Ich bin ein Diener des Bösen

Über mich wurde bereits das vernichtende Urteil gefällt, ich wäre ein Frauenhasser. Und das ist im Gegensatz zum Urteil, man sei ein Männerhasser tatsächlich etwas, was den Ausschluss aus dem Diskurs zur Folge hat – Hass auf Männer geht in Ordnung, auf Frauen nicht. Zu diesem Vorwurf habe ich hier Stellung bezogen. Kurz: Diesen Verdacht errege ich auch dadurch, dass ich einen nüchternen Blick auf die Frau pflege, während im Mainstream die Frauen als die besseren Menschen gelten, egal, was sie tun oder lassen, sei es Mord, Kinderfolter oder Vergewaltigung. Dieser Kontrast zwischen Verherrlichung im Mainstream und meiner realistischen Perspektive kann dazu führen, dass man mich für einen Frauenfeind hält. Andererseits schreibe ich auch mal in Phasen großer Wut über die Geschlechter, ich bin also ein „Angry Man.“

Zu letzterem habe ich bereits Feedback erhalten, und zwar in beide Richtungen. Mir wurde bereits gesagt, dass ich mit meiner Wut eine Zielscheibe abgebe, wenn ich ausfallend und beleidigend werde. Aber mir wurde ebenfalls gesagt, dass die „Leidenschaft“, mit der ich schreibe, gefalle, das wirke authentisch.

Lucas Schoppe hat in „Gleichberechtigung beginnt zu zweit“ – ein Beitrag von Feministen und Maskulisten zum Geschlechterfrieden übrigens – dargelegt, dass das, was man sich alltäglich mit Männern leistet, sich nicht mit Frauen erlauben darf – letzteres wird verurteilt. Das ist auch so eine Ungerechtigkeit, die mich wütend macht, klüger aber wäre es, das zu berücksichtigen.

Es stellt sich mir aber die Frage: Bringt uns Diplomatie weiter? Das Leid für Kinder und Väter bspw. – der entsorgte Elternteil leidet schon mal bis in den Suizid darunter – tritt seid Jahrzehnten auf, dennoch verbessert sich die Situation so gut wie gar nicht. Erst jüngst hat die Justizministerin unverheirateten Vätern Gleichberechtigung verweigert, kurz darauf dieselben Väter als Unterhaltszahler nochmal verstärkt zur Kasse gebeten und dann noch oben drauf eine Frauenquote eingeführt, während sie obdachlose Männer nicht mit dem Arsch anschaut und Frauenfeindlichkeit aber nicht Männerfeindlichkeit gesondert erfassen will. Was also bringt Diplomatie?

Man nehme bspw. diesen meinen Artikel: „Was Kinder wollen“ Er enthält ein ernstes Anliegen, nämlich massives Leid von Kindern und Vätern zu bekämpfen in einer Gesellschaft, in der täglich 400 Kinder und Väter getrennt werden. Das passiert wegen einer erheblichen Schieflage der Macht zwischen Müttern und Vätern. Es bleibt aber nicht bei einem Apellcharakter, an das Appellieren an Fairness, Gerechtigkeit, stattdessen fange ich auch an, massiv gegen Frauen bzw. Mütter zu schießen. Sowas sorgt natürlich für verhärtete Fronten, und das meine ich damit, dass ich ein Diener des Bösen bin: Mein Engagement verbessert die Situation nicht. Ich trage mit solchen Artikeln nicht zum Geschlechterfrieden bei, sondern zum Geschlechterkrieg. Aber ich liebe die Frauen, mir ist an einem gedeihlichen Miteinander gelegen. Es betrübt mich bspw., wenn ein Mann dahin kommt, Frauen nicht mehr wie ein Gentleman alter Schule zu helfen. Das Gift wirkt, Frauen und Männer entfernen sich immer mehr von einander, und ich bin nicht das Gegengift, wenn ich mit Wut auf ein Thema losgehe.

Ich bin unentschieden. Einerseits möchte ich mich nicht verstellen. Ich will meine Wut artikulieren, so wie es Feministen ganz selbstverständlich tun und die dafür Beifall und Fördergelder erhalten. Andererseits träume ich von einer Welt, in der sich Frauen und Männer lieben – unter fairen Bedingungen.

