xyz: Wie im Staatsfeminismus Frauen aus der Verantwortung entlassen werden

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Du übersiehst bei Deiner Argumentation leider, dass für Frauen alles Ausbeutung und Prostitution ist, also auch jeder Vorstandsjob oder jede sonstige Tätigkeit. Welche Art der Dienstleistung ist dabei völlig egal. Ob sie nun z.B. als selbständige Rechtsanwältin Leistungen für Geld anbietet oder in anderen Bereichen, ist egal. Es kann einfach nicht sein, dass irgendein Schwein Dienstleistungen von Frauen für Geld verlangen kann.

Das ergibt sich doch für jedermann offenkundig aus einem einfachen „erst-recht“-Schluss. Wenn es als strafbar gelten soll, Frauen für eine Tätigkeit Geld zu bezahlen, wofür die Frau keine besondere Ausbildung benötigt, nahezu jeder andere ähnlich gut könnte und auch im liegen möglich ist, wo letztlich der Kunde die Arbeit verbringen soll, dann muss es doch erst recht strafbar sein, wenn von Frauen höherwertige Leistungen und dann möglicherweise auch noch für weniger Geld beansprucht werden; wo also die Frau auch noch erst einmal eine vorherige Qualifikation erwerben und nachweisen muss und die eigentliche Arbeit nicht dem Kunden überlassen werden kann.

Wenn also eine Edelprostituierte einen höheren Stundenlohn als eine Rechtsanwältin hat, obwohl die Rechtsanwältin vorher 2 Statsexamen bestanden haben muss, die Rechtsanwältin sich nicht einfach nur hinlegen kann, damit der Mandant die Arbeit (Schriftsätze) selber erledigen kann, dann ist das doch erst recht frauenfeindlich. Diese Anspruchshaltung von Kunden von Rechtsanwältinnen ist somit noch ausbeuterischer als die vergleichsweise geringe Anspruchshaltung von Kunden von Prositutierten.

Frauen wollen bereits für ihre bloße Existenz Vorstandsgehälter haben, ohne dass irgendjemand irgendetwas von der Frau verlangen darf. Alles andere ist als völlig frauenfeindliche Ausbeutung.

Und auch die Idee, nicht den Anbieter von Leistungen, sondern nur den Kunden von Leistungen für einen Straftäter zu halten, ist doch völlig genial. Es weiß doch jeder, dass der heroinsüchtige Junkie die wahre Verantwortung für das Unrecht bei einem Kauf von Heroin zu tragen hat, während der Heroindealer nur das zu bemitleidende ausgebeutete Opfer ist. Daher wäre es auch skandallös, wenn man den Heroindealer für mitverantwortlich halten würde oder ihm als Opfer irgendetwas verbieten oder unter Strafe stellen zu wollen.

Außerdem muss die Rechtsordnung auch möglichst konsequent, stringent und nachvollziehbar bleiben. Die deutsche Gesetzordnung ist an vielen Stellen jedoch deutlich von dem Leitbild geprägt, dass Frauen wie kleine Kinder bzw. beschränkt Geschäftsfähige nicht in der Lage sind, Verantwortung ähnlich wie Männer für eigenes Tun übernehmen zu können. Der Gesetzgeber hält Frauen daher pauschal insgesamt für völlig untauglich, im Ernstfall das Land verteidigen zu können, weshalb nur Männer dazu gezwungen werden können. Man gesteht nur Frauen das Abtreibungsrecht zu, weil man Frauen für untauglich hält, Verantwortung auch dann übernehmen zu können, wenn nur der Bettpartner das Kind haben möchte. Der Gesetzgeber versucht Kuckucksmütter umfänglich zu beschützen, weil der Gesetzgeber Frauen für untauglich hält,, die Verantwortung für die Folgen des eigenen Fremdgehens übernehmen zu können. Man versucht Frauen über Quoten in die Betriebe zu pressen, weil der Gesetzgeber den Frauen nicht zutraut, in Eigenverantwortung Arbeitgeber zu überzeugen oder selber Unternehmen zu gründen. … usw…

Es ist daher nur folgerichtig, dass der Gesetzgeber allen Frauen zudem pauschal und insgesamt nicht zutraut, selber entscheiden zu können, welche Dienstleistungen sie freiwillig für Geld anbieten wollen bzw. Verantwortung dafür tragen zu müssen. Es ist daher gesetzgeberisch folgerichtig, nur das Handeln des Freiers unter Strafe zu stellen und die Anbieterin dieser Leistungen für nicht fähig zu halten, Mitverantwortung zu übernehmen.

Wären Heroindealer vorrangig weiblich, würde der Gesetzgeber auch nur den Käufer von Heroin für strafbar halten.

Das ganze Strafrecht ist davon geprägt, Frauen möglichst nie zu bestrafen. Die Niedertracht in Bezug auf Kuckuckskinder belässt der Gesetzgeber vollkommen straffrei. Bei Entsorgung des Nachwuches eröffnet der Gesetzgeber mit dem Abtreibungsrecht großzügig Türen für die straflose Entsorgung. Nach der Geburt machen dann die Gerichte und Rechtsanwälte schönste Verrenkungen, um die Straffreiheit der Entsorgung über die Babyklappe zu begründen. … usw… Auch diesbezüglich ist es daher nur konsequent und folgerichtig, Verhalten von Frauen selbst dann nicht unter Strafe zu stellen, wenn der Gesetzgeber die Tätigkeit (käuflichen Sex / Entsorgung von Kindern / …) eigentlich allgemein zu Unrecht erklären will.

Kommentar verfassen:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s