Tipp: Positives Feedback geben

Wir Menschen tendieren dazu, uns zu beschweren, also dann, wenn was nicht funktioniert oder uns missfällt. Das bedeutet, dass bei Unternehmen, Politikern, Zeitungen etc. fast immer nur negatives Feedback anfällt. Kaum mal eine Stimme darunter, die sagt: „Gut gemacht!“

Genau das aber solltest Du machen. Wenn Du eine jungenfreundliche Werbung siehst, einen väterfreundlichen Zeitungsartikel, einen männerfreundlichen Politiker, dann gibt positives Feedback, teile ihnen mit, dass das dir gefällt und Du gerne mehr davon hättest. Die Marketingabteilungen wissen, dass die große Mehrheit der Rezipienten kaum ihren Arsch hochkriegen um sich zu beklagen, wenn etwas missfällt, und noch seltener, wenn etwas gefällt. Sie wissen, dass eine einzelne Stimme stellvertretend für viele andere steht, und mit ein bisschen Glück wird das in der Unternehmenspolitikg berücksichtigt. Also: Schreibe ihnen bei einem jungen-, väter-, männerfreundlichen Beitrag, sei es in der Werbung, sei es in der Zeitung oder wo auch immer.

Ein Gedanke zu „Tipp: Positives Feedback geben

  1. Bernd B.

    Ja, diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Das gilt für Männerthemen, lässt sich aber auch auf viele andere Elemente des täglichen Lebens feststellen. Mir ist das vor Jahren schon besonders im Arbeitsleben aufgefallen. Von Vorgesetzen war nie ein Lob gekommen. Wenn etwas falsch lief, gabs aber den Tadel. Man hat den Eindruck, dass man nur noch funktionieren muss. Ich bin dann dazu übergegangen, Arbeitskollegen auf der gleichen Ebene Feedbacks zu geben, erst mal, wenn etwas reibungslos geklappt hat, später auch, wenn man mit bestimmten Ergebnissen nicht so glücklich gewesen ist. Inzwischen haben wir ein Klima der Offenheit geschaffen, indem wir persönlichen Frust nicht unterdrücken, sondern ein Ventil dafür schaffen. Dieses Klima lässt sich übrigens auch hervorragend ebenenübergreifend anwenden. Ich habe mal von einem Buch mit dem Titel „Wie motiviere ich meinen Chef“ gehört (Autor mir unbekannt). Vom Titel her erst mal nicht gerade ansprechend, erweckt es doch den Eindruck, dass es um Schleimerei geht. Wenn man näher drüber nachdenkt, kann das auch positive Eindrücke erwecken. Als Titel zwar etwas lang, hätte man das Buch auch nennen können: „Wie motiviere ich meinen Chef, sich dafür einzusetzen, dass ich beruflich vorwärts komme und dadurch eine höhere Arbeitszufriedenheit erlange.“ Allein schon der mit Aussagen oder Titeln von Büchern oder Schlagzeilen verbundene negative Aspekt in eine positive Richtung zu lenken, kann schon, wenn man das mit vielen anderen Menschen unserer Gesellschaft gleichzeitig macht, eine gewisse Positivismus -Bewegung in Gang setzen. Das Problem ist nur: irgendjemand muss den Anfang machen.

    Antwort

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