30 Gedanken zu „Ich bin ein Diener des Bösen

  1. Emannzer

    *Vollkommen Off Topic*

    Na immerhin schreibst du noch 🙂

    Bin gerade über einen Kommentar zum neuen Word Press Editor gestoßen und wollte auch was dazu schreiben. Nur leider wat deine Bemerkung nach dem Hinweis, wie toll dieser Mist doch sein soll, geschlossen. Daher hier und mit Bezugnahme auf deine Anmerkung:

    Antwort
    1. Emannzer

      „Danke – Dein Beitrag spricht mir aus der Seele. Ich neige zwar selten zur Fäkalsprache – aber bei diesem dämlichen, komplizierten und extrem langsamen Gutenberg- / Blockeditor speie ich im Strahl!

      Konnte man bis vor kurzem noch den klassischen Editor alternierend auswählen, muss ich mich jetzt mit diesem widerlichen Sputum einer Entwicklertruppe rumschlagen, die vorher wohl immer nur Gurken geerntet hat.

      Ich habe keine Lust mehr -manche wird es freuen- auch nur einen einzigen weiteren Beitrag für und mit WordPress zu schreiben. Diese unnötige Form einer Nötigung ist das Allerletzte.

      Somit und all in all (letzte verbale Injurie): FU WordPress!
      Sorry für die Ausdrucksweise (hab’s hier etwas „neutralisiert)
      – aber das musste mal raus …“

      Antwort
        1. Emannzer

          Du bist ein Schatz und dieser Tipp ist Gold wert. Ganz herzlichen Dank dafür, Uepsiloniks – Ich wäre sonst nämlich ausgestiegen bei dieser Gutenberg-Beleidigung via „Block-Editor“.

          PS: Ich hatte zuerst auf deinen anderen Kommentar geantwortet. Könntest du den weiter unten bitte löschen – danke

          Antwort
    2. Emannzer

      Und wer ist für solchen Dummfug mit verantwortlich?
      Na sowas, wie diese Jessica Lyschick!
      Hier schwer im „Stress“:

      „Ich bin Frontend-Entwicklerin und arbeite seit 2015 intensiv mit WordPress. Ich beschäftige mich leidenschaftlich gern mit HTML & CSS, daher entwickle ich sehr gerne Themes. Durch mein Projekt, die Gutenberg-Fibel, kenne ich mich bestens mit dem neuen Block-Editor aus. Außerdem bin ich ein aktives Mitglied der deutschen WordPress Community.“

      Antwort
  2. Emannzer

    *Jetzt Full Topic*

    Du schreibst in deinem Artikel das Folgende:

    „Sowas sorgt natürlich für verhärtete Fronten, und das meine ich damit, dass ich ein Diener des Bösen bin: Mein Engagement verbessert die Situation nicht. Ich trage mit solchen Artikeln nicht zum Geschlechterfrieden bei, sondern zum Geschlechterkrieg.

    [..] Einerseits möchte ich mich nicht verstellen. Ich will meine Wut artikulieren, so wie es Feministen ganz selbstverständlich tun und die dafür Beifall und Fördergelder erhalten. Andererseits träume ich von einer Welt, in der sich Frauen und Männer lieben – unter fairen Bedingungen.“

    Tja, das liest sich für mich ein wenig wie Domestikation mit einer Prise Stockholm. Versteh‘ es bitte nicht falsch, mir liegt es fern und ist auch nicht meine Intention, dich damit anzugreifen. Aber hast du nicht in deinem Claim ausdrücklich stehen (wenn das „auch“ mit leisem und durchgestrichenem Sarkasmus ):

    „Ich bremse nur für Männer“

    Und genau das ist es. In den letzten Jahrzehnten wurden Männer mit Büchern wie, „Der Mann, ein Fehlgriff der Natur“ und ähnlichem Schrott klein gemacht, dass es mir leid tut um die heute 20-40 jährigen Männern, die sich von jedem verbal „anspucken“ und niedermachen lassen.

    Versteh das nicht falsch – ich bin nicht radikal, geschweige denn ein Einpeitscher. Aber ich bin über die Jahre hinaus das geworden, was ich positiv als rustikal beschreiben würde.

    Mit Appeasement kommst du bei der Übermacht der Frauen und einem Appeasement ganz sicher nicht weiter, Uepsiloniks. Die lachen und nutzen dich aus – und das wars!

    Wäre es anders, dann hätte sich in hierzulande schon längst etwas geändert!
    … und deshalb war die Aktion „400“ auch ein Stich ins Hornissennest

    Vielleich ist ein Scheideweg, dass musst du entscheiden und tragen.

