Archiv für den Monat Januar 2021

Wie Migranten den Respekt vor den Deutschen verlieren

PfefferundSalz:

Also als jemand der offiziell ein Migrant ist und dessen Familie aus dem Nahen Osten kommt, kann ich sagen, dass diese Linken keinerlei Rückhalt bei den mir bekannten Migranten haben. Die welche ich kenne wollen Arbeiten und Macher sein, keine Opfer. Natürlich ist es nützlich, wenn man einen Deutschen mit „Rassist“ beleidigen kann, wenn man etwas von ihm will und dieser dann nachgibt weil es ihn triggert. Einen Araber würde das nicht jucken, egal ob er gebildet oder ungebildet ist, und zwar nicht, weil er nicht selbst rassistisch ist, sondern weil es ihn einfach nicht interessiert. Im Gegenteil, er zieht aus der Tatsache, dass die Araber in der Vergangenheit selbst üble Sklaventreiber waren nicht wenig Stolz.

Tatsächlich führen diese Opfermacher nur zu einer Sache, nämlich dazu, dass viele Migranten den Respekt vor den Deutschen verlieren. Und damit schaden sie indirekt der Integration ganz gewaltig, denn wer will oder kann sich in eine Bevölkerung integrieren, die er nicht respektieren kann. Deswegen bleiben sie zumeist unter sich.
Wie man das ändern kann? Indem man sich als Deutscher wieder selbst respektiert und aufhört andere Menschen zu bemitleiden. Das mag nämlich keiner.
Die Zickerei zwischen Linken, Rechten und der Mitte sehen die meisten als würdelos an. Deswegen engagieren sich nur diejenigen da drin, die bemerkt haben, dass man damit vieeeeel Geld verdienen kann.

Links Emanze, rechts Hausfrau: Als Maskulist zwischen allen Stühlen

Die alternative Konstellation findet sich deshalb so selten, da keine Frau bereit ist, ihr Leben lang malochen zu gehen und ihr Lebenseinkommen an Mann und Kind abzugeben.

Es ist eine Umfrage und sie fragt, ob es denn nun nicht genug sei mit der „Gleichstellung“, oder ob nicht doch noch viel mehr nötig wäre. Tja, was soll ich darauf antworten? Die Macher der Umfrage meinen natürlich Gleichstellung für Frauen. Was soll ich also antworten, wenn ich denke, es müsse noch viel für Männer getan werden?

Für die Macher zählt allein die Perspektive auf die Frauen und dabei auch nur, ob Frauen sich als Hausfrauen und Mütter verwirklichen (Pfui!), oder aber lieber eine Karriere anstreben (Hui!). Die Frage, wie Frauen ihr Leben leben, spielt rein in politische Haltungen, die man in rechts und links unterteilen kann (Einwände, diese Gruppierungen seien obsolet, kommen meistens aus der neoliberalen, antilinken Ecke). Und wenn man als Antifeminist auftritt, wird man diesem Raster nach in die rechtskonservative Schublade gesteckt, also Pfuibäh, für den die „natürliche Ordnung“ jene mit ihm als Malocher und ihr als Kinderhüterin ist. Positioniert man sich hingegen links, dann wird einem unterstellt, Feminist zu sein und damit eine „Befreiung“ der Frau mittels Erwerbstätigkeit anzustreben; man wolle frei nach de Beauvoir der Frau das Recht entziehen, zu Hause zu bleiben und sie in die Maloche pressen.

Nehmen wir die Hausfrauenfraktion. Und zwar die, die sich gegen den Feminismus positioniert, zugleich aber das weibliche Privileg wahren will. Konkret zu nennen wäre hier Birgit Kelle. Dass sie den Feminismus unter Feuer nimmt, machen sie für Männerrechtler erst mal sehr sympathisch. Zu Unrecht, denn sie stellt klar, dass ihre Opposition zum Feminismus sie noch lange nicht zur Männerverbündeten macht. Kelle prügelt wie jede Vulgärfeministin auf Männer ein und nimmt sie in die Kollektivhaft.

Dass der Mann auf der feministischen Seite auch mal dazu aufgefordert wird, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen, weniger zu arbeiten und mehr zu Hause zu sein, ist dabei nur auf den ersten Blick zum Vorteil des Mannes. Dieses Geschenk ist vergiftet, denn es hat nicht seinen sondern ihren vermeintlichen Vorteil im Sinn. Dem Irrtum unterliegend, dass Frauen deshalb seltener Karriere machen und weniger hoch aufsteigen, nicht weil sie es so wollen, sondern weil sie durch ihre Kinder und Haushalt daran gehindert wären, soll der Mann ihnen diese lästigen Pflichten abnehmen. Die Verlogenheit zeigt sich besonders im Trennungsfall: Dort ist auf einmal keine einzige Feministin mehr zu finden, die sich dagegen verwahrt, die Frau auf die Rolle der Mutter und Hausfrau festzulegen, und die für Gleichberechtigung zwischen Müttern und Vätern eintritt. Die Kinder gehören dann ganz genauso wie für den Konservativen allein zur Mutter.

Wenn ich mich also antifeministisch positioniere, dann besteht die Gefahr wie oben in der Umfrage, dass ich als konservativ eingeordnet werde und damit versehentlich als Verbündeter jener Frauen gesehen werde, die zu Hause bleiben wollen und dafür einen Mann brauchen, der ihnen dieses Lebensmodell unterhält.

