Zensiert: Häusliche Gewalt

Es ist immer wieder faszinierend, sehen zu müssen, welche Harmlosigkeiten als zensurwürdig erachtet werden.

Renton auf dem Humanistischen Pressedienst: Auch an anderer Stelle kämpfe ich um die Freischaltung eines Kommentars. In einem Artikel über häusliche Gewalt kommen Männer nicht vor, und eine Zunahme häuslicher Gewalt wird methodisch falsch belegt:

„Der Frauentag vom Vortag hin oder her, beim Thema häusliche Gewalt nur von Frauen und nicht auch von Männern zu sprechen, ist sexistisch. Selbst wenn es laut Dunkelfeldstudien nicht fast ebenso viele männliche Opfer von häuslicher Gewalt gäbe wie weibliche, sondern nur ein einziges, darf das Geschlecht ebenso wenig wie Ethnie, Hautfarbe etc. ein Grund sein, jenen Menschen zu ignorieren. Kinder waren „trotz“ Frauentag ja auch eine Erwähnung wert.

Und zu den Zahlen der Charité sei folgendes angemerkt: Eine relative Zunahme kann mit einer absoluten Abnahme einhergehen. „Eine deutliche Zunahme schwerer Misshandlungen“ kann man mit den relativen Zahlen daher nicht begründen. Als interessierter Leser würde ich zusätzlich die absoluten Zahlen haben wollen oder wenigstens einen Link zur Quelle, damit ich selbst weiterrecherchieren kann; meine eigenständige Suche bei der Berliner Charité blieb erfolglos.“

Ein Gedanke zu „Zensiert: Häusliche Gewalt

  1. beweis

    Dass der hpd auch die einseitigen Mainstream-Rechenspielchen unkritisch übernimmt, schockt mich nicht mehr wirklich.

    Dass dieser Club aber mit solchen Mitteilungen Bilder in die Köpfe der Humanoiden sendet wie
    „Vor allem im Lockdown war es vielen Opfern kaum möglich, den Weg zur Gewaltschutzambulanz zu gehen.“ oder „Der Lockdown wurde für tausende Frauen und ihre Kinder zu einer Falle.“, nehme ich ihnen wirklich übel.

    Selbst die Frauenministerin musste inzwischen komplett zurückrudern, was die Mär von den durch Männer eingekerkerten Frauen mit ihren Kindern betrifft.
    Fakt ist, dass die unsichtbare Corona-Gefahr eher familiären Zusammenhalt gestärkt hat, als den gesellschaftsspalterischen Tendenzen irgendwelcher Pseudo-Humanisten zu entsprechen.

    Antwort

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