Crumar über männlichen Wohlstand und männliche Macht

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

[als Antwort auf einen Feministen]

„Es ist doch fast alles männlich auf der Welt, zumindest bei den harten Fakten: Geht es um Reichtum, Wohlstand, Besitz, Anerkennung, die reichsten Konzerne uvm: Da sind doch jeweils zu mehr als 50% (wenn nicht 70, 80 oder mehr %) Männer an der Spitze.“

Das setzt eine Denkweise voraus, in der es die Gruppe „Mann“ gibt, die solche Vorteile an „Mann“ weitergeben.
Diese Denkweise ist jedoch falsch, denn es profitieren die Frauen und Familien dieser Männer von Reichtum und Besitz.
Präzise das ist mit der Institution der bürgerlichen Ehe auch beabsichtigt gewesen, nämlich die Umverteilung von Ressourcen, die Männer erarbeitet haben. An ihre Ehefrauen und Kinder.
Eine „patriarchale Dividende“ existiert nicht.

Wenn Herr Bezos Milliardär ist, dann habe ich von seinem Reichtum nichts, sondern seine Frau, die nach der Scheidung von ihm blitzartig zur reichsten Frau der Welt geworden ist.
Sie hat einen Bachelor in Englisch und mit ihrer Qualifikation hätte sie in ihrem ganzen Leben ungefähr 0,01% von dem verdient, was sie durch die Partizipation via Ehe erhalten hat.
Das Gejammer von Feministinnen, die jungen Frauen bräuchten „role models“ ist verlogen – das sind die bereits existierenden „role models“.

„Männer haben Macht und Einfluss und können über maßgebliche Dinge ihres (und sogar über jenes von anderen) Leben bestimmen.“

Gut, da du ein Mann bist, sage mir bitte über welche maßgeblichen Dinge du dein eigenes Leben betreffend überhaupt bestimmen kannst.
Wenn du darauf angewiesen bist deine Arbeitskraft zu verkaufen, wer bestimmt über Anfang, Ende und Dauer deiner Arbeitszeit? Kannst du jederzeit einfach in den Urlaub fahren? Kannst du die Höhe deines Gehalts selbst bestimmen? Über welche anderen Leben hast du Kontrolle oder kannst zumindest bestimmend auf ihres Einfluss nehmen? Wie und welche?
Du dichtest dir und uns eine Kontrolle selbst über unser eigenes Leben an, die in der Realität nicht existiert.

Wie hegemonial der Feminismus in der Realität ist, sieht man daran, dass wir hier in unserer Freizeit unbezahlt und unter Pseudonymen schreiben, während ganze Heerscharen an „Gleichstellungsbeauftragten“ und „Gender-Professorinnen“ an Unis, in Parteistiftungen, in Parteien und sonstigen Institutionen, in den Mainstreammedien und den ÖR tätig sind.
Bezahlt, bestens vernetzt mit den Herrschenden und tatsächlich sowohl Macht, als auch Einfluss ausübend und Propaganda verbreitend, die an armen Seelen wie der deinen kleben bleibt.

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