Das rätselhafte Weib

Was ähnliches wird sich auch Einstein gedacht haben, als er sagte, manche versuchen das Rätsel um die Frau zu lösen, andere würden sich mit einfacherem beschäftigen – zum Beispiel mit der Relativitätstheorie.

Oder kennst Du den? Einem Mann erscheint eine Fee: „Du hast einen Wunsch frei!“ Daraufhin der Mann: „Dann möchte ich eine Brücke über den Atlantik!“ Die Fee winkt ab: „Ich bin eine Fee, nicht Gott, wünsch dir was realistisches!“ Der Mann: „Dann will ich die Frauen verstehen.“ Die Fee hält inne und meint dann: „Die Brücke… reichen vier Spuren oder müssen es acht sein?“

Ja ja, die Weiber, schwätzen ständig davon, dass sie gefühlsvolle Männer wollen. Nur dass diese dann ohne Partnerin bleiben. Die Frauen werfen sich den Machos, den Bad Boys an den Hals – um sie dann zu dressieren:

Sie angelt sich den gefährlichen Vampir oder Wolf, um ihm dann die Zähne zu ziehen und die Krallen zu schneiden. Das ist wirklich rätselhaft: Warum macht sie aus einen Mann, den sie mag, einen, der sie langweilt?

Der Wolf steht für den erfolgreichen Mann, der da draußen in der harten Welt besteht und mit reicher Beute heimkehrt. Dann aber – Obacht! – soll er seinen Schatz ihr zu Füßen legen. Ein Wolf aber, ein Alpha denkt nicht daran. Deshalb wird er umerzogen, domestiziert. Sie will beides vom Mann, was sich widerspricht. Daher das Rätsel um ihre Vernunft. Aber vermutlich wäre es besser, sich nicht damit zu beschäftigen:

20 Gedanken zu „Das rätselhafte Weib

  1. PfefferundSalz

    Die Frau versucht den Mann zu ändern und ist enttäuscht, wenn er es tut. Das Ganze ist ein Test und Männer, die sich ändern haben ihn nicht bestanden.
    Durm sollte Mann einfach Mann bleiben, Frauen sind nur Beilage, nicht das Hauptgericht im Leben eines Mannes. Andersherum ist der Mann schon eher das Hauptgericht im Leben einer Frau.

    Antwort
      1. PfefferundSalz

        Ist das so kompliziert zu verstehen? Frauen können nicht wissen, ob der Mann ein echter Alpha oder nur einer ist der es spielt, also testen sie ihn unentwegt. Deswegen bringt es auch nichts, so zu tun als wäre man einer, Frauen bekommen dies mit. Du musst einer werden und der Weg dazu ist hart und steinig, emotional, geistig und körperlich. Ob es das wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
        Meine Freundin testet mich durchgehend und ich genieße es, auch deswegen, weil ich einfach nur als ich selbst reagieren muss. Ich bin der, welcher die Beziehung definiert, ich bin der Anfang und das Ende, Alpha und Omega. Sie darf nur mitspielen aber wenn sie geht, dann geht das Spiel weiter, halt nur ohne sie.

        Antwort
          1. PfefferundSalz

            Es sind Kleinigkeiten, Anspielungen, Sticheleien, Kommentare, der Versuch beim Händchenhalten die eigene Hand vorne zu haben, solche Dinge eben. Und ich demütige sie halt gelegentlich, z.B. darf sie neben mir sitzen, auf dem Boden, während ich im bequemen Stuhl sitze oder ich mache ein Gericht, wenn ich koche, absichtlich ohne eine Zutat die ihr besonders gut schmeckt. Sie bekommt von mir immer die nonverbale Aussage, dass ICH den Frame kontrolliere. Ich sage ihr, wo ihr Platz ist und sie weiß, dass ihr zugewiesener Platz ihr ausreichen muss. Ich habe die Beziehung auch so gestaltet, dass ich mir jederzeit woanders Sex holen kann, sie aber nicht.

            Antwort
            1. PfefferundSalz

              Die Frage bleibt, warum dir das zu weit geht? Ihr gefällt die Beziehung nämlich sehr gut, so wie sie ist.

            2. Renton

              @PfefferundSalz, Du/Ihr lebt eine BDSM-Beziehung. Das ist völlig in Ordnung, aber nur für eine Minderheit geeignet.

