Blackout – mit grüner Energiepolitik gegen die Wand

Kohleausstieg mit gleichzeitigem Atomausstieg ist ein Wahnsinn – vorangetrieben von grüner Frauenquotenpolitik, die die absolute Inkompetenz nach oben spült; eine Inkompetenz, die nicht die leiseste Ahnung davon hat, was alles dazu gehört, damit auch nur eine warme Mahlzeit auf dem Tisch steht. Eine Frauenpolitik, wonach es sowas wie Qualität und objektive Wissenschaft gar nicht gebe, sondern lediglich als „patriarchale Konstrukte“ Frauen draußen wie unten halten sollen. Sieht man in vor Freude strahlende Gesichter grüner Politiker, könnte man auf die Idee kommen, die Energiewende wäre zu einem guten Teil bereits vollzogen. Das täuscht. Wenn vorgerechnet wird, dass bereits so und so viele Haushalte mit Wind versorgt würden, dann handelt es sich um eine Trickserei, da die kleine „Münze“ Haushaltsstrom angegeben wird.

Geht man seriös vor, und berücksichtigt alle Energiesektoren – Strom, Verkehr, Wärme – ergibt sich ein ganz anderes Bild: Dann sind gerade mal 2,5% der verbrauchten Energie in Deutschland aus Solar und Wind, satte 80% hingegen aus fossilen Quellen, wie die Leopoldina-Studie vorrechnet.

Solar und Wind bringen aber ein Problem mit sich, nämlich unstetige Produktion. Das ist deshalb ein Problem, da Strombedarf und Stromerzeugung in Echtzeit ausgeglichen werden müssen, damit das Netz nicht kollabiert. Ein Umstand, der bei grünen Quoten- Qualitätsfrauen nicht bekannt ist, so z.B. die grüne Kanzlerkandidatin: «An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.» Die Durchsetzung der Utopie wird schon irgendwie klappen, ich mach‘ mir die Welt, widde, widde wie sie mir gefällt.

In der Realität wird das Netz mit grüner Energiepolitik kollabieren. Schon jetzt ist es so, dass ganzen Industriezweigen wie in der dritten Welt der Strom abgestellt wird – mal gibt es welchen, mal nicht. Diese Noteingriffe häufen sich zunehmend. Der Schweizer Netzbetreiber Swissgrid gibt an, dass 2012 20 Noteingriffe in Deutschland erforderlich waren, 2017 waren es 274. Laut FAZ (Bezahlschranke) ist Deutschland schon einmal gerade so an einem Blackout vorbeigeschrammt, wobei man sich deutlich machen sollte, was so ein Blackout bedeuten würde, nämlich Zitat:

„Kaum jemand macht sich klar, dass dieser Zustand aus technischen Gründen viele Tage anhalten kann. Kraftwerke brauchen Strom, um wieder anzulaufen. Mit einem Blackout sägt sich das System den Ast ab, auf dem es sitzt. Es gibt keinen Knopf, mit dem man einfach alles wieder hochfahren könnte. Dies bedeutet: keine Wasserversorgung, kein Warentransport, keine Heizung, keine Sicherheitstechnik, kein Benzin, keine Logistik. Da weder Müll noch Abwasser entsorgt werden, wächst die Gefahr, dass Seuchen ausbrechen. Natürlich fallen sofort alle Kommunikationsnetze aus, kein Internet, kein Fernsehen. Ohne Ampeln und Straßenbeleuchtung wird es zu Massenkarambolagen kommen. Die Schneekatastrophe in Norddeutschland 1978 gab außerdem einen kleinen Eindruck, was mit Millionen Nutztieren passiert. Kühe werden automatisch gemolken und erleiden Höllenqualen, sofern dies nicht geschieht. Ich erinnere mich an dramatische Bilder von verzweifelten Landwirten, die die Schreie ihrer Tiere nicht mehr ertragen konnten. Außerdem sind alle Fütterungen stromabhängig, Hunderte Millionen Kühe, Schweine und Hühner werden qualvoll verenden. Aber auch viele Menschen werden sterben. Spätestens, wenn in Krankenhäusern die Medikamente knapp werden und die Notstromaggregate ausfallen. Nach wenigen Tagen werden sich Menschen zu Gruppen zusammenschließen um nach Wasser, Nahrungsmitteln und Wertsachen zu suchen. Kriminelle werden aus den Gefängnissen ausbrechen, da die Sicherungsanlagen funktionslos sind und das Wachpersonal fehlt. Kurzum – bereits nach wenigen Tagen wird das Land im Chaos versinken, und viele Tausend Menschen werden sterben.“ (Raymond Unger – „Vom Verlust der Freiheit“, Seite 347)

12 Gedanken zu „Blackout – mit grüner Energiepolitik gegen die Wand

  1. Shitlord

    Och komm, sei mal nicht so negativ. Wenn wir Norwegen als Stausee fluten worden, hätten wir für halb Europa schon Energiespeicher. Also, natürlich nicht für die (ehemaligen) Norweger, aber mei ;).

