Archiv für den Monat Oktober 2021

Sarah & Sabrina: Mutterschaft und Maskulisten

Sarah:

Es ist sehr schwer für eine Frau ihrer Mutter-Rolle gerecht zu werden, denn das darf sie gar nicht. Aufhören zu arbeiten? Auf Karriere Geld und Status zu verzichten? Da wird die gesellschaftlich gevierteilt! Den Säugling mit grad 6 Monaten fremd-betreuen lassen, nur um genau dem zu entkommen: „die will ja bloß faul zu Hause bleiben!“ das ist die schlimme Realität! Mutter-Sein als Flucht zu beschreiben ist eine soziale Abwertung sondergleichen und das gehört der SZ um die Ohren gehauen bis die Buchstaben rausfliegen. Die meisten fressen es doch so wie hier und halten diese Aussage die auf so viel Menschenverachtung dass es echt nicht zum aushalten ist für wahr. Das offenbart eine erbärmliche Haltung zum Thema Frau-Sein und Mutter-Sein. Sorry aber der Fisch stinkt vom Kopf heißt: die Grundanschauung/ Annahmen sind völlig unterirdisch und unakzeptabel.

Sabrina:

Eigentlich sollten sich die viele Maskulisten, die in diesen ihren Einstellungen gegenüber verantwortungsvoll für die Familie sorgenden Müttern (jawohl, die gab es, und die gibt es!) mit übelsten Feministas im Fazit „im gleichen Boot“ sitzen, fragen, welche Geschlechter-Sichtweise sie hiermit eigentlich vertreten und propagieren, und wohin das alles geführt hat, und führen wird…

Sarah:

Es ist super verdreht. Der radikale Feminismus provoziert ja leider genau solche gegen-Positionen. Ich kann es den Männern noch nicht mal verübeln. Ich verstehe woher das kommt. Das männliche wird bis an den Rand verdrängt und abgewertet was soll da anderes kommen als Verbitterung und gegen-Angriff. Wahr ist aber: ein Krieger ohne Herz ist nur ein abhängiger Söldner. So was sehen wir hier. Kampf ohne Sinn. Verachtung und Abwertung allem weiblichen Gegenüber- so verquer dass auch schon die Frauen-immanente mutter-Rolle dran glauben muss… tragisch.

Matze:

Immer witzig wie die Kritik an Männer sofort von Frauen ausführlich ausformuliert wird, während das Verhalten und die Aussagen von Feministinnen i.d.R. von Frauen unkommentiert bleibt.

Und wenn Mann dann zeigt das feministische Behauptungen und die gemütliche Frauenopferrolle wieder mal falsch sind, die Lage der Männer eigentlich sogar schlechter ist, dann sollen diese Männer doch bitte aufhören mit diesem „Geschlechterkrieg“.

Reichelt und Framing

Beweis verdeutlicht am Fall Reichelt, wie Framing funktioniert (zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen):

Es tut mir etwas weh, wenn selbst wir hier weibliche Karriereanstrenungen und die entsprechenden Erfolge als etwas männlich Böses framen.

Christian schrieb:

Frauen, die sich auf ihn einließen, habe er sich nahbar und verletzlich gezeigt. Er habe ihnen schnell das Gefühl gegeben, ein wichtiger Teil seines Lebens zu sein. „Er bringt einen dazu, innerhalb kürzester Zeit über brennende Brücken zu laufen“, zitiert das Magazin eine Person aus Reichelts beruflichem Umfeld.

Ich formuliere das mal um:

Er war nahbar und verletzlich. Sie waren schnell ein wichtiger Teil seines Lebens. „Für ihn wären sie über brennende Brücken gelaufen.“

Was ist der Unterschied? Im oberen Text ist Reichelt ein Wolf, der arme Rehkitze reißt, die gar nicht wissen, was passiert. Im unteren ist er ein liebevoller zärtlicher Hirsch mit großem Herzen.
Es geht gar nicht um den Inhalt, es geht um die extrem tief verwurzelte Denkart, dass im sexuellen Kontext der männliche Part immer der böse ist. Das müssen wir überwinden.