            3. PfefferundSalz

              @Renton
              Das ist genau das, was hier nicht verstanden wird. Es ist keine BDSM Beziehung, jedenfalls keine abgesprochene. Und sie wusste auch nicht, dass ich auf BDSM stehe, hat es nie vorher ausprobiert und wir haben darüber nie gesprochen. Trotzdem ist es eine Beziehung geworden, in der ich die Hosen anhabe. Das hatte ich aber bereits mehrfach und daher sehe ich schon so, dass entweder die allermeisten Frauen darauf stehen den submissiven Part auszufüllen oder ich zufälliger Weise, sogar zu einer Zeit als BDSM für mich noch ein Fremdword war, immer an solche Frauen gerate.
              Ich vermute eher, dass wenn ich den Frame kontrolliere, sie das macht was ich sage. Aber ich muss, wie uepsilonniks das richtig bemerkt hat, komplett authentisch handeln. Es darf keine einzige Inkongruenz geben. Das kann man nur machen, wenn man so handelt wie man wirklich ist, alles andere ist Schauspielerei und da wird man irgendwann einen Fehler machen.

            4. Renton

              @PuS
              Okay, Deine eigene Beziehung kannst Du natürlich selbst besser beurteilen. Für mich als Außenstehenden mutet die Beziehung BDSM-mäßig an; dass sie als solche nicht abgesprochen ist, und Deine Freundin mit BDSM auch vorher nichts am Hut hatte, steht dem nicht im Weg. Ich würde Deine Erfahrung von daher nicht vorbehaltlos verallgemeinern wollen, sondern folgendes feststellen:

              Einerseits ist es sicherlich so, dass Du mit Deiner Art einen bestimmten Typ Frau anziehst, dem Deine dominante Art gefällt. Die Auswahl Deiner Freundinnen ist von daher nicht repräsentativ.

              Andererseits hast Du mit Deiner Art auch keine Probleme, Freundinnen zu finden, die darauf stehen. Es scheint also gar nicht mal so wenige Frauen dieses Typs zu geben. Ob es die Mehrheit ist, muss zwar dahingestellt bleiben; aber dass ein Mann, der sich in einer Beziehung als dominanter Part wohlfühlt, in dieser Hinsicht und bei der Suche nach einer Partnerin keine Abstriche machen muss, weil sich über kurz oder lang eine Frau findet, die das gerne akzeptiert, halte ich durch Deine Erfahrung für hinreichend belegt.

            5. Sabrina Seerose

              @Renton:
              „Ob es die Mehrheit ist, muss zwar dahingestellt bleiben; aber dass ein Mann, der sich in einer Beziehung als dominanter Part wohlfühlt, in dieser Hinsicht und bei der Suche nach einer Partnerin keine Abstriche machen muss, weil sich über kurz oder lang eine Frau findet, die das gerne akzeptiert, halte ich durch Deine Erfahrung für hinreichend belegt.“

              Aus meiner Sicht ist die Frage der Perspektive auf weiblicher Seite dabei aber weitgehend ungeklärt. Der Nachweis, daß sich daraus eine dauerhaft stabile Beziehung generieren läßt, ist damit auch nicht geführt.
              Vielleicht mag die besagte Konstellation auch so nur lange funktionieren, bis der weibliche Teil die kurzfristig in Kauf genommene ständige Demütigung „satt“ hat…

            6. Renton

              @Sabrina

              Der Gedanke kam mir auch, aber zum einen wollte ich PuS nicht danach fragen, woran seine Beziehungen letztendlich gescheitert bzw. wie sie geendet sind, und zum anderen glaube ich Naivling einfach, dass, wer sich von Anfang an auf eine solche Beziehung einlässt, grundsätzlich mit dem Ungleichgewicht darin einverstanden ist. Ich weiß, manche Menschen sind komisch, Fehler erkennt man erst hinterher, und mancher probiert auch einfach mal etwas nur aus, aber im Prinzip weiß man doch vorher, worauf man sich einlässt, wenn der andere wie PuS sich authentisch verhält.