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  2. elmardiederichs

    Das kommende Klimaparadigma wird via Verwendung erneuerbarer Energien zu häufigen blackouts führen, da das Stromnetz darauf ausgelegt ist, Energie bei konstant arbeitenden Erzeugern abzuholen und an Verbraucher zu liefern, die machen, was sie wollen. Mit Erzeugern, die auch machen was sie wollen bzw. erzeugen, wie sie gerade können, wird das Sttromnetz ohne jahrelange Anpassungs- und Umbauarbeiten nicht fertig werden. Daher wird man sich schnell einerseits nach einer nicht-fossilen Energiequelle umsehen, die verläßlich Energie liefert. Und das sind im Moment Uran/Thorium. Deutschland wird diesen Strom im Ausland kaufen müssen, so daß das Ausland über das level entscheiden wird, auf dem die dt. Industrie laufen kann. Andererseits wird es eine Art Energiesozialismus geben: Die Regierung wird entscheiden, wer gerade wieviel von dem knappen Strom verbrauchen darf und wer ins 19. Jhr zurück muß. Das wird selektiv geschehen: das Netz und Krypowährungen verbrauchen viel Strom, Krypto wird abgeschaltet werden – alternativlos – und Netzdienste, die nicht der Wirtschaft unmittelbar dienen ebenso. Da wird man auch nichts machen können, wenn die sozialen Netzwerke weg sind, denn etwas auf dem Teller zu haben, ist ja wichtiger. Staats- und Milliadärsfunk wird es noch geben, aber kein freies Netz mehr. Bereits im nächsten Jahr wird man sehen, daß es sehr stark in diese Richtung gehen wird – egal ob die Grünen allein drankommen oder zusammen mit der CDU.

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  3. Mika

    Den Grünen ist überhaupt nicht bewusst, was ein Stromnetz ist und was es leisten muss. Ich bin da ja auch nur auf dem dem Stand Physik Leistungskurs 1980ff. Immerhin ist mir klar, daß ich nicht wirklich Ahnung davon habe und besser keine Netze baue. Da war was mit der Frequenz, die verdammt stabil sein muss. Irgendwas mit Blindstrom, den man im Auge haben sollte. Rückkopplungen bei langen unterirdischen Leitungen. Usw.
    Ich bin ja nun 100mal gebildeter als eine Gruppe von beliebigen Grünen, aber für Netztechnik reicht es einfach noch nicht. Das muss man lernen und büffeln. Aber unsere lieben Grünen machen es lieber wie die Schildbürger. Wir bauen ein Haus ohne Fenster und um das Licht kümmern wir uns später.
    Mach mal einem Dummen klar, daß er dumm ist, Geht nicht. Frei nach der Hackfresse…..

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  4. Emannzer

    Und die ‚Kompetenzgranate‘ Claudi Roth präsentiert das Perpetuum Mobile des Stroms:

    Auch immer wieder herrlich, nach den Landtagswahlen den Quoten-Grazien der Grünen zuzusehen, wie sie kaum über den Tisch gucken können – aber die Runde mit Nonsense vollquäken …

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      1. Emannzer

        Mit Sicherheit ein Fake, da die Leiste keine Schuko-Stecker-Buchsen hat. Aber, na ja, der Roth wäre das zuzutrauen und dass sie sich bis heute fragt, warum ihr Stecker für den Fön nicht in die Dose passt 😉

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        1. Mario

          Hä? Muss doch passen. Steckdosen in Europa sind doch alle einheitlich. Sagt zumindest die kleine Analena.

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          1. Emannzer

            Na ja, kommt auf den Grad der Abstraktion an, Mario. Löcher, manchmal auch längliche haben die Dosen ja alle irgendwie:

            Na ja, man muss aber zugeben, dass die Kontinente von anderen Ufern irgendwie mal wieder aus der Reihe springen. Aber für Annalena Barebacks Fantasien dürften die europäischen Varianten schon reichen, um mal wieder aufzuzeigen, wie technisch ‚begabt‘ dieses teigige Gesicht der Grünen doch ist …

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      2. Mika

        So um 1980 war meine Idee, Grüne und Linke zu entsorgen.
        Das wird nicht so schlimm, die können doch nicht, das machen die nicht, die Leute werden sich wehren, die werden schon noch vernünftig, geht doch nicht, die wollen nur spielen, ach die übertreiben halt, die kommen auch noch in der Realität an, aber Umweltschutz ist doch gut, die paar Drogen sind nicht so schlimm, Bildung ist nicht alles, die sind doch doch für Frieden,
        Okay, man hat nicht auf mich gehört. Jetzt habt ihr sie an der Backe. Kommt damit klar.

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  5. Mario

    Kohleausstieg ist in jedem Fall Wahnsinn, egal ob mit oder ohne Kernkraft.
    Plutonium und Uran sind nicht unendlich auf der Erde verfügbar, also brauchen wir einen Energieträger, der auch später noch zusätzlich zu den „grünen“ Energieträgern verfügbar ist.
    Es ist ohnehin völlig unlogisch, sich selbst künstliche Beschränkungen aufzuerlegen.

    Pervertiert wird der Hype um den angeblich menschgemachten Klimawandel durch Windräder und Solaranlagen, für die Grünflächen und/oder Waldstücke gerodet werden müssen.
    Pflanzen bzw. Wald als Lebensraum für Tiere und vor allen Dingen als Verbraucher von CO2 und Sauerstofferzeuger. Den Sauerstoff brauchen u.a. wir Menschen übrigens zwingend zum Leben.

    Aber so weit denkt vermutlich keine Grüninnen und die Kinder, die für FFF indoktriniert werden haben in Bio wohl auch nicht wirklich aufgepasst. Hätten vielleicht besser nicht die Schule schwänzen sollen.

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    1. Shitlord

      Ich hab irgendwo gelesen, dass wir von dem Uran, von dem wir wissen, wo es ist, gut 300 Jahre brauchen würden, um es zu verbrauchen, wenn wir den ganzen Planeten auf Nuklearenergie umstellen.

      Ich glaube nicht, dass die Chinesen noch so lange brauchen, bis das mit der Kernfusion wuppt.

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