“

Volltreffer! Denn die eigene Arbeit ist bekanntlich immer die schwerste; und zum Glück haben in unserem frauenunterdrückenden Patriarchat feministische Frauen die Deutungshoheit darüber, wessen Wahrnehmung die einzig relevante zu sein hat.

Man schaue sich doch nur mal das Comic an. Was da aufgeführt ist, kommt nicht über den Sachverhalt von Alltagspetitessen hinaus. Und das alles findet statt in häuslichem und familiärem Umfeld bei fei einteilbarer Zeit.

Oh mein Gott! Die arme Frau muss sich doch tatsächlich Termine merken, darf das Zahlen von Rechnungen nicht vergessen und ihre Freundinnen, die sich selbst ausgesucht hat, fänden es schön, wenn sie sich ihre Namen und ihre ganzen internen Beziehungsgeflechte merkt. Na wenn das nicht der direkte Weg in den Burnout ist…

Man merkt einfach immer wieder, dass Feministinnen nahezu ausschließlich – bekanntlich mit langer Tradition zurückreichend bis zu den Suffragetten – in gut behüteten Verhältnissen aufgewachsene, unglaublich verwöhnte Prinzesschen sind, die in ihrem ganzen Leben noch nie mit so etwa wie wirklicher Arbeit, schon gar nicht im Sinne von Erwerbsarbeit, konfrontiert worden sind. Wer auch nur einmal in seinem Leben einen Tag im Job hatte, bei dem er zum Beispiel von morgens bis abends von einem Termin zum nächsten marschiert ist, wobei erwartet wird, dass er auf jeden einzelnen davon vorbereitet ist und – Feministinnen werden es kaum glauben können – er auch jede einzelne Person beim Namen und ihrer jeweiligen Funktion kennen sollte, wird sich nur verwundert die Augen reiben können, über das, was diese feministische „Künstlerin“ so alles als be- wenn nicht gar gänzlich überlastend darstellt. Meines Erachtens ist das nur noch nuanciert davon entfernt, morgens nicht mehr aus dem Bett kommen zu können, weil einen bereits die Muskelanstrengung beim Öffnen der Augenlider weit über die eigenen physischen und psychischen Belastungsgrenzen bringt.

Was soll eine Gesellschaft mit solchen Gestalten eigentlich noch anfangen können, die sich – so der sich immer mehr verfestigende Eindruck – schon vom Betreiben ihrer eigenen vegetativen Körperfunktionen vollends ausgelastet fühlen.

Zum Troll werden

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Männerrechtler sind schon ein umgängliches Völkchen: Selbst wenn einer ihnen mit Massenvernichtungsphantasien gegen Männer kommt, versuchen sie zu argumentieren, warum das falsch und auch nicht witzig ist, anstatt demjenigen einfach nur zu sagen, dass nicht Männer sondern er selbst Abschaum sei.

Ich habe von der ständigen Herabwürdigung der Männer inzwischen so gestrichen die Schnauze voll, dass ich auf sowas immer öfter wie ein Troll reagiere. Es wird geklagt, dass jeden Tag ein Mann versucht eine Frau umzubringen, und jeden dritten Tag gelingt es ihm? Na, warum sind die beiden anderen denn so unfähig? „Warum müsst ihr Männer ständig Frauen misshandeln?“ Na, weil sie es verdient haben! Männer werden in Kollektivhaft genommen, da einige DickPics versenden? Na, ich mache das, weil meiner so schön ist und ich will, dass ihn jede sieht! Und wenn – wie ein Radikalmaskulist vorschlägt – sich mal wieder eine beschwert über ihren Mann, der angeblich ein Schläger sei, dann erklär ihr, was für ein Aas sie sein muss, ihn soweit zu treiben.

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Feministen, Sexisten sind für Argumente nicht empfänglich, also zeige ich ihnen den Stinkefinger… oder auch nicht. Denn die Mentalität gegenüber Frauen ist eine ganz andere als zu Männern. Was man bei Männern mit einem Schulterzucken hinnimmt: Suizid, Obdachlosigkeit oder eben auch herabwürdigende Rede, würde bei Frauen nicht akzeptiert werden. Das hat Lucas Schoppe in „Gleichberechtigung beginnt zu zweit“ herausgearbeitet.