Verlassen (von Frauen)

Aus Gründen der Anonymisierung wird der Autor nicht genannt:

Ich hatte im Frühjahr einen ziemlich heftigen Herzinfarkt, an dem die völlig überzogenen finanziellen Forderungen meiner Exfrau (trotz vorheriger Einigung, sie hat ihre Forderungen dann einfach mal verzehnfacht) nicht ganz schuldlos sind. Erstaunt haben mich aber die Reaktionen und die Unterschiede bei männlichen und weiblichen Freunden. Der erste Schock war bei allen ähnlich groß, danach habe ich von den meisten weiblichen „Freunden“ nicht mehr viel gehört. Eine hat sich nach 30 Jahren komplett verabschiedet. Aber was auffiel, ich bin persönlich mit meinem Lebenswandel daran Schuld. Dabei nie geraucht, eher wenig getrunken, mich durchaus bewegt und auch die Ernährung war nicht vollkommen daneben. Ist egal.
Bei den Männern kommt auch mal eine Nachfrage wie es geht, einer hat bald geheult letztens. Und freuen sich, dass es mir besser geht.
Ich erwarte jetzt keine Betreuung und will auch nicht jeden Tag gefragt werden, wie es mir geht, aber die Tendenz ist schon sehr auffällig.
PS: Meine Ex hat in 4 Monaten nicht einmal gefragt, wie es mir geht. Trotz friedlicher Trennung und reibungsloser Scheidung. Die Geldwünsche kamen erst später.

20 Gedanken zu „Verlassen (von Frauen)

  1. Matze

    Was bei manchen vom empathischen Geschlecht bei sowas im Kopf vorgeht, ist für mich nur schwer nachzuvollziehen. Seine Freundinnen, die den Kontakt abgebrochen haben, waren vielleicht eher die Freundinnen seiner Ex und haben nur wegen ihr mit ihm verkehrt.

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  2. beweis

    Es steckt so tief drin: Fast alle Frauen, egal ob Lesben, Emanzen, Solo-Mütter, Heimchen oder ewige Tinderinnen, tragen den Anspruch vor sich her, dass Männer sie zu versorgen haben. Das startet mit der Rechnung beim ersten Date und endet meist mit der Übernahme von Kindern, Haus und Hof und Kontopfändung. Hinzu kommt seit einiger Zeit die indirekte gesamtgesellschaftliche Finanzierung durch Frauenförderung, finanzielle Gleichstellung von Wenigarbeitenden oder Reduzierung von Steuern für Frauenartikel für all die Frauen, die keine familiäre Beziehung möchten.

    Zugrunde liegt vermutlich das neuartige Gleichstellungsgefühl: Wenn ich mit einem reichen Mann intim bin, geht dadurch mindestens die Hälfte seines Besitzes auf mich über. Und wenn es Männer in der Gesellschaft gibt, die ihr Einkommen nur für sich erwirtschaften, weil sie keine Frau zum Durchfüttern haben, müssen die eben durch entsprechende Abgaben dazu gebracht werden.

    Das Ganze hat den archaischen Beigeschmack, dass Männer komplett sexistisch auf ihre Rolle als Versorger reduziert werden und sich Frauen für Intimität und Sex bezahlen lassen.
    Und all das läuft ganz hinterfotzig unter Gleichberechtigung und Gleichstellung, unter Gerechtigkeit.

    Ich kann die menschliche Enttäuschung des Autors gegenüber den Frauen in seinem Bekanntenkreis gut verstehen. Dass es sie offenbar weder schockiert oder interessiert, dass seine Ex das Lehrgeld mal eben willkürlich verzehnfacht. Aber Habgier ist offenbar in der Persönlichkeitsstruktur vieler Frauen ganz tief verwurzelt. Sonst würde nicht überall die Typen, selbst in meinem Bekanntenkreis, ihre Frauen „scherzhaft“ Finanzministerin nennen. Es ist leider eine Selbstverständlichkeit.

    Antwort
    1. Matze

      „…und sich Frauen für Intimität und Sex bezahlen lassen.“

      Nicht mal das. Die Existenz soll bezahlt werden. Schau dir diese eine Frau an, die in einem Live-Stream ihre Zuschauer angegiftet hat, doch endlich mal 5-10$ zu überweisen, das ist doch nicht viel, also warum nicht ihr geben.

      Antwort
      1. beweis

        Ganz genau. Die Vergesellschaftung der Frauenversorgung.
        Zur Zeit ist das aber noch nicht wirklich umsetzbar. Ich schätze den Pudel-Anteil der männlichen Bevölkerung erst auf etwa 65%. Nur so viele sind bisher feministisch durchgeimpft, natürlich inkl. Booster.
        Daher hat sich Göring von den Grünen zunächst ein anderes Modell einfallen lassen: Da sind ja noch die Kinder.