Tatsächlich aber will ich auch, dass der Mann mehr bei den seinen bleiben kann. Aber nicht, weil ich linker Feminist, sondern weil ich Maskulist bin und dabei die Interessen der Männer im Blick habe. Ich halte es mit Warren Farrell, der sagte, die schlimmste Tragödie im Leben eines Mannes ist es, dass wenn er für die Seinen sorgen will, er sich von ihnen entfernen muss, dadurch, dass er den ganzen Tag auf der Arbeit ist. Ich halte es mit Esther Vilar, die vorschlug, wie echte Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau aussehen könnte, dabei aber von Feministen auch körperlich angegriffen wurde, da sie diesen Vorschlag nicht auf der Annahme unterbreitete, es wäre die Frau, die durch die traditionelle Rollenverteilung benachteiligt wäre.

Somit kann ich als Linker nicht auf dem linken Stuhl mit seiner Geschlechterpolitik Platz nehmen, da ich Männerrechtler bin, und auch auf den rechten Stuhl ist kein Platz für mich, da ich die traditionelle Rollenverteilung ebenfalls ablehne – nicht weil ich die Familienzeit der Frau verringern will, damit sie sich vermeintlich „selbstverwirklichen“ – also entfremden – kann, sondern weil der Mann mehr von der Familie haben soll.

Damit steht man als linker Maskulist zwischen allen Stühlen, hat keine größere Gruppe als Verbündeten, keine politische Heimat.

Hausmann oder Tod

Wer kennt sie nicht die Leier: Die Frau, die zu Hause bleiben darf muss, ist auf das übelste unterdrückt. Sie hat keine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, leistet die ganze unbezahlte Care-Arbeit, weshalb sie unter der Brücke schlafen muss, versauert zwischen Küche Frauenknast und vollgeschissenen Windeln. Sie ist die Sklavin ihres Gatten, der ihr sagt, was sie zu tun und lassen hat und der sie nur mit viel Glück nicht misshandelt. Kurz: „Wer sich nicht wehrt, endet am Herd“ und demgegenüber lautet der feministische Schlachtruf: „Arbeit macht frei“ – nur mit einem Job lebst Du dein Leben menschenwürdig!

Dazu habe ich vor einer Ewigkeit mal im Frühstücksfernsehen einen interessanten Gast gesehen und gehört, der mir bis heute in Erinnerung geblieben ist; zu dem Zeitpunkt war ich noch Feminist.

Jedenfalls war dieser Gast Hausmann und er hatte eine bemerkenswerte Geschichte zu erzählen. Er hatte keinerlei Perspektiven im Leben. So inserierte er eine Kontaktanzeige, dass wenn er keine Ernährerin fände, er sein Leben, dessen er überdrüssig war, beenden würde. Und das unwahrscheinliche geschah: Es meldete sich eine Karrierefrau, die beides wollte: Kinder und Karriere. Man traf sich, die Chemie stimmte, also Eheschließung.

Der Mann übernahm alle Pflichten, die für denjenigen, der zu Hause bleiben darf, anfallen: Haushalt, Kinderpflege und -erziehung.

Soweit so gut. Dann allerdings erzählte er eine Anekdote, die ein erhellendes Schlaglicht auf die Beziehung warf, in der er lebte. Jedenfalls kam eine Spielkonsole ins Haus, ich glaube eine Playstation 1, und er entdeckte das Zocken, welchem er dann mit seinen Kindern frönte. Darüber vernachlässigte er seine Pflichten, und so kam es, dass seine Frau eines Tages nach Hause kam und feststellen musste, dass kein Essen auf dem Tisch stand. Sie griff durch, konfiszierte die Konsole und verbat ihrem Mann dieses Vergnügen.

Die Gastgeberin des Frühstückstalks fand diese Geschichte sehr lustig. Und er auch, beide lachten darüber. Und jetzt stelle man sich vor, die Geschlechter wären getauscht: Ein Mann, der darauf besteht, dass das Essen auf dem Tisch steht und der seiner Frau vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen hat, auch dann, wenn er nicht im Haus ist. Er würde als Paradebeispiel eines patriarchalen Unterdrückers gelten, und jede moderne Frau – einschließlich einer Fernsehmoderatorin – würde der Ehegattin zur Scheidung raten, damit sie ihrer unbezahlten Care-Arbeit dann ohne Unterdrückung zu Lasten eines Unterhaltssklaven nachkommen kann.

Ich denke, dieser Fall gibt eine bemerkenswerte Einsicht in die Frage, ob ein Mann in einer konservativen Rollenverteilung gerechterweise von einer Frau erwarten kann, dass sie tatsächlich die unbezahlte Care- und Haushaltsarbeiten leistet, schärfer formuliert: Ob das ihre Pflicht ist. Zumindest moralisch, real ist das ja nicht mehr der Fall. Die Frau hat keine Pflichten: Sie kann den Haushalt liegen lassen, fremdgehen, Kinder und Mann misshandeln etc., bei einer Trennung werden sie exakt so geschieden, als ob der Mann nach den Regelungen von vor Jahrzehnten der Schuldige am Zerbrechen der Ehe wäre – sie z.B. misshandelt hätte.

