Das simple Schwarz-Weiß-Bild der Feministen am Beispiel Gewalt

Erstens beziehst du dich nicht auf das Buch und zweitens bist du nicht informiert, wer welches Unheil in dieser Welt hauptsächlich anrichtet. Es sind Männer. Überall.(1)

Genau so simpel sehen es auch die Störenfriedas, die demonstrieren, wie einfach ihr vor Hass triefendes Weltbild gestrickt ist: Für sie sind alle terroristischen Täter Männer. Feministen denken schwarzweiß wie ein Dalmatiner beim Schach. Das zeigt aber nur, dass sie in einer für Frauen sehr komfortablen Filterblase leben, die sich auch auf den Mainstream erstreckt und die männliche Opfer wie weibliche Täter ausblendet – soviel darüber, dass angeblich nicht darüber gesprochen wird, dass die Täter immer Männer wären. Ein alltäglicher Fall, wie männliche Opfer ausgeblendet werden, findet sich hier: Punkt 3. Nur aufgrund eines solch gefilterten Diskurses kann man zum Urteil kommen, dass allein Frauenhass ein Problem wäre und es keine Frauengewalt gäbe; nur deshalb lässt sich diese Hasspropaganda mit allein männlichen Tätern reproduzieren. Die Anklage ist aber in allen Punkten zurückzuweisen – auch Frauen werden zu Tätern und auch Männer zu Opfern von Frauen.

Bei wahrheitsgetreuer Berichterstattung wäre klar, dass z.B. häusliche Gewalt genauso von Frauen ausgeht – auch in Zeiten von Corona. Dem entgegen sind die Zustände aber so, dass zwar jeder Feminist weiß, dass jeden dritten Tag eine Frau von ihrem Mann getötet wird, aber keiner weiß, wie oft Männer zu Opfern werden. In den einschlägigen Studien zu Gewalterfahrungen wird das gar nicht erst abgefragt, es interessiert nich, es ist egal wenn Männer sterben. Genauso egal ist es, wenn Mütter ihre Kinder töten. Wenn ein Kind einen gewaltsamen Tod stirbt, ist sein Mörder in der Regel die eigene Mutter. Das ist aber für edle Feministen kein Grund für Hasspropaganda: Keine Kampagnen der Regierung, in denen bedrohliche Frauengestalten verängstigen Kindern gegenüberstehen oder in denen es heißt: „Der gefährlichste Ort für ein Kind ist bei seiner Mutter.“

Und auch bei Amokläufen ist die Sache nicht so einfach, willkürliches Beispiel, dem aber ein ganzer Song gewidmet wurde:

Das weibliche Geschlecht ist nicht so unschuldig, wie man meinen möchte. Wenn sie nicht gerade Kinder töten, nehmen sie auch mal Rache am System. Oder auch nicht, manchmal macht Amoklaufen auch einfach nur Spaß: So gab Brenda Ann Spencer: „I don’t like Mondays. […] There was no reason for it, and it was just a lot of fun.“ als Grund dafür an, dass sie zwei Menschen getötet und neun verletzt hatte. Dieses Statement inspirierte zum weltberühmten Song „I don’t like mondays“.

Dass weibliche Gewalt weniger sichtbar ist (und man das auch nicht angeht, obwohl Feministen die Sichtbarkeit von Frauen sonst sehr sehr wichtig ist), liegt neben einem gefilterten Mainstream auch daran, dass sie oft aus der zweiten Reihe agieren. Der Klassiker schlechthin ist die Nazibraut, die ihrem Macker sagt: „Der Nigger hat mich dumm angemacht, los mach was!“ Wenn er dann aber was macht, geht wieder mal nur ein männlicher Täter in die Statistik ein. Oder die Mutter, die die Gewaltausübung an den Vater delegiert: „Warte nur bis dein Vater nach Hause kommt!“ Weitere Fälle diese Art sind zum Beispiel die Frauen in Nazideutschland, die Hitler geradezu angebetet haben und bereitwillig dazu beitrugen, dass die Männer als Kanonenfutter missbraucht wurden, die ihre Söhne dem Führer schenkten; oder Rassistinnen, die den Hass auf Farbige massiv unterstützten und am Leben hielten. Dasselbe gilt für islamistische Terroranschläge: Die Religion dahinter wird von Frauen genauso mitgetragen. Merke: Hinter jedem gewalttätigen Mann steht eine Frau, nicht selten die, die ihn großgezogen hat.

Zum Schluss: Welche Merkmale stechen bei Männern hervor? Gewalt nicht, denn Gewalt ist genauso weiblich. Es ist das lebenslange Dienen für Frau und Kind, das bereitwillige opfern von wirklich viel Lebenszeit und das großzügige Abgeben der Früchte der Arbeit an die Familie: Do it for her.

Was steht für Männlichkeit?

2 Gedanken zu „Das simple Schwarz-Weiß-Bild der Feministen am Beispiel Gewalt

  1. beweis

    Sie bedienen sich doch immer wieder der dumpfen, nachvollziehbaren Männer, um ihre Interessen durchzusetzen. Der Mechanismus ist meist gleich:
    Sie geben an, etwas nicht zu können, etwas mache ihnen Angst oder sie seien zu schwach dafür.
    Ob das nun die Demontage des Waschbeckenabflusses ist, in dem ihre Haare alles verstopfen, ob es das Wechseln eines Autoreifens ist, ob das Tragen ihrer Einkäufe oder eben die Ausübung von Gewalt ist.

    Vor vielen Jahren war ich noch so unbedarft mich zu wundern, warum bei der Störung und Auflösung einer feminismuskritischen Veranstaltung nur junge halbwegs kräftige Männer auftauchten, feministische Plakate ausrollten und Prügeleien anzettelten. Das kam mir etwas surreal vor. Inzwischen ist mir klar, dass Frauen Männer als willfährige Werkzeuge oder Waffen benutzen. Und daraus resultiert die mangelnde Sichtbarkeit weiblicher Gewalt und die Unterrepräsentanz in Gefängnissen.

    Wenn‘s gefährlich, schmutzig oder anstrengend ist, dann werden die Männer geschickt. Das ist der real existierende Feminismus, in dem der Mann eine „positive Diskriminierung“ vollzieht, wenn er sich für den Feminismus prügelt . Und das finden sogar viele Männer richtig so.

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Wenn‘s gefährlich, schmutzig oder anstrengend ist, dann werden die Männer geschickt. Das ist der real existierende Feminismus

      … nicht nur Feminismus sondern die Gesamtheit der Gesellschaft und Geschlechterrollen, die Feministen angeblich überwinden wollen.

      Und das finden sogar viele Männer richtig so.

      Jepp, zum Beispiel Martin van Creveld, der ein wirklich großartiges Buch geschrieben hat, dann aber am Schluss festhält, dass es schon richtig sei, wenn Männer für Frauen all die Übel auf sich nehmen. Das einzige, was er sich als Veränderung wünscht, ist dass die Frauen nicht noch ständig an den Männer herumnörgeln würden.

      Antwort

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