Beweis: Die vaterlose Gesellschaft

Ein Kommentar zu schön, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Die LINKE hat im Februar einen Antrag zu „reproduktiver Gerechtigkeit“ in den Bundestag eingebracht. Dieser Antrag verfolgt unter anderem das Ziel, die Reproduktion der Menschen ohne beteiligte Männer möglich zu machen und so Kinder ohne Väter zu schaffen. Es steht nicht so explizit drin, ist aber die Konsequenz.

Zusammengefasst sind die Forderungen:

Das Recht auf künstliche Befruchtung mit anonymen Spendersamen für alle Menschen mit ungewollter Kinderlosigkeit und deren Finanzierung durch die gesetzliche Krankenkasse.
Dieses geforderte Recht kann nur für die gemeint sein, die wir gemeinhin als Frauen bezeichnen. Denn meiner Kenntnis nach ist es bisher noch nicht gelungen, Menschen anders herzustellen. Die LINKE nennt das „gebärfähige Körper, in der überwiegenden Mehrzahl Frauenkörper“.

Die Abschaffung der biologischen Eltern als primäre Eltern und die Abschaffung der Vaterschaft.
Dazu schreibt die LINKE:

Es sind nicht immer nur die biologischen Eltern, die wichtige Bezugspersonen für Kinder sind, und die Festschreibung, dass Eltern immer nur zwei Personen sein müssen, hat angesichts sich wandelnder Beziehungsmuster und Lebensweisen immer weniger Sinn.

Hier blitzt das künftige Leitbild von der Solomutter oder der Regenbogenfamilie unter Leitung der Frauen durch.

Die komplette Legalisierung des Schwangerschaftsabbruches bis hin zur Last-Minute-Tötung im Geburtskanal.
Diese Abtreibung soll nur auf Wunsch derer erfolgen dürfen, die das Kind in sich tragen, formerly known as Frauen. Altes Thema.

Die LINKE fordert also vom Bundestag…

das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, das Recht, selbst zu entscheiden, ob ein Mensch ein Kind bekommt oder nicht, sowie das Recht auf ein gutes und sicheres Leben mit Kindern zum Regierungsziel zu erklären und reproduktive Gerechtigkeit umzusetzen

Was nirgends erklärt wird: Wie soll das ablaufen, wenn ein Mann entscheidet, ein Kind zu bekommen, aber keine Frau hat, die ihm eines macht? Hat er dann einfach Pech und kein Recht auf Reproduktion? Oder kriegt er eine Gebärmaschine, so wie die Frau anonymen Spendersamen?

Ich frage mich grundsätzlich bei dem Antrag, was da unter „Menschen“ gerechnet wird. Männer offenbar nicht.

Abschließend Frau(?) Möhring von der LINKEN:

Die Linke will reproduktive Gerechtigkeit für alle. Es geht uns also um weit mehr als um die Durchsetzung individueller Interessen. Wir wollen, dass die reproduktive Gerechtigkeit als politisches Ziel verankert wird und politisches Handeln sich damit an dem folgenden Dreiklang orientiert: erstens dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung aller Menschen, zweitens dem Recht, dass jede Person selbst entscheiden kann, ob sie ein Kind bekommt oder nicht, und drittens dem Recht auf ein gutes Leben mit Kindern, also auf ein materiell abgesichertes Leben in Würde und Sicherheit mit Kindern, die der Gesellschaft willkommen sind.
(Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)

http://www.cornelia-moehring.de/fuer-das-leben-koerperliche-und-sexuelle-selbstbestimmung-sichern/

Die AfD hat den Antrag im Bundestag kommentiert, aber mit einer etwas anderen Akzentuierung. (Obacht: Hinter dem Link lauert Beatrix von Storch)

5 Gedanken zu „Beweis: Die vaterlose Gesellschaft

  1. guenter.buchholz@hs-hannover.de

    Fehlermeldung. Kann im Netz nicht aufgerufen werden. Warum?

    Gruß

    G. Buchholz

    ________________________________

    Antwort
  2. Emannzer

    Warum ist es so schlimm, wenn hinter dem Link eine Frau Storch „lauert“. Würde es besser sein, eine vermutete Plagiatorin Giffey (SPD) käme auf den Monitor oder irgendwelche anderen Frauen wie diese Unsympathin Esken (gleiche Partein, nur noch schmalere Lippen)?

    Zum Thema: Das Ganze berührt massiv die Thematik Zwangsvaterschaft, welche Elmar Diederichs vom Blog „Jungs und Mädchen“ und ich,schon seit Jahren beackern. Du bist im Übrigen wirklich und herzlich eingeladen, dich per Artikeln an dem Thema zu beteiligen. Hier mal die bisherigen Beiträge inklusive aller Links zum Thema:

    https://emannzer.wordpress.com/category/zwangsvaterschaft/

    Nett wäre, wenn du dann dieses Piktogramm mit einfügen würdest:

    Denn so verläuft u.a. die „Vaterlose Gesellschaft“ bis heute auch!

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Hallo Emannzer, da teilen wir unterschiedliche Ansichten. Ich bin dafür, dass die Eltern in die Pflicht genommen werden, wenn ein Kind erst mal unterwegs ist – was nicht heißt, dass die derzeitigen Zustände – ihm alle Pflichten, ihr die Rechte – in Ordnung sind.

      Antwort
      1. Emannzer

        Hi Upsilonniks, grundsätzlich teile ich ja deine Meinung: Aber halt nur, wenn man ein gemeinsames „Wunschkind“ hat, dass beide Seiten sich in Übereinstimmung wünsch(t)en.

        Es geht beim Thema aber eher um solche Dinge wie „Samenraub“ (die kriminelle Variante) oder um das Vorspielen falscher Tatsachen (Lesbe lässt sich schwängern) bzw. dem Vorliegen einer verschwiegenen Fruchtbarkeitsphase.

        Alles mehr oder minder miterlebt und ein Kinder, welche auf Lügen gezeugt wurden. Tut mir leid, dann soll die ‚Dame‘ auch sehen, wie sie mit der von ihr selbst erzwungenen Situation klarkommt.

        Antwort

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