Sarah Bosetti will nicht mehr über’s Gendern diskutieren

Mein Gott ist die ätzend (siehe Video unten). Wie selbstgefällig sie Männer verhöhnt mit ihren vermeintlichen Wehwehchen. Würde mich mal interessieren, wie sie es aufnehmen würde, wenn Obdachlosigkeit und Selbstmord weiblich wären und ein „Maskulinist“ das als Problemchen der weißen Hetero-cis-Frauen werten würde, über die man nicht weiter diskutieren müsste. Sie könnte gar nicht soviel fressen wie sie kotzen wollte. So aber besteht sie darauf, im Recht zu sein und zwar so sehr, dass an ihren Forderungen auch gar kein Diskussionsbedarf mehr besteht: „Das ist so, Basta!“

Ok, zum Gendern wurde viel geschrieben. Aber Bosetti versteigt sich dahin, dass das generische Maskulinum* allein Männer meinen würde mit diesem Satzfragment: „Frauen durften keine Ärzte werden, also hat „Ärzte“ als generisches Maskulinum immer schon allein Männer gemeint“ (sinngemäß).

(Sie spricht nicht von Bau- und Werftarbeitern, das würde nämlich den Frame zerstören, nach dem Frauen mal wieder ganz doll benachteiligt wären. Nun: Die traditionelle Rollenverteilung hatte verschiedene Vor- und Nachteile – für beide Geschlechter. Grundsätzlich gilt aber, dass es Frauen in allen Kulturen zu allen Zeiten besser als die Männer hatten und haben)

Aber zurück zur Sprache: Nur weil eine Gruppe (Ärzte), die mit dem generischen Maskulinum benannt wird, tatsächlich nur Männer enthält, wird dadurch das sprachliche Gesetz des generischen Maskulinums nicht außer Kraft gesetzt. Wenn nämlich so ein Arzt der damaligen Zeit ein Lehrwerk verfasste und darin von Patienten sprach, weiß jeder, eine ignorante Sarah Bosetti eingeschlossen, dass damit kranke Männer wie kranke Frauen gemeint waren.

Das Video (Säurewarnung), dort wird übrigens massiv zensiert.

Weiterlesen: Wie die Zwangssexualisierung der Sprache die Funktion geschlechtlicher Irrelevanz abschafft

*Die Benennung als generisches Maskulinums als solches war ein Fehler, wie Walter Krämer vom Verein Deutsche Sprache festhält:

„Der erste Irrtum besteht in der Annahme, dass zwischen dem natürlichen und dem sogenannten grammatischen Geschlecht ein Zusammenhang bestehe. Es war historisch gesehen ein Riesenfehler, «Genus» als «grammatikalisches Geschlecht» zu übersetzen. Das Genus ist ein Mittel, um Substantive in Klassen zu ordnen. Mit Geschlecht hat das nicht das Geringste zu tun. Gleiches gilt für den Begriff «Geschlechtswort» für Artikel. Das ist dumm und irreführend. Und es ist einer der Gründe für das aktuelle Übel.“

Haben Sie ein Beispiel?

In der Klasse, in der sich der Mann befindet, befindet sich auch der Mensch. Und in der Klasse, zu der die Frau gehört, auch die Dumpfbacke und die Lichtgestalt des deutschen Fussballs alias Franz Beckenbauer. Es gibt Hauptwörter mit dem Artikel «der», die Frauen mitmeinen, und es gibt welche mit «die», die Männer mitmeinen.

[Nachtrag] Mehrheit auch der Frauen lehnt gendern ab.

6 Gedanken zu „Sarah Bosetti will nicht mehr über’s Gendern diskutieren

  1. Matze

    „Ok, zum Gendern wurde viel geschrieben. Aber Bosetti versteigt sich dahin, dass das generische Maskulinum* allein Männer meinen würde“

    Und die Lösung dieser Leute besteht letzten Endes darin das angebliche generische Maskulinum durch ein generisches Femininum zu ersetzen, was wirklich genau das macht, was Feministinnen über das generische Maskulinum behaupten. Nämlich nur noch ein Geschlecht anzusprechen.

    Aber hier sollen Männer sich nun einfach mit gemeint fühlen. Offensichtlich eine Leistung die Frauen beim angeblichen generischen Maskulinum unmöglich ist.

    Antwort
  2. Bitte keine Feministinnen füttern

    Habe leider grad keine Zeit mich mit der Hatespeecherin zu beschäftigen.
    Ich wollte nämlich schon lange mal wieder meine Bauchnabelfusselsammlung anschauen.

    Antwort
  3. Renton

    Oh Gott, ich habe mein Frühstück wiedergesehen. Moment, ich muss einen Lappen holen.

    @uepsi, bitte, BITTE verlinke nicht noch einmal ein Video von dieser identitären Hohepriesterin. Ich kann schon Pfaffen nicht leiden, aber die Bosetti ist schlimmer als einhundert Jahre Katholizismus. Pathos ist bei ihr Attitüde, ihre Stimme ist von einem dramatisch-weinerlichen Tremolo durchzogen, und das Inhaltliche, was ihr aus dem Mund fällt, müsste eigentlich unter das Verbot der Biowaffenkonvention fallen, denn beim Zuhören kann man deutlich das Absterben von Gehirnzellen wahrnehmen.

    Sara Bosetti profitiert erheblich von ihrem guten Aussehen. Sie wirkt noch jung und niedlich, und appelliert deshalb automatisch an den Beschützerinstinkt ihrer Zuhörer. Ihre Kaninchenstimme und wie sie sie verwendet tun ein übriges. Grundsätzlich kann sie für Aussehen und Stimme natürlich nichts, aber man stelle sich ihren Text einmal vor, wie er von einer durchschnittlich (un)attraktiven, älteren Frau mit Reibeisenstimme vorgetragen wird. Nichts kaschiert mehr, nichts lenkt mehr von der Erbärmlichkeit ihrer Argumente ab, übrig bleibt nur weibliches weibisches Genöhle. Dass sie trotzdem dank äußerlicher Merkmale Zuschauer und Programmaufträge hat – das liegt an diesem fiesen Patriarchat, in dem Frauen grundsätzlich schlechter behandelt werden /sarkasmus.

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Renton, ich kann nix versprechen – denn ich bin Sadist und es gefällt mir, wenn ihr euch windet und stöhnt unter feministischer Selbstverliebtheit 😉

      Aber gut auf dem Punkt gebracht, danke dafür!

      Antwort

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