Sex und Party und Macht

Da hat sie eine Erfahrung gesammelt, von der Andere noch Jahre danach schwärmen würden: Backstage nach einem Konzert mit berühmten Musikern. Was läuft da eigentlich nach dem Konzert Backstage? Natürlich, das weiß jeder: Partieeeeeeeee!

Jetzt ist sie so eine traurige Kreatur, eine Feministin, und da klappt das nicht so recht:

Denn während sich zwei der berühmten Musiker an jungen weiblichen Körpern vergnügten, wurde gekokst, getrunken, geraucht, gegrapscht, gelacht und gekifft.

Fight for your right to party! Heute aber sieht sie die Sache anders. Sie sieht sich als *Trommelwirbel* Opfer! Von Machtverhältnissen und sexuellen Übergriffen, denn die berühmten Musiker haben ihr zwischen die Beine gegriffen und dabei nicht das feministische Protokoll befolgt: „Darf ich dir zwischen die Beine greifen?“, so dass sie nicht mal die Gelegenheit hatte zu sagen: „Ja, Du darfst mir zwischen die Beine greifen.“

Was lernen wir daraus? Nun, das Sex nicht etwas ist, woran auch Frauen Spaß haben, dass sie es nicht genießen, wenn ein Mann (natürlich der richtige, nicht irgendjemand dahergelaufener) sie berührt. Sex ist etwas, womit Männer beflecken. Sex ist Gewalt. Sex wird von Männern genommen und von Frauen gegeben, wofür Männer zu zahlen haben: Sei es günstig bei einer Sexarbeiterin oder extrem teuer bei der Ehegattin; Sex ist etwas, das Männer nehmen, sich greifen, rauben:

Denn diese Musiker verhielten sich ganz klar nach diesem Schema: Ich nehme mir mal und würde erst damit aufhören, wenn mir jemand „Stopp“ sagen würde (vielleicht aber nicht einmal dann).

Die gute Sascha – die die Musiker in die Nähe von Vergewaltigern rückt und sich damit als Miststück ersten Ranges outet – ist empört, dass der berühmte Musiker nicht die Hälfte seines Eigentums an sie abtreten muss – das ist es, was sie als ihre Machtlosigkeit und Macht der Männer begreift, aber solche Macht gab es da und auch sonstwo nicht: Sie hätte jederzeit gehen können, auch gegen den Willen der berühmten Musiker, denen sie übrigens ebenfalls zwischen die Beine hätte greifen können. Sie ist aber nicht gegangen: Sie hat lieber Party gemacht mit Koksen, Kiffen, Saufen und eben auch Berühren, sexuell aufgeladem Berühren, etwas, an dem Gerüchten zu Folge auch Frauen Spaß haben. Vermutlich fand sie das nicht nur „Okay“, wie sie widerwillig einräumt, sondern war ganz begeistert davon, es war eine der geilsten Nächte, die sie bis dahin erlebt hatte, aber der Opferstatus ist ach so süß.

Aber jetzt? wegen des toxischen Feminismus‘ kann sie sich nicht unbefangen ins Partygeschehen stürzen, einfach Spaß haben – auch mit Sex.

Kollektivhaft und eine gesunde Haltung gegen Empörung

Bei dem Drecksblatt Zeit arbeitet man mit Kollektivhaft; war ja historisch schon immer der Renner, diesmal mit Männern, die sich für Verbrechen an Frauen schuldig fühlen sollen – unter Ausblendung der Tatsache, dass Männer mehr von Gewalt betroffen sind.

Dass Kollektivhaft von Männern – Frauen werden getötet und kein Mann ist daran unbeteiligt – ein Grund zur Empörung unter Männern ist, wird ihnen angekreidet. Da kenne ich einen Ausweg, nämlich eine gesunde Scheiß-egal-Haltung: Frauen werden getötet. So what.

