Archiv für den Monat Juni 2021

Wer will (k)ein Rassist sein?

Entmenschlichendes Ausstellungsstück in einem chinesischen Museum.

In einem chinesischen Werbespot wäscht eine chinesische Hausfrau einen Schwarzen mit Hilfe des angepriesenen Waschmittels zu einem porentiefreinen Chinesen mit Ariernachweis. Der Kommentar zu dem Werbeclip behauptet dann auch ohne Beleg, dass das Netz wegen dieses Rassismus‘ in Rage wäre. Allerdings habe ich schon aus anderer Quelle vernommen, dass die Chinesen massiv rassistisch seien und auch die Zeit lässt einen Rassismusforscher zu Wort kommen:

„Rassismus hat eine lange Tradition in China, und rassische Typologien sind tief in traditionellem chinesischem Denken verwurzelt“

Die Werbeagentur wird schon gewusst haben, was sie da macht, in dem Sinne, ob sie ihrem Auftraggeber schadet oder nicht.

Wenn man so einem Chinesen jetzt sagt, dieses oder jenes sei rassistisch, dann ist ihm das… egal. Er stellt an sich selbst nicht den Anspruch, Schwarze mit Anstand und Respekt zu behandeln, weil er Rassismus nicht verurteilt, so wie parallel der Sexist; Männer, Schwarze sind halt so. Anders der weiße Westen. Weiße verurteilen Rassismus und wollen keine Rassisten sein. Sie sehen es als einen Charakterfehler an, an dem sie arbeiten müssen – hier sollten sie ihre Haltung ändern, denn man ist bereits dann kein Rassist mehr, wenn man keiner sein will. Der weiße Wille, kein Rassist zu sein, ist die Grundlage für schwarzen Rassismus. Man stelle sich so einen schwarzen Rassisten in China vor, wie er da über Rassismus jammert. Man würde anders auf ihn reagieren. Man würde ihm keine Bühne bieten, erst recht nicht könnte er Chinesen dazu zwingen, ihn dafür zu bezahlen, dass er sie als Rassisten beschimpft. Der ganze Rassismuszirkus im Westen basiert darauf, dass der Weiße international am wenigsten rassistisch ist: Er will kein Rassist sein. Er verurteilt dies. Das ist der Nährboden für eine Mentalität unter einigen (#notall) Schwarzen, Weißen grundsätzlich nicht mit Respekt und Anstand, sondern mit Hass und Gewalt, Ressentiment, Verachtung und Anklagen zu begegnen. Wiedermal ein Fall von Projektion: Das, was sie Weißen unterstellen, findet sich bei ihnen selbst; nicht der Weiße ist hässlich, sie sind es. Der Weiß will Farbige anständig behandeln, der Farbige will das umgekehrt nicht, oder genauer – soviel Fairness muss sein -: Jener Farbige, der für sich in Anspruch nimmt, für Farbige zu sprechen, will das nicht.

[Nachtrag] PG13 schreibt:

Aus seiner Sicht ist „wokeism“, basierend auf älterer Identitätspolitik, in erster Linie eine Kombination des amerikanischen individualistischen Liberalismus mit einem „Sündenstolz“, der sich gerade auch in Deutschland etabliert habe; dass man die Monstrosität des Holocausts nicht leugnet, sondern diese „Sünde“ offensiv bekennt und das auch ritualisiert, führe zu einem paradoxen Stolz darauf, dass man sich dieser moralischen Herausforderung gestellt hat und damit andere, die das nicht tun, jetzt belehren kann. Es geht also eher um eine Zivilreligion als ein politisches Programm und das endlose Selbstkasteien mit all den Sünden des Rassismus, Sexismus, Kolonialismus.

Verwirrung beim Gendersprech

Gendersprech verkompliziert nicht nur die Sprache und zerstört jede Ästhetik, sie führt obendrein auch mal dazu, dass man den entsprechend gegenderten Texten nicht mal einen eindeutigen Sinngehalt entnehmen lässt:

Ist Partner und Ex-Partner als generisches Maskulinum zu verstehen? Leider wechselt die Autorin ständig den Genusgebrauch. Im Anriss heißt es „Freundinnen und Arbeitskollegen“, dann „Mitstreiter:innen“, schließlich die „Abgeordneten“.