Zurück zur Moral: Wenn der Mann Hausmann ist, erwartet man ganz selbstverständlich – auch eine moderne Frühstücksfernsehmoderatorin -, dass er den Haushalt erledigt und auch, dass seine Gattin es ihm geradezu befehlen kann. Was nicht passiert, ist, dass ein Leier angestimmt wird, er sei unterdrückt weil er die ganze unbezahlte Care-Arbeit erledigen und zudem mit einer Tyrannin zusammenleben müsste.

Nun, so oder so, ist das Modell, nach dem einer ganz zu Hause bleiben darf, Müll. Esther Vilar hat einen brillanten Vorschlag unterbreitet, wie eine gerechte Arbeitsteilung aussehen könnte: Die 25-Stunden-Gesellschaft.

Renton: Alternativen zum Duden

Ein Kommentar, zu schön, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Danke für den Hinweis auf den offenen Brief!

Bei dieser Gelegenheit auch nochmals mein Hinweis auf Alternativen zum Online-Duden:

http://www.owid.de
Das Onlinewörterbuch des Instituts für Deutsche Sprache. Kommt dem Online-Duden am nächsten und wird ab jetzt mein Standardnachschlagewerk.

http://www.dwds.de
Das digitale Wörterbuch der Deutschen Sprache der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Laut Selbsteinschätzung „der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute“.

Und nochmal die Merkhilfe für die erste Webadresse:

„Schlag im Duden nach!“
Oh weh, im Duden?
Die haben doch keine Ahnung!
Deshalb die Ermahnung:
Ich geh
zu o we i de Punkt de“

Und ich erwähne das nur erneut, wenn jemand anderes das Thema nochmal aufwirft, versprochen.

Vom Matriarchat zum Patriarchat

Obwohl das alte weltumspannende Matriarchat so primitiv war, dass es nicht mal eine Schrift entwickelte, welche heute von ihm erzählen könnte, wissen Feministen und Matriarchats- …äh… „forscher“ ganz genau darüber Bescheid, wie es beschaffen war. Die alten Matriarchate waren nach ihrer Auffassung das Paradies schlechthin. Es gab keine Herrschaft, keine Gewalt, keine Kriege und Alle teilten Alles miteinander.

Marielouise Janssen-Jurreit gibt die Phantasie wieder: „Am Anfang der Weltgeschichte stand demnach eine wunderbar harmonische Frauenkultur – French nennt sie matrizentrisch -, in der weiblich-mütterliche Dominanz so unmerklich gerecht, so ohne Druck, Macht und Konflikte praktiziert wurde, daß sich alle geborgen fühlten. In einem wundervoll ausgewogenen ökologischen Kosmos bauten Frauen Korn und Pflanzen an, feierten Frauenfeste und huldigten der großen Muttergöttin“

Und Felix Stern notiert:

„Für die Frauenforscherinnen war die Domestizierung des Mannes eine paradiesisch friedliche Sache :»Freiwillig« warfen sich die Männer der Großen Mutter zu Füßen: »Ihre Symbolik und Kulte ermöglichten es den Menschen, unerbittliches Schicksal, Tod, Zerstörung und Furcht sinnvoll in ihren Lebenszusammenhang zu integrieren, damit umzugehen und sich eine Anschauung über Transformation, Wiedergeburt, Erneuerung, Kreativität und eine Ethik zu bilden, deren Werte Gerechtigkeit, Wahrheit und Weisheit waren.«

Diese Matriarchate waren Gesellschaften ohne Väter. Das heißt, in ihnen gab es weniger Liebe. Die Liebe eines Vaters zu seinem Kind – welche bereits in der Biologie angelegt ist -, die Liebe eines Kindes zu seinem Vater, die Liebe zwischen den Eltern eines gemeinsamen Kindes. Wo es weniger Liebe gibt, dort gibt es mehr Hass. So fällt auf, dass heutige Matriarchen, die Matriarchate als paradiesische Orte der Harmonie und Liebe beschreiben, nur so vor Hass und Gift gegen Männer, besonders Väter, strotzen. Für die Uhlmann gehen alle(!) Übel heutiger Zeit davon aus, dass es Liebe zwischen Vater und Kind gibt, und sie wendet enorme Energien auf, den Vater zur vernichten. Von der Matriarchin French stammt das Zitat, wonach alle Männer Vergewaltiger wären – und sonst gar nichts. Ein besonders interessanter Fall ist „Lucia“, die einige Zeit in einem Matriarchat lebte und für die Väter und Kindervergewaltiger praktisch nicht zu unterscheiden sind. Sie hat im Matriarchat – dem liebevollen Paradies – zu hassen gelernt, so reißt sie unter Artikeln zu Vergewaltigung Kastration und ihre Folgen schon mal VergewaltigungsKastrationswitze. Die Verkünder der Heilslehre vom liebevollen und harmonischen Paradies der vaterlosen Gesellschaft zeichnen sich in erster Linie durch blanken Hass auf alles männliche aus.

