Ungarn und der Stich ins Herz der Genderideologie

Genderideologen geht es nicht um Toleranz, sie sind übergriffig – und sie gehen besonders gern zu jenen, die leicht zu beeinflussen sind, Kindern also. Der Verein Dissens z.B. sprach davon, dass ihr Ziel nicht der andere sondern gar kein Junge wäre. Es gehe ihnen um die Zerstörung von Identitäten, was das Prinzip von Folter ist. Die Hohepriesterin der Genderbewegung, Judith Butler, will Gendertrouble – Geschlechterärger – stiften. Die Menschen sollen sich mit ihrer normalen Geschlechtsidentität nicht mehr wohlfühlen, sie sollen verwirrt und verunsichert werden, und bei wem ginge das leichter als bei Minderjährigen? Ich z.B. habe als Kind mit Puppen gespielt und mir auch mal die Zehnnägel lackiert. Ein Gendertest kam mal zum Ergebnis, dass ich eine sehr weibliche Person sei. Wäre ich ein Schulkind, würde mir ein Gendererleuchteter einreden, dass ich eine Frau wäre und noch schnell Hormone schlucken müsste, bevor ich den Stimmbruch durchmachte, was einen lebenslangen, irreparablen Schaden bedeuten würde; ich wäre so verkorkst wie diejenigen, die angeben, sie könnten sich weder mit Frauen noch mit Männern identifizieren. Genderisten wollen soviele Fallbeispiele wie möglich schaffen, und sie gehen dabei über Leichen, wie der Fall David Reimer gezeigt hat. David musste als Versuchkaninchen für die Theorie herhalten, das Geschlecht wäre ein reines soziales Konstrukt; er wurde kastriert und als Mädchen aufgezogen – aus ihm sollte so eine vollwertige Frau werden. Er litt bis zum Suizid darunter. In England gab es vor kurzem ein wegweisendes Urteil dazu:

In Großbritannien ist vor einigen Tagen ein wegweisendes höchstrichterliches Urteil dazu ergangen, ob Minderjährige faktisch mit einer Eigendiagnose feststellen können, eine Geschlechtsidentitätsstörung („gender dysphoria“) zu haben bzw. transident (transsexuell) zu sein und auf dieser Basis veranlassen können, Pubertätsblocker und später fast automatisch eine geschlechtstransformierende Behandlung zu bekommen. Das Urteil hat diese bisher übliche und immer häufiger werdende Praxis scharf gerügt und unter den Vorbehalt einer richterlichen Erlaubnis gestellt, also mehr oder weniger verboten.

Dieses Urteil ist diametral entgegengesetzt zu Bestrebungen von B90/Grüne und anderen Feministen hierzulande, die sexuelle Identität als Diskriminierungsmerkmal in Art. 3 GG zu ergänzen und schon 14-Jährigen das Recht zu garantieren, ihren Personenstand gemäß ihrer verspürten sexuellen Identität autonom bestimmen zu können. Der Begriff Geschlecht im Grundgesetz bezog sich bisher auf das biologische Geschlecht, er würde faktisch ersetzt werden durch einen Geschlechtsbegriff, der sich auf eine eher unklar definierte sexuelle Identität bezieht.

Auch das neue Gesetz in Ungarn schiebt der Genderindoktrination einen Riegel vor. Mehrmals fällt die Begrifflichkeit vom Schutz der dem Geburtsgeschlechts entsprechenden Selbstidentität. Und das ist nichts anderes als eine Absage, ach was: ein Todesurteil für die Genderideologie. Es ist die Zurückweisung jener Genderisten, die es z.B. lieben, davon zu sprechen, dass einem Menschen bei der Geburt ein Geschlecht zugewiesen würde, was ein willkürlicher Akt wäre. Dahinter steht die Denke, dass das soziale Geschlecht ein reines Konstrukt wäre, erst durch gesellschaftliche Einflüsse geformt. Man würde nicht als Mann oder Frau geboren, sondern man würde dazu erst geprägt. Nun, wenn dem so ist, dann kann jeder Transsexuelle sein Gendergeschlecht seinem biologischen anpassen, keine Operation und Hormontherapie notwendig – Problem gelöst. Die Rede von der Zuweisung eines Geschlechts macht in etwa soviel Sinn, wie wenn man davon reden würde, der Sonne würde beim Sonnenaufgang die Eigenschaft hell zugewiesen. Säuglinge zeigen bereits lange bevor die angeblich alles prägende Kultur greifen kann Geschlechterunterschiede im Verhalten: weibliche fixieren länger Gesichter, männliche technische Artefakte.

Esther Vilar sprach schon vor Jahrzehnten davon, dass man die Kinder vor den quersitzenden Ideologien schützen müsste. Als echte Philanthropin aber stellte sie auch klar, dass den sexuellen Minderheiten ihr hartes Schicksal so erträglich wie möglich gemacht werden sollte. In Ungarn haben es solche Menschen nun schwerer. Bedanken dürfen sie sich bei jenen Genderisten der Marke Butler & Co., die Gewalt gegen Kinder üben, um Bestätigung für ihr krudes Weltbild zu erfahren.

Ein Gedanke zu „Ungarn und der Stich ins Herz der Genderideologie

  1. Sabrina Seerose

    Bei der Gender-Ideologie ging und geht es seither PRIMÄR und letztlich AUSSCHLIEßLICH um die ABSCHAFFUNG der beiden biologischen Geschlechter.
    Daß sich die Konstruktions-Ideologen dafür gerne der Kinder „bedienen“, ist selbsterklärend, zumal nicht alle Kinder, vielleicht sogar nur die allerwenigsten von ihnen seit frühester Kindheit über ein klares und eindeutiges Wissen über ihr Geschlechtswesen (mental sex) verfügen. Die meisten Menschen erlangen diese biologisch-determinierte Reifestufe erst im Verlauf ihrer Pubertät, und manche Menschen wohl überhaupt nie.
    Letztere können dann wohl auch nicht beurteilen, was es bedeutet, einem der beiden Geschlechter anzugehören, und meinen wohl, ihre eigene Uneindeutigkeit müsse letztlich auch bei allen anderen Menschen so gegeben und handhabbar sein.
    Vor einem solchen Hintergrund erscheint dann ein beliebiger „Geschlechts-Wechsel“ als „bereichernde (?) Erfahrung“, der von ideologisch-aktiven „Pädagogen“ angestrebt, und von ihnen mit Leidenschaft betrieben wird.
    Daß diese Aktivisten bei ihrem Treiben die volle Unterstützung der wirklich Mächtigen hochgradiden Sozio- und Psychopathen haben, ist naheliegend. Die Gender-Ideologie ist aber „nur“ ein Mosaikstein zum Ziel der totalen Versklavung der Menschheit, wie wir die entsprechenden „Maßnahmen-Bündel“ auf vielen anderen „Gesellschaftsfeldern“ erleben dürfen/müssen…

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