Durch dieses Durcheinander bleibt unklar, ob sich das Gesetz nur gegen Männer richtet oder gegen Männer und Frauen. Von Nichtbinären ganz zu schweigen.

Hinweis in eigener Sache:

Bin jetzt für 1-2 Wochen im Urlaub. Artikel erscheinen weiterhin und Kommentare werden freigeschaltet. Ich lese die Kommentare auch, werde aber nicht reagieren (Es sei denn, eine Lady muss vor der Jungfräulichkeit gerettet werden, dann bin ich sofort zur Stelle).

Ungarn und der Jugendschutz – ein kurzer Kommentar

Sie haben’s vermasselt, die Queren.

Womit ich kein Problem habe, ist, wenn man um Toleranz für Minderheiten wirbt. Wenn man in der Schule lernt, dass es z.B. Homosexuelle gibt und dass das in Ordnung ist.

Aber die verqueren Ideologen gehen weiter: Sie sind übergriffig. Sie setzen Kindern Flausen in den Kopf um sie anschließend mit irreparablen Hormontherapien zu malträtieren. Ich habe mal einen Gender-Test gemacht, nach dessen Ergebnis ich ein sehr weiblicher Mensch sei. Wäre ich ein Schulkind, würde mir jetzt vielleicht ein freundlicher Mensch erklären, dass ich in Wirklichkeit eine Frau wäre.

Ungarn hat jetzt ein Jugendschutzgesetz vorgelegt, das genau sowas unterbinden soll. Und dagegen will die EU vorgehen. Ich hoffe, Ungarn bleibt stark.

Denn damit haben es sich die Queren verscherzt, damit bringen sie die Bürger gegen sich auf, gegen sich und das Programm von Judith Butler, Geschlechterärger zu stiften. Ein Programm, damit man sich nicht mehr mit seinem Geschlecht und wohlfühlt, und nach dem dieses Gift in leicht zu beeinflussende Kinder gespritzt wird. Und das ist ein gewalttätiger Akt.

Billy Coen: Kein Mitleid mit Feministen, die das feministische Gift zu kosten kriegen

Billy Coen:

[Kontext: Es geht um eine Feministin, die einen woken Shitstorm auf sich gezogen hat]

Wie andere hier schon schrieben, hält sich auch mein Mitleid in Grenzen. Wenn jemand, der im Zuge der Revolution bereits unzählige Menschen durch Denunziation und Intrigen aufs Schafott gebracht hat, mit denselben Methoden ebenfalls diesem Ende zugeführt wird, fühlt sich das dann doch irgendwie weit weniger tragisch an. Man könnte fast sagen, es hat so etwas von Gerechtigkeit – Karma.

Das arme, arme Mädel hat doch eigentlich gar nichts gegen die Methoden, die es hier beklagt. Eigentlich zerfließt die Autorin doch nur in Selbstmitleid, dass es nun SIE trifft. Solange man gegen weiße, heterosexuelle Männer austeilen und denen gepflegt das Maul verbieten konnte, war die Welt noch in Ordnung. Aber wenn nun SIE auf einmal zu etwas nichts mehr sagen dürfen soll und bei „Zuwiderhandlung“ mit typischen Mobbingmethoden bedacht wird, und das alles einzig aufgrund IHRER Hautfarbe, DANN ist auf einmal alles ganz doll schlimm.

Mädel, hör auf zu jammern und reflektier einfach mal dein eigenes Mindset. Das, was dir widerfahren ist, ist nicht eine plötzliche negative Entwicklung. Es ist ein schon immer inhärenter Bestandteil der Ideologie gewesen, der du hinterherhechelst. Die Sache war nie anders und sie war nie gut und gerecht. Das einzige, was sich für DICH geändert hat, ist, dass du dich da auf einmal nicht mehr auf der Seite der sorglosen, faschistoiden Täter befunden hast, sondern die Sache mal von der Seite erlebt hast, auf der unter anderem besagte heterosexuelle, weiße Männer schon immer gestanden haben: auf der Seite der Opfer eures Faschismus‘. Und so lange du DAS nicht begreifst, verdienst du auch kein Bisschen Mitgefühl.

