Great Reset: Wie das Großkapital die Coronakrise nutzen will, um eine totalitäre Weltordnung durchzusetzen

„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen“ – Warren Buffett, Multimilliardär

Die herrschende Elite will Corona als (ein) Vehikel nutzen, um eine neue Weltordnung durchzusetzen. Eine Diskussion dazu mit weiterführenden Links findet sich hier. Lesenswert ist z.B. die Erörterung von Norbert Häring.

Das folgende nur als Bild, da der Mensch es unbedingt kopierschützen musste:

 

7 Gedanken zu „Great Reset: Wie das Großkapital die Coronakrise nutzen will, um eine totalitäre Weltordnung durchzusetzen

  1. djadmoros

    Ich habe ja schon früher mal behauptet, dass wir in einer Gesellschaft leben, die an ihrer eigenen Unfähigkeit zur Gesellschaftskritik / Gesellschaftsreform verzweifelt. Ich glaube, dass wir in der sogenannten »Corona-Krise« davon die Konsequenzen beobachten, die sich auf mehreren Ebenen entfalten:

    (1) das endgültige Ende des neoliberalen Globalisierungsoptimismus,

    (2) der mindestens eine Dekade (seit der Finanzkrise) währende gesellschaftliche Reformstau, d.h. ein Politikversagen größten Ausmaßes auf Regierungsebene,

    (3) eine politische Linke, die ihre kulturelle Hegemonie bedroht sieht (das Gespenst des »Rechtspopulismus«), darunter eine Antifa, die die Gefahr des Faschismus nicht mehr erkennt, wenn sie ihr begegnet,

    (4) Massenmedien, deren öffentliche Deutungshoheit erodiert ist (das Gespenst des »Verschwörungsglaubens«).

    Das Ganze im Kontext einer Kultur des Selbstbetrugs, die wir unter anderem (wahrscheinlich wesentlich, weil am tiefsten im mythisch organisierten kulturellen Unbewussten verankert) mit den Lebenslügen des Feminismus eingeübt haben.

    Diese Kultur der uneingestandenen Verzweiflung giert nach einem außeralltäglichen Bedrohungsszenario, das sie als Anlass zu einem Befreiungsschlag nutzen kann – in umgekehrter Reihenfolge:

    (4) die Massenmedien nutzen mit medizinischen Tatarenmeldungen die Chance zum dramatischen Agenda-Setting, das ihnen die an die alternativen Medien verlorengegangene Deutungshoheit zurückbringt, indem sie die gesamte Öffentlichkeit inklusive der Politik unter Handlungsdruck setzen und den Vorwurf des »Verschwörungsglaubens« für eine »weiches« Gatekeeping nutzen,

    (3) die politische Linke entdeckt den Nutzen des autoritären Staates (was im Kokettieren mit der »Ökodiktatur« bereits anklang) für die Behinderung und, wo immer möglich, Repression einer Opposition, der sie im offenen Diskurs nicht mehr gewachsen ist,

    (2) die Regierung entdeckt die Vorzüge eines verfassungswidrigen Exekutivregimes, in dem sie versucht, so viele vollendete Tatsachen wie irgend möglich zu schaffen,

    (1) und auf der Ebene internationaler Organisationen sieht man die Chance gekommen, die Krise des Kapitalismus durch Installation einer autoritären Expertokratie abzuwenden, der jede demokratische Legitimation fehlt und die sich weitreichende Einfluss- und Steuerungschancen auf die nationalstaatlichen Regierungen zu schaffen sucht.

    Für die kritische Analyse eröffnet sich dabei eine Grauzone zwischen Planungsunterstellungen (»Plandemie«) und Thesen einer bloßen Nutzung von Gelegenheitsfenstern.

    Im Frühjahr wäre ich solch weitreichenden Thesen noch mit großer Skepsis begegnet – auch darum, weil ich mich zunächst davor gescheut habe, mich in die medizinische Fachdiskussion einzulesen (aus analogem Grund habe ich es auch stets vermieden, mich zum Thema des Klimawandels zu äußern). Seit ich aber sehen muss, mit welcher Dreistigkeit der Betrug durchgezogen wird, uns PCR-Testergebnisse als valide Daten über ein »Infektionsgeschehen« zu verkaufen und erneut Lockdownmaßnahmen verhängt werden, ist für mich klar, dass unsere Regierung einen »point of no return« erreicht hat, von dem an sie in sich selbst überlassener Eigenlogik auf einen biopolitischen Sicherheits- und Überwachungsstaat zusteuern wird, bei dem wir uns schließlich in »chinesischen Verhältnissen« wiederfinden werden.

