Repressionen gegen freie Männer und Stand der Meinungsfreiheit

Auf den Seiten des Männermagazins wird anlässlich des Neustarts berichtet, welche Probleme es mit sich bringen kann, kein Blatt vor den Mund zu nehmen:

[…]

Die Angriffe hat auch der Männermagazinmacher erlebt. Es gab Klagen vor Gericht, weil manchen Damen einige Inhalte nicht gefallen haben. Sie fuhren große Siege ein und bekamen viel Geld zugesprochen. Leider war unser Unterhaltspreller schon vorher pleite und so wurden aus dem Geldsegen nur weitere uneinbringliche Schulden plus viel Amüsement. Andere Blogger trifft man damit aber empfindlich. Wer ein braves bürgerliches Leben lebt, pfändbar und aberntbar ist, wird unter Umständen plötzlich sehr viel Geld los, nicht nur für irgendeinen Fantasie-Schadenersatz, sondern auch für die Anwalts- und Verfahrenskosten. Die Juristerei ist eine Tretmine und viele der eifrigen Ankläger tragen null Risiko, weil sie nicht privat klagen, sondern eine Organisation klagen lassen. So wie es dem bekannten Blogger Hadmut Danisch öfter passiert ist, der von Rundfunkanstalten verklagt wurde, denen seine Beiträge nicht passten. Deren Vertreter kassieren keinen Euro weniger Gehalt, wenn sie Gerichtsverfahren verlieren – der Gebührenzahler hat dafür geradezustehen. Dann gibt es noch technische Angriffe. Gegen das Männermagazin gab es einen DDOS-Angriff, es wurde ferner versucht, einen Webhoster zur Kündigung zu bewegen, die Videos auf Videoplattformen beseitigen zu lassen.

Trauriger Standard mit immer neuen Höchstständen wurde auch das persönliche Auslöschungsprinzip. Es ist einfach. „Gefällt mir deine Meinung nicht, lösche ich dich aus, stelle dich an den Pranger“. Ich gebe dir keine Aufträge, sorge dafür, dass dir alles versagt und entzogen wird, was in meiner Macht steht, schwärze dich beim Arbeitgeber an, bei deinem Vermieter, in deiner Lieblingskneipe und fordere alle auf, sich von dir zu distanzieren. Wie sehr dies dem Vorgehen gegen als minderwertig bezeichnete Gruppen in dunkler deutscher Vergangenheit ähnelt, ist diesen meinungshassenden Kleindenunzianten egal. Die Schere ist heute sogar in vielen Durchschnittsmensch-Köpfen bereits fest verankert, was in Kombination mit den Werkzeugen Googles fatale Folgen hat. Da will beispielsweise jemand einen neuen Gartenzaun um sein Privatanwesen ziehen lassen und sucht im Internet nach Gartenbaufirmen. Er sucht nach dem Namen einer Firma, die er von einem Werbeschild am Straßenrand kennt. Er findet die Firma. Und auch Links zu anderen Aktivitäten des Firmeninhabers, harmlos, frei, aber eben nicht mit einer „Haltung“ kompatibel, die sich der Privatanwesenbesitzer von der Menschheit gerne wünscht. Auftrag nicht erteilt, auch wenn die Arbeit der Gartenbaufirma nachweislich gut ist. So läuft das heute massenhaft und so manche Leute, die sich mit Klarnamen im Internet bewegen, wundern sich über unerklärliche Umsatzeinbußen. Wer die Wahrheit sagt, braucht nicht nur ein schnelles Pferd, sondern muss auch wirtschaftlich wie menschlich völlig unangreifbar sein. Unmöglich in der heutigen Welt. Auch unserem Männermagazingründer wird das passiert sein, er hat es überlebt, aber wenn man die Einbußen der Firma einrechnet, bei der er angestellt ist, dann war das Männermagazin eine sehr teure Angelegenheit, viel teurer als nur die Hostingkosten und die Arbeitszeit für Betrieb und Artikel. Das ist auch der Grund, wieso ich und fast jeder andere seine Aktivitäten nicht mit seinem wahren Namen und einer Adresse verbindet und wieso ich mit wenigen begründeten Ausnahmen lieber keine echten Namen von anderen Bloggern nenne. Auch wer unter seinem Namen Meinungen äußert, will vielleicht später einmal wieder mehr Ruhe. Wurde er aber früher von Dritten genannt und können deren Äußerungen nicht gelöscht werden, dann kehrt diese Ruhe nie mehr ein. Fazit: Bloggen außerhalb des Meinungskorridors ist extrem teuer und oft selbstzerstörerisch. So verstärkt sich der Meinungskorridor stetig selbst und die Abstürze werden immer heftiger, wenn man ihn überschreitet.

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