    Antwort
  3. Vagabund

    „Bringt uns Diplomatie weiter?“
    Ich denke, es kommt darauf an, wie oder wo man die Trennungslinien durch die Gesellschaft zieht: Wir dürfen sie nicht zwischen Männern und Frauen ziehen sondern zwischen Feministen und Friedlichen. Dann kann man mit den 90% friedlichen diplomatisch umgehen, und gegen die verbleibenden 5 – 10 % Krieg führen.

    Antwort
      1. Vagabund

        Sorry, Esther Villar kenne ich nur dem Namen nach. Aber da ja auch viele Männer nicht alle Latten auf dem Zaun haben, bliebe da ja nur noch eine Hand voll Leute übrig, gegen die man keinen Krieg führt … und da stellte sich mir dann die Frage, ob nicht vieleicht ICH was falsch mache. Fast die ganze Welt zum Feind erklären klingt zumindest nicht sehr erfolgversprechend.

        Antwort
        1. uepsilonniks Autor

          Viel Feind, viel Ehr! 😉

          Nee, das Problem ist: Ich habe Feministen zum Feind. Muss ich wohl nicht weiter erläutern. Aber auch „normale“ Frauen, Hausfrauen, die für mich privilegiert sind. Und jemanden als Privilegierten zu benennen, macht ihn nicht zum Freund, ganz im Gegenteil (es sei denn, er ist ein weißer Mann, dann senkt er reuevoll das Haupt).

          Antwort
          1. Vagabund

            Ich sehe das mehr pragmatisch: wenn Du 95% Feinde hast, ist der Kampf aussichtslos, bei 50% ist was zu machen. Darum geht es für mich um so etwas wie den Grad krimineller Energie: normale ‚Priviligierte‘ wie Du sie nennst, nehmen ohne viel kriminelle Energie mit, was sie kriegen, ohne darüber nachzudenken. Wenn man die zum Nachdenken briingt, ändern sie vielleicht ihre gedankenlose Weltsicht und werden Unterstützerinnen.
            Wir brauchen nicht nur Leute, die bereit sicht zu kämpfen, wir brauchen viel mehr, die irgendwo mal sagen „Nein, das stimmt so nicht“, die einen kritischen Leserbrief schreiben, eine Petition unterzeichnen und so weiter. Ich habe eine sehr, sehr gute Freundin, die mal Feministin war – heute steht sie ganz auf meiner Seite, weil ich sie auf Sachen aufmerksam gemacht habe. Ich bin überzeugt, das hat mehr Aussicht auf Erfolg, als alle die, die jetzt nicht meiner Meinung sind, gleich ganz abzuschreiben. Wo man seinem Feind gegenüber steht, muss man voll zuschlagen können (bildlich), aber es gibt einenen großen Rest von Menschen, die vieleicht nur feministischer Propaganda aufgesessen sind und den Müll glauben. Die darf man nicht vorzeitig aufgeben.
            Ich hoffe, Du siehst mir meine andere Ansicht in diesem Punkt nach.

            Antwort
            1. Vagabund

              „Glaubst Du, deine Freundin wäre zu einem Gastbeitrag oder Interview bereit. Thema Seitenwechsel?“
              Ich werde sie fragen, aber Interview mit Name und Bild sicher nicht; die Feministen, die mal ihre Freundinnen waren, leben in ihrem direkten Umfeld. Da möchte sie vermutlich keinen Wirbel machen. Aber ich frage sie mal, wie sie das sieht.

            2. Vagabund

              „Glaubst Du, deine Freundin wäre zu einem Gastbeitrag oder Interview bereit. Thema Seitenwechsel?“
              Ich habe mich einige Male mit meiner Freundin darüber unterhalten. Zunächst stand sie dem positiv gegenüber und wollte etwas eigenes verfassen, dann hat sie sich quer durch den ganzen Blog gelesen und macht das jetzt nicht mehr; gestern hat sie endgültig abgelehnt.
              Ihr Grund für die Ablehnung, in meinen Worten: Die Kommentare sind ihr meist zu aggressiv und zu respektlos gegenüber anderen Menschen. Sie will nicht mehr in den Krieg ziehen und sich gegen Angriffe verteidigen müssen, mit dem Thema hat sie abgeschlossen und die Erinnerungen sind nicht gut. Zum Schluss meinte sie, sie hätte nie verstanden, warum die Männer sich nicht wehrten.
              Ich bin nach wie vor bereit in den Krieg zu ziehen, wenn ich meine, es könnte sich lohnen – dafür suche ich Mitstreiter. Aber ihre Begründung kann ich nachvollziehen. Manchmal habe ich das Gefühl, ‚unsere‘ Feinde sind nicht die Feministen sondern andere Männer.
              Finde ich manchmal sehr frustrierend.

