Meinungsfreiheit unerwünscht

Sie ist ein Skandal – d.h. die Medien müssten voll davon sein – die Sperrverfügung der Medienaufsicht, die geeignet ist, nahezu die gesamte deutsche Bloglandschaft plattzumachen. Dass die das aber totschweigen ist nachvollziehbar, denn wer informiert sich z.B. über die Geschlechterthematik bei der Süddeutschen wenn er dafür Genderama bemühen kann? Nicht zuletzt die Süddeutsche und ihr Jugendableger Jetzt stehen für einen Journalismus der guten alten Schule, heißt, der Leser darf seine Meinung nur per Leserbrief äußern, den man dann – vielleicht – gnädigerweise abdruckt.

Dabei verstößt aus meiner Sicht schon allein die Impressumspflicht gegen das Recht der freien Meinungsäußerung. Es muss erlaubt sein, seine Meinung zu veröffentlichen, ohne dafür vom Staat oder den Braunhemden Antifanten, die die Methoden der Braunhemden eins zu ein zu kopieren, greifbar zu sein. In China darf man seine Meinung auch nicht anonym veröffentlichen, was den Damen und Herren, die bei mir zuallererst meine Anonymität monieren, sicherlich als gute Sache erscheint. Einer erschreckenden Untersuchung nach, befürworten gerade Frauen und junge Menschen Einschnitte in die Meinungsfreiheit. Die Zukunft wird zappenduster.

Mit dem NetzDG werden den großen sozialen Medien Millionenstrafen angedroht, wenn sie rechtswidrige Inhalte nicht zügig löschen. Man bedenke hierzu, dass bereits sowas Banales wie ein Stinkefinger strafrechtlich relevant sein kann. Damit die privaten Konzerne zu Zensoren zu befördern – der Staat macht sich keinerlei Zensur schuldig, nein, nein, das verstieße schließlich gegen das Grundgesetz -, reichte aber nicht, kürzlich wurde – totgeschwiegen und völlig unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit – ein weiteres Gesetz verabschiedet, wonach die Unternehmen verpflichtet werden, ihre User wegen solch schwammiger Verstöße wie „Hassrede“ von sich aus an die Behörden zu melden. Gerade dieses Totschweigen aber auch das massive Zensieren von Beiträgen, die sich keinerlei Rechts- sondern nur Verstöße gegen die politische Agenden dieser Blätter schuldig machen, zeigt, dass viele Medienschaffende mit Meinungsfreiheit und damit auch mit ihrer Verantwortung als vierte Gewalt überfordert sind – und im Ergebnis nimmt das einem die Luft zum Atmen.

2 Gedanken zu „Meinungsfreiheit unerwünscht

  1. Shitlord

    > Antifanten, die die Methoden der Braunhemden eins zu eins kopieren

    Falsche Kopierrichtung. Die heutige „Antifa“ hieß früher „Rotfront“; und die machten weitestgehend genau das gleiche wie heute: Terror, Brandstiftung, Plündern, selten „politische“, beliebige und „billige“ Morde (siehe USA bei BLM).

    Aus dieser kommunistischen Bedrohung der Freiheit und vor allem Vernunft entwickelte sich dann zunächst in Italien und Spanien der „Faschismus“ Mussolinis und Francos, später Hitlers, die eigentlich nur genau das gleiche machten: politische Gegner terrorisieren.

    Der Unterschied zwischen den – wohl auf die sowjetische Komintern unter Stalin zurückgehende Umbenennung der Rotfront – „Antifaschisten“ und, weil Du eben Braunhemden erwähnst, Hitlers SA ist hauptsächlich, dass Hitler die ganzen nützlichen Idioten, nach der Machtergreifung mal gepflegt reihenweise hat erschießen lassen, nachdem er Kommunisten und sonstiges Gesocks in Lager sperren konnte, wo sie keinen Schaden mehr anrichten; da braucht man dann keine labile Pseudo-Miliz mehr.

    Die Kommunisten, hingegen, haben das Gesocks dann institutionalisiert, da Kommunismus nur mit *ständigem* Terror (NKWD, Stasi, UBCH, …) aufrecht zu erhalten ist, weil das wirtschaftlich eben nicht funktioniert.

    „Faschisten“, hingegen, brauchen das nicht; Nationalökonomie funktioniert hervorragend, und die dämlichen Kommunisten sperrt man halt in Lager. Oder erschießt sie – aus Kostengründen. Man quält sie nicht nutzlos zu Tode; das wäre der Unterschied zwischen einem KZ und einem Gulag.

    Antwort

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