Toxische Weiblichkeit und Magersucht

Es ist ein monströser Diskurs, den Maskulinisten über erkrankte Frauen pflegen oder über Frauen, die auf andere Weise Opfererfahrungen machen müssen. Unter „toxischer Weiblichkeit“ verstehen sie ein Bündel weiblicher Persönlichkeitsmerkmalen, mit der Frauen sich selbst und anderen schaden.

Ein Beispiel hierfür wäre Magersucht. Eine schwere Erkrankung, die viel zu oft auch tödlich verläuft. Den Sexisten nach müssten die Erkrankten einfach ihre toxischen Idealbilder von Weiblichkeit ablegen und ihnen wäre geholfen. Das heißt in dieser bestialischen Denkweise wird den Schwerkranken die Verantwortung zugeschoben; sie seien selbst schuld, also müsse man auch kein Mitgefühl mit ihnen üben oder gesellschaftliche Anstrengungen unternehmen, um ihnen zu helfen. Magersucht ist in dem Kontext ein Phänomen, dass den ersten Teil der Definition von „toxischer Weiblichkeit“ erfüllt, nämlich das sich-selbst-schaden.

Aber dabei bleibt es ja nicht. Auch das Verhalten, mit welchem Frauen anderen schaden, wird unter dem Begriff gefasst – z.B. beim Infantizid. Und hier wird jetzt besonders die moralische Verwerflichkeit und Bösartigkeit von Frauen betont im Gegensatz zu Männern, bei denen solche Taten als nachvollziehbar verstanden werden („war überfordert“). „Toxisch“ kommt von Gift. Gift wirkt heimtückisch und hinterhältig, das wird projiziert auf die Menschen, denen Toxizität unterstellt wird: Sie selbst werden dadurch als heimtückisch, hinterhältig und bösartig erfahren.

Gleichzeitig wird damit Kollektivhaft betrieben. Die Frau, die ihre Kinder tötet, handelt nicht als Individuum oder als Mensch, sondern als Frau aus toxischer Weiblichkeit heraus, sprich, die Frau an sich wird in diese Gruppenschuld gezwungen – sie begehen keine menschlichen Verbrechen, sondern weibliche.

Zurück zur Magersüchtigen. Indem ihr Verhalten unter „toxischer Weiblichkeit“ erfasst wird, passieren zwei Dinge: Ersten wird ihr die Verantwortung in die Schuhe geschoben – sie muss ja nur damit aufhören und toxische Charaktermerkmale ablegen! – Zweitens – da unter „toxischer Weiblichkeit“ auch Täterschaft subsumiert wird – wird sie in die Nähe von Verbrechern gerückt. Beides dient einem Entzug von Mitgefühl und sabotiert Hilfe und Unterstützung für Frauen.

Maskulinisten, die behaupten, sie wollten auf diese Weise helfen, sind Heuchler. Wäre man ernsthaft an Hilfe ohne wenn und aber, ohne Verurteilung interessiert, man würde ganz andere Wege beschreiten. Man will nicht helfen, man will anfeinden. Es ist entsetzlich, wie Opfer, z.B. Magersüchtige, behandelt werden.

Weiterlesen: Toxisches Schwarzsein.

Feministen sind sich über die wahren Machtverhältnisse absolut im Klaren

Und? Dröhnt es ihnen auch in den Ohren? Dass der Mann das privilegierte Geschlecht an der Macht wäre, weshalb es sowas wie Sexismus gegen Männer nicht geben könnte?

Ist natürlich alles Käse, und Feministen wissen das auch. Zumindest unbewusst. Es verrät sich daran, dass sie ganz selbstverständlich davon sprechen, den Tyrannen an der Macht einfach rauszuschmeißen – daran zeigen sich die eigentlichen Machtverhältnisse, welche sich dann auch weiter fortsetzen, nämlich über die Kinder verfügen zu können und sich dieses selbstsüchtige Lebensmodell vom individuellen (Unterhaltssklave) oder kollektiven Mann (Steuerzahler) zwangsfinanzieren zu lassen. Sie wissen es und manchmal verraten sie sich.

