Billy Coen: Kleinemädchenpolitik

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

[Kontext: Es geht um das infantile Verhalten von Nachwuchspolitikerinnen]

„Die hat sich aber nicht geändert, mit 18 gibt sie immer noch den gleichen Bullshit von sich.“

Warum sollte sie auch???

Das dürfte in die Richtung gehen, welche oben auch schon „zehnter Ochse“ beschrieben hat, was aber hier auch schon bei anderen Themen vielfach angeschnitten wurde: die Resonanz des sozialen Umfeldes. Wie wird solch ein Bullshit und vor allem auch die Art, wie dieser rübergebracht wird, vom Umfeld aufgenommen und gespiegelt?

Bei Greta: ein Mädchen ohne Lebenserfahrung und – machen wir uns nichts vor – abseits von Binsenweisheiten und wilden, einseitigen Verstiegenheiten (recht typisch für ihre Krankheit – zusätzlich zur Jugend) auch eigentlich ohne wirkliche Ahnung von dem Thema, zu welchem sie so emotionalisierte Kanzelpredigten hält. Und was erfährt sie? Dass sie sich vielleicht doch mal etwas kompexer und differenzierter schlau machen sollte, bevor sie solche peinlichen Auftritte abliefert? Dass ihr ganzer Habitus psychotisch und verstörend wirkt? Dass das alles einfach nicht gesund für sie selber ist und sie mal dringend therapiert werden müsste?

NEIN!!!

Die Staatschefs dieser Welt, Männer und Frauen fortgeschrittenen Alters, gestandene Berufspolitiker, liegen vor ihr im Staub und bitten sie um Erleuchtung. Und auch, wenn die allermeisten dies nur tun, weil sie befürchten, sonst schlechte Presse zu kriegen oder einfach blöd rüberzukommen, wenn sie einer geistig beeinträchtigten Jugendlichen widersprechen, weil sie einfach mal ein Bisschen mit ihrer Tugendhaftigkeit wedeln wollen, all das ist egal, denn bei Greta kommt nur eines an: uneingeschränkte Bestätigung!

Dasselbe dürfte auf ein dunkelhäutiges Mädel im ideologischen Dunstkreis der Grünen erst recht zutreffen. Die ist in ihrem ganzen Alltag nie mit Leuten konfrontiert, die sich mal erdreisten, anderer Meinung zu sein als sie, weil dies alleine ja schon ein Akt übelster Unterdrückung wäre, sie als Frau und als „PoC“ in ihrer Sichtweise infrage zu stellen. Die wird nie mit anderen Perspektiven konfrontiert, als jenen, die sie eh schon hat. Die muss nie über die Grütze, die sie vertritt auch nur eine Sekunde mal nachdenken, denn alle sagen ihr ja, wie brillant das ist. Das führt nahezu zwangsläufig zu geistiger Trägheit. Wo andere Menschen ihre Überzeugungen ausdifferenzieren, ihren Blick erweitern, wird so jugendliche bis kindliche Einfalt zum Wesenszug verfestigt. Man lernt auch nie, andere Meinungen als andere Meinungen zu erkennen, sondern versteht jede andere Meinung sofort als Angriff auf sich selbst. Man hat ja schließlich noch nie erfahren, wie es ist, mit offen geäußerten anderen Meinungen konfrontiert zu werden. Und wenn einem auch noch beigebogen wird, dass die eigene Meinung nicht nur brillant sondern vor allem GUT ist, verkommt natürlich auch noch gleich jede Diskussion vom ersten Moment an zum Kampf Gut gegen Böse.

Besorgniserregend, dass gerade ganze Heerscharen solcher verdummten, selbstgerechten Mädchen, vor allem über die Grünen, in die Parlamente gespült werden. Die werden künftig nicht nur von der Politik hofiert, die SIND die Politik…

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