Damit ist die nächste Stufe der Entfremdung gezündet, ich bin ein Diener des Bösen. Die Geschlechter sollen sich einfach nicht liebhaben, das prophezeite schon George Orwell. Denn dass sich Männer empören, liegt ja daran, dass ihnen die Ermordung von Frauen eben nicht egal ist, weil sie Frauen lieben, und zwar viel mehr als umgekehrt. Aber ein selbstbewusstes Leck-mich ist allemal besser, als sich der stalinistischen Anklage zu unterwerfen und seine Schuld einzuräumen. Der Zeit-Journalist redet übrigens auch von Macht. Die Machtverhältnisse sind aber so: Sollte es ihnen egal sein, dass Frauen getötet werden, etwa so, wie es egal ist, dass Männer Leid erfahren (Wo wird über ermordete Männer gesprochen? Eben.), sprechen Sie das besser nicht offen aus; sowas darf man nur mit Männern. Dass es so ist, wissen Sie ganz genau, oder? Sind Sie mutig genug, in ihrem Bekannten- oder Freundeskreis, auf der Arbeit frei heraus zu verkünden, dass ihnen das Schicksal von Frauen scheißegal ist, oder fürchten Sie die Konsequenzen? Das sind die Machtstrukturen, an die der Typ da oben ironischerweise anknüpft. Was er sich leistet, ist genauso mutig wie in Zeiten des Kolonialismus Schwarze zu Untermenschen zu erklären.

Ausführlich hat sich Apokolokynthose dem Dreck gewidmet.

Der Fall der Drachenlady

Die Drachenlady ist eine minderbemittelte Persönlichkeit, der eben genau das nach Dunning-Kruger nicht einsichtig ist.  Aus irgendeinem Grund, den ich nicht nachvollziehen kann, zog sie, die gerne einen Videoblog aufziehen wollte, den Hass bzw. den Sadismus von Mobbern auf sich – vielleicht weil sie zu selbstbewusst ist, wo sie doch dumm ist und deswegen mal lieber ganz still sein sollte, nicht wahr?

Jedenfalls zeigt der Fall Drachenlady dann die ganze Verkommenheit auf, zu der Menschen fähig sind. Solche, die sich für was besseres, vor allem aber für was intelligenteres halten, rotteten sich zu einem gigantischen Mob zusammen, um die Drachenlady sowohl on- wie offline zu stalken, zu beleidigen, auch tätlich anzugreifen, kurz: zu terrorisieren – es ist ein Wunder, dass sie nicht früher ausrastete. Man kennt das aus jeder Schulklasse, wo sich viele zusammentun, um einen einzelnen zu mobben, der sich auch schlecht verteidigen kann; was er sagt, hält nicht ab, und wenn er handgreiflich wird, wird er und nicht die anderen bestraft.

Die Drachenlady konnte sich nicht adäquat wehren, und der Staat, dessen Pflicht der Schutz von Bürgern eigentlich wäre, wollte es auch nicht. So schlug die Drachenlady auch mal zu, nicht allzu gravierend, aber ihr „Opfer“ fühlte sich dann als Opfer. Dafür geht sie nun für zwei Jahre in den Knast – dazu verurteilt von einer Justiz, die auch mal Totschläger sonst mit Bewährungsstrafen davon kommen lässt.

Und deshalb bin ich Feminist: Wäre die Drachenlady ein Mann gewesen, die weißen Ritter hätten sich eingefunden, nicht nur unter Sozialarbeitern, die sich mit dem Phänomen Mobbing auskennen – oder sollten -, sondern auch vor und im Gericht. Die Staatsanwalschaft hätte gegen die Mobber ermittelt und nicht gegen das eigentliche Opfer; es wäre zu einem empörten gesamtgesellschaftlichen #Aufschrei gekommen und man hätte den auf ihre Weise Minderbemittelten erklärt, dass sie der eigentliche Abschaum seien.

Der Fall in in aller Ausführlichkeit: Die Causa Drachenlord

Zur Abwechslung mal ein Arschlochmann… stand by your child

Es gibt Frauen, die tun ihren Männern, mit denen sie das Bett teilen und denen sie Liebe vorheucheln, schreckliches an. Zumindest sieht man es als etwas schreckliches an, wenn es mal einer Frau passiert, dass sie nicht die Mutter des Kindes ist, von welchem sie das dachte; dann weiß man, dass das ein harter Schicksalsschlag ist und dann werden Schmerzensgeldzahlungen in Millionenhöhe fällig. Vätern hingegen wird einfach gesagt, dass die Biologie doch nicht so wichtig wäre, sie sollten sich mal nicht so anstellen. Nur konsequent für eine Gesellschaft, in der Vaterschaft einen Dreck wert ist; in der sich eine Mutter des lästigen Erzeugers so leicht entledigen kann wie eines gebrauchtes Taschentuchs.

