Fußabtreter

Eine Feministin:

Wann immer ich Gefühle ausdrücke, die mich von einem Fußabtreter oder einer Prostituierten unterscheiden, bezeichnen mich die Leute als Feministin.

Dazu zwei Punkte:

Erstens: Es gibt Fußabtreter, dann freundliche Menschen sowie solche, die unhöflich und rüpelhaft sind, schlechter Umgang. Dass diese Menschen gemieden werden, liegt übrigens nicht daran, dass man Angst vor ihnen hat (worauf diese Schläger, äh, Frauen stolz sind), sondern weil sie einfach schlechte Gesellschaft sind. Obige unfreundliche Feministin setzt sich also nicht in Kontrast zu Ladies und Gentlemen, die Wert darauf legen, dass sich ihr Gegenüber wohlfühlt, sondern meint, anderen Unwohlsein zu bereiten wäre ein Zeichen von Stärke. Wahre Stärke aber braucht keinen Angriff, keine schlechten Manieren.

Der zweite Punkt legt eine kleine, giftige Bosheit offen: Nämlich die Prämisse, dass die durchschnittliche Frau, die keine Feministin ist, die vielleicht ihren Vater, ihren Bruder, ihren Mann, ihren Sohn liebt, ein Fußabtreter wäre. Als ob das der Status quo wäre, dass die Frau ständig wie Dreck behandelt wird, und woraus abgeleitet wird, sie müsse als starkes Pauerfrauchen Männer schlecht behandeln. Toxischer Feminismus: Das systematische Vergiften der Liebe zwischen den Geschlechtern.

Ein Gedanke zu „Fußabtreter

  1. Mike Macke

    Als dritter Punkt fällt mir auf, dass sich diese Frau von der „aus Fußabtreter und Prostituierter bestehenden Gruppe“ abgrenzt. Folglich sind für sie Fußabtreter genauso wichtig (oder unwichtig) wie Prostituierte. Soviel zur „weiblichen Solidarität“…

    Antwort

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