        In einem der unzähligen Wahltalks, bei dem ich nach einer Pulle Rotwein hängenblieb, kam sie immer wieder auf ihren Plan, doch Kindern von Geburt an ein eigenes Konto zu eröffnen, auf das dann Gesellschaft, Väter, Männer etc. einfach einzahlen würden. Damit wäre das äh, äh, Kind vor Armut geschützt.
        Meanwhile betreiben Menschen wie Göring eine geradezu faschistoide gesellschaftliche Vernichtung des Vaterseins. Die feministischen Blockparteien (CDU, CSU, Grüne, SPD, Linke, neuerdings auch FDP) unterstützen die Entsorgung der Väter maßgeblich.

        Wenn also Vaterschaft weitgehend abgeschafft ist, bzw. nur noch auf mehrfach hinterfragten expliziten Wunsch der Mutter überhaupt möglich ist – wer greift dann auf das Konto des Kindes zu?

        Antwort
  3. Mika

    Es sind halt mehrheitlich Nutten. Und sie hassen ehrliche Nutten, weil die die Preise öffentlich machen.
    Gibt aber auch anständige Frauen.

    Antwort
      1. Mika

        Ich hatte einige Damen, die nicht abzocken wollten. Zu zweien habe ich immer noch Kontakt. Die würden mich nachts um 3 aus dem Knast freikaufen und umgekehrt.

        Die schlimmste Abzockerin war die Feministin, die ihre Unabhängigkeit so sehr betont hat. Ohne mein Geld ging da nix. Ich frag mich echt, wie solche Frauen in den Spiegel schauen können.

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  4. elmardiederichs

    Meine Vorkommentatoren orientieren sich an den menschlichen Aspekten der Geschichte. Aus Frauensicht ist das aber völlig unangebracht: Es ist schwer vorstellbar, daß normale Menschen sich als grausame Ausbeuter gerieren und gleichzeitig die Ausgebeuteten als gleichwertige Wesen ansehen, mit denen sie Mitgefühl haben. Ganz analog ist Rassismus dazu da, das Gewissen zu beruhigen und Ausreden herbei zu fabulieren, warum einige Menschen eben keine vollwertige Menschen sind.

    Die Frauen, die sich abgewendet haben, folgen einem ganz simplen ökonomischen Kalkül: Eine Ex-Ehefrau, die sich in den Kopf gesetzt hat, ihren Ex-Mann auszunehmen, kann sich mit großer Wahrscheinlichkeit im herrschenden Matriarchat durchsetzen. Also ist dieser Mann ökonomisch uninteressant geworden. Insofern ist nun herzkrank ist, ist zu erwarten, daß er keine weiteren großen wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Erfolge mehr haben wird. Insofern er seine Leistungskraft verliert, verliert er aber auch seine Fähigkeit, Kontakt zu anderen interessanten Ausbeutungsobjekten herzustellen oder auf andere Weise für intellektuelles oder nicht-intellektuelles entertainment zu sorgen.

    Ein solcher Mann schrumpft in den Augen der Frauen auf seine minderwertige, entmenschlichte biologische Existenz zusammen. Gänzlich unnütz geworden und wertlos, taugt er höchstens noch für Frauen mit Krankenschwester:*_?$innen oder Heiligi:*_?$innen-Komplex. Wer den nicht hat, kann sich an der Beschäftigung mit etwas Wertlosen nur noch selbst entwerten. Und welche Frau, die bei klarem Verstand ist, sollte das tun?

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  5. Emannzer

    Und mal wieder passt dieses Zitat hier; leider:

    „Ich habe mehr Männer gesehen, die von dem Wunsch, Frau und Kinder zu haben und diesen ein behagliches Leben zu bieten zerstört worden sind, als solche, die vom Alkohol kaputt gemacht wurden“

    William Butler Yeats (1865-1939)

    Warum haben wir Idioten diesen ganzen Müll nur seit den 70ern zu- und durchgelassen, war er doch schon vorher bekannt? Frauen regierten schon immer streng buchhalterisch: Steht unter dem Strich ein Minus, dann muss ein neues Asset für diese intrigante Konkubine auf Zeit her.

    Antwort
    1. Mika

      Nicht verbittert werden! Die Frauen gibt es nicht. Es gibt Nutten und es gibt Menschinnen. Die wir füttern, vermehren sich. Leider füttern viele Männer die Nutten. Wir sollten das nicht tun.