Die herrschenden Kräfte machen es ausgerechnet solchen Vätern einfach, die sich nicht kümmern wollen. Das betrifft auch Kuckuckskinder. Eine solche berichtet, wie sie erfahren musste, dass ihr Vater nicht ihr Vater war – ein Schock für sie (davon erzählen Feministen nix). Und nach diesem harten Schlag kam über längere Zeit ein weiterer: Ihr „Vater“ war nicht an der Fortführung der Vater-Kind-Beziehung interessiert und der Kontakt brach ab. Auch etwas, dass Mütter ihren Kindern antun: Weniger Halt im Leben durch helfende Hände, besonders in Krisenzeiten.

Das Verhalten dieses Vaters hat aber nicht mein Verständnis. Da ist doch etwas über Jahre wenn nicht Jahrzehnte gewachsen. Sowas wirft man doch nicht einfach weg. Sicherlich, vielleicht einigt man sich darauf, dass es nicht mehr Paps heißt sondern dass der Kuckucksvater mit Vornamen angesprochen wird. Bei allem Verständnis für die Härte einer solchen Erfahrung sollte man doch an der Liebe festhalten, die bestand, und sie weiterpflegen.

Den Titel muss ich übrigens etwas relativieren: Nicht unbedingt ist so ein Vater ein Arschloch, vielleicht ist er nur überfordert, weiß nicht, wie er mit dem Problem umgehen soll; die Unbeschwertheit und Unbefangenheit im Umgang mit seinem Kind ist fort. Alles anders auf einmal.

Schmierzettel

In meinen Bekanntenkreis findet sich ein Manager. Sein Sohn hat mir mal ein Anekdote erzählt:

Jedenfalls bestand Bedarf nach einen Programmierer, also wurde die attraktive und gut bezahlte Stelle ausgeschrieben. Dann haben sie sich beworben. Einer z.B. mit einer in Leder gebundenen Hochglanzbewerbungsmappe mit ausführlichen Lebenslauf etc… Der andere mit einem handschriftlichen Zettel auf dem neben dem Geburtsdatum nur noch notiert war, was er alles kann.

Der bekam den Job.

Das nur im Kontrast dazu, dass es Feministen gibt, die ernsthaft behaupten, es käme nur zu 10% auf Leistung an, der Rest wäre Netzwerken und Selbstmarketing.

Asterix und die Amazonen

In „Asterix und der Greif“ verschlägt es unsere Helden tief ins von den Römern so genannte „Barbaricum“ auf der Suche nach einem mächtigen Fabelwesen. Als ich vor ein paar Monaten davon las, dass die Autoren es als zunehmend schwer empfinden, in politisch korrekten Zeiten humorvolle Geschichten zu schreiben, da man über kaum noch jemanden Witze reißen darf, ahnte ich Böses; meine Befürchtungen haben sich aber nicht erfüllt.

Im neuen Asterix treffen der gleichnamige Held und sein bester Freund auf Amazonen. Entgegen dem, was auf Genderama zitiert wurde:

Asterix und Obelix können sich nur mit Mühe als Krieger durchsetzen und spielen letztlich eher Nebenrollen – die sarmatischen Amazonen stehlen ihnen klar die Show.

dürften echte Feministen enttäuscht sein: Nicht nur stimmt das so nicht, auch ist der Band nicht im geringsten männerfeindlich geraten; er erzählt eine vergnügliche und solide Geschichte. Man kann also getrost zugreifen, selbst wenn man kein Fan der Serie ist.

Mehr Geschlechterkrieg mit Asterix und Obelix hier und hier.

Billy Coen: Kleinemädchenpolitik

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

[Kontext: Es geht um das infantile Verhalten von Nachwuchspolitikerinnen]

„Die hat sich aber nicht geändert, mit 18 gibt sie immer noch den gleichen Bullshit von sich.“

Warum sollte sie auch???

Das dürfte in die Richtung gehen, welche oben auch schon „zehnter Ochse“ beschrieben hat, was aber hier auch schon bei anderen Themen vielfach angeschnitten wurde: die Resonanz des sozialen Umfeldes. Wie wird solch ein Bullshit und vor allem auch die Art, wie dieser rübergebracht wird, vom Umfeld aufgenommen und gespiegelt?

