Alltäglicher Sex wird strafbar

In Schweden und seit neuestem auch in Dänemark und in abgeschwächter Form auch in Deutschland ist Sex so, wie ihn die Mehrheit der Bevölkerung alltäglich praktiziert – mit nonverbaler Zustimmung – strafbar.

Dass nun der Sex und die Zustimmung mit einer App dokumentiert werden soll, ist so ein Fall, bei dem die Realität die Satire überholt. Besonders in Männerrechtskreisen machte man sich schon vor Jahren darüber lustig, dass zum Sex wohl bald ein notariell beglaubigter Vertrag nötig sei und dass die Anwälte mit im Bett liegen. Jetzt ist es real.

Es zeigt, dass Slogans wie „Das Private ist politisch“ ernst genommen werden sollten – denn dann ist das Private zerstört. Dann gibt es keine Privatsphäre mehr. Der Staat regiert im Auftrag der Feministen bis ins Schlafzimmer hinein und schreibt totalitär vor, wie eine der intimsten Betätigungen zwischen den Menschen abzulaufen hat. Besonders auf die Spitze getrieben wird das sogenannte Konsensprinzip an den Universitäten der USA. Dort reicht noch nicht mal ein einfaches „Ja“ als Antwort, jede sexuelle Handlung muss abgefragt und einzeln genehmigt werden, wobei auch hier ein „Ja“ nicht ausreicht, sie muss in der Antwort benannt werden: „Darf ich deine Brüste streicheln?“ – „Ja, Du darfst meine Brüste streicheln.“

Für einen Mann wird Sex mit einer Frau zu einem unkalkulierbaren Risiko, diese Gesetze entfremden die Geschlechter. Selbst wenn eine Frau Lust auf z.B. Küssen hat, so hat sie es wahrscheinlich nicht mehr, wenn sie gefragt wird, ob er sie küssen darf, das ist nicht nur meine Erfahrung. Sex, sowieso schon eine Herausforderung, wird damit noch mal komplizierter. Allerdings ist Feministen ein Auseinanderdriften der Geschlechter nur Recht. Ihnen ist es lieber, wenn eine Frau allein bleibt, als dass sie sich einem Vertreter des Klassenfeindes verbunden fühlt: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad.“

Ein Gedanke zu „Alltäglicher Sex wird strafbar

  1. alderMann

    Nachdem ich als 68ger den Kampf um Frauenrechte zuerst ok fand und sogar geistig mitgetragen hatte, kamen in den 70gern leise Zweifel auf. Die „Mein Bauch gehört mir“-Kampagne fand ich zunächst fragwürdig. Ich war nicht nur 68ger sondern auch Christ. Als solcher war mir klar, dass es nicht nur um den Bauch der Frau gehen konnte. Der Bauch hatte ja nun einen Mitbewohner, einen sehr schutzbedürftigen noch dazu.

    Dann kam der „Stern“ mit „Wir haben abgetrieben“ auf der Titelseite. Das fand ich noch fragwürdiger. Als dann bekannt wurde, dass Alice Schwarzgeld gar nicht abgetrieben hatte, war da erstmal die Luft raus. Die sind nicht redlich, dachte ich, die Zweifel wuchsen.

    Dann kam die Scheidungs“reform“ der sozialliberalen Koalition, betrieben von damals noch „meiner“ SPD. Fand ich nicht so schön, dass jemand einfach so, weil sie keine Lust mehr hatte, vetragsbrüchig werden und dazu noch alle Vorteile aus dem Vertrag für sich mitnehmen konnte.

    Als ich im Laufe der Zeit, so ab den 1980er Jahren, immer öfter mich auf der medialen Anklagebank wiederfand, war das das Feindbild Mann. Das fand ich ungerecht, denn ich konnte mich nicht erinnern, eine Frau mal schlecht behandelt oder gar geschlagen zu haben. Ich ging auf Distanz, denn ich war ganz bestimmt nicht für alles Elend dieser Welt verantwortlich, sie hatten mich verloren.

    Ich fragte mich aber, woher dieser Hass kommt. Frauen hatten mit Sicherheit auch mal schlechte Erfahrung mit Männern gemacht, genauso wie Männer mit Frauen. Aber Männer hatten schon Erfahrungen mit Zurückweisungen machen müssen. Im Laufe des „Cherchez la Femme“ hatten sie schon dutzende von Körben hinnehmen müssen, sie waren es gewohnt. Es wird von ihnen immer noch erwartet, den ersten Schritt zu tun, das birgt eben diese Gefahren.

    Frauen sind da nicht so gefährdet, denn wenn ein Mann auf sie zukommt, wissen sie zumindest, dass sie für ihn nicht ganz uninteressant sind. Das weiß der Mann zunächst nicht, muss aber das Risiko eingehen.

    Er ist also robuster sozialisiert worden, nimmt vieles hin ohne zu klagen. Frauen sind da nicht so robust sozialisiert, sind weinerlicher und schnell bereit aus ihrer Enttäuschung eine Anklage zu machen.

    Und hier kommen die Kampflesben ins Spiel und holen solche enttäuschte Frauen ab. Hinzu kommt ein Minderwertigkeitsgefühl, das diese empfinden, denn sie spüren schon eine Unterlegenheit im Lebenskampf, berechtigt, wie ich finde. Sie gleichen das aus mit einer gewissen Durchtriebenheit, Affinität zum Mobbing (selbst erlebt), Ichbezogenheit und Hinterlist.

    Das nutzt nun den Lesben. Denen geht es aber nicht darum anderen Frauen zu helfen, wie die gerne glauben. Hier kommt wieder das Feindbild Mann ins Spiel. Ihnen geht es vielmehr darum, sich lästige Konkurrenz am Partnermarkt vom Leibe zu halten. Sie wollen die, alle Frauen, allein für sich haben. Die Frauen aber durchschauen das böse Spiel nicht, sondern sehen die Erfolge, die ihnen der Feminismus gebracht hat: An allem ist der Mann schuld aber (Selbst)Verantwortung nein Danke. So geht das Leben viel einfacher und leichter.

    Es erschien mir im Laufe der Zeit zu einfach und die Kampflesben verblasste in meinem Denken nach und nach. Denn es kam ja auch immer mehr an Motiven hinzu, z.B. der Gier von höheren Töchtern nach einflussreichen und gut bezahlten Posten. Aber bitte ohne die Ochsentour, sondern geschenkt. Dank Fortschritt im „Kampf“ reicht die Denke inzwischen bis in den Mittelstand hinein.

    Nun schreibst Du:
    „Ihnen ist es lieber, wenn eine Frau allein bleibt, als dass sie sich einem Vertreter des Klassenfeindes verbunden fühlt“

    Inzwischen bin ich wieder bei den Kampflesben als treibende Kraft angekommen. Die sind hochmotiviert und deshalb durchsetzungsstark. Was sie aber im Grunde antreibt ist der Kampf um den Partnerinnenmarkt, das ist ihr eigentliches Agens. Und deshalb bin ich für sie der Klassenfeind.

    Antwort

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