Zensiert: Frauen, träumt ihr heimlich davon, euch vom Job ins Muttersein zu flüchten?

Hier.

Zensierter Kommentar:

Die traditionelle Rollenverteilung stirbt nicht aus, weil sie von Frauen so gewollt ist, denn Arbeit ist sch***e – keine heiratet nach unten, da keine bereit ist, den Löwenanteil ihres Lebenseinkommen an Mann und Kind abzugeben. Frauen, die sich ihren Kinderwunsch erfüllen – was erstes und ärgstes Anliegen eines Menschen sein kann -, betreiben Selbstverwirklichung.

5 Gedanken zu „Zensiert: Frauen, träumt ihr heimlich davon, euch vom Job ins Muttersein zu flüchten?

  1. beweis

    Aber blendet ihr das manchmal heimlich aus und spielt mit der Idee, einfach das Kondom wegzulassen, um der Arbeits- und Karrierewelt zu entkommen?

    Diesen Satz im Pudel-Statement finde ich am stärksten. Die Frauen haben also die Option, das Kondom wegzulassen, um der Arbeit zu entkommen. Da stimmt doch was nicht.

    Ach so, es müsste eigentlich ja auch einen Kondomträger geben, denn ohne den wäre es komplett egal, ob man es wegließe oder sich eine Luftballon bastelt. Aber der findet gar nicht statt. Im mentalen Setting sowie der Männer als auch der Frauen von „Jetzt“ gibt es Vaterschaft schon gar nicht mehr. Die Entscheidung über Kind oder nicht wird einzig und alleine von der Frau in Abwägung mit dem Stress im Job und der jeweiligen Intensität ihres Kinderwunsches getroffen.

    Merken die nicht, was sie da veröffentlichen – oder ist die Solo-Mutter als Leitbild schon jetzt Common Sense?

    Wenn die Frau „das Kondom weglässt“, verändert sie damit maßgeblich die Zukunft und das Leben des Mannes (aka Kondomtragender). Der wird unterhaltspflichtig und unterliegt im Zweifel einer gesteigerten Erwerbsobliegenheit, nach der ihm eben das Recht genommen wird, auch mal auszuschlafen. Häufig darf er sein Kind nicht oder nur selten sehen – er darf nichts entscheiden, es wird über ihn entschieden.

    Im Vergleich dazu wirkt die schlümme Qual der Wahl, die Frauen haben, wie ein harmonischer Kindergeburtstag, auf dem die Geschenke nie enden.
    Aber selbst da wird irgendwo ein Aspekt gefunden, über den sich jammern und eine Benachteiligung behaupten lässt.
    Das ist schon so reflexhaft und üblich, dass es kaum einer mehr wahrnimmt. Und die Pudel nicken so fleißig wie ihre Plastikgesellen auf der Hutablage mancher Autos.

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  2. NBG

    Beim Muttersein würde sich die „moderne Frau“ ja abhängig von einem (vermutlich weißen) Mann machen. Geht ja mal gar nicht 🙂

    Lest euch mal die Kommentare unter dem Text durch: angeblich alles „sexistisch“ usw.

    Aber gut auf jetzt.de tummeln sich ja eh nur antifaschistische, antisexistische, anti… Frauen mit Goldrand-Hipsterbrillen.

    Antwort
  3. Sepp

    Haha, ich habe schon auf deinen Beitrag dort gewartet @Uepsi. Ich wusste doch, dass du das nicht so stehen lassen kannst.

    Interessant finde ich in den freigeschalteten Kommentaren, wie entmenschlicht die Kinder werden. Es scheint, als wäre es die größte Last der Welt, auf so eines aufzupassen, sogar der übelste Job sei besser als das. Aber nach Jahren deutscher ÖR Erziehung scheint sich dieses Märchen in allen Köpfen festgefressen zu haben, sogar ich erwische mich manchmal dabei, von einem „Unfall“ zu sprechen, wenn ein Kind unerwarteterweise das Licht der Welt erblickt.

    Bis dato dachte ich, der Feminismus entmenschliche nur Männer, inzwischen scheinen sie aber nicht einmal vor den kleinsten zurückzuschrecken.

    Dankenswerterweise durfte ich aber auch gegenteilige Erfahrungen mit den Neffen meiner Freundin machen, mit denen ich eine wunderbare Zeit hatte, und die mich wahnsinnig bereichert haben und aus einem Leben des Utilitarismus gerissen haben, mir gezeigt haben, was Familie eigentlich bedeutet, und wie schön Familie eigentlich ist. Quasi begonnen haben, in mir Gefühlslosen Gefühle zu wecken.

    Seither habe ich selbst auch einen großen Kinderwunsch, und zu meinem Glück ist meine Freundin dem nicht abgeneigt (keine deutsche Erziehung :)). Denn ich will diese Art Familie, das immer füreinander da zu sein und nicht dieses „sich alleine durch die Welt schlagen“, was so gerne mit Unabhängigkeit verwechselt wird.

    Antwort
    1. Renton

      Ich habe beim Lesen der Texte auf jetzt.de auch gedacht: Für die Autoren scheint die Welt ein Jammertal zu sein. Eine Alternative schlimmer als die andere.

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