Vaterschaftstest: Kann man das auch anders sehen?

Er ist ein Kuckucksvater und hat Schlimmer durchgemacht. Sein Kind ist nicht sein Kind. Sowas hat Leiden zufolge. Jedenfalls zerbrach seine Ehe daran. Er ging eine neue Beziehung ein, in der seine neue Partnerin schwanger wurde. Sie kannte das Martyrium, das er durchlaufen hatte, und schenkte ihm zur Geburt einen Vaterschaftstest. Sie verlangte nicht, dass er ihr blind vertraute, sie sah das anders.

Viele Männer teilen das Bett mit einer Frau, die ihnen schreckliches antun: Sie schieben ihnen ein Kind unter. Frauen scheinen dabei kein oder nur schwach ausgeprägtes Ungerechtigkeitsempfinden zu haben, ein Indiz, dass Frauen Männer gar nicht lieben, sondern für sie nur Nutzobjekte sind. Wenn hingegen Mütter zu Kuckucksmüttern werden, fallen Schmerzensgeldzahlungen in Millionenhöhe an, hier weiß man auf einmal, dass sowas mit massivem Leid verbunden ist.

In unserem „Patriarchat“ verbietet man es Vätern, sich selbstbestimmt darüber Klarheit zu verschaffen, ob sie auch tatsächlich der Vater sind. Denn das betrifft die Frau, die das behauptet: Sie hat ein Verbrechen begannen und will das geheimhalten; typisch weibliche Verbrechen werden im „Patriarchat“ nicht verfolgt. Der Mann hat der Frau blind zu vertrauen, und tut er es nicht, ist sie zutiefst empört und maßlos gekränkt. Nun, wenn einer fremdgeht, will das Partner vielleicht auch wissen, es besteht aber kein Verbot, welches untersagt, dass er ihm einen Privatdetektiv hinterherschickt.

Wie auch immer: Ist es wirklich so schlimm, einen Vaterschaftstest machen zu lassen, oder kann man das auch anders sehen?

2 Gedanken zu „Vaterschaftstest: Kann man das auch anders sehen?

  1. beweis

    Kann man auch anders sehen. Wenn man die Frau als das alleinige Zentrum der menschlichen Gesellschaft ansieht, stehen natürlich ihr Schutz, ihre Interessen und ihre Versorgung im Vordergrund. Andere Rechtsgüter müssen sich dieser Prämisse unterordnen. Ob es das Leben von ungeborenen Kindern ist oder das von Vätern und anderen Männern. Selbst Diverse haben keine wirkliche Chance, einen ähnlichen Fürsorgestatus zu erreichen.

    Da ist es nur folgerichtig, dass die schwangere Frau entscheidet, welcher Mann der Vater ihres Kindes sein soll. Sie kann wählen zwischen dem Gatten, der keinen Abstammungstest machen lassen darf und einem beliebigen anderen, der hingegen (noch?) alles abstreiten kann, so dass ein Abstammungsgutachten eingefordert wird, bevor er zum lebenslangen Versorger der Frau (die hoffentlich ihrem Kind etwas abgibt) bestimmt wird.

    Folgt man nun feministisch-matriarchal Vorreitenden wie Antje Schrupp, die Vaterschaft generell als etwas für Mutter und Kind Nachteiliges und Abschaffungswürdiges ansehen, dann würde sich Abstammung künftig eh erübrigen. Die Versorgung der Frau (die auch dann hoffentlich ihrem Kind etwas abgibt) wäre komplett vergesellschaftet.
    Männer hätten aufgrund ihres Geschlechts eine erhöhte Erwerbsobliegenheit, da sie ja anonymisiert für alle Frauen arbeiten müssten, deren komplettes Leben künftig eine Art permanenter bezahlter Kindergeburtstag wäre. Straßenbauer und Paketboten müssten sich anhören, wie easy ihr Job doch sei gemessen an der Mental Load einer carearbeitenden Mutter. Entsprechend würde die wöchentliche Arbeitszeit bei Männern hochgesetzt werden, um die Vielzahl der Solomütter entsprechend zufriedenstellen zu können. In speziellen Begegnungszentren könnten Kinder den beaufsichtigten Umgang mit zuvor ausgewählten, feministisch qualifizierten Männern erlernen. Diese „Inklusionstreffpunkte“ sind dann der Beleg dafür, wie versöhnlich und integrativ im Matriarchat 3.0 mit Männern umgegangen wird.

    In dieser Welt wären Vaterschaftstests komplett verboten, weil sie ja bei positivem Ergebnis in Männern eine Art Vaterinstinkt auslösen könnten mit entsprechender Fokussierung auf bestimmte Kinder. Und wie gefährlich Männer dann werden können, wurde ja am Beispiel der geradezu terroristischen Väterrechtler, Maskulisten und sogar MGTOWs in Mainstream-Medien ausreichend dargestellt.

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