    Noch funktioniert die Jurisdiktion, und vielleicht gibt es auch noch eine Chance, dass das Parlament sich noch einmal auf seine kritischen Pflichten besinnt, aber noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik und seit den Leipziger Montagsdemonstrationen der DDR war eine außerparlamentarische Opposition so wichtig wie heute!

    Antwort
  2. Andreas P.

    Evtl gehts auch ne Nummer kleiner.
    Natürlich sind das „worst case“ scenarios, die die Dinge übertreiben, aber schaut euch doch das ganze BMI papier mal ruhig und nüchtern an, das ist im April 2020 veröffentlicht, d.h. es ist im wesentlichen Januar/Februar geschrieben worden. Das Scenario geht von Mortalitäten von 1-2% Prozent aus, wenn nichts unternommen wird, und ich würde annehmen das zu diesem Zeitpunkt eine Mehrheit der Experten gesagt hätte „ja, kann sein, wir wissen es nicht“. Wenn man das Paper aus diesem Blickwinkel liest ist es recht logisch das man auf dem Worst Case herumreitet, Stichwort „better safe than sorry“.
    Als Argument für einen „Great Reset“, man könnte auch sagen „NWO reloaded“ taugt das relativ wenig. Natürlich gibt es Leute mit mehr Geld (und damit Macht) als sich Otto Normalbürger vorstellen kann. Und natürlich nutzen die Ihre Resourcen um Dinge in Ihrem Sinn zu beeinflussen, Journalisten und Politiker entsprechend auszurichten, und so weiter, gar keine Frage. Manchmal wird das ganz offen kommuniziert, Hartz 4 hat nix mit diesem abgehalferten Manager von VW zu tun, sondern ist entworfen und geschrieben von der INSM, also Bertelsmann. Blackrock, Goldman-Sachs, und und und. Die Gebrüder Koch, die seinerzeit beschlossen haben, ein paar Milliarden aus der Portokasse zu nehmen, um damit Zweifel an der zweifellos geschäftsschädigenden Idee des menschengemachten Klimawandels zu streuen.
    Was NWO Theoretiker oft vergessen: diese Leute haben bereits die Macht und das Geld und alles drum herum, die wollen keine NEUE Weltordnung, im Gegenteil. Natürlich kriegen die meisten den hals nicht voll, von Charles Koch gibts das sehr passende Zitat „I want to have my fair share, and thats ALL of it!“.
    Aber zu glauben, da sitzt ein illustres Grüppchen im Hinterzimmer, reibt sich die Hände, und frohlockt „JETZT endlich haben wir endlich die Möglichkeit, den großen Reset durchzuführen, und den ultimativen Überwachungs- und Unterdrückungsstaat zu installieren, gebt Weisung an alle Regierungen!“, und die sagen alle „Oh ja Boss, das klingt toll, das machen wir!“ … das ist, wie nannte es Peterson, „low resolution thinking“. So simpel ist die Welt nicht. (Mir ist gerade klar geworden, ich hab JEHOVA gesagt .. liest hier Leszek mit?)

    Antwort
    1. Jonas

      “ Aber zu glauben, da sitzt ein illustres Grüppchen im Hinterzimmer, reibt sich die Hände, und frohlockt „JETZT endlich haben wir endlich die Möglichkeit, den großen Reset durchzuführen, und den ultimativen Überwachungs- und Unterdrückungsstaat zu installieren, gebt Weisung an alle Regierungen!“, und die sagen alle „Oh ja Boss, das klingt toll, das machen wir!“ … das ist, wie nannte es Peterson, „low resolution thinking“. So simpel ist die Welt nicht. (Mir ist gerade klar geworden, ich hab JEHOVA gesagt .. liest hier Leszek mit?)“

