Jolanda über das Feminat und ihre Erfahrungen, sich für Männer einzusetzen

Aus der Reihe „Frauen, die meinen Glauben an das weibliche Geschlecht retten“ ein Kommentar:

„Kritik am Feminismus, die berechtigt ist, kommt in ihrer Welt gar nicht vor. Sie entscheidet – ganz autoritär – das die anderen die bösen sind.

Das ist aktuell das größte Problem seitens „Antifeministen“ und „Männerrechtler“ (in Anführungszeichen, weil ich die Begriffe so nicht wirklich gut finde, denn ‚Anti‘ heißt hier ja eigentlich nicht dagegen, sondern eher eine korrektive/kritische Haltung einnehmen). Wer, wie sicher viele hier, sich öffentlich dazu äußert, stösst schnell auf ablehnde Haltungen oder Widerstand, weil eben ein feministisches Narrativ über die Jahrzente einen fruchtbaren Nähboden hervorbrachte. Weder in der Presse, noch in der Politik sind heute Unterstützer in ausreichender Zahl zu finden, die sich für Männer und damit gegen den allgemeine übergreifenden Feminismus positionieren. Mit der Einführung der Genderstudies und einer entsprechenden Tendez in der Soziologie, der Psychologie, der feministischen Geschichte und weiteren Fächern der Geisteswissenschaften, wird sich daran auch so schnell nichts ändern. Ganz im Gegenteil. Als es vor einiger Zeit eine (wenig wissenschaftliche) Umfrage unter den Voluntären bei den ÖRR gab, war die Tendenz eindeutig Richtung rot/grün/links. Wir haben hier eine hervorragend ausgebildete geistige Elite, die sich aufgrund ihrer Geisteshaltung eines eindeutigen Rückhalts sicher sein können. Das sind die, auch im tagesspiegel genannten, strukturellen Machtnetzwerke (als Patriarchat bezeichnet), die in Wirklichkeit schon längst matriarchale Strukturen sind. Wie gegen solche Netzwerke vorgegangen werden muss, zeigt der geschichtliche Lauf des Feminismus: plakative Provokation, bis hin zu Gewaltakten (z.B. Fall Marianne Bachmeier); Etablierung von Wahrheiten über Einzelfallbeispiele (häusliche Gewalt, Vergewaltigung in der Ehe), die entsprechende Forderungen unterstützen (Gesetzesänderungen, Einführung von Kontrollorganen; Gleichstellungsbeauftragte); Übernahme entsprechender Machtpositionen in Machtstrukturen (Verbände, NGOs, Ministerien).

Es ist heute gefährlicher denn je, sich gesellschaftlich oder politisch für Männer einzusetzen. Meinung gilt heute schnell als Hass oder Hetze. Bei ZON dann auch schnell als polemisch, mit den falschen Quellen belegt (habe versucht Arne als Quelle aufzuführen, Profil wurde gesperrt) oder anderen kruden Begründungen. Auf Twitter kann man sehr gut beobachten, wie sich eine feministische Phalanx bildet, wenn es darum geht feministische Positionen zu verteidigen (auf FB oder in ZON Kommentarbereichen ebenso), bei SPON haben ich das Gefühl, dass da manchmal wieder mehr Meinung zugelassen wird.

Jeder, der hier, bei Arne, uepsilonniks und den anderen Blogs unterwegs ist, sollte außerhalb unserer eigenen Filterblase aktiv Gegenmaßnahmen (im Rahmen gesetzlicher Grundlagen) durchführen: Widerworte, Gegenargumente, Widerspruch, Störaktionen nach Vorbild der Antifa (lässt sich auch damit begründen, dass Feminismus den Strukturen des Faschismus folgt), z.B. Plakate oder Aufkleber mit feministischen Inhalten unkenntlich machen (Freunde, seid mal nicht so phantasielos!). Nach dem 20. gesperrten Profil bei ZON (wobei die Anzahl der Kommentare je Profil immer weniger werden, die Kriterien für eine Sperrung also immer willkürlicher), hat mich das nur weiter angespornt.

7 Gedanken zu „Jolanda über das Feminat und ihre Erfahrungen, sich für Männer einzusetzen

  1. Billy Coen

    Hmmm… „Aus der Reihe „Frauen, die meinen Glauben an das weibliche Geschlecht retten“ ein Kommentar:“

    Ohne hier den Glauben an das weibliche Geschlecht erschüttern zu wollen, aber unter https://allesevolution.wordpress.com/2020/11/30/die-perfekte-feministische-regierung/#comment-579013 findet sich ein Kommentar von Jolanda, in dem es heißt:

    „Der Scholz Plan stellt für mich eine Bedrohung dar. Die Entscheidung, dass feministisches ideologisches Handeln die Regierungstätigkeit beinflusst, bedroht mich als Mann direkt in meiner Existenz. “

    Scheiß Internet. Man kann sich nicht einmal bei Nicknames über die dahinterstehenden Geschlechtsidentitäten sicher sein. Ich plädiere für ein gesetzliches Verbot, Nicknames zu verwenden, die das eigene Geschlecht konterkarieren!!! ;P

    Antwort
  2. Jolanda

    „Ich plädiere für ein gesetzliches Verbot, Nicknames zu verwenden, die das eigene Geschlecht konterkarieren!!! ;P“ Männer, die sich weiblich fühlen, weiblich handeln oder ganz in die Frauenrolle hineinversetzen, gehören in die Öffentlichkeit gezerrt, damit über sie richtig geurteil werden kann – das JK Rowling Gedächtnistribunal wird es danken. Es spielt ja eigentlich keine Rolle was ich bin, aber in einer Geschlecherdebatte, die offen feministisch alles erniedrigt, was nicht der eigene Ideologie entspricht, muss ich mich als „Opfer“ doch in Stellung bringen.
    Und jetzt, liebes Billy Coen, wolltest du was noch kritisieren – ich warte auf das Sachargument.

    Antwort
    1. Billy Coen

      „Und jetzt, liebes Billy Coen, wolltest du was noch kritisieren – ich warte auf das Sachargument.“

      Ich dachte, die Ironie im Abschluss meines Kommentars wäre, selbst ohne Zwinkersmiley, mehr als deutlich. Oder übersehe ich nun wiederum eine Ironie in deiner- vor dem Hintergrund meines überhaupt nicht angriffig gemeinten Kommentars überraschend scharfen – Antwort?

      Antwort
      1. Jolanda

        Den Zwinkersmily habe ich nicht gesehen, der ändert tatsächlich einiges.
        Manchmal bin ich auch sensibel. So eine ganz unmännliche Eigenschaft 😉
        Sorry.

        Antwort
    1. Renton

      Friedlich schlagen – wie unmännlich.
      Schachboxen, Wetttrinken, Balllons & Vorderlader… – so regeln das echte Kerle.

      Antwort

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