            3. uepsilonniks Autor

              Ok, ich biete an, für das Interview/ den Gastartikel die Kommentare ausnahmsweise zu deaktivieren (mit Bauchschmerzen).

            4. Renton

              Wenn Du das machst, möge Dich der Blitz beim Scheißen*) treffen, uepsi.

              *)Bezugnahme auf die Bauchschmerzen

            5. uepsilonniks Autor

              Renton:
              1. Eine Frau.
              2. Feminismuskritikerin
              3. hat die Seiten gewechselt.

              Da bin ich zu Kompromissen bereit. Was die zu sagen hat, ist wertvoll.

              Und Blitz geht ja noch. Aber beim Scheißen? Du bist echt fieser als Cartman erlaubt.

          2. beweis

            Ich sehe nicht, wo du Hausfrauen als Feinde hast. Es gibt da viele, die deinem Hinweis auf Privilegien gar nicht feindselig gegenüberstehen, während sie gelangweilt mit ihren Füßen im Pool planschen oder ihr Pony striegeln.
            Du stehst da nicht vor einer Einheitsfront. Das fühlt sich so an, weil wir oft nur die zeternden, lauten und aggressiven Frauen wahrnehmen.

            Antwort
            1. uepsilonniks Autor

              Hm. Ich glaube schon, dass Vilar nicht von Feministinnen sondern von normalen Frauen zusammengeschlagen wurden, die ihre Vorteile gefährdet sahen.

            2. beweis

              Ja damals. Da gehörte den Frauen noch nicht die komplette Welt. Heutzutage würden die sich an dir nicht mehr die Hände schmutzig machen. Die würden höchstens Kevin und Leon schicken, um dich zu vermöbeln.

              Unsere Aufgabe ist es, Kevin und Leon klarzumachen, dass sie sich in die eigenen Eier treten, wenn sie auf diese Weise Feministinnen hörig ihre Kraft zur Verfügung stellen. Und dass sie für einen faschistoiden Zweck ausgenutzt werden.

              Selbst wenn Kevin und Leon von den Feministen zu Bildungsverlierern geformt wurden, werden sie schnell fühlen, dass da etwas nicht stimmt.

            3. uepsilonniks Autor

              Unsere Aufgabe ist es, Kevin und Leon klarzumachen, dass sie sich in die eigenen Eier treten, wenn sie auf diese Weise Feministinnen hörig ihre Kraft zur Verfügung stellen. Und dass sie für einen faschistoiden Zweck ausgenutzt werden.

              Da muss man berücksichtigen, dass sie wahrscheinlich unter einem Ritterkomplex stehen. Was könnte man ihnen anbieten? Für Männer zu streiten (und einem gesunden Verhältnis mit gesunden Frauen) ist nicht so sexy, als wenn man sich für die Jungfrau in Not ins Schlachtgetümmel wirft.

  4. beweis

    Ich bin ein Diener des Bösen
    Stimmt. Denn was böse ist, wird vom Mainstream bestimmt. Und das sind nun mal sehr lange schon unbestreitbar Männlichkeit und Vaterschaft mit den entsprechenden Attributen.
    Ich muss an meinen Kommentar von gestern anschließen: In einer Welt, in der Feminismus und weibliche Selbstherrlichkeit absolute Selbstverständlichkeiten und maßgeblicher Teil des Gesamtsystems sind, in der wertes von weniger wertem Leben Geschlecht abgegrenzt wird, in der Männern sogar der Zugang zum eigenen Nachwuchs eingeschränkt wird; auf dieser Welt, die mit breitem Konsens in eine Vulva Scheibe umgedeutet wird, braucht es dringend einen zeitgemäßen Kopernikus, der mit Ehrlichkeit und Entschlossenheit seine Botschaft vertritt. Einen, der an der richtigen Stelle den wichtigen Link setzt und eben nicht am Ende unter der übermächtigen feministischen Bestimmunghoheit einknickt und seine Wahrheiten harmoniebedürftig relativiert und neutralisiert.
    Ist es nicht besser dieser Schurke zu sein, als jede Kröt*In zu schlucken, die dir vom Feminismus zugeteilt wird?

