„Meine Geburt gehört mir!“

Das Missymagazin fragt sich, wie es um die Selbstbestimmung von Frauen bei der Geburt bestellt ist (Bezahlschranke). Und diese Frage leitet es ein mit einem Motto, das an Mein Bauch gehört mir erinnert – natürlich nicht zufällig. Ein Slogan, der das Ungeborene zum Besitz der Schwangeren erklärt, denn darauf läuft es hinaus: Seinen Besitz darf man vernichten – aber der Schlachtruf „Mein Ungeborenes gehört mir!“ wäre viel zu verräterisch, auch wenn er sehr nah an die Wahrheit hinanreicht, wie jeder Trennungsvater weiß.

Wenn also die Schwangere dieses Recht geltend macht, kommt es gar nicht erst zur Geburt und auch nicht dazu, dass sie pseudotiefsinnige Fragen dazu stellt, inwiefern sie ihre Geburt selbstbestimmt. Denn das tut sie nicht. Die Natur bestimmt über die Geburt. Ohne Eingreifen mit männlicher Technologie ist die Gebärende ganz dem Willen der Natur ausgeliefert, die Frau (ge)hört der Natur – um die Eingangsfrage zu beantworten.

Und zum Schluss?

6 Gedanken zu „„Meine Geburt gehört mir!“

  1. zehnter-ochse

    „Das bevorzugte Geschlecht“ gehört auf die Liste der Pflichtlektüre für junge Männer. Zusammen mit „Myth of Male Power“, „Sind Frauen die besseren Menschen“ und ein paar anderen.

    Henderson hatte heute morgen diesen Tweet, der passt:

    Ein ausführlicher Artikel zu Kindermord, wie immer sehr wohlwollend den Müttern/Täterinnen gegenüber, wird in den Antworten verlinkt: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2174580/

    Antwort
    1. Matze

      „wie immer sehr wohlwollend den Müttern/Täterinnen gegenüber“

      Bei Femokratie habe ich mal von einem Fall gelesen, bei dem eine Mutter ihre drei Kinder umgebracht hat. Sie wurde dafür so gut wie gar nicht bestraft, weil der Richter meinte das sie ja schon durch den Verlust ihrer Kinder genug bestraft ist.. kann man sich echt nicht ausdenken. Als ob es zwischen dem Tod der Kinder und der Mutter keine Verbindung gibt.

      Leider schon ein älterer Artikel, den ich schon 1-2 Mal – leider erfolglos – versucht habe wiederzufinden. Aber ich bin mir sicher das es den Artikel gab.

      Antwort
      1. uepsilonniks Autor

        Ich meine, von sowas („Hat ihre Kinder verloren“ als Äußerung über eine Kindsmörderin) habe ich mal in einem Buch gelesen. Könnte Hoffmann gewesen sein oder Astrid von Friesen.

        Antwort

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