      Naja ganz so einfach ist es zwar nicht aber in diese Richtung geht es leider schon. Dieser Weltverbesserungsclub erklärt explizit, dass Corona die große Chance ist. Lockdowns, Digitalisierung des Alltags, Impfprogramme und Maskentheater werden drakonisch von Regierungen forciert, obwohl der Nutzen schwer umstritten ist, während Schäden und Risiken eindeutig überwiegen. Wozu? Einfach nur aus Angst und Aktionismus heraus? Diese Angst, die die Regierung jedoch selber fleißig mit schürt? Das reicht mir als Erklärung mittlerweile nicht mehr aus. Daher gehe ich davon aus, dass die Maßnahmen in erster Linie den Zweck haben, den Great Reset (oder damit im Zusammenhang stehende Pläne) durchzuziehen, denn die beschlossenen Maßnahmen (zumindest in Dt.) kommen dieser Agenda meiner Ansicht nach sehr entgegen. Und ja, der Great Reset und die Fourth Industrial Revolution sieht einen totalitären hygienischen, ökologischen, digitalisierten bzw. robotisierten, politisch korrekten Überwachungs-Weltstaat vor, der irgendwo zwischen „stake holder Capitalism“ und Neokommunismus angesiedelt ist. Das ist sehr wohl eine ganz neue Weltordnung, wenn auch vielleicht nicht die NWO im Sinne von Illuminaten-Satanisten-Kinderschänder-Theorie Nr. 27, aber eben eine Art neue Weltordnung.
      Ich habe keine Zweifel daran, dass die futuristische Elite, die sich in Davos trifft, mit ihren Plänen auch Ernst machen will. Das ist kein Sonntagsverein, wo nur nette Reden gehalten werden und Politiker und Unternehmer treffen sich da nicht zum Spaß. Wie genau es das WEF geschafft haben soll, so viele Regierungen, Medien, Unternehmen und Ärzte auf seine Seite zu bringen ist mir ebenfalls unklar. Was ich am wenigsten verstehe ist das Verhalten der Massenmedien. Sie berichten als wären sie gekauft oder als wenn sie unter politischen Druck stehen. Sicherlich gibt es zwischen Journalisten und Politikern gewisse Abhängigkeiten, aber ich glaube, dass das als Erklärung nicht reicht. Von weltweiten geheimen Verschwörungen gehe ich nicht aus. Eher scheint mir wirklich gemeinsame Interessen verschiedener Player am Great Reset vorzuliegen. Regierungen bekommen diktatorische Macht, Oma und Opa bekommen ihre rundum-sorglos Hygienescheinwelt, zukünftige Schlüsselindustrien und Pharma scheffeln Kohle, futuristische Träumer bekommen ihre „Schöne Neue Welt“ mit Gender, Öko und allen Schikanen und Akademiker hoffen auf Posten in der neuen Technokratie. soweit meine Erklärungsansätze

      Antwort
      1. djadmoros

        @Jonas:

        »Was ich am wenigsten verstehe ist das Verhalten der Massenmedien. Sie berichten als wären sie gekauft oder als wenn sie unter politischen Druck stehen.«

        Zum Sammelband Lockdown 2020 hat Walter van Rossum einen Beitrag mit dem Titel »Mediale Superspreader« beigesteuert, in dem er anhand von Beispielen vom Januar 2020 darauf hinweist, dass die MSM noch vor der Politik auf die Paniktaste gedrückt haben. Mit dem Resultat:

        »Nachdem die Medien Corona eine riesige Schneise gebahnt hatten, brauchten in Italien nur noch die Zahlen zu explodieren, damit die Panik die Regie übernehmen konnte. Bei Corona haben es die Medien relativ bald geschafft, Politik, Experten und ein verstörtes Publikum vor sich herzutreiben. Die Dramaturgie der Medien folgt einer Art Kriegsberichterstattung.« (S. 185)

        Die Gründe hierfür sieht er in Folgendem:

        »Die Mainstreammedien bilden seit geraumer Zeit eine geschlossene Gesellschaft, dser jeder nennenswerte Pluralismus abhandengekommen ist. Es war schon länger zu beobachten, wie das Rudel sich selbst hypnotisierte und als Verwalter letzter Wahrheiten auftrat. Im Rausch der Apokalypse hat sich dieser Zustand nun verfestigt.« (S. 179)

        Das Verhalten der Massenmedien ist also kein bug, sondern das feature: durch Panikmache gewinnen sie jene Deutungshoheit zurück, die sie zuvor in einem langen Erosionsprozess an die alternativen (Netz-)Medien verloren haben – und viele Journalisten der MSM dürften ihnen das nie verziehen haben. Es ist insofern nicht erforderlich, die MSM zu kaufen oder sie unter Druck zu setzen: sie haben ein veritables Eigeninteresse an der Ausrufung der Apokalypse. In ihr gewinnen sie mit uferlosen Vorwürfen von »Verschwörungstheorie« ihre Gatekeeperfunktion zurück.