Frauen – Islam – Respekt

Unlängst überraschte mich eine Feministin mit dem Statement, dass sie überlegt in ein islamisches Land auszuwandern.

Wo also Frauen Männern zu gehorchen haben. Wo Frauen gezwungen werden, bestimmte Kleidung zu tragen. Wo eine vergewaltigte Frau auch mal gesteinigt wird, wegen Ehebruch.

Kann es sein, dass Frauen Muslime mehr respektieren, da diese Frauen nicht respektieren? Kann es sein, dass Frauen den westlichen Mann nicht respektieren, da er sich selbst nicht respektiert?

Lohndiskriminierung: Eine Frau betroffen! Wirklich?

Mal kriegen Frauen mehr als Männer, mal weniger. Letzteres ist dann Sexismus.

Die Lohnlüge wurde jetzt schon so oft in die Wüste gefahren und erschossen, dass es einfach zum fremdschämen ist, wenn sie von den Qualenmedien immer und immer wieder neu aufgelegt wird. Und immer dasselbe lückenhafte Muster: Es wird festgestellt, dass Frauen weniger verdienen, aber unterschlagen, warum – immer nur: Diskriminierung.

Deshalb ist das Entgelttransparenzgesetzes, das nicht einschlug wie eine Bombe, eine hochnotpeinliche Angelegenheit für Feministen, wenn man bedenkt, dass angeblich in allen Branchen auf allen Ebenen Frauen benachteiligt würden. Nun, alles Propaganda: In Wirklichkeit ist unsere Gesellschaft eine riesige Umverteilungsmaschine zu Gunsten der Frauen: Frauen zahlen keine Steuern.

Jetzt aber gibt es einen Fall: Eine Frau verdient weniger als Männer – beim ZDF.

Und wiedermal ist die Berichterstattung äußerst lückenhaft. Es wird sowenig zu den Hintergründen gesagt, dass man es einfach glauben muss. Aber: Leisten die Männer mehr? Gehören sie länger dazu? Haben sie mehr Erfahrung? Leisten sie mehr (unbezahlte) Überstunden? Verhandeln sie besser, bzw. sind sie, da sie mehr leisten, in einer besseren Verhandlungsposition? So heißt es dort:

Aufgrund ihrer ungleichen Einordnung in das tarifliche Stufensystem steigen die Männer zudem immer vor ihr auf

Das liest sich jetzt nicht so, als ob das vergleichbar wäre, dass also der gleiche Hintergrund vorläge, auf dessen Basis man sagen könnte, die Frau verdiene zu Unrecht weniger: „ungleiche Einordnung in das tarifliche Stufensystem“. Was ist damit gemeint? Und: Sie besetzten also höhere Positionen. Da ist es doch nicht weiter verwunderlich, dass sie mehr verdienen – aber die Pöstchen haben sie sich natürlich auf dem Herrenklo zugeschoben.

Es gibt auch die Situationen, dass Männer weniger kriegen, z.B. bei Google. Ob das auf Diskriminierung zurückgeht weiß ich nicht, auf jeden Fall ist es kein Thema für die Presse und auch das Gericht muss sich nicht damit beschäftigen. Hier verdienen Männer weniger, dort Frauen. Der erstere Fall ist egal, beim letzteren schaut man ganz genau hin, berichtet lückenhaft und bemüht die Gerichte, ja sogar den Gesetzgeber.

Liebe Pseudolinke: Wenn ihr über Nazis sprecht

Liebe Pseudolinke,

wenn ihr über Nazis – also z.B. auch über solche wie mir sprecht – dann fügt bitte immer hinzu, ob ihr jetzt Nazis meint, oder echte Nazis. Schreibt unbedingt immer dazu, ob das echte Nazis sind, von denen ihr redet, sonst ist es einem als Leser einfach nur egal.

Danke.