Bei Greta: ein Mädchen ohne Lebenserfahrung und – machen wir uns nichts vor – abseits von Binsenweisheiten und wilden, einseitigen Verstiegenheiten (recht typisch für ihre Krankheit – zusätzlich zur Jugend) auch eigentlich ohne wirkliche Ahnung von dem Thema, zu welchem sie so emotionalisierte Kanzelpredigten hält. Und was erfährt sie? Dass sie sich vielleicht doch mal etwas kompexer und differenzierter schlau machen sollte, bevor sie solche peinlichen Auftritte abliefert? Dass ihr ganzer Habitus psychotisch und verstörend wirkt? Dass das alles einfach nicht gesund für sie selber ist und sie mal dringend therapiert werden müsste?

NEIN!!!

Die Staatschefs dieser Welt, Männer und Frauen fortgeschrittenen Alters, gestandene Berufspolitiker, liegen vor ihr im Staub und bitten sie um Erleuchtung. Und auch, wenn die allermeisten dies nur tun, weil sie befürchten, sonst schlechte Presse zu kriegen oder einfach blöd rüberzukommen, wenn sie einer geistig beeinträchtigten Jugendlichen widersprechen, weil sie einfach mal ein Bisschen mit ihrer Tugendhaftigkeit wedeln wollen, all das ist egal, denn bei Greta kommt nur eines an: uneingeschränkte Bestätigung!

Dasselbe dürfte auf ein dunkelhäutiges Mädel im ideologischen Dunstkreis der Grünen erst recht zutreffen. Die ist in ihrem ganzen Alltag nie mit Leuten konfrontiert, die sich mal erdreisten, anderer Meinung zu sein als sie, weil dies alleine ja schon ein Akt übelster Unterdrückung wäre, sie als Frau und als „PoC“ in ihrer Sichtweise infrage zu stellen. Die wird nie mit anderen Perspektiven konfrontiert, als jenen, die sie eh schon hat. Die muss nie über die Grütze, die sie vertritt auch nur eine Sekunde mal nachdenken, denn alle sagen ihr ja, wie brillant das ist. Das führt nahezu zwangsläufig zu geistiger Trägheit. Wo andere Menschen ihre Überzeugungen ausdifferenzieren, ihren Blick erweitern, wird so jugendliche bis kindliche Einfalt zum Wesenszug verfestigt. Man lernt auch nie, andere Meinungen als andere Meinungen zu erkennen, sondern versteht jede andere Meinung sofort als Angriff auf sich selbst. Man hat ja schließlich noch nie erfahren, wie es ist, mit offen geäußerten anderen Meinungen konfrontiert zu werden. Und wenn einem auch noch beigebogen wird, dass die eigene Meinung nicht nur brillant sondern vor allem GUT ist, verkommt natürlich auch noch gleich jede Diskussion vom ersten Moment an zum Kampf Gut gegen Böse.

Besorgniserregend, dass gerade ganze Heerscharen solcher verdummten, selbstgerechten Mädchen, vor allem über die Grünen, in die Parlamente gespült werden. Die werden künftig nicht nur von der Politik hofiert, die SIND die Politik…

Mein lieber Junge, Du hast das System gegen dich.

Die Nobelpreisträgerin Doris Lessing (†) berichtet, wie sie mal eine Schule besuchte und eine Lehrerin Beifall heischend vor der Klasse erklärte, dass Kriege auf die Gewalttätigkeit der Männer zurückzuführen wären: „Da saßen die kleinen Mädchen fett, selbstgefällig und eingebildet, während die kleinen Jungs zusammengesunken waren, sich für ihre Existenz entschuldigten und dachten, dass das so ihr ganzes Leben lang weitergehen würde. Das passiert überall in den Schulen und niemand sagt ein Wort.“

Dass dem so ist, liegt daran, dass eine gesamtgesellschaftliche Männerfeindlichkeit – über die Lessing sagte, sie sei so selbstverständlich geworden, dass man sie gar nicht mehr wahrnehme –  auch in die Schulen einsickert; so bezeichnete das GEO-Magazin diese Bildungeinrichtungen als „jungenfeindliche Biotope“.