Aber war die vaterlose Gesellschaft ein Hort des Friedens und der Harmonie? Das hat mehr mit Phantasieren als mit Forschen zu tun. Matriarchatsforscher benennen die heutige Gesellschaft als „Patriarchat“ und alle Übel in ihr – zum Beispiel Machtausübung (nein, nicht durch alleinmächtige Mütter) – als patriarchal, und definieren Matriarchate als die Abwesenheit all dieser Übel – das ist der ganze Zauber hinter der Matriarchats- äh… „forschung.“

Wenn aber das Matriarchat ein Paradies war, auch für Männer, hätte für diese nicht der geringste Grund bestanden, diese Gesellschaftsform durch ein „Patriarchat“ abzulösen, welches angeblich eine Schreckensherrschaft wäre, es sei denn, Männer wären inhärent böse. Und das ist auch die Erklärung, die Matriarchen anzubieten haben: Männer hätten aus Allmachtswünschen und Minderwertigkeitskomplexen die Muttergöttin durch einen Vatergott ersetzt. Ingbert Jüdt notiert im „Mythos vom Patriarchat

…ebenfalls konsequent psychologistisch ist die Erklärung, die Carola Meier-Seethaler vorschlägt. Auch sie geht von einer »matrizentrischen Frühzeit« im Sinne einer umfassenden, allgemeinen Kulturstufe aus und leitet den Übergang zum »Patriarchat« aus der kollektiven männlichen Reaktion auf ein männliches Minderwertigkeitsempfinden ab (Seite 99)

…wobei sich natürlich die Frage stellt, warum Matriarchate dann über Jahrtausende Bestand hatten, also von den Männern mitgetragen wurden.

Vielleicht aber hatten Männer andere Gründe, das matriarchale Spiel nicht mehr mitzuspielen? Denn die harmonischen Gesellschaften waren schlicht: Barbarisch. In ihnen galten Männer nichts, ihr Leben gehörte der Muttergöttin, der sie auch mal geopfert wurden. Felix Stern schreibt über matriarchale Rituale in „Und wer befreit die Männer?“

„Die rituelle Tötung des Königs (Liebhabers) symbolisiert die gewaltige Sexualmacht der Frauen über die Männer. Es ist kaum vorstellbar, daß Jünglinge, die Opfer der Sex-Folterinnen wurden, diesen Akt als Tat des Friedens aufnahmen. Beispielsweise forderte die Göttin Anaitis von Ninive jährlich den schönsten Knaben als Sexopfer. Der nackte Knabe wurde kunstvoll bemalt, mit Schmuck behangen, in rote Gewänder gehüllt und mit einer Doppelaxt der Göttin bewaffnet. In einer wahren Orgie mußte er dann unter einem offenen Purpurbaldachin etwa 24 Stunden, für alle sichtbar, mit den Priesterinnen der Anaitis verbringen. Nach dem Martyrium wurde der mehrfach vergewaltigte Entkräftete auf ein Lager mit Gewürzen, Edelhölzern und Weihrauch gelegt, mit einem Goldtuch bedeckt und bei lebendigem Leibe angezündet. Von friedlicher Frauenkultur war hier, wie auch anderenorts, nichts zu spüren.

In anderen Kulturkreisen, etwa in Irland, enthauptete die Oberpriesterin der Großen Mondgöttin ihr männliches Opfer eigenhändig, um es der »Großen Mutter zurückzugeben« und sein »Blut der Wiedergeburt« in einer Schüssel aufzufangen. Im Kopenhagener Museum zeugt der »Jutland-Kessel« vom Höhepunkt eines solchen Opferrituals. Grausam ging es auch bis ins 19. Jahrhundert hinein den Männern in den matriarchalen afrikanischen Bantu-Reichen an den Kragen. Die unvermählten Herrscherinnen nahmen sich Sklaven und Männer aus dem Volk als Liebhaber, die sie dann nach koitivem Gebrauch nach Belieben und Herzenslust zu Tode folterten. Die letzte Bantu- Königin Ashanti ließ, britischen Berichten der Kolonialverwaltung zufolge, regelmäßig Dutzende von Begattern qualvoll liquidieren, um wieder einen neuen Harem aufbauen zu können. Sogar wenn ein männlicher König den Thron innehatte, konnte die afrikanische Königin ihn zum Tode verurteilen und seine Todesstunde bestimmen.“

(…)

„Die Herrschaft der »Großen Mutter« war aber alles andere als immer friedlich, wie die auf Vasen, Wandmalereien und in Skulpturen festgehaltene minoische Männerknechtschaft im antiken Minos auf Kreta zeigt. Im minoischen Reich, einer kulturellen Wiege Europas, wo so bekannte Legenden wie die Europa-Sage, die phantastische Geschichte vom Stiermenschen Minotaurus und dem Labyrinth von Knossos, vom Ariadne- Faden usw. angesiedelt sind, herrschte für Männer Streß. Diese mußten nicht nur, um ihre Manneskraft zu beweisen, über den berüchtigten wilden kretischen Stier springen. Sie waren auch überall dort willkommen, wo es galt, Frauen Arbeit abzunehmen. Sie hatten nur Pflichten, kaum Rechte, und wenn, dann nur durch »ihre Gnaden«. Zahlreiche Fresken und Vasen zeigen eine emsig schuftende Mannheit. Schweißtreibende Arbeit und Muskelkraft waren Symbole maskuliner Leistungsfähigkeit. Der Höhepunkt weiblicher »Friedfertigkeit« in frühen Frauenkulturen war aber, daß Männer wie Tiere geopfert werden durften. Menschenopfer waren also Erfindungen von Frauen und nicht von Männern, wie immer wieder behauptet wird. Was im »friedlichen« Minoa nie für möglich gehalten wurde, entdeckte Ende der 80er Jahre das weltbekannte Archäologenehepaar Sakallarakis: In dem Tempel Anemospilia auf dem heiligen Berg Kretas fanden sie im Tempelwestraum Überreste einer rituellen Hinrichtung zur Huldigung der Großen Göttin. Sakellarakis, der in Heidelberg zum Thema >Minoische Tieropfer< promoviert hat: >Ein Stiergefäß hatte ich schon gefunden, entdeckte dann ein Bronzemesser mit einer vierzig Zentimeter langen Klinge, kurz darauf Knochen – und ich wartete auf den Stier, das bedeutendste unter den damaligen Tieropfern. Auf dem Altar aber lag ein Mensch. Ein junger Mann, zum Zeitpunkt seines Todes etwa 18 Jahre alt. Es ist ausgeschlossen, daß sich de Junge freiwillig geopfert hat.“