        Frei nach Carl Schmitt: »Souverän ist, wer über den Panikmodus entscheidet.« Erst nach den Massenmedien ist auch die Politik auf die Idee gekommen, dass sie auf diesem Wege ein Exekutivregime der Verordnungsermächtigungen installieren kann.

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  3. Mario

    Die Gebrüder Koch, die seinerzeit beschlossen haben, ein paar Milliarden aus der Portokasse zu nehmen, um damit Zweifel an der zweifellos geschäftsschädigenden Idee des menschengemachten Klimawandels zu streuen.

    Menschengemachter Klimawandel? Geht es nicht auch eine Nummer kleiner?
    Wieso eigentlich geschäftsschädigend? Das „Klima-Business“ ist doch eine hervorragende Geldquelle, in weiten Teilen durch staatliche Förderung, die wir Otto-Normalverdiener z.B. durch eine EEG-Umlage zahlen müssen, gesichert.

    Antwort
  4. Emannzer

    Erschreckend ist für mich, eher zu sehen, wie die Medien seit Monaten nur noch Trump und Corona kennen – aber die Entmündigung vor Ort und den Diebstahl per ‚Ermächtigunsgesetz‘ durchpeitschen wollen. 16 Jahre das „Sie kann’s nicht!“ und dieses Land gleicht einer demokratischen Trümmerwüste:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/plus219997256/Corona-Eingriffe-Der-heikle-Plan-der-GroKo.html

    Leider jetzt hinter einer Bezahlschranke. Aber Hauptsache Trump bleibt nicht Präsident, „wir haben Platz“ und was weiß ich noch für Unfug einer dauergrinsenden Dussel-Rackete(n)-Tussi in irgendeinem ‚Juchtenkäferwald‘ …

    Antwort
  5. Jens

    Ich bin auch für einen großen Reset. Nach vor 1982. Um das mal zu erklären, denn viele Millenials, Generation X,Y,Z kennen ja nur noch die Teflon-Merkel. 1982 kam Kanzler Kohl, auch genannt Birne an die Macht, der geistige Ziehvater der Merkel. Und der hat die „geistig-(a)moralische Wende“ hingelegt. Seitdem ist das so. Gesetze werden am Grundgesetz vorbei gemacht und von Lobbygruppen in den Füller der Politiker diktiert. Ich will diese geistig-(a)moralische Wende wieder Rückgängig machen. Das will keine Partei des Spektrums, daher schwebt mir eine neue Partei vor, die „Ehrliche Alternative“, seitdem ich „Lucifer“ gesehen habe könnte es auch die „Partei des Teufels“ sein, allein um die Konservativen Spinner und CDU-Wähler zu verärgern.

    Was will ich machen: Prüfung der Gesetze seit 1982 auf Verfassungsmäßigkeit und Verhältnismäßigkeit. Ersatzlose Streichung der Staatsleistungen der organisierten Religionen einschließlich Kirchensteuer, Abschaffung der Sonderrechte im Arbeitsgesetz und Strafgesetz. Es ist nicht einzusehen warum ein Sportverein von seinen Sportlehrern, die mit Kindern zusammenarbeiten polizeiliche Führungszeugnisse verlangen kann, aber die Kirche nicht. Ersatzlose Abschaffung des „Beschneidungsgesetzes“.

    Weiterhin will ich die ungerechte Benachteiligung von Jungen in der Bildung aufheben. Wir brauchen beide Geschlechter um in Zukunft als Land erfolgreich zu sein und zu bleiben. Bildung muss besser werden und dafür muss man auch Geld in die Hand nehmen. Auch will ich die bequemen Frauenförderposten wie Genderprofessuren etc. aufheben.

    Ein faires Steuersystem, das maximal 10% aber auf alle Einkünfte von jedermann, ohne die ganzen Schlupflöcher bringt.

    Und noch einiges mehr, besonders das, was die Piraten wollten aber leider nicht getan haben.

    Das hier mal als Diskussionsgrundlage.

    Für eine neue Partei bräuchte ich mindestens noch zwei Mitstreiter.

    Gruß
    Jens

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