Diese Jungenfeindlichkeit im Schulsystem hat verschiedene Aspekte und Ursachen. So wird jungentypisches Verhalten – Raufen, Toben, Kräftemessen – nur als Störung betrachtet. Anstatt dass man Jungen ihre natürlichen Verhaltensweisen in einem geordneten Rahmen ausleben lässt, wird ihr Verhalten kriminalisiert, bestraft: Typisch männliches wird als „toxisch“, gewalttätig oder schädlich diskreditiert. Oder auch: Jungen erhalten für die gleichen Leistungen schlechtere Noten.

Was den letzten Punkt angeht, so kam niemand geringeres als das Bundesministerium für Bildung und Forschung in einer eigenen Studie zu diesem Ergebnis. Und wie reagierten die korrupten Frauen an der Macht in diesem Ministerium? Taten sie das, was das Selbstverständlichste in der Welt und auch ihre verdammte Pflicht wäre, nämlich diesen Sexismus zu bekämpfen? Nein, stattdessen versuchten sie die Studie verschwinden zu lassen; eine Anstrengung, die aber gar nicht nötig war, denn niemand interessierte sich für den Skandal.

Feministen sprechen immer von Strukturen, können aber selten genau angeben, was sie meinen, sie sind halt unsichtbar… Aber hier haben wir Strukturen: Im Bildungssystem; Strukturen, die dich benachteiligen; Strukturen gebildet von Männerfeinden an der Macht, die bestimmen, wie der Laden läuft. Und das ist auch von „Erfolg“ gekrönt: Weniger Jungs auf dem Gymnasium, dafür mehr, viel mehr auf den Sonderschulen und auch die männlichen Jugendarbeitslosigkeit übertrifft die der Mädchen bei weitem. Das wird als Erfolg verstanden:

Die Konsequenzen liegen auf der Hand. Nach Prof. Markus Meier in „Lernen und Geschlecht heute“ (2015) sind mittlerweile mehr als ein Viertel aller jungen Männer in Deutschland funktionelle Analphabeten. Ein Zustand, der in einem Land, in dem Bildung der wichtigste volkswirtschaftliche Faktor darstellt und in dem die politisch Verantwortlichen andauernd über einen angeblichen Fachkräftemangel klagen, eigentlich höchste Alarmstufe auslösen müsste. Der zunehmende Gender Education Gap und die höhere männliche Jugendarbeitslosigkeit wird aber von den politisch Verantwortlichen nicht als Problem, sondern als positive, ja sogar erfreuliche Rückmeldung einer Geschlechterpolitik gesehen, die sich auch heute trotz Gender Mainstreaming ausschließlich auf die Frauenquote reduziert. Und jeder Junge, der im Bildungssystem scheitert und arbeitslos auf der Straße landet, ist pragmatisch gesehen natürlich ein Gewinn für die Frauenquote.

oder:

„Köhler sowie Tischner gehen davon aus, dass diese Benachteiligung von manchen Politikerinnen im Sinne einer positiven Diskriminierung von Mädchen bewusst in Kauf genommen wird.

Wenn Du aussortiert wirst, ist das ein Erfolg für die Frauenpolitik und es gibt viele Frauenpolitikerinnen. Das Aussortieren beginnt bereits in einzelnen Familien, so fängt z.B. eine Schwangere an zu weinen, weil sie erfahren musste, dass sie einen Jungen austrägt, und eine andere Mutter gibt einen Einblick, wie sie mit ihrem Sohn umgeht:

„Sie [die kleinen Jungen] müssen zurückstecken lernen, verunsichert werden, sich in sich selbst und ihrer bisherigen männlichen Rolle in Frage stellen lassen. […]
Den kleinen Buben soll der kalte Wind um die Ohren blasen, sie haben den kleinen Mädchen Platz zu machen. […]

Dennoch geht es ihm [dem Sohn] schlechter als seinen Schwestern, und das muss auch so sein […]