    In alten Büchern las ich davon, dass es früher bei vielen Männern mal eine Eigenschaft namens „Stolz“ gab. Sie war eine Art Gefühl, das sich nach entschlossenen, mutigen und ehrlichen Taten einstellte. Dieses Gefühl half dabei, die Kraft dafür zu entwickeln, einen Weg trotz Anfeindungen und viel Gestrüpp weiterzugehen. Stolz wurde Jungen und Männern dann über viele Generationen ausgetrieben – etwa zeitgleich mit der Umdeutung der Erde in eine Scheibe.
    Vielleicht sollten wir Stolz wiederentdecken, um nicht an der Kante unserer Erde ins Nichts zu fallen von der Vulva verschlungen zu werden.

    Antwort
      1. beweis

        Dann stülp dir ein „I’m a feminist“-Shirt über, wenn du das Haus verlässt – so verschwindest du vom Radar. Die echte Wahl ist doch: Riskieren gehenkt zu werden oder langsam an Kröten ersticken. Bei ersterer Variante kannst du immerhin mit Stolz auf dein Leben zurückblicken, wenn der Film abläuft. Im zweiten Fall schaust du nur auf eine widerliche Schleimspur zurück.

        (Ganz schön schlimme Gedanken, die sich da entwickeln, nur weil man dem Feminismus widerspricht…)

        Antwort
        1. uepsilonniks Autor

          Hier und da habe ich mich bereits in RL als Männerrechtler geoutet. Da würde ich mich lieber als schwul outen, was einiges über mein Umfeld aussagt. Ist halt bitter, wenn Kontakte deswegen abbrechen.

          Antwort
      2. Andreas

        Wie lautet die Empfehlung unseres (fast) allseits beliebten Jordan B. Peterson? „Be honest and see what happens!“
        Naja, vielleicht nicht so absolut .. man muss einen guten Mittelweg finden, evtl nicht alles an die ganz große Internetglocke hängen, vor allem nicht mit Realnamen. Aber sich selbst verbiegen, die Dinge immer runterschlucken ist nie eine gute Idee.

        Antwort
  5. Renton

    @uepsi, ich finde Deinen Blog super.

    Mir gefällt, dass Du konsequent den Blick auf Geschlechterempathielücke und die Vorteile der klassischen sowie feministischen Rollenverteilung für Frauen gerichtet hast. In unserer Welt, in der diese Aspekte fast komplett ignoriert werden, gebe ich mir die Dauerbeschallung damit auf Deinem Blog unheimlich gerne. Erst, wenn das Wissen darum zur Allgemeinbildung gehörte, bäuchte ich Deinen Blog nicht mehr.

    Böse lässt Dich definitiv der Spruch „Ich bremse nur für Männer“ nur erscheinen. Wenn man Deinen Blog aufruft, springt er fast sofort ins Auge. Ich weiß zwar, wie es gemeint ist, bin mir aber ziemlich sicher, dass 90% aller Leser, die man auf Dich verweisen würde, sich nach dem Lesen dieses Spruches angewidert abwenden würden. Marketingtechnisch ist das sicherlich suboptimal. Dein Blog ist nichts für Gebluepillte.

    Aber ich muss an den irischen Bürgerkrieg denken. Da wurde Frieden geschlossen, als der IRA der Sprengstoff ausging, die Engländer aber dachten, die IRA könnte noch jahrelang weiterbomben. Beide Seiten wähnten sich in gewisser Hinsicht unterlegen, und das hat sie an den Verhandlungstisch gebracht. Was ich damit sagen will: Es reicht nicht aus, Diplomaten wie Arne Hoffmann und Lucas Schoppe zu haben. Man braucht Bomber dazwischen, wie Dich, Radikalisierer, die möglichst vielen die Augen öffnen. Du besetzt dabei die Nische, denjenigen, die nicht komplett bluepill sind, eine männerorientierte Sichtweise nahezubringen, die der Mainstream nicht kennt. Dafür ist eine radikale Art besser geeignet als eine moderierende. Dass Du dabei immer wieder durchblicken lässt, ein harmonisches Zusammenleben der Geschlechter zu bevorzugen, macht das Ganze nur noch sympathischer.

    Durch Dich habe ich die Bücher „The myth of male power“ und „Das bevorzugte Geschlecht“ kennengelernt. Allein dafür hat sich für mich die Lektüre Deines Blogs gelohnt. Die darin enthaltende Sicht auf das Verhältnis der Geschlechter müsste Pflichtprogramm an Schulen sein, meinetwegen neben irgendetwas von Alice Schwarzer, um beide Seiten ausgewogen darzustellen. Du jedenfalls bist derjenige, der die „männliche“ Sicht nahebringt – die verschwiegene, verpönte, oft selbst von den Betroffenen gar nicht wahrgenommene.

    Danke dafür!!!

    Antwort

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