Grundlegender Widerspruch zur Berechtigung einer Frauenquote

Frauen – das sind die mit dem Ministerium für alle außer Männer und die, die nicht obdachlos unter der Brücke liegen – wären diskriminiert, weshalb sie in Chefetagen seltener anzutreffen wären. Ich habe das Thema ausführlich hier behandelt, und siehe da: Frauen sind bevorzugt.

Aber gut: Frauen könnten dann benachteiligt sein, wenn man voraussetzt – wie es Feministen tun -, dass Frauen quantitativ genauso 1.) willens als auch 2.) qualifiziert wie (karrierefixierte) Männer wären. Sind diese beiden Voraussetzungen nicht gegeben, dann erklärt sich weibliche Repräsentanz in Führungspositionen anders als mit Sexismus.

Wenn aber diese beiden Voraussetzungen gegeben wären, dann würden Frauen 1.) ihre eigenen Unternehmen gründen und diese 2.) an die Weltspitze führen, so dass Männer neidisch Einlass per Männerquote verlangen würden. Das ist aber nicht der Fall. Vielmehr verhält es sich so, dass Männer diese ganze Arbeit leisten und Frauen per geschlechtlicher Aneignung z.B. mit einer Frauenquote beteiligt werden (das hat übrigens was mit Mach zu tun. Es braucht erhebliche Macht dazu, den Unternehmen vorschreiben zu können, wie sie ihre Führungspositionen zu besetzen haben).

Diese geschlechtliche Aneignung zeigt sich auch in der Kultur: Anstatt selbst Kultwerke zu schaffen, eignen sie sich Erzählungen wie Ghostbusters oder 007 an. Geschlechtliche Aneignung: Frauen erschaffen kein Universum; sie reißen sich das unter die langen Fingernägel, was Männer erbaut haben.

11 Gedanken zu „Grundlegender Widerspruch zur Berechtigung einer Frauenquote

  1. Sepp

    Ich musste bei dem Artikel an Anne Nühm denken, die als Ausnahme serwohl eindrucksvoll viel augebaut und geschafft hat 🙂

    Aber sie beweist auch eindrucksvoll: Die Weltenbauer unter den Frauen wollen mit Förderungen aller Art nichts zu tun haben. Und das ist eine Regel, zu der ich noch keine Ausnahme gefunden habe.

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  2. Feminismus-Renton

    Herr @uepsilonniks,

    Ihnen ist wohl nicht klar, dass Frauen auch sonst in der Gesellschaft mannigfaltig, bzw. frauigfaltig, diskriminiert werden! Die wenigsten Startups werden von Frauen gegründet; da Frauen bessere Menschen sind, kann der Grund nur Diskriminierung sein. Nur deshalb haben Frauen noch nicht mehr Unternehmen gegründet als Männer und an die Weltspitze geführt. Dass sie es aber könnten (und auch tun würden!), wenn man sie denn ließe, zeigt das Beispiel der Pilotin Flugpionierin und Jahrhundertunternehmerin Beate Uhse.

    Und was die Aneignung von Erzählungen betrifft: Shakespeare, leider ein Mann, hat Romeo und Julia bei Ovid geklaut; der große Akira Kurosawa, dessen einziger Fehler es ist, ein Mann gewesen zu sein, hat bei Shakespeare geklaut (Ran, Das Schloss im Spinnwebwald); Hollywood, ein einziger großer männlicher Fehler, hat bei Akira Kurosawa geklaut (Die glorreichen Sieben, Für eine Handvoll Dollar), auch sonst von der ganzen Welt (vergleiche Oldboy und Oldboy!) und klaut immer wieder bei sich selbst (jeder zweite Film). Die Aneignung von fremden Erzählungen ist also patriarchal, nicht weiblich. Wenn Frauen so etwas machen, dann aus ganz anderen Gründen als Männer, nämlich guten: Um Frauen endlich einmal so darzustellen, wie sie sind (Gespensterjäger, z.B.). Das originär feministische Kino mit Geschichten von Frauen für Frauen über Frauen und solchen Perlen wie Cuties ignorieren Sie ja frecherweise.

    Sie haben wirklich noch viel zu lernen. Sie sind Chauvinist. Vielleicht wissen Sie es aber auch bereits besser, dann sind Sie ein chauvinistisches Dreckschwein. In jedem Fall sind sie verkommen; um das zu wissen, reicht es mir aus, ihr Geschlecht zu kennen.

    Grußlos.

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      1. Renton

        Es kann gar nicht überzogen sein, wenn Du Dir nicht sicher bist, ob es Satire ist. Du kannst Dir ja mal den Spaß machen und versuchen, den Inhalt in zwei Kategorien aufzuteilen: „Echte“ feministische Äußerungen/Ansichten und satirische. Ich verspreche Dir, es wird nicht leicht. Auch Titania McGrath leidet ja inzwischen darunter, dass ihre Aussagen der Wirklichkeit immer nur noch ein paar Monate vorherlaufen…

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          1. Yayson

            Die Steigerung von Satire ist „Realität“. Jahrelang waren die beiden gleichauf, aber mittlerweile haben wir die Grenze überschritten. Zwar in die falsche Richtung, aber immerhin…

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            1. Feminismus-Renton

              Es war so klar, dass ihr Maskulinisten mit einer inhaltlichen Auseinandersetzung überfordert seid, und meinen Beitrag als Satire verunglimpft.

  3. oneiros

    Paradebeispiel dafür ist in der Tat die halbe Filmindustrie, die komplett woke unterwandert ist. Letzter Auswuf Jane Bond, nächster Auswurf Diana Jones.
    Das lustige dabei ist, dass nicht mal Frauen gerne eine Jane Bond sehen wollen.

    Feminisierte Filme/Serien sind bisher durchweg gefloppt. Oceans 8, Ghostbusters, Terminator, Dr. Who, Star Wars und ganz neu die Phase des MSheU:D.
    Man könnte meinen es geht eigentlich gar nicht um die Entertainment, sondern um die Erziehung. Ständiges Wiederholen, in der Hoffnung, dass die Message doch irgendwannmal hängen bleibt, was bei abnehmender Zuschauerschaft und riesigen Verlusten bei fast jedem Projekt ein recht teures Unerfangen ist. Die Hoffnung, die Gesellschaft über Hollywood zum besseren zu erziehen stirbt zuletzt…insbesondere, wenn die Masse mitbekommt, dass in China der ganze woke Kram gar nicht läuft und man mittlerweile ganz Filme so dreht, dass die Szenen mit den Schwarzen, Schwulen oder sonstwelchen Ethnien, die die Chinesen nicht leiden können ohne Probleme rausgeschnitten werden können.

    Werden wir je an den Punkt, wo Hitler von einer Schwarzen Frau gespielt werden darf?

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    1. uepsilonniks Autor

      Terminator

      Terminator 2 ist in meiner persönlichen Top20 der besten Filme. Und in dem kommt eine sehr starke Frauenfigur vor, die nur einmal mit einem sexistischen Kommentar auffällt – was im Nachhinein betrachtet wohl ein Omen war, wo’s hingeht. Die Lehre daraus: Starke Frauen brauchen keinen verkrampften Feminismus, der ihre Überlegenheit betont über die Erniedrigung von Männern, wie es heutzutage oft passiert:

      Toxischer Feminismus

      Antwort

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