Die Zerstörung der Linken

Wäre ich ein neoliberaler Thinktank, ich würde es genauso machen.

Es? Die Zerstörung der Linken.

Mit einer identitär-idiotären Ideologie, in der die schwarze, lesbische Multimillionärin mehr Aufmerksamkeit erfährt als der weiße, hetero-cis Obdachlose. Die Linke von heute orientiert sich nicht mehr an sozioökonomischen Gegebenheiten wie es ihrer Tradition entspricht. Ich z.B. wähle die Linke deshalb nicht mehr. Würden sie die Wagenknecht als Kanzlerkandidatin aufstellen, dann ja. Angeblich liegen bei den Linken die Nerven blank, kapieren aber nicht, dass für ihr schlechtes Abschneiden jene Fäulnis verantwortlich ist, die auch Wagenknecht aus der Partei ekelt.

Aber wenn ich davon spreche, dann bin ich natürlich ein Verschwörungstheoretiker. Aber, surprise: Immer wieder haben sich Menschen verschworen, wie z.B. die Nazis, die dann auch die Macht übernahmen. Und da Verschwörungen definitionsgemäß im Dunklen, im Geheimen agieren, ist es dort schwierig, Licht in die Angelegenheit zu bringen, wie es hier einfach ist, denjenigen, der es versucht, als armen Irren hinzustellen.

Was jetzt die neoliberalen Thinktanks angeht: Die drehen nicht den ganzen Tag Däumchen. Die werden mit Millionengeldern gefördert und dafür erwartet man Ergebnisse. Und den Menschen, den linken, einzureden, Hautfarbe und sexuelle Orientierung wären wichtiger als die Frage, über wieviel Kapital man verfügt… das ist einfach… brillant.

4 Gedanken zu „Die Zerstörung der Linken

  1. elmardiederichs

    Das label des Verschöwrungstheoretikers geht übrigens auf eine Medienkampagne der CIA in den 1960iger zurück.

    An der Verwendung dieses labels erkennt man die Vollidioten sofort: Nur sie glauben, dass es für Verschwörungen dunkle Keller braucht, in denen man sich trifft, gemeinsam Hühner auf Altären meuchelt, Eide schwört, Schildkröten vögelt und am Ende als Statussymbol den Hintern tätowiert kriegt. Stattdessen geht sowas ganz professionell völlig ohne Worte durch vorauseilenden Gehorsam und nachträgliche Belohnung – ohne kompromittierende Spuren. Denn wenn man mal jemanden rausschmeissen muß, dann ist das Letzte, was man braucht, ein angepisster Typ mit tätowiertem Arsch und jeden Menge insider-Wissen. Klar, oder?

    Und wer für dieses Spiel zu doof ist und nicht kapiert, wie es funktioniert, der ist eben ein für alle Mal raus, kriegt von den ganz großen Braten nie was ab, und darf höchstens mal für ein Lob auf Instagram andere aus der Gesellschaft exkludieren, indem er ihm „Verschwörungstheoretiker“ entgegenschleudert. Das ist zwar eine ziemliche Diät, aber manche Hunde lassen sich ja auch für eine Dose Katzenfutter durchnehmen – na ja …. jeder, wie er will, ich bin da ganz entspannt. 😉

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Hab‘ jetzt nicht den Nerv dazu, mir das Video anszusehen. Die Anstalt hat ganz gute Sachen, ist aber auch feministisch verblendet; kurz deine Punkte:

      Die Linke und nicht identitär? Hm, da müsst ich mich noch mal kundig machen.

      Wenn man nationalistisch (also Nazi, bestenfalls Rechtspopulist) ist, weil man gegen eine Politik der offenen Grenzen und Masseneinwanderung ist… ja, meinetwegen. /zynism Ich persönlich hätte nichts gegen Einwanderung von 2 Millionen Juden, Ostasiaten oder Tibetern. Da die keine toxische Kultur mitbringen. Schon Helmut Schmidt wusste, dass sich Muslime nicht integrieren, dass sich das einfach zerstörerisch auswirkt, aber so mancher Pseudolinker ist ja für die Zerstörung Deutschlands.

      Und es ertrinken deshalb soviele Migranten (nicht Flüchtlinge), weil sie mit dem Shuttleservice rechnen. Deshalb: Alle Aufgesammelten zurück zur afrikanischen Küste bringen. Seitdem Australien eine konsequente „No Way“-Politik verfolgt, sank die Zahl der Ertrunkenen in den einstelligen Bereich – weil sich von vornherein keiner mehr auf den Weg macht, siehe auch:

      https://www.kath.net/news/64697

      Antwort

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