Billy Coen: Das harte Schicksal der Hausfrauen

Ein Kommentar, zu wertvoll um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

„Die Frage des Mental Load ist also eine nach dem subjektiven Belastungsempfinden.“

Volltreffer! Denn die eigene Arbeit ist bekanntlich immer die schwerste; und zum Glück haben in unserem frauenunterdrückenden Patriarchat feministische Frauen die Deutungshoheit darüber, wessen Wahrnehmung die einzig relevante zu sein hat.

Man schaue sich doch nur mal das Comic an. Was da aufgeführt ist, kommt nicht über den Sachverhalt von Alltagspetitessen hinaus. Und das alles findet statt in häuslichem und familiärem Umfeld bei fei einteilbarer Zeit.

Oh mein Gott! Die arme Frau muss sich doch tatsächlich Termine merken, darf das Zahlen von Rechnungen nicht vergessen und ihre Freundinnen, die sich selbst ausgesucht hat, fänden es schön, wenn sie sich ihre Namen und ihre ganzen internen Beziehungsgeflechte merkt. Na wenn das nicht der direkte Weg in den Burnout ist…

Man merkt einfach immer wieder, dass Feministinnen nahezu ausschließlich – bekanntlich mit langer Tradition zurückreichend bis zu den Suffragetten – in gut behüteten Verhältnissen aufgewachsene, unglaublich verwöhnte Prinzesschen sind, die in ihrem ganzen Leben noch nie mit so etwa wie wirklicher Arbeit, schon gar nicht im Sinne von Erwerbsarbeit, konfrontiert worden sind. Wer auch nur einmal in seinem Leben einen Tag im Job hatte, bei dem er zum Beispiel von morgens bis abends von einem Termin zum nächsten marschiert ist, wobei erwartet wird, dass er auf jeden einzelnen davon vorbereitet ist und – Feministinnen werden es kaum glauben können – er auch jede einzelne Person beim Namen und ihrer jeweiligen Funktion kennen sollte, wird sich nur verwundert die Augen reiben können, über das, was diese feministische „Künstlerin“ so alles als be- wenn nicht gar gänzlich überlastend darstellt. Meines Erachtens ist das nur noch nuanciert davon entfernt, morgens nicht mehr aus dem Bett kommen zu können, weil einen bereits die Muskelanstrengung beim Öffnen der Augenlider weit über die eigenen physischen und psychischen Belastungsgrenzen bringt.

Was soll eine Gesellschaft mit solchen Gestalten eigentlich noch anfangen können, die sich – so der sich immer mehr verfestigende Eindruck – schon vom Betreiben ihrer eigenen vegetativen Körperfunktionen vollends ausgelastet fühlen.

Ein Gedanke zu „Billy Coen: Das harte Schicksal der Hausfrauen

  1. uepsilonniks Autor

    Man merkt einfach immer wieder, dass Feministinnen nahezu ausschließlich – bekanntlich mit langer Tradition zurückreichend bis zu den Suffragetten – in gut behüteten Verhältnissen aufgewachsene, unglaublich verwöhnte Prinzesschen sind, die in ihrem ganzen Leben noch nie mit so etwa wie wirklicher Arbeit, schon gar nicht im Sinne von Erwerbsarbeit, konfrontiert worden sind.

    Die wohlhabende Penny musste mal hart arbeiten und entlarvte damit die feministische Lüge vom Glück der Arbeit:

    https://uepsilonniks.wordpress.com/2015/07/11/laurie-penny-diagnose-bosartig/

    Antwort

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