Auch zeichneten sich die Matriarchate nicht durch die Abwesenheit von Krieg aus entgegen dem Mythos, wonach zuerst das Patriarchat entstand und erst danach Waffen und Krieg erfunden wurden, wie man willkürlich in archäologische Funde reininterpretiert. Schon im Matriarchat mussten die Männer im Krieg bluten, Janssen-Jurreit hält fest:

„Dieser nordamerikanische Indianerstamm [der Irokesen] gilt als das klassische ethnologische Beispiel für einen hohen Status der Frau. Das Eigentum am Boden und an den Häusern lag, in den Händen der Frauen, die auch politische Entscheidungen trafen. Aber die Irokesenmänner waren angriffslustige Krieger, die ihre Feinde mit ausgesucht grausamen Torturen am Marterpfahl zu Tode quälten. Da es bei der geringen Zahl matrilinearer und noch geringeren Zahl matrilokaler Gesellschaften, die den Ethnologen und Historikern (z. B. Sparta) bekannt sind, sich häufig um extrem kriegerische Völker handelt, wurde von dem amerikanischen Anthropologen Divale die These aufgestellt, daß möglicherweise in der Antike im Mittelmeerraum Gesellschaften existierten, die an der Schwelle zur staatlichen Organisation mit ausgedehnter Kriegsführung beschäftigt waren und deshalb ihren Besitz von ihren Schwestern verwalten ließen. Eine solche Deutung ließe sich vereinbaren mit den Vorstellungen Bachofens, für den die von ihm behauptete Periode des Mutterrechts gleichzeitig ein Heldenzeitalter voller stolzer Krieger war. Der hohe Status der Frauen und die Verantwortung für die Produktion, d. h. die Loyalität der Frauen aus der eigenen Familie, war Vorbedingung für ausgedehnte Kriegszüge, die lange Abwesenheit der Männer erforderte. Ähnlich erhöhten sich der Status der Frau und ihr Aktionsradius während der Weltkriege dieses Jahrhunderts.“

und weiter:

„Die Erfindung der Schrift, des Rades und des Pfluges, die Anlage von Bewässerungssystemen und die Kodifizierung des Rechts, die French als Vermännlichung beklagt, hingen zusammen mit dem ständigen Druck, die Nahrungsmittelproduktion zu intensivieren und kollektive Arbeit zu organisieren.

Der Grund dafür war das ständige Bevölkerungswachstum, das die neue Produktionsweise sowohl ermöglichte wie auch erforderte, denn die landwirtschaftliche Produktion brauchte einen größeren Einsatz menschlicher Arbeitskraft und längere Arbeitszeiten, als es beim Jagen und Sammeln der Fall war. So hatte sich die Bevölkerung im Mittleren Osten nach Schätzungen im Zeitraum zwischen 8000 und 4000 v. Chr. vervierzigfacht. Auch damals gab es Bodenerosion und Abholzung von Wäldern.

Die Hierarchiebildung in komplexen Gesellschaften, die French nur als Ausdruck männlicher Machtwünsche betrachtet, war eine Folge des Zwanges zu kollektiver Arbeitsorganisation. Der Bevölkerungszuwachs führte zu einer Militarisierung der menschlichen Gesellschaft, zu systematischer Kriegführung und Verteidigung. Diese Grundzüge der Gesellschaftsentwicklung, die die extremen Formen des Patriarchats erst ermöglichten, werden von French nicht einmal erwähnt.“

und noch mal Felix Stern:

Unterschiedlicher Erntesegen und Bodenschätze, das Know-how von Produktion (Handwerk, z.B. Waffen von der Bronze- zur Eisenzeit), Lagerhaltung und aufkommender Warenfluß (Tauschhandel) schufen erste jungsteinzeitliche Wohlstandsgefälle und unterschiedliche Lebensbedingungen. Jetzt galt es immer häufiger, den Besitz der Sippe zu sichern oder zu mehren. Wer aber waren die ersten Besitzenden in matriarchalen Kulturen? Natürlich Frauen, wie heute noch bei den afrikanischen Rif- Berbern, den Tuareg, den australischen Aboriginals oder den indonesischen Minangkabau (bei Sumatra). Bei letzteren heißt es heute noch »Häuser und Land gehören den Frauen (…) Für die Frauen und ihre Kinder bedeutet das eine sichere ökonomische Grundlage – und Einfluß auf alle wichtigen Entscheidungen des Clans… Der Mann hat die Ehre, die Frau den Besitz.« Nicht Männer, sondern wachsendes weibliches Besitz- und Verlust- Denken aufgrund zunehmender ökonomischer Ungleichgewichte stifteten Unfrieden und ließen Menschen verstärkt zur Verteidigungs- oder Eroberungswaffe greifen. »Die durch die Anhäufung von Nahrungsressourcen begünstigte Überbevölkerung erzeugt einen Bedarf nach weiteren Ländereien, und zwischen den Gemeinschaften kommt es zu Kämpfen um den Besitz von Territorien. Plünderungen und Eroberungen werden zu einer verbreiteten Praxis.«

was zur Ablösung der Muttergöttin führte:

„Der mächtige Muttergöttin-Kult, der nach heutiger Datierung seit mindestens 100 000 Jahren v. Chr. den Menschen Geborgenheit schenkte, reichte nicht mehr aus und wurde zwischen 2500 und 1900 v. Chr. in weniger als einem Jahrtausend ersetzt durch einen Vatergott (Brahma, Jahwe, Zeus, Jupiter), aber nicht weil die Männer die Frauen unterjochen wollten, sondern weil der Zeitgeist mit Aufkommen der organisierten Kriege das »Kämpfenkönnen der Männer« höher bewertete als das »Fruchtbarsein der Frauen« Frauen und Männer wandten sich gemeinsam ab von weiblichen Gottheiten, da sie sich von männlichen Göttern besser beschützt fühlten. So ging beispielsweise die ägyptische Göttin Isis, die auch in der ganzen griechischen Welt verehrt wurde, in dem Gott Osiris auf. Die assyrische oder babylonische Göttin Ischtar wird zum männlichen Gott Aschtar. Die ursprünglich weibliche Sonne der Kelten (evtl. Sonnengöttin) mutiert zum Sonnenheld, später zum Sonnengott. Die keltische Hirschkuh- Göttin, das Symbol der Fruchtbarkeit, wandelt sich in einen Hirschgott.“

Bis hierhin lässt sich festhalten: Männer im Matriarchat mussten also bis in den Tod dienen, kämpfen, bluten und schuften, genossen aber keinerlei Rechte. Warum bloß haben sie die Revolution angezettelt? Weil sie inhärent böse sind, Allmacht ausüben wollen und einen Minderwertigkeitskomplex pflegen!

Wenn aber Matriarchatsforscher und Feministen ein psychologisches Defizit beim Mann ausmachen, weshalb er sich gegen das Matriarchat aufgelehnt hätte, handelt es sich um Projektion. Der Götter- besser: Göttinnenwahn findet sich bei Feministinnen. Für sie ist es eine massives narzisstische Kränkung, dass sie zur Fortpflanzung auf den Mann angewiesen sind und dass die Mutter im Universum des Kindes nicht alleine existiert, sondern dass sich dort auch noch der Vater findet, der eine existenzielle Rolle im Leben des Kindes spielt. So wie die Mutter das Kind wie so oft als Alleinmächtige ganz für sich allein will, so will sie, das Kind nur sie allein und sonst niemanden kennt – erst recht nicht den Vater, oder, im Falle von PAS: Er ist der Teufel und sie die Muttergöttin, ganz wie ein Gott, der keine anderen Götter neben sich duldet. Beim Missymagazin phantasiert man von Fortpflanzung ohne Sperma. Uhlmann wendet alle Energien auf, den Vater zu vernichten. Auch Lucia träumt davon, dass sich Frauen selbst befruchten und der Mann damit überflüssig wird, und bei den Störenfriedas heißt es: „Reminder: Frauen, ihr seid Göttinnen! Euer Körper erschafft neues Leben!“ Eine Feministin erkennt den Vater nicht als gleich, als gleichberechtigt an. Eher schafft sie sich allein eine Puppe an, über die sie dann Allmacht ausüben kann, als sich mit einem Partner auf Augenhöhe auseinandersetzen zu müssen. Das Defizit findet sich bei ihr, nicht beim Mann, der als Vater nur das will, was einer Mutter auch zugestanden wird: Für sein Kind da sein.

Im Matriarchat schuftet der Mann genauso wie im Patriarchat für Mutter und Kinder, aber genießt keinerlei Rechte, weder als Vater noch als Mensch. Laurie Penny schreibt über desolate Zustände von den Frauen da unten:

„…füllt sich der Keller mit Wasser und Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt.

Die Männer zeichnen sich durch Abwesenheit aus, sie gehören nicht mehr zu der Familie. Allerdings wird auch der Vorwurf an sie gerichtet, dass sie diese Familien, aus denen sie rausgeworfen wurden, nicht mehr mit ihrer Arbeit zu unterhalten. Auch Antje Schrupp will Väterrechte abschaffen und Kindererziehung über Steuern finanzieren. Natürlich nicht über eine Frauensteuer, so dass Frauen ihr Vorrecht selbst finanzieren müssten. Beide Feministinnen denken matriarchal, sie wollen den Vater vernichten, aber auch parasitär auf seine Kosten leben, wie es im „Patriarchat“ oft der Fall ist.

