Was Frauen wollen

Angeblich soll sich Sigmund Freud sein ganzes Leben damit geplagt haben, dass er nicht dahinterkam, was Frauen eigentlich wollen. Seine eigene Tochter warnte ihn, dass seine Patientinnen lediglich verwöhnte Wohlstandsweibchen seien, denen es schlicht zu gut ging. Und wenn man sich die Heilung einer, nein: der typischen Frauenkrankheit – Hysterie nämlich – anguckt, ist da vermutlich auch einiges dran.

„Was Frauen wollen“ ist auch der Titel eines unglaublich schlechten Films, der Feministen ganz tief in den Arsch kriecht – oder Frauen, denn Feministen sprechen ja in ihren Namen. Jedenfalls gibt der Film so ziemlich jedes Klischee wieder, das so im Umlauf ist. Er handelt von einem Chauvi, der Frauen nur wie Fleisch behandelt, sowohl privat als auch beruflich, sie für Sex ausnutzt wo sie doch Liebe wollen und er weiter blind ist für tüchtige Frauen, die an die gläserne Decke stoßen und in der Männerwelt so in Verzweiflung geraten, dass sie sich das Leben nehmen wollen. Dieser Chauvi jedenfalls lernt aufgrund einer göttlichen Intervention die Frauen kennen, indem er ihre Gedanken lesen kann, und somit lernt, „Was Frauen wollen“, und damit zum Feministen mutiert. Interessanterweise wird er dazu durch eine Psychologin angeleitet, die als Frau und Psychologin wohl selbst nicht weiß, was Frauen wollen, weshalb es der Telepath herausfinden soll. Wenn man also das große Rätsel darum lösen will, wie Frauen ticken, muss ein Mann her! Naja, wo muss kein Mann her?

Aber was wollen Frauen? Um das herauszufinden, muss man nur ein Familiengericht aufsuchen, und sich ansehen, was Frauen in der Scheidung so alles wollen.

Sie wollen:

  1. Die Kinder, ganz für sich allein.
  2. Geld, in Form von Unterhalt, ganz viel.
  3. Nicht arbeiten müssen, so lange wie möglich.

Das wollen sie auch schon vor der Trennung, wenn sie eine Ehe eingehen. Es ist nicht so, dass Frauen am Herd enden, weil sie sich nicht wehren, sondern weil sie mit dem Modell „Mann im Werk, Frau am Herd“ höchst einverstanden sind, da Arbeit nur selten „Karriere und Selbstverwirklichung“ bedeutet, wovon Feministen ständig faseln, sondern Mühsal, Maloche und Leid; und es ist ein Privileg, sich dem zu entziehen.

2 Gedanken zu „Was Frauen wollen

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