      Antwort
      1. crumar

        @Mika

        Es sind noch nicht einmal „Nutten“, sondern eine Sorte Frau, bei der sich ehrlich fragen sollte:
        „Was für eine andere Wahl hat sie eigentlich?“
        Die promovierende Kunstwissenschaftlerin oder Archäologin etc. pp. um die 30 mit der sehr, sehr ungewissen „Karriere“, die (potenziell) alleinerziehende Mutter und Biologin oder Ärztin.
        Es gibt nur einen „last exist“ für sie und das bist DU.
        Der feministische Ausredenkalender versieht sie mit der Lebenslüge, auf was sie alles verzichtet haben, um aus dem Hamsterrad auszusteigen, in das sie nie eingestiegen sind.
        Der Status als „Mutter“ bewahrt nämlich zuverlässig vor Auslandsaufenthalten, Nacht- und Wochenendschichten und dient als Vademecum einer nicht stattfinden wollenden „Karriere“ zugunsten eines Lebensentwurfs, der als aufgezwungen nur erscheint.
        Siehe: Ausredenkalender.
        Sie hat auf nichts „verzichtet“ zu deinen Gunsten, sie hatte einfach keine andere Wahl.
        Um so schneller Männer sich nicht um den Finger wickeln lassen, sondern einen nüchternen Blick auf die Handlungsoptionen von diesen Frauen werfen, desto besser für uns alle.

        Antwort
        1. Mika

          Hi,

          ich verstehe dich so, daß diese Frauen nur von einem Mann leben können. Ist das nicht die Definition für Nutte? Wobei ich dir schon beipflichten muss, Nutten nennen den Preis, die du beschreibst, machen kein Angebot, die zocken ab, was geht. Brauch ich nicht mehr.

          Antwort
          1. crumar

            Das ist ein Missverständnis, eine Prostituierte verkauft eine sexuelle Dienstleistung zu einem Marktpreis; „Girlfriend Experience“ ist teurer, „Girlfriend“ ist noch teuer und „Frau“ ist am kostspieligsten. 😉

            Immer wenn „Markt“ ins Spiel kommt, dann muss beim Angebot die Nachfrage umme Ecke sein, sonst wären dieser Markt von „Frauen, die nur von einem Mann leben können“ längst bereinigt.
            Da sollten sich Männer schon an die eigene Nase packen (oder an ein anderes Körperteil).

            So habe ich dein: „Leider füttern viele Männer die Nutten. Wir sollten das nicht tun.“ jedenfalls verstanden.

            Antwort
            1. Mika

              Ups, ich hab Stuss geschrieben. Wir sollten das nicht tun, bezog ich auf Nutten. Das ist natürlich unlogisch. Es sollte Ehe-Nutten da stehen, dann wird ein Schuh draus.
              Eigentlich sollten wir Männer auf Gleichberechtigung bestehen. Als keine Transfers mehr und fertig. Aber das ist eine sehr alte Forderung, die hat schon einen Bart von hier bis Berlin…..

      2. oneiros

        Ich denke die wenigsten, die ihren Frust loslassen, meinen 100% der Frauen. Jedem Redpiller und MGTOW wird schon klar sein, dass es eine guten Teil an Frauen gibt, die genauso vom Zwischengeschlechtlichen frustriert sind wie Männer.
        Das #notall haben Feministen eingeführt, damit in Diskussionen immer ein Angriffspunkt für Verallgemeinerungen da ist und damit Unterbrechungen möglich sind. Wenn der Mann sagt, dass Frauen eher dazu tendieren den Arzt als den Obdachlosen Junkie zu ehelichen (oder irgend ein anderes Bsp.) kommt in der Regel: „aber nicht alle Frauen sind auf Geld aus“.
        Psychisch gesunde Menschen reden nicht in Absolutismen. Man nimmt immer an das der Gegenüber klug genug ist. zu wissen, das wenn man von „den Frauen“, „den Budhisten“ redet, nicht 100% meint. Das wäre einfach nur dumm, da Abweichungen von der Regel immer existieren.
        Die das sagen, projizieren auf sich und mit der verbalen Äußerung „nicht alle seien so“ bestätigen sie sich ihr Selbstbild vom „guten Menschen“. Die Aufrechterhaltung der Illusion beugt frühzeitiger Depression vor. Spätestens ab 40 setzt dann doch meist die Konfrontation mit der Realität ein.

        Antwort
  6. NBG

    Ganz normal!
    Wenn der Mann mal Probleme hat, dann sind die Frauen halt weg.
    Sei es nun Krankheit, finanzieller Engpass, …

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