Im Patriarchat pflegen Kind und Vater eine Beziehung, es gibt einen Vater. Das geschieht nicht über Machtausübung oder Unterdrückung der Mutter, der Frau, denn sie ist einverstanden da privilegiert. Sie ist einverstanden damit, dass der Vater im Patriarchat sein ganzes Leben lang für die Mutter arbeitet, die Früchte seiner Arbeit ihr und dem Kind opfert. Die Mutter stellt sich zwischen Vater und Kind und greift die Ressourcen ab, die vom Vater für sein Kind erarbeitet werden. Dieses unsichtbare Privileg, welches man mit Milliarden beziffern müsste und sein Extrem in der Nurhausfrauenehe findet, ist für die Frau ein höchst komfortabler Deal, weshalb sie das „Patriarchat“ immer mitgetragen und gestützt hat – zum Beispiel in der Kindererziehung, mit der sie die kleinen Jungs zu Frauendienern erzieht.

Ein ernstzunehmender Feminismus entstand nicht, weil die Frauen sich gegen eine vermeintliche Unterdrückung aufgelehnt hatten, sondern weil es mit der Moderne immer mehr gute Jobs gab, für die Elite, die nicht mit knallharter Maloche verbunden waren. Das ist auch der Grund, weshalb der ganze Feminismus schon immer eine sehr elitäre und damit abgehobene Veranstaltung war, die sich nicht an die Arbeiterin richtete, womit sich für diese auch kaum was geändert hat. Das ganze Märchen vom frauenunterdrückendem Patriarchat ist – da von Frauen genauso gewollt ergo keine Unterdrückung – ein Mythos.

Der Duden: Keine Liebe zum Deutschen

Viele haben’s mitbekommen: Der Duden will das generisches Maskulinum endgültig aus der deutschen Sprache tilgen, indem er an jedem Sprachverständnis der breiten Bevölkerung vorbei z.b. „Schüler“ als ausschließlich männlichen Schulbesucher definiert. Das hieße, dass die elegante Funktion geschlechtlicher Irrelevanz abgeschafft würde und man eine der hässlichen und sperrigen Ersatzkonstruktionen verwenden müsste, wollte man ausdrücken, dass das Geschlecht nicht die geringste Rolle spielt. Jede dieser billigen Ersatzlösungen aber erzwingt das Denken in geschlechtlichen Kategorien und vergewaltigt einen (siehe Sprache als Vergewaltigung in der feministischen Linguistik). Überall hat man sich auch in der Gedankenwelt der Doktrin zu beugen, dieser Panscherei:

Diese Versuche seien von sprachlicher Unkenntnis geprägt, grammatikalisch sinnlos und ästhetisch hässlich. Sie beschädigten zudem die Ausdruckskraft der Sprache und erschwerten das Verständnis von Worten und Texten soweit, dass dies zu „kognitiven Schäden vom Typ Realitätsverlust führen“ könne. Die eigentlichen Motiv der entsprechenden Aktivisten seien der Wille zur Unterwerfung anderer und die Demonstration von Macht.

Bleibt also festzuhalten: Dieser ehemalige Gigant der deutschen Sprache pflegt keine Liebe zum Deutschen sondern wirft sie Ideologinnen, die überall auf ihr Geschlecht verweisen müssen, zum Fraß vor. Kann es ein vernichtenderes Urteil über eine Institution geben? Also auf zu seiner Beerdigung.

[Nachtrag] Unterschreiben: Rettet die deutsche Sprache vor dem Duden.

Die Göttin und die Fortpflanzung

Bei den Störenfriedas schrieb mal eine, dass Frauen sich ihres Göttinnenstatus bewusst sein sollten, denn: Ihr Körper könne Leben schaffen.

Nun:

  1. Um die Schwangerschaft, also Schöpfung eines neuen Menschen, einzuleiten, braucht es einen Mann.
  2. Dann läuft ein Prozess an, der sich jeder Kontrolle durch die Schwangere entzieht.
  3. Selbiges gilt für die Geburt. Es ist nicht so, dass die Schwangere entscheidet, „Jetzt gebäre ich“ sondern ihr Körper übernimmt wie eine Naturgewalt die Kontrolle und zwingt die Frau. Sie braucht zudem Hilfe, sonst kann es ganz schnell gefährlich werden für den Nachwuchs als auch für sie selbst.

Die gute Schrupp hat ein Buch dem Thema „Schwangerwerdenkönnen“ gewidmet. Was davon wohl noch übrigbleibt, wenn man sich obiger Punkte bewusst ist?

…von Lesben bedroht

Drüben bei den Störenfriedas reproduzieren sie das Gedöhns, dass Lesbentum eine Bedrohung für das „Patriarchat“ respektive für die Männer sei, u.a. weil Lesben für Männer nicht verfügbar seien. Ob dieselben Männer, die Lesben attackieren und mit ihrer Homophobie als Beweis für dieses Theorem herhalten müssen, Schwulen auf die Schulter klopfen und es begrüßen, dass diese Homosexuellen für Männer „verfügbar“ seien und sich nicht von einer Frau versklaven lassen, sei dahingestellt. Ich habe da meine Zweifel.

Lesben sind schon deshalb keine Bedrohung für das „Patriarchat“, da es kein „Patriarchat“ gibt. Es gibt z.B. muslimische Diktaturen, wo man nix gegen den Islam sagen darf; gäbe es ein „Patriarchat“ bekämen die Störenfriedas echte Probleme damit, dass sie ständig Dreck über Männer auskübeln.

