Zensiert! – auch „Merkur“ ist nicht zu trauen

Merkur lässt nur scheinbar freie Diskussionen zu. Die zensierten Kommentar wurden zweimal eingereicht.

Betroffener Artikel: Gendergerechte Sprache: „Wir Männer sollten da einfach mal die Klappe halten“

Art der Zensur: Vorzensur.

Zensierte Kommentare:

Meine Behauptungen [dass mehr Geld für medizinische Forschung nur für Frauen ausgegeben wird] sind richtig. Die Mainstreammedien wie auch die Zeit propagieren eine Benachteiligung von Frauen auf _allen_ Gebieten. Medikamente sind _scheinbar_ auf Männer zugeschnitten, da wir die Risiken der medizinischen Versuche eher Tieren, Ratten und Männern zumuten als Schwangeren, Frauen und Kindern. Das liegt am Empathiedefizit, aus dem heraus uns auch schwerer Schaden an Männern weniger interessiert. Wenn z.B. Selbsttötung weiblich wäre, würden die MSM wie auch die Zeit regelmäßig darüber berichten wie über die Lohnlüge und sie würden uns erklären, dass man genau daran die Brutalität des sogenannten „Patriarchats“ ablesen könnte. So aber interessiert das Thema nicht.

Empathiedefizit am Beispiel Holocaust (worüber Sie nie was bei der Zeit lesen):

Auch bei dem von Deutschland begangenen Völkermord, dem Holocaust an den Juden im Dritten Reich, lässt sich feststellen, dass die Hemmschwelle zur Gewalt gegenüber männlichen Opfern deutlich niedriger liegt. »Die Offiziere der Einsatzgruppen«, stellte beispielsweise der Holocaustforscher Daniel Jonah Goldhagen fest, »konnten ihre Leute an ihre neue Aufgabe als Ausführende eines Völkermordes gewöhnen, indem sie das Töten schrittweise eskalieren ließen. Dadurch dass man sie zuerst vor allem jüdische Männer im Teenager- und Erwachsenenalter erschießen ließ, waren sie schließlich in der Lage, sich auch an Massenhinrichtungen von Frauen, jungen Kindern und gebrechlichen Alten zu gewöhnen.«

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Halten wir fest: Sie können mir keine [männlichen Privilegien] nennen.

Ich weiß aber, worauf Sie anspielen. Dass Frauen (scheinbar) weniger verdienen und weniger hoch aufsteigen liegt aber am Privileg der Frauen, Männer (sowohl kollektiv als auch individuell) für sich arbeiten zu lassen. Das führt dazu, dass Frauen weniger arbeiten und weniger hart arbeiten (z.B. sind die von der Weltgesundheitsorganisation als „Todesberufe“ bezeichneten Jobs Männersache) und das dann wiederum dazu, was ihnen als Nachteil ausgelegt wird. Wenn aber eine Frau sich dazu entscheidet, lebenslang in Übervollzeit zu arbeiten, hat sie es leichter – es besteht eine Nachfrage nach Führungsfrauen, die das Angebot nicht decken kann. Siehe dazu meinen Artikel „Die gläserne Decke“ auf meinem Blog. Grundsätzlich gilt: Frauen zahlen keine Steuern, da gigantische Geldmengen zu ihnen umverteilt werden; würden Männer die Kassensysteme genauso belasten und genauso wenig einzahlen wie Frauen, sie würden zusammenbrechen, siehe „Die matriarchale Dividende“ auf meinem Blog.

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Meine Kommentare verstoßen nicht geltendes Recht und sind auch nicht beleidigend. Warum also werden sie zensiert?

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Diese Mail ging an die Redaktion:

­Sehr geehrte Damen und Herren,

unter diesem Artikel wurden mehrere Kommentare von mir (Pseudonym: uepsilonniks) zensiert, die nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Ich bitte um Aufklärung, warum dies geschehen ist angesichts dessen, dass andere, deutlich aggressivere Kommentare freigeschaltet wurden.

Mit freundlichen Grüßen

Wenn Merkur auf diese Weise seine Leser manipuliert, warum sollte man ihm Vertrauen schenken?

Ein Gedanke zu „Zensiert! – auch „Merkur“ ist nicht zu trauen

  1. Matze

    Nicht speziell der Merkur, aber ich habe auch schon erlebt das sie Kommentare nicht freischalten, weil darin angeblich unbelegt Behauptungen enthalten sind… nur hatte mein Kommentar die Belege. Sie wollten sich das nur nicht anschauen.

    Es gibt genügend Leute, die an diesem Weltbild mit der unterdrückten, aber dem Mann eigentlich überlegenden Frau hängen.

    Antwort

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