Weil ich eben bei fast keiner Sache, die den Sohn stark macht, Solidarität zeigen kann und/oder fühle. Überspitzt gesagt: Die Entwicklung der Töchter zur Frau schafft mir gelegentlich Konkurrenz- und Neidgefühle. Die Entwicklung des Sohnes zum Mann bedroht mich existentiell. Da möchte ich, ehrlich gesagt, nicht Kind sein. […]

Und trotzdem: Wir müssen den Söhnen die Privilegien nehmen! Wir können nicht Männermacht bekämpfen und die Augen vor den eigenen Söhnen verschließen. Wir haben keine neutralen Wesen an unseren alternativen Busen genährt, sondern die Patriarchen von morgen, wenn wir ihnen diese Sicherheit nicht rauben – ganz persönlich. Wir müssen unseren männlichen Kindern etwas wegnehmen, sie unterdrücken. […] Praktisch heißt das zum Beispiel, solange es also die Mutter entsetzt ablehnt, ihrem Sohn die Nachthemden der älteren Schwester anzuziehen, obwohl sie ja noch so schön sind, wird sich bei den Männern nichts ändern. […]
Ich vermute, dass ich – Feministin hin oder her – dennoch nicht in der Lage wäre, die Entwicklung meines Sohnes zu einem Versager in der Männerwelt tagtäglich zu beobachten – wenn ich nicht zwei Töchter hätte. Das macht es leichter.“

Die Folgen sind wenig überraschend: Der zutiefst verunsicherte Junge zeigt alle Symptome eines psychisch leidenden Kindes wie Bettnässen, Stottern etc…

Wenn schon Mütter zu Monstern mutieren und ihre Söhne im Interesse einer politischen Ideologie misshandeln und sabotieren, wie steht es dann erst um Lehrerinnen oder Ministerinnen, die in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis zu dir stehen, der Du aber von ihrer Politik betroffen bist? Du bist ihnen scheißegal, wenn sie nicht gerade Scheiße nach dir werfen, z.B. als „kriegslüstern“.

Schon Männer in der Politik kümmern sich nicht um Männer, aber Frauen in der Politik kümmern sich nicht nur ausschließlich um Mädchen sondern hindern die Jungen zusätzlich noch, wo sie z.B. Bildungsministerinnen sind. Die damalige Jugendministerin Ursula von der Leyen sagte: „Ich finde es nicht schlimm, dass Mädchen in Sachen Bildung an den Jungen vorbeiziehen. Wenn es den Mädchen schlechter gehen würde, krähe kein Hahn danach”. Den Jungs wird das ganze Leben versaut, aber ihr als Jugendministerin ist es einfach scheißegal – genau das ist mein Problem mit Frauen in der Politik. Die, die für dich da sein sollten, dich unterstützen sollten auf deinem Weg, sind deine Feinde. So ist das System.

Und was ist jetzt mit den Vorwürfen gegen Männer? Ist da was dran? Ist das männliche Geschlecht das böse, das kriegslüsterne? Erstmal führen Männer keine Kriege sondern werden geführt – und wer sich weigert, wird erschossen. Zweitens werden diese Männer von Müttern erzogen – sie legen den Grundstein dafür, ob sich ein Mann abschlachten lässt oder nicht. Meine z.B. hat mir beigebracht, dass ich nicht mein Leben für eine Obrigkeit opfern soll, die sich einen Dreck für mich interessiert – viele machen es anders, und das bedeutet: Drittens war kein Krieg jemals möglich ohne die wirtschaftliche, logistische und vor allem: ideelle Unterstützung von Frauen – die Frauen in Nazideutschland lagen Hitler zu Füßen, haben ihn angebetet und ihm bereitwillig ihre Söhne für seine Kriege geschenkt. Auf solche Frauen wirken Männer in Uniform besonders sexy und sie üben enormen Druck aus auf Männer, die keine Uniform tragen, die keinen Kriegsdienst leisten. Solche Frauen überreichen Männern zum Zeichen ihrer „Schande“ eine weiße Feder oder inserieren in Zeitungen:

Jack FG. Wenn du nicht bis zum 20. in Uniform bist, dann existierst du für mich nicht mehr. Ethel M.

Und auch heute werden hier und da die Rufe lauter, dass Männer Frauen wieder beschützen sollen. So läuft das: Erst werden Männer in den Kriegsdienst gepresst, dann, wenn sich der Zeitgeist ändert und Krieg als eine Verbrechen verstanden wird, werden sie als kriegsgeil angeprangert.