Um aber ein Schlaglicht auf die Bedrohung zu werfen, die Lesben für das „Patriarchat“ darstellen, lohnt sich ein Blick auf Hitlerdeutschland. Adolf Hitler höchstpersönlich schob der Verfolgung von Lesben einen Riegel vor mit der Begründung, dass man den Frauen die Liebe nicht verbieten dürfe, wo die Männer alle im Krieg waren und ihre patriarchale Dividende einfuhren und sich totschießen ließen. Ergebnis: Mitten im tiefsten Nazideutschland fanden ungestört Lesbenbälle statt, während Schwule in die KZs deportiert wurden. Ja, so regiert sicherlich jemand, der sich bedroht sieht. Und dass die Nazis in Lesben keine Bedrohung sahen, damit lagen sie auch richtig: Das tausendjährige Reich ging nicht an Lesben zugrunde sondern an heterosexuellen Männern.

Nichtsdestotrotz hat man ein halbes Jahrhundert später mit einem Denkmal zur Verfolgung Homosexueller Geschichtsfälschung betrieben, da es suggeriert, Lesben wären genau wie Schwule verfolgt worden. Besonders verdient darum hat sich Alice Schwarzer gemacht. Feministen wissen aber ganz genau Bescheid weiß, dass es sich hierbei um eine Lüge handelt, was sich aus einem ihrer Kommentare ersehen lässt, dass die Nichtverfolgung von Lesben eine Kränkung sei, da man sie nicht ernst genommen hätte – faszinierend wie konsequent die Opferrolle funktioniert, nicht wahr? Schwule wurden in KZs zu Tode geschunden, aber die eigentlichen Opfer waren Lesben, weil man sie nicht für voll nahm.

Also: Politisches Lesbentum wäre Befreiung. Der Frau. Aus dem Sklavenstatus und nichts weniger. Da muss es frustrierend sein, dass sich nicht mehr Frauen für ein Leben als Lesbe entscheiden. Aber warum nur? Frauen haben sexuell weit weniger Berührungsängste gegenüber dem eigenen Geschlecht als Männer und man wird auf allen Kanälen zugeballert mit der Botschaft, die traditionelle Rollenverteilung sei zum Nachteil der Frau, ja ihre Versklavung. Wenn da auch nur ein Körnchen Wahrheit drinstecken würde, müssten viel mehr Frauen die Seiten wechseln. Warum tun sie es nicht? Weil es eine Lüge ist. Die Hausfrau ist nicht benachteiligt oder gar versklavt, sie genießt ein Privileg, wie sonst nur Millionäre teilen: Nicht arbeiten müssen. Und diese Rundumversorgung, die der Mann bietet; dass er mit seiner lebenslangen Maloche die Plattform trägt, auf der sie sich dann selbstverwirklichen kann, indem sie sich den Kinderwunsch erfüllt, ist etwas, das keine Lesbe bietet. Keine Lesbe wäre bereit, ein Leben lang malochen zu gehen, und ihr Lebenseinkommen an eine Partnerin abzugeben, die nicht arbeitet. Sowas bieten nur Männer, und deshalb laufen Frauen nicht in Scharen zum Lesbentum über, denn sie wollen ihr Privileg nicht aufgeben.

Mit vielen kleinen Schritten in die Diktatur – das Jahr 2020

Zitat Alternativlos-Aquarium:

Meinungsfreiheit

Immer mehr Menschen wie etwa die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse sind der Ansicht, man müsste „das Konzept der Meinungsfreiheit überdenken“. Hassbotschaften gehörten uneingeschränkt gelöscht, das sei keine Zensur, sondern „Müllentsorgung“. Der Blogger Gerd Buurmann hingegen macht deutlich, dass Meinungsfreiheit per Definition auch unangenehme Ansichten einbezieht und das Aufbauschen solcher Ansichten darauf zielt, Andersdenkende mundtot zu machen: „Wer erklärt, ein Mensch würde Gewalt ausüben, weil er spricht, möchte damit nur die tatsächliche Gewalt rechtfertigen, mit der er zum Schweigen gebracht werden soll.“ Eine Studie belegt anhand einer Untersuchung der Frankfurter Goethe-Universität, dass ein großer Teil Studenten, insbesondere aus den Sozialwissenschaften, nicht mit Gedanken konfrontiert werden möchte, die den eigenen widersprechen, und nur zu gern bereit ist, Meinungsfreiheit einzuschränken.

Das antidemokratische Verhalten von Studenten an vielen Hochschulen, die eine Gesinnungsdiktatur fordern und unliebsame Professoren an ihrer Arbeit hindern, wird von der „Exzellenzuniversität Hamburg“ als „diskursive Auseinandersetzung“ bezeichnet, die an Universitäten üblich sei und von den Professoren ausgehalten werden müsse. Die Historikerin Sandra Kostner kritisiert demgegenüber, dass Dozenten es offenkundig versäumt haben, Studenten Grundregeln der Wissenschaft beizubringen, oder ein Klima der Ausgrenzung von kontroversen Positionen gar befördern.

Anmerkung uepsilonniks: Und das schlimmste kommt erst noch, u.a. will man das Internet mit einer Firewall nach chinesischem Vorbild regulieren. Weiterlesen: Medien, Zensur und Manipulation 2020