Die Kommis sind’s!

Danisch und „Kritische Wissenschaft“ lassen sich über den Great Reset aus, eine Dystopie, wie sie sich nicht mal Orwell hat träumen lassen. Bei ihnen läuft das unter „Kommunismus“. Würde mich ja interessieren, wer dort die absolute Allmacht ausüben wird, der keiner entkommen kann? Die Arbeiterklasse, oder eher doch eine kleine reiche Elite?

Siehe auch: Mausfeld: Demokratie bedeutet nur, andere Hirten aus dem Personal des Herdenbesitzers zu wählen

3 Gedanken zu „Die Kommis sind’s!

  1. weiss_auch_nicht

    In jedem bisher stattgefundenen Kommunismus hatte eine kleine reiche Elite die Allmacht im Namen der Arbeiterklasse.
    Die antikommunistische These ist, dass das angesichts der Natur des Menschen auch nicht anders sein kann. Kommunistische Ideale führen zwangsläufig zu despotischer, kleiner Elite, die im Best Case despotisch wurde, um Menschen zu kommunistischem Verhalten zu zwingen, was diese freiwillig nie tun würden.

    Wo also ist der Widerspruch?

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      1. Kommunismus = Eigentum der Produktionsmittel liegt bei der Arbeiterklasse. Hatten wir noch nie, nirgends; nur führende Revolutionäre, die dann an der Macht klebten, so wie in Farm der Tiere. Die Produktionsmittel lagen beim Staat, nicht den Arbeitern.

      2. Die Milliardäre, die den Great Reset vorantreiben, machen das im Namen der Arbeiterklasse? Und sie haben vor, ihren Besitz abzugeben, in Arbeiterhände? (Das wäre dann Kommunismus) Was hier vorliegt ist der Wille der Reichen, über den Rest der Gesellschaft zu herrschen – total -, wo genau findet sich das bei Marx?

      3. Wenn eine kleine reiche Elite an der Macht Kommunismus bedeutet, dann bedeutet das, dass das Imperium USA und seine Vasallenstaaten ein kommunistisches System sind? Wille zur Macht = kommunistisch? Warum? Gibt es das nicht im Kapitalismus?

      Antwort
      1. crumar

        Gut gegeben! 🙂
        Danischs „Der Horror des Kommunismus 2030“ mit seiner Kommentierung des Artikels von „Welcome to 2030. I own nothing, have no privacy, and life has never been better“, geschrieben von Ida Auken krankt daran, dass er nicht erst den kompletten Text liest und dann schreibt.

        Im Original: „When AI and robots took over so much of our work, we suddenly had time to eat well, sleep well and spend time with other people.“

        Danisch kommentiert: „Ah ja, KI und Roboter haben unsere Arbeit übernommen. Wir sind nur noch da, um uns herumzulangweilen. Spätestens jetzt kann man Marx nicht mehr übersehen.“

        Nope, der würde nämlich fragen, wer die Roboter konstruiert, baut und wartet, bzw. die AI programmiert, wartet und weiter entwickelt.

        Auch hier: „Transportation dropped dramatically in price. It made no sense for us to own cars anymore, because we could call a driverless vehicle or a flying car for longer journeys within minutes.“

        Er kommentiert: „Es fehlt das Detail zu erklären, warum irgendwer sich die Mühe machen sollte, solche Fahrzeuge noch zu entwicklen, zu bauen und zu warten, wenn wir uns doch alle bequem zurücklehnen können und Arbeit sich nicht mehr lohnt.“

        Richtiger Einwand, aber den hätte er kontinuierlich machen können. Dann wäre er bei dem Zirkelschluss angelangt, dass die Roboter und die AI die autonomen und fliegenden Fahrzeuge entwickeln, bauen und warten müssen, wir aber leider nicht wissen, wer die Roboter konstruiert, baut und wartet, bzw. die AI programmiert, wartet und weiter entwickelt.

        Die Grundvoraussetzungen ihrer eigenen Utopie zu bauen, entwickeln, programmieren, konstruieren oder warten, kurz, diese überhaupt erst zu ermöglichen, werden Männer zu verrichten haben, weil sie es derzeit ohnehin dominant tun und sie keinerlei Ahnung von der Materie hat (die aber mystisch vorhanden und für sie verfügbar ist).

        Ihre Utopie basiert also faktisch auf männlicher Arbeit und eigentlich hat sich für sie in dieser Zukunft nichts geändert – nur nennt man die kostenlose Aneignung von Arbeit einer Gruppe, auf der das Leben einer anderen Gruppe basiert nicht „Kommunismus“.
        Laut Wiki ist Ida Auken (* 22. April 1978 in Valby) eine dänische Theologin und Politikerin.
        Und Hölle, Hölle, Hölle macht das Sinn.

        Antwort

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