Don’t stare at my boobs!

Feministen und Humor sind ein Thema für sich. Dazu gibt es einen Witz, der geht so:

Frage: „Wieviele Frauen braucht man, um eine Glühbirne einzudrehen?“

Antwort: „Eine –

UND DAS IST NICHT WITZIG!!!!“

Oder man nehmen nur mal diesen Schwätzer (via), der ganz tief empört ist, dass mancher Mann oben ohne unterwegs ist, da ist keine Keule groß genug, also z.B.:

„Dass maskuline Menschen ihren Oberkörper jederzeit entblößen können, ohne dabei sexuell gelesen zu werden, demonstriert Überlegenheit. Sie beanspruchen dadurch den öffentlichen Raum für sich und zeigen gleichzeitig, dass sie mehr Freiheiten besitzen als weibliche Personen, die das eben nicht überall können. Diese Zurschaustellung von zweierlei Maß festigt die darunter liegende Ungerechtigkeit.“

Ein Mann! Oben ohne! Übt Macht aus! Vergast ihn!!!

Nee, Scherz beiseite. Vor Jahren bin ich mal über ein weibliches Original gestoßen, das mir bis heute in Erinnerung ist. Sie hatte einen wirklich mächtigen Vorbau. Dazu trug sie ein T-Shirt mit der Aufschrift:

Don’t stare at my boobs!

(touch them)

Ich war damals leider nicht mutig genug, sie anzusprechen. Ich vermute eine wunderbare Frau hinter solchem Humor. Sie widerlegt quasi im Alleingang den ganzen Feminismus, das ganze Geschwätz über die unterdrückte Frau, die sich nicht auf die Straße traut schon allein wegen der Blicke oder was weiß ich. Ja! Männer gucken gerne und mehr! Kein Grund, ihnen das übel zu nehmen. Ob sie sich das heutzutage noch traut sei dahingestellt; in den letzten Jahren nahm das Sicherheitsgefühl der Frauen rapide ab, um diesen Artikel ganz und gar nicht lustig schließen zu lassen.

Sie will sich aufregen. Sie will hassen. Sie will ein Opfer sein. Sie will es.

4 Gedanken zu „Don’t stare at my boobs!

  1. crumar

    Zu dem letzten T-Shirt (Bild) kann man anmerken:
    „Aber in deinen Augen steht keine Aussage! Wieso nicht???“
    Zu dem ersten Spruch: „You call THAT boobs???“

    An dem Punkt haben PUA die richtige Auslegung: es handelt sich um einen shit test.
    Auf dem Niveau von „Wer das liest, ist doof.“
    Die Alternative: „Wer das schreibt, hat Titten“ bzw. möchte gerne als Tittierende gelesen werden.
    Weiniger gemein ist das augenzwinkernde Aufmerksamkeitshurerei von recht unsicheren Hascherln, die z.B. auf unvorteilhafte Weise auf vorteilhafte Körperregionen hinweisen möchten.
    Das ist ein gutes Argument, manchmal sind es sogar zwei.

    Antwort
    1. djadmoros

      Also meine Antwort auf das T-Shirt wäre: »Dann tätowier‘ Dir den Spruch halt auf die Stirn!« :-)

      Antwort

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