Die Göttin und die Fortpflanzung

Bei den Störenfriedas schrieb mal eine, dass Frauen sich ihres Göttinnenstatus bewusst sein sollten, denn: Ihr Körper könne Leben schaffen.

Nun:

  1. Um die Schwangerschaft, also Schöpfung eines neuen Menschen, einzuleiten, braucht es einen Mann.
  2. Dann läuft ein Prozess an, der sich jeder Kontrolle durch die Schwangere entzieht.
  3. Selbiges gilt für die Geburt. Es ist nicht so, dass die Schwangere entscheidet, „Jetzt gebäre ich“ sondern ihr Körper übernimmt wie eine Naturgewalt die Kontrolle und zwingt die Frau. Sie braucht zudem Hilfe, sonst kann es ganz schnell gefährlich werden für den Nachwuchs als auch für sie selbst.

Die gute Schrupp hat ein Buch dem Thema „Schwangerwerdenkönnen“ gewidmet. Was davon wohl noch übrigbleibt, wenn man sich obiger Punkte bewusst ist?

3 Gedanken zu „Die Göttin und die Fortpflanzung

  1. zehnter_ochse

    Der Göttinnenstatus der Frau leitet sich also aus einer Fähigkeit her, die auch Ziegen, Kaninchen und Nacktmulle haben.

    Diesen Götterstatus mag ich Frieda gern lassen.

    „Oh Du Kaninchengleiche, ich bin so voll Ehrfurcht!“

    Antwort
    1. Renton

      Jo, ich glaube, es war der Youtuber Colttaine, der es auch mal etwa so formuliert hat:
      „Congratulations. You’re capable of doing the same thing as this fucking goat.“

      Antwort
  2. alderMann

    „Bei den Störenfriedas schrieb mal eine, dass Frauen sich ihres Göttinnenstatus bewusst sein sollten“

    Ja, das hätten sie schon gerne: Göttinnen sein, alles bestimmen können. Nur zu ihrem eigenen Vorteil natürlich. Raffen, raffen, nur nicht helfen und auch nichts geben. Auch haben wollen wie das Kleinkind an der Supermarktkasse. Die maßlose narzisstische Selbstsucht sieht nur, was andere (vielleicht) haben. Die eigenen Vorteile sieht frau nicht, denn das ist nur, was ihr (selbstverständlich!) zusteht, also nicht der Rede wert.

    Ich rede hier natürlich von Rollenzwängen denen Mann und Frau unterworfen sind. Die privilegierten Diven, die Feministinnen in der Regel sind, wollen ihre Verpflichtungen dabei nicht, die sind ihnen ein Greuel. Alle Vorteile wollen sie aber behalten und die vom Mann noch dazu. Seine Pflichten darf er behalten und ihre gleich mit dazu.

    Gunnar Kunz hat diese Denke hier überschaubar beschrieben:
    https://alternativlos-aquarium.blogspot.com/2019/05/elisabeth-selbert-die-andere-haelfte-der.html

    Zum gewünschte Göttinnenstatus fällt mir noch ein: Es ist der moderne Turmbau zu Babel. Die Menschen wollten ein Turm bauen, hoch bis in den Himmel, wo sie Gott wähnten. Sie wollten sein wie Gott! Die Folge war die Sprachverwirrung. Die Menschen verstanden einander nicht mehr, es war das Ende des ehrgeizigen Projekts.

    Gut, da sind sie ja schon, die Divas. Nur mitgemeint wähnten sie sich plötzlich und wollten die Sprache gerächter machen. Aber wie? Kunstschöpfungen musste her: Erst das Binnen-„I“, dann den Stern „*“, mal ein „X“ am Ende, dann ein „_“ gefolgt von innen, schließlich der „:“. Luise Pusch will jetzt das spanische umgekehrte !, weil das die deutsche Tastatur noch! nicht hergibt übergangsweise auch das simple „!“

    Neuerdings muss das auch in der Aussprache sichtbar werden. Das Ergebnis sind ungewöhnliche Gluckslaute, mitten im Wort. Da denkt man sich: Haben die plötzlich alle den Schluckauf? Mitten in der Sendung? Was ist da los in den Studios des ÖRR? Ein unbekannter neuer Virus?

    Nein, es ist die Volkserziehung, die die da betreiben wollen.
    Der DLF betreibt dieses Trauerspiel voll Inbrunst bis heute. Beim Fährnsäen war die ARD Vorrereiter. Anne Will hat’s angefangen und ich habe das Gerücht gehört, dass sie das inzwischen wieder aufgegeben habe. Es folgte die Staffelübergabe zum ZDF. Dort spricht die Gerster in der Nachrichtensendung! „Heute“ so komisch und will das wohl duchziehen. Naja, ist gar nicht mehr so lang, geht ja wohl im Sommer in Rente. Passt zu ihr.

    Beim Staatsfunk heißt das Pension, was viel besser ist als Rente und auch von den Zwangsgebühren finanziert wird. Auch bei den Sprecherinnen der Filmbeiträge hört man oft diese seltsamen Glicklaute. Und der Klever Claus hat sich solidarisiert. Weiß nicht, wann der pensioniert wird, ist aber auch nicht mehr der Jüngste.

    Versteht nur keiner mehr, was und wie die da reden. Sprachverwirrung Babylon.

    Antwort

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