Höheres Gehalt bei geringerer Qualifikation?

Eine leitende Angestellte klagte sich bis zum Bundesarbeitsgericht durch und erhielt dort nun Recht: Dass sie weniger verdiene sei ein Indiz, dass sie geschlechtlich diskriminiert wäre. Die Einwände des Arbeitgebers, dass ihre Kollegen in vergleichbarer Position länger zum Betrieb gehörten und (auch deshalb) besser qualifiziert seien, ließ das Gericht nicht gelten. Jetzt muss der Arbeitgeber beweisen, dass er der Klägerin zurecht weniger Lohn auszahlt. Aber wie soll er das machen, wenn z.B. geringere Betriebszugehörigkeit als Beweis nicht ausreicht?

Wenn das Schule macht, und es nicht mehr akzeptiert wird, dass jemand mit mehr Erfahrung bessere Leistungen in kürzerer Zeit abliefert, was ein höheres Gehalt rechtfertigt, kann man auch gleich jedem Neuangestellten das Gehalt eines langjährigen Mitarbeiters auszahlen… jedem weiblichen Mitarbeiter – sie wollen die gleichen Gewinne bei weniger Anstrengung. Sie leisten weniger, geben aber mehr Geld aus, haben es mit weniger Mühe besser als der Mann. Grundsätzlich gilt: Dass Frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden, ist ein Märchen.

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