Männer sind nicht das gewalttätige Geschlecht, denn Gewalt und Mord gegen Kinder z.B. geht überwiegend von Frauen aus. Die meisten Menschen machen ihre erste Gewalterfahrung durch die Hände ihrer Mütter, während Feministen davon schwadronieren, Gewalt wäre ein Phänomen, das von Vater zu Sohn vererbt werden würde. Häusliche Gewalt geht überwiegend von Frauen aus, was aber totgeschwiegen wird und nicht im geringsten Anlass ist, dafür Mädchen zu beschämen.

Männlichkeit ist nicht das, als was sie verhetzt wird: „toxisch“. Blick dich einfach mal um. Alles von Männern ersonnen und erbaut. Darin zeigt sich das tpyisch Männliche, das Alltägliche: Männer sind das kreative, das erschaffende Geschlecht. Das ist es, was den Mann auszeichnet. „Irgendwas-mit-Medien“-Mädchen zeigen nicht die geringsten Ambitionen, sich das zum Vorbild zu nehmen – und das wird noch teuer, denn diese Mädchen werden nicht das Fundament legen, auf dem die Gesellschaft ruht. Man ist gerade dabei, der Gesellschaft mit den Jungen ihr wertvollstes Zukunftspotential abzukastrieren.

Über das, was Männer leisten, wofür sie tatsächlich stehen, werden sie nicht beurteilt. Auch bedankt man sich nicht bei ihnen für etwas, was ebenfalls typisch männlich ist: Die Sorge für andere, z.B. ihren Frauen. Männer gehen klaglos ihr ganzes Leben lang arbeiten und geben den Löwenanteil ihres Lebenseinkommen an Frau und Kinder ab – etwas, wozu Frauen nicht bereit sind. Keine Frau heiratet nach unten; von ihr erwartet man nicht, dass sie das Familieneinkommen stemmen muss – das macht schon der Mann. Und das bedeutet für dich, dass Du dich über eine Ehe nicht absichern kannst. Wenn Du schlecht in der Schule bist, kannst Du – anders als eine Frau – nicht in einen angenehmen, höheren sozialen Status einheiraten. Frauen können das, und auch das ist eine Struktur, die beträchtlich Härte aus dem Leben für Frauen rausnimmt. Für Frauen wird gesorgt, Männer müssen sich um sich selbst kümmern und andere versorgen, wo sie eine Familie gründen. Dass Männer für Frauen arbeiten, d.h. ihnen ihr Leben unterhalten, hat z.B. die große Männerfreundin Esther Vilar herausgearbeitet. Lass dich nicht belügen – sowohl in der Privatwirtschaft als auch in der Politik sind Frauen bevorzugt; und wenn sie weniger verdienen, dann deshalb, weil sie weniger und weniger hart arbeiten, weil sie Amüsierberufe ausüben – schön sitzend im bequemen Sessel im vollklimatisierten Büro in Kaffeemaschinenreichweite.

Du bist mehr auf dich allein gestellt, für dich gibt es weniger Hilfe und weniger Mitgefühl. Die Folge: Selbstmord und Obdachlosigkeit zum Beispiel sind männlich, und mit der Diskriminierung in der Schule bist Du nochmals stärker gefährdet obdachlos zu werden – was keine Sau interessiert. Oder nehmen wir dieses schöne Plakat:

Obwohl Jungen genauso oder stärker von Gewalt betroffen sind, sieht man sie nicht als schutzwürdig an – hier zeigt sich die strukturelle Gewalt schon gegen Kinder, der Empathygap, besonders deutlich. Mit so einer Botschaft lässt sich das ganze perverse Land pflastern, ohne dass es zu einem Aufschrei kommt. Es ist ihnen egal ob Du lebst (unter der Brücke) oder stirbst (weil Du dir den Strick nimmst).

Also: Streng dich in der Schule an, schluck deinen Ärger runter – gegen das System kommst Du sowieso nicht an – und erlerne dann einen guten Beruf, z.B. ein Handwerk. Das ist krisensicher denn sowas wird immer gebraucht, und gut verdienen kann man damit auch. Halt die Ohren steif.