              Da wäre es doch wirklich sehr komisch, irgendwann zu sagen „Ich bin dessen, was ich von Anfang an anziehend fand, jetzt endgültig überdrüssig!“

            7. Sabrina Seerose

              @Renton:
              „Ich weiß, manche Menschen sind komisch, Fehler erkennt man erst hinterher, und mancher probiert auch einfach mal etwas nur aus, aber im Prinzip weiß man doch vorher, worauf man sich einlässt, wenn der andere wie PuS sich authentisch verhält.“

              Ob man das vorher immer alles so genau „weiß“, worauf man sich einläßt, das sehe ich eher skeptisch. Ich denke, daß gerade am Beginn eines Kennenlernens oftmals eher unbewußte Mechanismen ablaufen vs. kognitiv-bewußte Entscheidungsprozesse. Und ob das für die meisten Frauen „DER Renner“ ist, permanent gedemütigt zu werden, stelle ich als Hypothese kategorisch in Abrede…

            8. dr. caligari

              ziemlich harte Schule.
              Ich vermute mal es ist GENAU das was sie will, was sie von Dir erwartet. Also kann man es auch so sehen, daß Du ihr Sklave bist, weil Du genau das machst, was sie will. Alles eine Frage der Perspektive.
              Ist aber vollkommen ok, wenn beide damit glücklich sind, wirklich vollkommen ok, gibt es nichts dran auszusetzen, eigentlich der Idealzustand

            9. PfefferundSalz

              “ Der Nachweis, daß sich daraus eine dauerhaft stabile Beziehung generieren läßt, ist damit auch nicht geführt.“
              Was heißt dauerhaft? 5 Jahre, 10? Bis ans Lebensende?
              Die Beziehungen haben geendet, weil ich sie beendet habe und zwar alle. Warum habe ich sie beendet, nun weil manche mehr wollten als ich geben wollte, andere, weil die Frauen nach einiger Zeit psychische Probleme gezeigt haben und bei wiederum anderen habe ich mich irgendwann gelangweilt.
              Der Punkt, den ich hier herausstellen will, ist nicht der BDSM Aspekt, sondern der, dass sich Frauen immer höherstehende Partner suchen, wenn sie es können. Wenn nun dieser höherstehende Partner sie auf das gleiche Niveau zieht, dann ist er nicht mehr höherstehend. Frauen wollen das aber, das gibt ihnen den Kick. Deswegen führe ich auch nie Beziehungen auf Augenhöhe wie man so schön sagt, sondern es gibt immer ein Machtungleichgewicht. Und ich denke, das ist der Schlüssel zu einer guten, langfristigen Beziehung. Übrigens sehen die Frauen das nie als negativ an, wie unsere feministischen Freunde dies ja immer verkaufen wollen, die Frauen die ich hatte und jetzt habe, sehen das als sehr angenehm an, denn ich kümmere mich auch immer um sie, ich halte sie zufrieden, wertgeschätzt und befriedigt. Das ist mehr als jede von denen in den vorherigen Beziehungen mit gleichgestellten Partnern je erlebt hat und vermutlich erleben wird..

    1. Mika

      Interessante Einstellung. Es wäre nicht mein Weg, ich mag Frauen auf Augenhöhe, auch wenn die sehr selten sind. Meistens sind sie ja nicht gleichwertig – leider.
      Aber so absolut den Boss machen wäre mir zu nervig. Ändern würde ich mich auch nicht, die Damen wussten immer, was sie bekommen und ich habe klar kommuniziert, das ich mich nicht verbiegen werde. Habs auch nie getan.
      Perfekt funktioniert es nur mit meiner Katze. Sie darf zicken, ist aber immer wieder lieb 🙂

      Antwort
      1. PfefferundSalz

        Aufgrund der Hypergamie, Frauen wollen immer etwas Besseres, denke ich, dass Frauen gar keinen Partner auf Augenhöhe wollen. Sie wollen einen der über ihr steht und wenn der dann runterkommt oder sie hinaufzieht, sind sie enttäuscht und gelangweilt, weswegen sie dann weiter suchen.

        Antwort
    2. dr. caligari

      sehr schön formuliert.
      Im Übrigen sind aber Frauen keineswegs rätselhaft, allenfalls für sich selbst.
      Denn Widersprüchlichkeit und Wankelmütigkeit sind an sich nicht rätselhaft.
      Es ist etwas wie mit dem Wetter für den Meteorologen, er kann nicht immer genau alles vorhersagen, hat aber trotzdem die grundlegenden Mechanismen die hinter dem geschehen stehen verstanden.
      Davon abgesehen ist es gar nicht erstrebenswert Frauen zu verstehen, denn wie heißt es richtig:
      Wer Frauen leibt versteht sie nicht, Wer Frauen versteht kann sie nicht mehr lieben.

      Antwort
  2. Sabrina Seerose

    „… sehe ich schon so, dass..die allermeisten Frauen darauf stehen den submissiven Part auszufüllen “
    Davon bin ich zwar auch überzeugt, was aber nicht bedeutet, daß „die allermeisten Frauen darauf stehen“, gedemütigt zu werden!

    Antwort

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